Branchenspezifisches Dienstleistungsmanagement at Provadis School Of International Management And Technology | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Branchenspezifisches Dienstleistungsmanagement an der Provadis School of International Management and Technology

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Branchenspezifisches Dienstleistungsmanagement Kurs an der Provadis School of International Management and Technology zu.

TESTE DEIN WISSEN
Was ist mit „Bandbreite“ gemeint? Warum ist die Bandbreite speziell im Mobilfunkbereich ein knappes Gut? Vergleichen Sie hierzu die Situation im Festnetz anhand einer Technologie Ihrer Wahl. 
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TESTE DEIN WISSEN
Bandbreite = definierte Informationsübertragungsrate

Die Formulierung „Bandbreite“ bezieht sich auf Frequenzbänder. Dabei handelt es sich um abgegrenzte Bereiche/Bänder aus dem gesamten Spektrum möglicher Übertragungsfrequenzen.

Im Mobilfunkbereich dient ein öffentlich zugängliches Medium (der äußere Raum) als Übertragungsmedium. Im Gegensatz dazu ist bei Kabelverbindungen das komplette Spektrum auf das Kabel konzentriert und nur den Einheiten zugänglich, die über das Kabel verfügen. Je größer die Bandbreite, desto mehr Daten können gleichzeitig übertragen werden.

--> Bandbreite ist ein knappes, natürliches Gut; es gibt nur eine bestimmte Anzahl an Frequenzbereichen (siehe abgeschlossene Auktion der für den Start des 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland)
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TESTE DEIN WISSEN
Definieren Sie den Begriff „Telekommunikation“. Nennen Sie 5 definitionsrelevante Begriffe.
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TESTE DEIN WISSEN
  • Technischer Vorgang des Aussendens, Übermittelns und Empfangens von Signalen
  • Prozess zum Informationsaustausch/ Informationsverarbeitung
  • Verwendung nachrichtentechnischer Systeme, die als Nachrichten Signale übermitteln, um räumliche Entfernung zwischen Sender und Empfänger zu überwinden
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TESTE DEIN WISSEN
Worin unterscheiden sich Quellcodierung und Kanalcodierung ganz grundsätzlich?
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TESTE DEIN WISSEN
Quellcodierung reduziert Redundanzen, Kanalcodierung fügt welche hinzu.
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TESTE DEIN WISSEN

Bitte nennen Sie wesentliche Vor- und Nachteile von Glasfaserkabeln.

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TESTE DEIN WISSEN
+ Große Bandbreitenpotentiale aufgrund hoher Frequenzen (400-750THz)
+ Niedrige Signaldämpfung
+ kein Überspringen zwischen nebeneinanderliegenden Adern
+ keine Beeinflussung durch äußere Störfelder
+ Blitzschutz
+ leicht, dünn und flexibel
+ Abhörsicher
+ Fasern können auch mit zukünftiger Technik weitergenutzt werden

- Endequipment (noch) teuer
- Optische Komponenten (noch) wenig verarbeitet
- Enorme Bandbreitendichte am Faserende hoher Auslastung
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Bitte erklären Sie den Unterschied zwischen „Nachrichten“, „Informationen“ und „Wissen“.
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Nachricht
Zusammengehörige endliche Zeichenmenge mit weitgehend zweck- und personenabhängig feststellbaren Aussagen, die sich aus einem Satz von Regeln ergeben (Syntax z.B. 1,96)

Information
Zweckorientiertes Wissen, das sach-, personen- und zeitbezogen& im Allgemeinen unvollkommen ist (Referenzkurs z.B. 1€ = 1,955)

Wissen
Vernetzung (z.B. Transaktionseffekte der Euro- Umstellung) auf Grundlage von Zeichen, Nachrichten und Informationen
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Welche Arten der Codierung sind Ihnen bekannt? Erläutern Sie diese jeweils kurz.

