9. Störungen Des Sozialverhaltens, Jugenddelinquenz at Rheinische Fachhochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für 9. Störungen des Sozialverhaltens, Jugenddelinquenz an der Rheinische Fachhochschule

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Störungen des Sozialverhaltens

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  • Breit angelegtes Spektrum aggressiver, oppositioneller und dissozialer Verhaltensweisen, die gegen soziale und gesellschaftliche Normen verstoßen 
  • Prävalenz beträgt ca. 4,2% 
  • Jungen 2- bis 3-mal häufiger betroffen 
  • Häufige Komorbiditäten (z.B. ADHS, Substanzmittelmissbrauch, Depression, Angststörungen)
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Störungen mit Oppositionellem Trotzverhalten nach DSM-5

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Mind. 6 Monate anhaltendes Muster von ärgerlicher / gereizter Stimmung, streitsüchtigem / trotzigem Verhalten oder Rachsucht; mind. 4 der 8 Kriterien 

  • Ärgerliche/gereizte Stimmung: Wird schnell wütend, reizbar, lässt sich ärgern, häufig verärgert/beleidigt 
  • Streitsüchtiges/Trotziges Verhalten: Häufig Streit mit Autoritätspersonen/Kindern/Jugendlichen, widersetzen, Verärgert andere absichtlich
  • Rachsucht: mindestens zweimal in den vergangenen Monaten 
  • Bei Kindern unter 5: an den meisten Tagen 
  • Bei Kindern älter als 5: mindestens 1x/Woche 
  • Leidensdruck und negative Auswirkungen 
  • ODD gilt oft als Vorläufer einer Störung des Sozialverhaltens
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Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5

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Repetitives und anhaltendes Verhaltensmustern durch das grundlegende Rechte anderer oder wichtige Normen / Regeln verletzt werden; mind. 3 der 15 Kriterien während der letzten Monate

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Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5: Aggressives Verhalten gegenüber Menschen und Tieren (1-7)

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Aggressives Verhalten gegenüber Menschen und Tieren 

  1. Schikaniert, bedroht oder schüchtert andere häufig ein 
  2. Beginn häufig Schlägereien 
  3. Hat Waffen , die anderer schweren körperlichen Schaden zuführen können (z.B. Schlagstock, Ziegelstein, zerbrochene Flasche, Messer, Schusswaffe)
  4. War körperliche grausam zu Menschen 
  5. Quält Tiere 
  6. Hat in Konfrontation mit dem Opfer gestohlen (z.B. Überfall, Taschendiebstahl, Erpressung Raubüberfall)
  7. Hat jemand zu sexuellen Handlungen gezwungen 
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Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5: Zerstörung von Eigentum 

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8. Hat vorsätzlich Brandstiftung begangen mit der Absicht, schweren Schaden zu verursachen 

9. Hat vorsätzlich fremdes Eigentum zerstört (jedoch nicht durch Brandstiftung)

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Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5: Betrug oder Diebstahl 

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  • 10. In eine fremde Wohnung, ein fremdes Gelände oder Auto eingebrochen 
  • 11. Lügt häufig, um sich Güter oder Vorteile zu verschaffen oder um Verpflichtungen zu entgehen (d.h. „legt andere herein“)
  • 12. Hat Gegenstände von erheblichem Wert ohne direkten Kontakt mit dem Opfer gestohlen (z.B. Ladendiebstahl, jedoch ohne Einbruch, sowie Fälschung)
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Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5: Schwere Regelverstöße

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  • 13. Bleibt schon vor dem Alter von 13 Jahren trotz elterlicher Verbote häufig über Nacht weg 
  • 14. Ist mind. Zweimal über Nacht von zu Hause weggelaufen, während er/sie noch bei den Eltern oder bei einer anderen Bezugsperson wohnte oder kam einmal erst nach einem längerem Zeitraum zurück 
  • 15. Schwänzt schon vor dem Alter von 13 Jahren häufig die Schule 
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Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5: Zu bestimmen 

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Zu bestimmen 

  • Schweregrad 
  • Beginn (in der Kindheit, in der Adoleszenz / ab 10 Jahren, nicht näher bezeichnet)
  • Mangel an prosozialen Emotionen? -> Subtypus mit c.u.-traits
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Subtypus der Störung des Sozialverhaltens mit callous-unemotional-traits

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Kühl-unemotionale Traits / „mit reduzierter Emotionalität“, Mangel an prosozialen Emotionen 

