Fragenkatalog at Provadis School Of International Management And Technology | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Fragenkatalog an der Provadis School of International Management and Technology

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TESTE DEIN WISSEN

Aufgabe 7: Beschaffungslogistik (9 Punkte)


7.3  Bei der Beschaffung wird zwischen unterschiedlichen Sourcing-Konzepten unterschieden. Nennen und beschreiben Sie zwei objekt- und drei lieferantenbezogene Sourcing‐Konzepte. (5 Punkte)

 

(Siehe Folie 333ff.)



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TESTE DEIN WISSEN

Objektbezogenes Sourcing


Unit Sourcing

  • Beziehung einer Vielzahl einzelner Materialien und Teile relativ geringer Wertschöpfung von entsprechend vielen, voneinander unabhängigen Lieferanten
  • Hoher Aufwand zur Lösung von Transaktions- und innerbetrieblichen Koordinationsaufgaben

Modular Sourcing

  • Anstelle einzelner Teile werden ganze Module, d. h. Funktionsgruppen (Baugruppen oder Komponenten), von einem Modullieferanten (Systemlieferanten) bezogen -> logistische Komplexität auflösen

Lieferantenbezogenes Sourcing


Single Sourcing
  • Bezug eines Einsatzgutes von genau einem Lieferanten
  • Bestrebung, durch den aktiven Aufbau eines leistungsstarken und innovativen Lieferanten eine hohe Qualität der Vorprodukte zu erreichen
  • Notwendig: langfristige Rahmenverträge zur Absicherung stabiler ökonomischer Rahmenbedingungen
  • Gefahr von opportunistischen Verhalten
  • Gefahr des Produktionsstopp bei Lieferausfall -> Deal Sorucing
Multiple Sourcing (Dual Sourcing)
  • Förderung des Wettbewerbs unter Lieferanten
  • Durchsetzung niedriger Einstandspreise
  • Vermeidung hoher Versorgungsrisiken
  • Hohe Transaktionskosten durch die Geschäftsbeziehungen mit vielen und häufig wechselnden Lieferanten 
  • Einsatz bei Gütern mit hohem Standardisierungsgrad und Beschaffungsmärkten mit guter Überschaubarkeit
Global Sourcing
Chancen
  • Senkung der Einkaufskosten
  • Höhere Markttransparenz
  • Sicherung von Lieferkapazitäten
  • Technologiezufuhr
  • Erfüllung von Anforderungen an die lokale Wertschöpfung

Risiken
  • Wechselkursschwankungen
  • Transportrisiken
  • Unterschiedliches Qualitätsverständnis
  • Know-How-Abfluss
  • Kommunikationsbarrieren

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TESTE DEIN WISSEN

Aufgabe 5: Verpackung (9 Punkte)


5.3   Die Verpackung übernimmt in Logistiksystemen unterschiedliche Funktionen. Nennen Sie die 5 Funktionen der Verpackung zusammen mit der jeweiligen Zielsetzung, die für die Logistik von besonderer Bedeutung sind. (5 Punkte)

 

(siehe Folie 253-256)


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TESTE DEIN WISSEN
  • Schutzfunktion: Packgut soll beim Empfänger im richtigen Zustand ankommen
  • Lagerfunktion: Lagerung des Gutes soll erleichtert werden
  • Transportfunktion: Transport des Packgutes erleichtern/ermöglichen
  • Manipulationsfunktion: Handhabung/Umschlag erleichtern
  • Informationsfunktion: Kennzeichnung der Ware durch Aufschriften, Farbe usw. Soll Auftragszusammenstellung erleichtern sowie Packgüter kennzeichnen.
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TESTE DEIN WISSEN

Aufgabe 6: Transport


6.3  Die Transportmittel lassen sich im Güterverkehrssystem nach den Verkehrsträgern aufteilen. Nennen Sie jeweils 2 Transportalternativen für den Straßengüterverkehr, den Schienengüterverkehr, den Seeverkehr und die Binnenschifffahrt. (4 Punkte)

 

(siehe Folie 373)


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TESTE DEIN WISSEN

Straßengüterverkehr: gewerblicher Straßengüterverkehr (Nah & Fern), Werkverkehr (Nah & Fern)

 

Schienengüterverkehr: Stückgutverkehr, Expressgutverkehr, Wagenladungsverkehr

 

Seeverkehr: Linienfahrt, Trampfahrt, Tankfahrt, Küstenschifffahrt

 

Binnenschifffahrt: Motorschifffahrt, Schleppschifffahr, Schubschifffahrt

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Aufgabe 8: Produktionslogistik (9 Punkte)


8.2   In der Produktionslogistik wird zwischen produktionsorientierten und absatzorientierten Produktionslagern (Zwischenlagern) unterschieden. Welche Funktionen übernehmen jeweils diese Lager?