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Quellenkodierung
  • Das Kodieren von Nachrichten aus der Quelle durch einen Sender, der überflüssige redundante Informationen reduziert
  • Ziel ist, die Daten so zu kodieren, dass die Menge der zu speichernden oder zu übertragenden Daten reduziert wird

Kanalkodierung
  • Verfahren, digitale Daten bei der Übertragung über gestörte Kanäle durch Hinzufügen von Redundanz gegen Übertragungsfehler zu schützen
  • Ziel ist also Transformation der Daten so, dass bei der Übertragung auftretende Fehler erkannt und ggf. korrigiert werden können

Leitungskodierung
  • Leitungscodes legen fest, wie ein Signal auf der physikalischen Ebene übertragen wird
  • Ziel ist also, dass zu übertragende Signal spektral zu formen, um es so möglichst optimal an die Eigenschaften eines Übertragungsmediums anzupassen und Übertragungsstrecken besser auszunutzen
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Im Zusammenhang mit Glasfasernetzen ist oft von FTTX die Rede. Was ist damit gemeint und welche Varianten sind Ihnen bekannt? Was haben diese Varianten gemein und was sind zentrale Unterschiede zwischen diese Varianten?

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  • FTTX: Fiber to the X -> Ausbau des Glasfasernetzes über den Verteiler (HvT bzw. PoP) hinaus 

  • FTTC: Fiber to the Curb -> Glasfaser bis zum Bürgersteig, d.h. KVZ 

  • FTTB: Fiber to the Buildung -> bis zum Übergabepunkt Haus 

  • FTTH: Fiber to the Home -> bis zum Gerät in ihrem Haushalt, echter Glasfaseranschluss 


Gemeinsamkeit:
Ersatz von Kupferdraht durch Glasfaser

Zentrale Unterschiede:
Glasfaserausbau bis zu verschiedenen Punkten im Netz; je näher die Glasfaser bis zum Kunden liegt, desto mehr Bandbreite ist möglich; FFTH ist ein ‚echter‘ Glasfaserzugang, alle anderen haben einen herkömmlichen Kupferanschluss mit TAL Dose in der Wohnung
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Ein TK-Anbieter möchte in einer bestimmten Region einen 10%-igen Rabatt auf den monatlichen Grundpreis des Tarifes Flat123 gewähren. Der Vertrag hat eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Der monatliche Grundpreis setzt sich zusammen aus einem Preis für den Tarif sowie einer Zuzahlung von 10,00 EUR brutto (inkl. MwSt.), wenn der Tarif mit einem subventionierten Endgerät kombiniert wird. Es wird erwartet, dass 70% der Kunden einen Vertrag mit Endgerätesubvention wählen. Der Grundpreis des Tarifs in der Variante ohne ein subventioniertes Endgerät liegt bei 50,00 EUR brutto.

  1. (a)  Bitte errechnen Sie den durchschnittlichen Brutto-Grundpreis, der auf diesem Tarif über alle Kunden (mit und ohne subventioniertem Endgerät) erzielt wird. Bitte geben Sie außerdem den durchschnittlichen Netto-Grundpreis bei einem Mehrwertsteuersatz von 20% an. 
  2. (b)  Der Rabatt von 10% soll für die Dauer von 12 Monaten gewährt werden. Der TK- Anbieter rechnet mit einer Absatzsteigerung von 4% infolge der Maßnahme. Bitte beurteilen Sie unter Verwendung des Nettopreises, ob diese Maßnahme betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, wenn von einer Verweildauer des Kunden von 24 Monaten ausgegangen wird. 