  • Mind. 2 Kriterien müssen Personen- und situationsübergreifend mind. 12 Monate lang vorliegen 
  • Mangelnde Reue oder Schuldbewusstsein 
  • Gefühlskälte, Mangel an Empathie 
  • Sorglosigkeit / Gleichgültigkeit ggü. Eigenen Leistungen 
  • Oberflächlicher oder defizitärer Affekt, geringe Ängstlichkeit und Probleme, Angst bei anderen zu erkennen 
  •     ➡Kinder mit kühl-emotionalen Traits zeigen später mehr delinquentes verhalten, relativ hohe Stabilität, ungünstige Verläufe
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Störung des Sozialverhaltens und Delinquenz

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  • Kann in Kindheit zu delinquentem Verhalten im Jugendalter führen 
  • Delinquentes verhalten = von geltenden Normen & Regeln abweichendes Verhalten, in deutschsprachiger, wissenschaftlicher Diskussion i.d.R. im Sinne von „gegen Strafrecht verstoßendes verhalten“ / Straffälligkeit 
  • Aggressives Verhalten ist dissozial, kann, muss aber nicht delinquent sein 
  • Delinquentes Verhalten kann, muss aber nicht aggressiv sein
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Grundstrukturen der Jugenddelinquenz

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  • Rate delinquenten und kriminellen Verhalten steigt in Jugendalter an, Peak um 10. LJ
  • Wesentlich mehr männliche als weibliche Tatverdächtige 
  • I.d.R. „Gelegenheitsdelinquente“, die leichtere Delikte begehen 
  • ca. 10% der Jugendlichen Straftäter: Jugendliche Intensiv- oder Mehrfachtäter, verantwortlich für 1/3-2/3 der Straftaten 
  • Zeigen oft schon früh Verhaltensauffälligkeiten 
  • Schwieriges soziales und familiäres Umfeld 
  • Schlechte Schulleistungen 
  • Delinquente Peers
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Deliktarten

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  • Jugendtypische Delikte: Diebstahl, Raub, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Verstöße gegen Betäubungsmittelgesetz, gegen das Waffengesetz 
  • Sehr starke Überrepräsentation bei Gewaltdelikten, Tendenz steigend
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Beispielhafte Karteikarten für deinen 9. Störungen des Sozialverhaltens, Jugenddelinquenz Kurs an der Rheinische Fachhochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Störungen des Sozialverhaltens

A:
  • Breit angelegtes Spektrum aggressiver, oppositioneller und dissozialer Verhaltensweisen, die gegen soziale und gesellschaftliche Normen verstoßen 
  • Prävalenz beträgt ca. 4,2% 
  • Jungen 2- bis 3-mal häufiger betroffen 
  • Häufige Komorbiditäten (z.B. ADHS, Substanzmittelmissbrauch, Depression, Angststörungen)
Q:

Störungen mit Oppositionellem Trotzverhalten nach DSM-5

A:

Mind. 6 Monate anhaltendes Muster von ärgerlicher / gereizter Stimmung, streitsüchtigem / trotzigem Verhalten oder Rachsucht; mind. 4 der 8 Kriterien 

  • Ärgerliche/gereizte Stimmung: Wird schnell wütend, reizbar, lässt sich ärgern, häufig verärgert/beleidigt 
  • Streitsüchtiges/Trotziges Verhalten: Häufig Streit mit Autoritätspersonen/Kindern/Jugendlichen, widersetzen, Verärgert andere absichtlich
  • Rachsucht: mindestens zweimal in den vergangenen Monaten 
  • Bei Kindern unter 5: an den meisten Tagen 
  • Bei Kindern älter als 5: mindestens 1x/Woche 
  • Leidensdruck und negative Auswirkungen 
  • ODD gilt oft als Vorläufer einer Störung des Sozialverhaltens
Q:

Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5

A:

Repetitives und anhaltendes Verhaltensmustern durch das grundlegende Rechte anderer oder wichtige Normen / Regeln verletzt werden; mind. 3 der 15 Kriterien während der letzten Monate

Q:

Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5: Aggressives Verhalten gegenüber Menschen und Tieren (1-7)

A:

Aggressives Verhalten gegenüber Menschen und Tieren 

  1. Schikaniert, bedroht oder schüchtert andere häufig ein 
  2. Beginn häufig Schlägereien 
  3. Hat Waffen , die anderer schweren körperlichen Schaden zuführen können (z.B. Schlagstock, Ziegelstein, zerbrochene Flasche, Messer, Schusswaffe)
  4. War körperliche grausam zu Menschen 
  5. Quält Tiere 
  6. Hat in Konfrontation mit dem Opfer gestohlen (z.B. Überfall, Taschendiebstahl, Erpressung Raubüberfall)
  7. Hat jemand zu sexuellen Handlungen gezwungen 
Q:

Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5: Zerstörung von Eigentum 

A:

8. Hat vorsätzlich Brandstiftung begangen mit der Absicht, schweren Schaden zu verursachen 

9. Hat vorsätzlich fremdes Eigentum zerstört (jedoch nicht durch Brandstiftung)

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Q:

Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5: Betrug oder Diebstahl 

A:
  • 10. In eine fremde Wohnung, ein fremdes Gelände oder Auto eingebrochen 
  • 11. Lügt häufig, um sich Güter oder Vorteile zu verschaffen oder um Verpflichtungen zu entgehen (d.h. „legt andere herein“)
  • 12. Hat Gegenstände von erheblichem Wert ohne direkten Kontakt mit dem Opfer gestohlen (z.B. Ladendiebstahl, jedoch ohne Einbruch, sowie Fälschung)
Q:

Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5: Schwere Regelverstöße

A:
  • 13. Bleibt schon vor dem Alter von 13 Jahren trotz elterlicher Verbote häufig über Nacht weg 
  • 14. Ist mind. Zweimal über Nacht von zu Hause weggelaufen, während er/sie noch bei den Eltern oder bei einer anderen Bezugsperson wohnte oder kam einmal erst nach einem längerem Zeitraum zurück 
  • 15. Schwänzt schon vor dem Alter von 13 Jahren häufig die Schule 
Q:

Störung des Sozialverhaltens nach DSM-5: Zu bestimmen 

A:

Zu bestimmen 

  • Schweregrad 
  • Beginn (in der Kindheit, in der Adoleszenz / ab 10 Jahren, nicht näher bezeichnet)
  • Mangel an prosozialen Emotionen? -> Subtypus mit c.u.-traits
Q:

Subtypus der Störung des Sozialverhaltens mit callous-unemotional-traits

A:

Kühl-unemotionale Traits / „mit reduzierter Emotionalität“, Mangel an prosozialen Emotionen 

  • Mind. 2 Kriterien müssen Personen- und situationsübergreifend mind. 12 Monate lang vorliegen 
  • Mangelnde Reue oder Schuldbewusstsein 
  • Gefühlskälte, Mangel an Empathie 
  • Sorglosigkeit / Gleichgültigkeit ggü. Eigenen Leistungen 
  • Oberflächlicher oder defizitärer Affekt, geringe Ängstlichkeit und Probleme, Angst bei anderen zu erkennen 
  •     ➡Kinder mit kühl-emotionalen Traits zeigen später mehr delinquentes verhalten, relativ hohe Stabilität, ungünstige Verläufe
Q:

Störung des Sozialverhaltens und Delinquenz

A:
  • Kann in Kindheit zu delinquentem Verhalten im Jugendalter führen 
  • Delinquentes verhalten = von geltenden Normen & Regeln abweichendes Verhalten, in deutschsprachiger, wissenschaftlicher Diskussion i.d.R. im Sinne von „gegen Strafrecht verstoßendes verhalten“ / Straffälligkeit 
  • Aggressives Verhalten ist dissozial, kann, muss aber nicht delinquent sein 
  • Delinquentes Verhalten kann, muss aber nicht aggressiv sein
Q:

Grundstrukturen der Jugenddelinquenz

A:
  • Rate delinquenten und kriminellen Verhalten steigt in Jugendalter an, Peak um 10. LJ
  • Wesentlich mehr männliche als weibliche Tatverdächtige 
  • I.d.R. „Gelegenheitsdelinquente“, die leichtere Delikte begehen 
  • ca. 10% der Jugendlichen Straftäter: Jugendliche Intensiv- oder Mehrfachtäter, verantwortlich für 1/3-2/3 der Straftaten 
  • Zeigen oft schon früh Verhaltensauffälligkeiten 
  • Schwieriges soziales und familiäres Umfeld 
  • Schlechte Schulleistungen 
  • Delinquente Peers
Q:

Deliktarten

A:
  • Jugendtypische Delikte: Diebstahl, Raub, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Verstöße gegen Betäubungsmittelgesetz, gegen das Waffengesetz 
  • Sehr starke Überrepräsentation bei Gewaltdelikten, Tendenz steigend
9. Störungen des Sozialverhaltens, Jugenddelinquenz

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