 

(siehe Folie 370ff.)


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TESTE DEIN WISSEN

Produktionsorientierte Produktionslager:

  • Ausgleichsfunktion (Lagerbestände als Verkettungsfunktion)
  • Sortierfunktion (Veränderung der Reihenfolge zu- und abfließender Lagerobjekte)
  • Sicherungsfunktion (Auftretende Störungen in der Produktion sollen durch Lagerbestände örtlich begrenzt werden)

 

Absatzorientierte Produktionslager:

  • Flexibilitätsfunktion (Aus nur relativ wenigen Zwischenprodukten oder aus nur einem einzigen Rumpfprodukt eine Vielzahl von Endprodukten fertigen)
  • Substitutionsfunktion (Lagerung von Fertigfabrikaten wird durch die Lagerung von Halbfabrikaten substituiert)
  • Lieferzeitenverkürzungsfunktion (Lagerhaltung von Zwischenprodukten, damit bei Auftragseingang nicht der gesamte Produktionsprozess durchlaufen werden muss, sondern Zwischenprodukte nur noch zusammengesetzt, komplettiert oder ausstattungsmäßig modifiziert werden müssen)
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TESTE DEIN WISSEN

Aufgabe 6: Transport

 

6.1  Das Transportproblem in einem logistischen Netzwerk ist im Wesentlichen durch vier Faktoren gekennzeichnet. Nennen Sie diese vier Faktoren für das Transportproblem. (2 Punkte)

 

(siehe Folie 275)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Transportgut
  • Struktur und Beschaffenheit des Liefergebietes
  • Standorte der Liefer- und Empfangspunkte
  • Art des Angebots und der Nachfrage
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TESTE DEIN WISSEN

Aufgabe 2: Auftragsabwicklung (7 Punkte)


2.2 Bei der Auftragsabwicklung spielt der Informationsfluss eine wichtige Rolle. Beschrieben Sie vier unterschiedliche Funktionen der Auftragsabwicklung. Gehen Sie dabei auf den Informations- und Güterfluss ein. (4 Punkte)

 

(Siehe Folie 130/ 131)


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TESTE DEIN WISSEN

1. Güterfluss vorauseilender Informationsfluss:

Alle in den Güterfluss eingeschalteten Stellen rechtzeitig über eintreffende Güter informieren

2. Güterfluss begleitender Informationsfluss:

Stellen mit Informationen versorgen zur Verfolgung des Güterflusses

3. Güterfluss nacheilender Informationsfluss:

Informationen, die erst nach der Realisierung des Güterflusses fließen können (z.B. Fakturierung einer Rechnung)

4. Güterfluss entgegen Informationsfluss:

Information vom Empfänger an den Lieferanten über Qualität Lieferservice (z.B. Reklamation)

Rückmeldung über den Stand der Abfertigung eines Auftrages 

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TESTE DEIN WISSEN

Aufgabe 2: Auftragsabwicklung (7 Punkte)


2.1 Bei der Auftragsabwicklung lassen sich drei verschiedene Arten der Fakturierung (Rechnungslegung) unterscheiden. Nennen und beschrieben Sie diese drei Arten. (3 Punkte)

 

(siehe Folie 138)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nachfakturierung: 

Rechnungslegung erfolgt, wenn physische Kommissionierung  abgeschlossen

  • Vorfakturierung: 

Rechnungslegung erfolgt zum Zeitpunkt der Aufbereitung und Umsetzung (also vor der physischen Kommissionierung und dem Versand)

  • Parallele Fakturierung: 

Fakturierung erfolgt parallel zu den Phasen der Zusammenstellung und des Versands

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TESTE DEIN WISSEN

Alternative Aufgabe 1: Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Logistik (8 Punkte)


1.1 Logistische Wertschöpfungsaktivitäten haben einen Dienstleistungscharakter. Nennen Sie mindestens 3 Merkmale von Logistikdienstleistungen. Nennen Sie ebenso 3 Konsequenzen des Dienstleistungscharakters der Logistik. (3 Punkte)


(siehe Folie 49ff)


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TESTE DEIN WISSEN

Merkmale:

  • Immaterialität, Integration des externen Faktors
  • Vorkombination der Produktionsfaktoren
  • Endkombination der Produktionsfaktoren
  • Vertrauensabhängigkeit
  • Kuppelproduktion beim Transport

 

Konsequenzen:

  • Planung Leistungsbereitschaft erschwert durch externen Faktor
  • Nachfrageschwankungen können nicht durch Lagerhaltung ausgeglichen werden -> Fixkostenproblem, da Leistungsbereitschaft vorgehalten werden muss, was in Zeiten geringer Nachfrage problematisch ist
  • Leistungsbereitschaft muss vorhanden sein, bevor eine DL auf dem Markt angeboten wird
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TESTE DEIN WISSEN

Alternative Aufgabe 3: Lagerhaltung (16 Punkte) 


3.2 In der Lagerhaltung gibt es verschiedene Möglichkeiten der Vorratsergänzung. Dabei kommen unterschiedliche Bestellregeln zum Einsatz. Welches generelle Ziel verfolgen die Bestellregeln? Nennen und beschreiben Sie kurz die 4 wichtigsten Bestellregeln. (5 Punkte)

 

(siehe Folie 173)


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TESTE DEIN WISSEN

Ziel: Für den festgestellten Materialbedarf bestimmen, wann und wie viel bestellt werden soll, damit die Summe der Lagerhaltungskosten und der Bestellkosten minimiert wird

 

t,S: Bestellung in gleichen Zeitintervallen bis Lager voll ist

t,Q: Bestellung in gleichen Zeitintervallen und gleichen Mengen

s,S: Bestellung bei Unterschreitung einer gewissen Menge, Auffüllen des Lagers mit Menge S

s,Q: Bestellung bestimmt Menge (Q) bei Unterschreitung eines bestimmten Lagerbestandes (s), gleiche Menge wird bestellt

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TESTE DEIN WISSEN

Alternative Aufgabe 3: Lagerhaltung (10 Punkte)


3.2 Eine wichtige Größe bei der Vorratsergänzung ist der Sicherheitsbestand. Nennen und beschreiben Sie kurz die vier wichtigsten Einflussfaktoren auf die Höhe des Sicherheitsbestands. (4 Punkte)


(siehe Folie 179)


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TESTE DEIN WISSEN
  • Länge Wiederbeschaffungszeit (WBZ)
  • Lieferbereitschaft (Je höher die Lieferbereitschaft, desto höher der Sicherheitsbestand)
  • Wahrscheinlichkeit für die Überziehung der WBZ und Entnahme (Prognosefehler, Nachfrage falsch abschätzen)
  • Anzahl der Lager
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TESTE DEIN WISSEN

Aufgabe 4 Lagerhaus (8 Punkte)


4.1 Zu den Lagerhausaufgaben zählt auch die Standortwahl. Dabei lassen sich die interlokale und lokale Standortwahl unterscheiden. Nennen und erläutern Sie kurz sechs Einflussfaktoren auf die interlokale Standortwahl. (6 Punkte)

 

(siehe Folie 217/218)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Lieferservice (Kunden sollen schnell beliefert werden)
  • Art des Absatzgebietes (Konzentriert sich Nachfrage auf einen Punkt? Gleichmäßig verteilt? Teilung Absatzgebiet durch geografische Barrieren?)
  • Nachfrageentwicklung (Entwicklung, Veränderung)
  • Verkehrsverbindung (Welche sind notwendig? Wo gibt es diese?)
  • Transport- und Lagerhauskosten 
  • Arbeitskräfte (Arbeitskräfteangebot)
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TESTE DEIN WISSEN

Alternative Aufgabe 1: Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Logistik (8 Punkte)


1.4 Der Stellenwert der Logistik im Unternehmen ist abhängig von der Bedeutung des Lieferservices und der Logistikkosten. Führen Sie jeweils vier Hypothesen zur Bedeutung des Lieferservice sowie der Bedeutung der Logistikkosten im Unternehmen auf. (4 Punkte)

 

(siehe Folie 112)


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TESTE DEIN WISSEN
  • Je höher der Grad an Substituierbarkeit für ein Produkt ist, desto größer ist die Bedeutung des Lieferservice.
  • Je höher die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Transport, Verpackung und Lagerhaltung sind, die von den physischen Produkteigenschaften ausgehen, desto größer ist die Bedeutung des Lieferservice.
  • Je höher das Lieferserviceniveau der Konkurrenz ist, desto größer ist die Bedeutung des Lieferservice.
  • Je mehr sich der Standort des Kunden in der Nähe von Ballungszentren befindet, desto größer ist die Bedeutung des Lieferservice.
  • Je größer die Abhängigkeit des Kunden aufgrund seiner Produktions-, Lagerhaltungs‐ oder Verkaufsbedingungen von einem Produkt ist, desto größer ist die Bedeutung des Lieferservice.
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  • 3797 Karteikarten
  • 173 Studierende
  • 9 Lernmaterialien