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Lösung:

 Antwort a):
Brutto: 57,00 EUR = 50,00 * 0,3 + 60 * 0,7 Netto: 47,50 EUR = 57,00 / 1,2 

Antwort b): 
Umsatz pro Kunde ohne Rabatt: 47,50 EUR x 24 Monate = 1.140 EUR
 Umsatz pro Kunde mit Rabatt: 42,75 EUR x 12 Monate + 47,50 EUR x 12 Monate = 1.083 EUR
Zusätzlicher Umsatz durch zusätzliche Kunden: 4% x 1.083 EUR = 43,32 EUR 1.083 EUR + 43,32 EUR = 1.126,32 EUR < 1.140 EUR 
Die Promotion führt trotz Kundenzuwachs zu einem geringeren Umsatz und sollte mit diesen Rahmenbedingungen nicht durchgeführt werden. 
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In der BWL werden verschiedene Preisstrategien gelehrt: Die Premium-, Skimming (Abschöpfung)-oder Penetrations-Strategie. Bitte erläutern Sie, welche Preisstrategie in TK-Dienstemärkten vorteilhafter ist, indem Sie auf die Besonderheiten von TK-Dienstemärkten eingehen.

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1.Premium-Preisstrategie: 
  • hochwertige Alleinstellungsmerkmale und Marktsegment mit Kaufkraft und Kaufwille à Wahl zu Premium-Preisstrategie
  • dauerhaft hoher Preis, "hohe Qualität" -bzw. Alleinstellungsmerkmale mit hohem Nutzen

2. Skimming-Strategie:
  • Alleinstellungsmerkmalen "First Mover"  --> besonders hoher Preis für vorübergehend einzigartige Produkte
  • z.B. Wer zuerst schnellsten Prozessor-Chip der nächsten Generation hat, verlangt dafür hohe Preise --> Sobald Wettbewerb eintritt, brechen die hohen Preise zusammen --> Premium-Strategie weicht der Penetrationsstrategie

3.Penetrationsstrategie/ Promotionsstrategie:
  • Breiten Kundenkreis schnell erschließen, mit hohen Wettbewerbsvorteilen bei im Wettbewerb vergleichbare Preisen verfolgen
  • Bei hohen Investitionen und niedrigen variablen Kosten notwendig --> schnell "Skaleneffekte" (Wirtschaftlichkeit durch hohe Absatzmengen) erzielen 
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Bitte begründen Sie, warum eine hohe Kundenzufriedenheit nicht zwingend zu einer hohen Kundenbindung führen muss. Nennen Sie mindestens 5 Punkte.

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• Schlechte Erwartung für die Zukunft
• Angebot eines Wettbewerber wird als noch besser empfunden
• Fehlender Nutzen bei Fortsetzung
• Hoher Nutzen bei Abwanderung (z.B. neues Endgerät)
• Wunsch nach Abwechslung

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Kategorisieren Sie verschiedene Vermittlungsverfahren in vermittelnden TK- Netzen. Zu welcher Kategorie gehören die sog. IP-Netze? 
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Leistungsvermittlung (Circuit Switching):
  • Herstellung Übertragungsweges zwischen Teilnehmer& Vermittlungsknoten
  • bleibt für gesamte Verbindungsdauer erhalten& stellt Teilnehmern definierte Informationsübertragungsrate (=Bandbreite) für exklusive Nutzung zur Verfügung
            z.B. „klassisches öffentliches             Telefonnetz
 
Speichervermittlung (Store and Forward Switching):
  • Aufteilung der Infos in Blöcke mit begrenzter Größe mit jeweils zusätzlichen Steuerinformationen
  • Übertragung der Blöcke zwischen Vermittlungsstellen, die diese zwischenspeichern

1. Paketvermittlung:
  • Aufteilung Infos in Blöcke mit variabler Größe (bis Maximalgröße)
  • Übertragung verbindungslos (Datagrammvermittlung) oder verbindungsorientiert („virtuelle Verbindung“) 
  • Bsp: Öffentliches Internet (IP)
 
2. Zellenvermittlung:

  • Zerlegung Infos in gleich große Blöcke
  • Festlegung logischer Pfad/ Übertragungsweg zu Beginn des Infoaustausches („virtuelle Verbindung“)
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Zeigen Sie die Anbieterstrukturen im deutschen Telekommunikationsmarkt auf. Welche idealtypischen Anbieter treten am Markt auf?

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TK-Dienstehändler

TK-Systembetreiber

TK-Ausrüstungshersteller

Mehrwertdiensteanbieter

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  • 2164 Karteikarten
  • 152 Studierende
  • 9 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Branchenspezifisches Dienstleistungsmanagement Kurs an der Provadis School of International Management and Technology - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was ist mit „Bandbreite“ gemeint? Warum ist die Bandbreite speziell im Mobilfunkbereich ein knappes Gut? Vergleichen Sie hierzu die Situation im Festnetz anhand einer Technologie Ihrer Wahl. 
A:
Bandbreite = definierte Informationsübertragungsrate

Die Formulierung „Bandbreite“ bezieht sich auf Frequenzbänder. Dabei handelt es sich um abgegrenzte Bereiche/Bänder aus dem gesamten Spektrum möglicher Übertragungsfrequenzen.

Im Mobilfunkbereich dient ein öffentlich zugängliches Medium (der äußere Raum) als Übertragungsmedium. Im Gegensatz dazu ist bei Kabelverbindungen das komplette Spektrum auf das Kabel konzentriert und nur den Einheiten zugänglich, die über das Kabel verfügen. Je größer die Bandbreite, desto mehr Daten können gleichzeitig übertragen werden.

--> Bandbreite ist ein knappes, natürliches Gut; es gibt nur eine bestimmte Anzahl an Frequenzbereichen (siehe abgeschlossene Auktion der für den Start des 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland)
Q:
Definieren Sie den Begriff „Telekommunikation“. Nennen Sie 5 definitionsrelevante Begriffe.
A:
  • Technischer Vorgang des Aussendens, Übermittelns und Empfangens von Signalen
  • Prozess zum Informationsaustausch/ Informationsverarbeitung
  • Verwendung nachrichtentechnischer Systeme, die als Nachrichten Signale übermitteln, um räumliche Entfernung zwischen Sender und Empfänger zu überwinden
Q:
Worin unterscheiden sich Quellcodierung und Kanalcodierung ganz grundsätzlich?
A:
Quellcodierung reduziert Redundanzen, Kanalcodierung fügt welche hinzu.
Q:

Bitte nennen Sie wesentliche Vor- und Nachteile von Glasfaserkabeln.

A:
+ Große Bandbreitenpotentiale aufgrund hoher Frequenzen (400-750THz)
+ Niedrige Signaldämpfung
+ kein Überspringen zwischen nebeneinanderliegenden Adern
+ keine Beeinflussung durch äußere Störfelder
+ Blitzschutz
+ leicht, dünn und flexibel
+ Abhörsicher
+ Fasern können auch mit zukünftiger Technik weitergenutzt werden

- Endequipment (noch) teuer
- Optische Komponenten (noch) wenig verarbeitet
- Enorme Bandbreitendichte am Faserende hoher Auslastung
Q:
Bitte erklären Sie den Unterschied zwischen „Nachrichten“, „Informationen“ und „Wissen“.
A:
Nachricht
Zusammengehörige endliche Zeichenmenge mit weitgehend zweck- und personenabhängig feststellbaren Aussagen, die sich aus einem Satz von Regeln ergeben (Syntax z.B. 1,96)

Information
Zweckorientiertes Wissen, das sach-, personen- und zeitbezogen& im Allgemeinen unvollkommen ist (Referenzkurs z.B. 1€ = 1,955)

Wissen
Vernetzung (z.B. Transaktionseffekte der Euro- Umstellung) auf Grundlage von Zeichen, Nachrichten und Informationen
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Welche Arten der Codierung sind Ihnen bekannt? Erläutern Sie diese jeweils kurz.