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Q:

Aufgabe 7: Beschaffungslogistik (9 Punkte)


7.3  Bei der Beschaffung wird zwischen unterschiedlichen Sourcing-Konzepten unterschieden. Nennen und beschreiben Sie zwei objekt- und drei lieferantenbezogene Sourcing‐Konzepte. (5 Punkte)

 

(Siehe Folie 333ff.)



A:

Objektbezogenes Sourcing


Unit Sourcing

  • Beziehung einer Vielzahl einzelner Materialien und Teile relativ geringer Wertschöpfung von entsprechend vielen, voneinander unabhängigen Lieferanten
  • Hoher Aufwand zur Lösung von Transaktions- und innerbetrieblichen Koordinationsaufgaben

Modular Sourcing

  • Anstelle einzelner Teile werden ganze Module, d. h. Funktionsgruppen (Baugruppen oder Komponenten), von einem Modullieferanten (Systemlieferanten) bezogen -> logistische Komplexität auflösen

Lieferantenbezogenes Sourcing


Single Sourcing
  • Bezug eines Einsatzgutes von genau einem Lieferanten
  • Bestrebung, durch den aktiven Aufbau eines leistungsstarken und innovativen Lieferanten eine hohe Qualität der Vorprodukte zu erreichen
  • Notwendig: langfristige Rahmenverträge zur Absicherung stabiler ökonomischer Rahmenbedingungen
  • Gefahr von opportunistischen Verhalten
  • Gefahr des Produktionsstopp bei Lieferausfall -> Deal Sorucing
Multiple Sourcing (Dual Sourcing)
  • Förderung des Wettbewerbs unter Lieferanten
  • Durchsetzung niedriger Einstandspreise
  • Vermeidung hoher Versorgungsrisiken
  • Hohe Transaktionskosten durch die Geschäftsbeziehungen mit vielen und häufig wechselnden Lieferanten 
  • Einsatz bei Gütern mit hohem Standardisierungsgrad und Beschaffungsmärkten mit guter Überschaubarkeit
Global Sourcing
Chancen
  • Senkung der Einkaufskosten
  • Höhere Markttransparenz
  • Sicherung von Lieferkapazitäten
  • Technologiezufuhr
  • Erfüllung von Anforderungen an die lokale Wertschöpfung

Risiken
  • Wechselkursschwankungen
  • Transportrisiken
  • Unterschiedliches Qualitätsverständnis
  • Know-How-Abfluss
  • Kommunikationsbarrieren

Q:

Aufgabe 5: Verpackung (9 Punkte)


5.3   Die Verpackung übernimmt in Logistiksystemen unterschiedliche Funktionen. Nennen Sie die 5 Funktionen der Verpackung zusammen mit der jeweiligen Zielsetzung, die für die Logistik von besonderer Bedeutung sind. (5 Punkte)

 

(siehe Folie 253-256)


A:
  • Schutzfunktion: Packgut soll beim Empfänger im richtigen Zustand ankommen
  • Lagerfunktion: Lagerung des Gutes soll erleichtert werden
  • Transportfunktion: Transport des Packgutes erleichtern/ermöglichen
  • Manipulationsfunktion: Handhabung/Umschlag erleichtern
  • Informationsfunktion: Kennzeichnung der Ware durch Aufschriften, Farbe usw. Soll Auftragszusammenstellung erleichtern sowie Packgüter kennzeichnen.
Q:

Aufgabe 6: Transport


6.3  Die Transportmittel lassen sich im Güterverkehrssystem nach den Verkehrsträgern aufteilen. Nennen Sie jeweils 2 Transportalternativen für den Straßengüterverkehr, den Schienengüterverkehr, den Seeverkehr und die Binnenschifffahrt. (4 Punkte)

 

(siehe Folie 373)


A:

Straßengüterverkehr: gewerblicher Straßengüterverkehr (Nah & Fern), Werkverkehr (Nah & Fern)

 

Schienengüterverkehr: Stückgutverkehr, Expressgutverkehr, Wagenladungsverkehr

 

Seeverkehr: Linienfahrt, Trampfahrt, Tankfahrt, Küstenschifffahrt

 

Binnenschifffahrt: Motorschifffahrt, Schleppschifffahr, Schubschifffahrt

Q:

Aufgabe 8: Produktionslogistik (9 Punkte)


8.2   In der Produktionslogistik wird zwischen produktionsorientierten und absatzorientierten Produktionslagern (Zwischenlagern) unterschieden. Welche Funktionen übernehmen jeweils diese Lager?