A:
Quellenkodierung
  • Das Kodieren von Nachrichten aus der Quelle durch einen Sender, der überflüssige redundante Informationen reduziert
  • Ziel ist, die Daten so zu kodieren, dass die Menge der zu speichernden oder zu übertragenden Daten reduziert wird

Kanalkodierung
  • Verfahren, digitale Daten bei der Übertragung über gestörte Kanäle durch Hinzufügen von Redundanz gegen Übertragungsfehler zu schützen
  • Ziel ist also Transformation der Daten so, dass bei der Übertragung auftretende Fehler erkannt und ggf. korrigiert werden können

Leitungskodierung
  • Leitungscodes legen fest, wie ein Signal auf der physikalischen Ebene übertragen wird
  • Ziel ist also, dass zu übertragende Signal spektral zu formen, um es so möglichst optimal an die Eigenschaften eines Übertragungsmediums anzupassen und Übertragungsstrecken besser auszunutzen
Q:

Im Zusammenhang mit Glasfasernetzen ist oft von FTTX die Rede. Was ist damit gemeint und welche Varianten sind Ihnen bekannt? Was haben diese Varianten gemein und was sind zentrale Unterschiede zwischen diese Varianten?

A:
  • FTTX: Fiber to the X -> Ausbau des Glasfasernetzes über den Verteiler (HvT bzw. PoP) hinaus 

  • FTTC: Fiber to the Curb -> Glasfaser bis zum Bürgersteig, d.h. KVZ 

  • FTTB: Fiber to the Buildung -> bis zum Übergabepunkt Haus 

  • FTTH: Fiber to the Home -> bis zum Gerät in ihrem Haushalt, echter Glasfaseranschluss 


Gemeinsamkeit:
Ersatz von Kupferdraht durch Glasfaser

Zentrale Unterschiede:
Glasfaserausbau bis zu verschiedenen Punkten im Netz; je näher die Glasfaser bis zum Kunden liegt, desto mehr Bandbreite ist möglich; FFTH ist ein ‚echter‘ Glasfaserzugang, alle anderen haben einen herkömmlichen Kupferanschluss mit TAL Dose in der Wohnung
Q:

Ein TK-Anbieter möchte in einer bestimmten Region einen 10%-igen Rabatt auf den monatlichen Grundpreis des Tarifes Flat123 gewähren. Der Vertrag hat eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Der monatliche Grundpreis setzt sich zusammen aus einem Preis für den Tarif sowie einer Zuzahlung von 10,00 EUR brutto (inkl. MwSt.), wenn der Tarif mit einem subventionierten Endgerät kombiniert wird. Es wird erwartet, dass 70% der Kunden einen Vertrag mit Endgerätesubvention wählen. Der Grundpreis des Tarifs in der Variante ohne ein subventioniertes Endgerät liegt bei 50,00 EUR brutto.

  1. (a)  Bitte errechnen Sie den durchschnittlichen Brutto-Grundpreis, der auf diesem Tarif über alle Kunden (mit und ohne subventioniertem Endgerät) erzielt wird. Bitte geben Sie außerdem den durchschnittlichen Netto-Grundpreis bei einem Mehrwertsteuersatz von 20% an. 
  2. (b)  Der Rabatt von 10% soll für die Dauer von 12 Monaten gewährt werden. Der TK- Anbieter rechnet mit einer Absatzsteigerung von 4% infolge der Maßnahme. Bitte beurteilen Sie unter Verwendung des Nettopreises, ob diese Maßnahme betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, wenn von einer Verweildauer des Kunden von 24 Monaten ausgegangen wird. 

A:
Lösung:

 Antwort a):
Brutto: 57,00 EUR = 50,00 * 0,3 + 60 * 0,7 Netto: 47,50 EUR = 57,00 / 1,2 

Antwort b): 
Umsatz pro Kunde ohne Rabatt: 47,50 EUR x 24 Monate = 1.140 EUR
 Umsatz pro Kunde mit Rabatt: 42,75 EUR x 12 Monate + 47,50 EUR x 12 Monate = 1.083 EUR
Zusätzlicher Umsatz durch zusätzliche Kunden: 4% x 1.083 EUR = 43,32 EUR 1.083 EUR + 43,32 EUR = 1.126,32 EUR < 1.140 EUR 
Die Promotion führt trotz Kundenzuwachs zu einem geringeren Umsatz und sollte mit diesen Rahmenbedingungen nicht durchgeführt werden. 
Q:

In der BWL werden verschiedene Preisstrategien gelehrt: Die Premium-, Skimming (Abschöpfung)-oder Penetrations-Strategie. Bitte erläutern Sie, welche Preisstrategie in TK-Dienstemärkten vorteilhafter ist, indem Sie auf die Besonderheiten von TK-Dienstemärkten eingehen.