 

(siehe Folie 370ff.)


A:

Produktionsorientierte Produktionslager:

  • Ausgleichsfunktion (Lagerbestände als Verkettungsfunktion)
  • Sortierfunktion (Veränderung der Reihenfolge zu- und abfließender Lagerobjekte)
  • Sicherungsfunktion (Auftretende Störungen in der Produktion sollen durch Lagerbestände örtlich begrenzt werden)

 

Absatzorientierte Produktionslager:

  • Flexibilitätsfunktion (Aus nur relativ wenigen Zwischenprodukten oder aus nur einem einzigen Rumpfprodukt eine Vielzahl von Endprodukten fertigen)
  • Substitutionsfunktion (Lagerung von Fertigfabrikaten wird durch die Lagerung von Halbfabrikaten substituiert)
  • Lieferzeitenverkürzungsfunktion (Lagerhaltung von Zwischenprodukten, damit bei Auftragseingang nicht der gesamte Produktionsprozess durchlaufen werden muss, sondern Zwischenprodukte nur noch zusammengesetzt, komplettiert oder ausstattungsmäßig modifiziert werden müssen)
Q:

Aufgabe 6: Transport

 

6.1  Das Transportproblem in einem logistischen Netzwerk ist im Wesentlichen durch vier Faktoren gekennzeichnet. Nennen Sie diese vier Faktoren für das Transportproblem. (2 Punkte)

 

(siehe Folie 275)

A:
  • Transportgut
  • Struktur und Beschaffenheit des Liefergebietes
  • Standorte der Liefer- und Empfangspunkte
  • Art des Angebots und der Nachfrage
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Q:

Aufgabe 2: Auftragsabwicklung (7 Punkte)


2.2 Bei der Auftragsabwicklung spielt der Informationsfluss eine wichtige Rolle. Beschrieben Sie vier unterschiedliche Funktionen der Auftragsabwicklung. Gehen Sie dabei auf den Informations- und Güterfluss ein. (4 Punkte)

 

(Siehe Folie 130/ 131)


A:

1. Güterfluss vorauseilender Informationsfluss:

Alle in den Güterfluss eingeschalteten Stellen rechtzeitig über eintreffende Güter informieren

2. Güterfluss begleitender Informationsfluss:

Stellen mit Informationen versorgen zur Verfolgung des Güterflusses

3. Güterfluss nacheilender Informationsfluss:

Informationen, die erst nach der Realisierung des Güterflusses fließen können (z.B. Fakturierung einer Rechnung)

4. Güterfluss entgegen Informationsfluss:

Information vom Empfänger an den Lieferanten über Qualität Lieferservice (z.B. Reklamation)

Rückmeldung über den Stand der Abfertigung eines Auftrages 

Q:

Aufgabe 2: Auftragsabwicklung (7 Punkte)


2.1 Bei der Auftragsabwicklung lassen sich drei verschiedene Arten der Fakturierung (Rechnungslegung) unterscheiden. Nennen und beschrieben Sie diese drei Arten. (3 Punkte)

 

(siehe Folie 138)

A:
  • Nachfakturierung: 

Rechnungslegung erfolgt, wenn physische Kommissionierung  abgeschlossen

  • Vorfakturierung: 

Rechnungslegung erfolgt zum Zeitpunkt der Aufbereitung und Umsetzung (also vor der physischen Kommissionierung und dem Versand)

  • Parallele Fakturierung: 

Fakturierung erfolgt parallel zu den Phasen der Zusammenstellung und des Versands

Q:

Alternative Aufgabe 1: Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Logistik (8 Punkte)


1.1 Logistische Wertschöpfungsaktivitäten haben einen Dienstleistungscharakter. Nennen Sie mindestens 3 Merkmale von Logistikdienstleistungen. Nennen Sie ebenso 3 Konsequenzen des Dienstleistungscharakters der Logistik. (3 Punkte)


(siehe Folie 49ff)


A:

Merkmale:

  • Immaterialität, Integration des externen Faktors
  • Vorkombination der Produktionsfaktoren
  • Endkombination der Produktionsfaktoren
  • Vertrauensabhängigkeit
  • Kuppelproduktion beim Transport

 

Konsequenzen:

  • Planung Leistungsbereitschaft erschwert durch externen Faktor
  • Nachfrageschwankungen können nicht durch Lagerhaltung ausgeglichen werden -> Fixkostenproblem, da Leistungsbereitschaft vorgehalten werden muss, was in Zeiten geringer Nachfrage problematisch ist
  • Leistungsbereitschaft muss vorhanden sein, bevor eine DL auf dem Markt angeboten wird
Q:

Alternative Aufgabe 3: Lagerhaltung (16 Punkte) 


3.2 In der Lagerhaltung gibt es verschiedene Möglichkeiten der Vorratsergänzung. Dabei kommen unterschiedliche Bestellregeln zum Einsatz. Welches generelle Ziel verfolgen die Bestellregeln? Nennen und beschreiben Sie kurz die 4 wichtigsten Bestellregeln. (5 Punkte)

 

(siehe Folie 173)


A:

Ziel: Für den festgestellten Materialbedarf bestimmen, wann und wie viel bestellt werden soll, damit die Summe der Lagerhaltungskosten und der Bestellkosten minimiert wird

 

t,S: Bestellung in gleichen Zeitintervallen bis Lager voll ist

t,Q: Bestellung in gleichen Zeitintervallen und gleichen Mengen

s,S: Bestellung bei Unterschreitung einer gewissen Menge, Auffüllen des Lagers mit Menge S

s,Q: Bestellung bestimmt Menge (Q) bei Unterschreitung eines bestimmten Lagerbestandes (s), gleiche Menge wird bestellt

Q:

Alternative Aufgabe 3: Lagerhaltung (10 Punkte)


3.2 Eine wichtige Größe bei der Vorratsergänzung ist der Sicherheitsbestand. Nennen und beschreiben Sie kurz die vier wichtigsten Einflussfaktoren auf die Höhe des Sicherheitsbestands. (4 Punkte)


(siehe Folie 179)


A:
  • Länge Wiederbeschaffungszeit (WBZ)
  • Lieferbereitschaft (Je höher die Lieferbereitschaft, desto höher der Sicherheitsbestand)
  • Wahrscheinlichkeit für die Überziehung der WBZ und Entnahme (Prognosefehler, Nachfrage falsch abschätzen)
  • Anzahl der Lager
Q:

Aufgabe 4 Lagerhaus (8 Punkte)


4.1 Zu den Lagerhausaufgaben zählt auch die Standortwahl. Dabei lassen sich die interlokale und lokale Standortwahl unterscheiden. Nennen und erläutern Sie kurz sechs Einflussfaktoren auf die interlokale Standortwahl. (6 Punkte)

 

(siehe Folie 217/218)

A:
  • Lieferservice (Kunden sollen schnell beliefert werden)
  • Art des Absatzgebietes (Konzentriert sich Nachfrage auf einen Punkt? Gleichmäßig verteilt? Teilung Absatzgebiet durch geografische Barrieren?)
  • Nachfrageentwicklung (Entwicklung, Veränderung)
  • Verkehrsverbindung (Welche sind notwendig? Wo gibt es diese?)
  • Transport- und Lagerhauskosten 
  • Arbeitskräfte (Arbeitskräfteangebot)
Q:

Alternative Aufgabe 1: Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Logistik (8 Punkte)


1.4 Der Stellenwert der Logistik im Unternehmen ist abhängig von der Bedeutung des Lieferservices und der Logistikkosten. Führen Sie jeweils vier Hypothesen zur Bedeutung des Lieferservice sowie der Bedeutung der Logistikkosten im Unternehmen auf. (4 Punkte)

 

(siehe Folie 112)


A:
  • Je höher der Grad an Substituierbarkeit für ein Produkt ist, desto größer ist die Bedeutung des Lieferservice.
  • Je höher die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Transport, Verpackung und Lagerhaltung sind, die von den physischen Produkteigenschaften ausgehen, desto größer ist die Bedeutung des Lieferservice.
  • Je höher das Lieferserviceniveau der Konkurrenz ist, desto größer ist die Bedeutung des Lieferservice.
  • Je mehr sich der Standort des Kunden in der Nähe von Ballungszentren befindet, desto größer ist die Bedeutung des Lieferservice.
  • Je größer die Abhängigkeit des Kunden aufgrund seiner Produktions-, Lagerhaltungs‐ oder Verkaufsbedingungen von einem Produkt ist, desto größer ist die Bedeutung des Lieferservice.
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