A:
1.Premium-Preisstrategie: 
  • hochwertige Alleinstellungsmerkmale und Marktsegment mit Kaufkraft und Kaufwille à Wahl zu Premium-Preisstrategie
  • dauerhaft hoher Preis, "hohe Qualität" -bzw. Alleinstellungsmerkmale mit hohem Nutzen

2. Skimming-Strategie:
  • Alleinstellungsmerkmalen "First Mover"  --> besonders hoher Preis für vorübergehend einzigartige Produkte
  • z.B. Wer zuerst schnellsten Prozessor-Chip der nächsten Generation hat, verlangt dafür hohe Preise --> Sobald Wettbewerb eintritt, brechen die hohen Preise zusammen --> Premium-Strategie weicht der Penetrationsstrategie

3.Penetrationsstrategie/ Promotionsstrategie:
  • Breiten Kundenkreis schnell erschließen, mit hohen Wettbewerbsvorteilen bei im Wettbewerb vergleichbare Preisen verfolgen
  • Bei hohen Investitionen und niedrigen variablen Kosten notwendig --> schnell "Skaleneffekte" (Wirtschaftlichkeit durch hohe Absatzmengen) erzielen 
Q:

Bitte begründen Sie, warum eine hohe Kundenzufriedenheit nicht zwingend zu einer hohen Kundenbindung führen muss. Nennen Sie mindestens 5 Punkte.

A:

• Schlechte Erwartung für die Zukunft
• Angebot eines Wettbewerber wird als noch besser empfunden
• Fehlender Nutzen bei Fortsetzung
• Hoher Nutzen bei Abwanderung (z.B. neues Endgerät)
• Wunsch nach Abwechslung

Q:
Kategorisieren Sie verschiedene Vermittlungsverfahren in vermittelnden TK- Netzen. Zu welcher Kategorie gehören die sog. IP-Netze? 
A:
Leistungsvermittlung (Circuit Switching):
  • Herstellung Übertragungsweges zwischen Teilnehmer& Vermittlungsknoten
  • bleibt für gesamte Verbindungsdauer erhalten& stellt Teilnehmern definierte Informationsübertragungsrate (=Bandbreite) für exklusive Nutzung zur Verfügung
            z.B. „klassisches öffentliches             Telefonnetz
 
Speichervermittlung (Store and Forward Switching):
  • Aufteilung der Infos in Blöcke mit begrenzter Größe mit jeweils zusätzlichen Steuerinformationen
  • Übertragung der Blöcke zwischen Vermittlungsstellen, die diese zwischenspeichern

1. Paketvermittlung:
  • Aufteilung Infos in Blöcke mit variabler Größe (bis Maximalgröße)
  • Übertragung verbindungslos (Datagrammvermittlung) oder verbindungsorientiert („virtuelle Verbindung“) 
  • Bsp: Öffentliches Internet (IP)
 
2. Zellenvermittlung:

  • Zerlegung Infos in gleich große Blöcke
  • Festlegung logischer Pfad/ Übertragungsweg zu Beginn des Infoaustausches („virtuelle Verbindung“)
Q:

Zeigen Sie die Anbieterstrukturen im deutschen Telekommunikationsmarkt auf. Welche idealtypischen Anbieter treten am Markt auf?

A:

TK-Dienstehändler

TK-Systembetreiber

TK-Ausrüstungshersteller

Mehrwertdiensteanbieter

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