Sozialpsychologie AK Fragen at Private Hochschule Göttingen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Sozialpsychologie AK Fragen an der Private Hochschule Göttingen

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind situationale und dispositionelle Gründe für negatives Verhalten zwischen Gruppen? (8 Punkte)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Situationale Gründe: 


1. Theorie des Realistischen Gruppenkonflikts

Konflikt aufgrund von begrenzten Ressourcen 


2. Relative Deprivation

Durch die globale Subjektive Empfindung mehr materielle Entbehrungen zu haben als andere. 


3. Theorie der sozialen Identität

siehe minimalgruppen-paradigma


4. Theorie des Intergruppenkonflikts

Kontakte reduzieren die Vorurteile 


Dispositionelle Faktoren 


1. Geringe Formale Bildung

Geringere Bildung geht mir stärkereb Vorurteilen einher 


2. Autoritarismus

Menschen mit hohen Autoritarismuswert sind feindlicher gegenüber Gruppen 


3. Soziale Dominanzorientierung 

Man rechtfertigt seine Gruppe und möchte Hierarchie beibehalten 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das minimal-Gruppen Paradigma und was ist das Experiment dazu? (10 Punkte)

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TESTE DEIN WISSEN

Das Minimalgruppen-Paradigma zeigt, dass die bloße Kategorisierung in Eigen-und Fremdgruppe ausreicht um diskriminierendes Verhalten auszulösen. 


Durch die Theorie der sozialen Identität kann dieses Ergebnis erklärt werden: 


1. Menschen wollen ein positives Selbstkonzeot herstellen oder aufrecht erhalten

2. Das Selbstkonzept besteht aus einer persönlichen Identität und einer sozialen Identität

3. Die Vewertung der Eigengruppe erigbt sich aus den Vergleich mit relevanten Fremdgruppen

4. Menschen streben nach positiver Distinktheit der Eigengruppe, dass erreichen sie, wenn die Eigengruppe positiv von der Fremdgruppe begrenzt.


Experiment: 


1. schulkinder wurden unter Vorwand in zwei Gruppen eingeteilt, diese waren aber eigentlich zufällig. 

2. Dann wurden die Kinder aufgefordert Geld an zwei weitere Personen zu verteilen, wobei einer der EIgengruppe und einer der Fremdgruppe ist

3. Sie durften aus verschiedenen Matrizen wählen, wie sie das Geld verteilen möchten, 

   a) Maximierung des Gewinns der Eigengruppe

   b) Maximierung des gemeinsamen Gewinns beider Gruppen

   c) Maximierung der Differenz der Gewinne der eigen und fremden Gruppe

   d) Fairness, beide bekommen gelich viel 


-> Man wählte eher c) aus. 


Ableitung aus diesem Paradigma: 


Die Experimente belegen, dass Mitglieder von Gruppen dazu neigen, die anderen Mitglieder der eigenen Gruppe gegenüber den Mitgliedern der anderen Gruppe zu bevorzugen – insbesondere bei der Allokation von positiven Ressourcen. Die Differenzierung zwischen den Gruppen ist dabei wichtiger als der absolute Gewinn für die eigene Gruppe. Dieser Effekt trat auf, obwohl die Mitgliedschaft in der Gruppe für die Versuchspersonen neu und bedeutungslos war. Nichts an der Situation deutete darauf hin, dass die Gruppen in einem Wettkampf um knappe Ressourcen standen. Als Konsequenz kann man festhalten, dass realistischer Gruppenkonflikt zwar eine hinreichende (siehe Theorie des Realistischen Gruppenkonflikts), aber nicht eine notwendige Bedingung für negative Intergruppenbeziehungen darstellt.

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Allports Bedingungen zur Reduzierung von Vorurteilen? Welche zentralen empirischen Befunde gibt es? (12 Punkte)

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TESTE DEIN WISSEN

Unsere Einstellungen gegenüber Fremdgruppen werden entscheidend geprägt durch persönliche Erfahrungen in unserer Wohn- und Arbeitsumgebung. Gordon W. Allport (1954) 

Kontakthypothese: Sie lautet, dass persönlicher Kontakt mit Mitgliedern von Fremdgruppen die negativen Einstellungen (d. h. Vorurteile) gegenüber der Fremdgruppe reduziert.

 

4 Bedingungen, unter denen Intergruppenkontakt idealerweise stattfinden sollte:

gleicher Status zwischen den Gruppen, gemeinsame Ziele, Kooperation (statt negativer Interdependenz, vgl. Sherifs Untersuchungen), sowie die Unterstützung durch Autoritäten

 

Bedingungen für optimalen Kontakt zwar förderlich, aber nicht unbedingt notwendig, d. h. Kontakt wirkt auch dann negativ auf Vorurteile, wenn Allports Bedingungen nicht alle erfüllt sind.

 

Warum wirkt Kontakt positiv?

1.       Durch Kontakterfahrungen Informationen verfügbar, die (negativen) Stereotypen widersprechen und sie dadurch langfristig auflösen können.

2.       Ängste gegenüber der anderen Gruppe werden abgebaut.

3.       Man sich in die Mitglieder der anderen Gruppe hineinversetzen und Empathie für deren Sichtweisen und Bedürfnisse entwickeln kann (Pettigrew & Tropp, 2008).



Die umfangreichste Metaanalyse zur Überprüfung der Kontakthypothese wurde von Pettigrew und Tropp (2006) durchgeführt. Dazu wurden die Ergebnisse von über 500 Studien mit mehr als 250.000 Teilnehmern 88 Kapitel 5 ausgewertet. Die durchschnittliche Korrelation zwischen Kontakt und Vorurteilen betrug r=–.21, d.h. über alle Studien hinweg gab es einen robusten Zusammenhang, der ausdrückt, dass Menschen mit mehr Intergruppenkontakt weniger Vorurteile gegenüber den jeweiligen Gruppen haben.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Führung?

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TESTE DEIN WISSEN

Führung lässt sich vereinfacht als „zielbezogene Einflussnahme auf andere“ beschreiben. Grundsätzlich kann Einfluss auf andere sowohl durch Menschen erfolgen als auch durch Strukturen. 


Führende haben großen Einfluss auf Gruppen. 


Einflussnahem wird gemauzt um Menschen zu motivieren oder zu befähigen einen Beitrag zur Erreichung eines kollektiven Ziels einer Gruppe oder Organisation beizutragen. 


3 Elemente 

gruppe

Einfluss 

Ziel 

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TESTE DEIN WISSEN

Kernmerkmal trasformafionale Führung? Verhaltensweisen?  

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TESTE DEIN WISSEN

>         Tranformationale: Transformationale Führung soll die Werte der Mitarbeiter  transformieren“, so dass sie mit den Werten der Gruppe bzw. der Organisation übereinstimmen

Dabei bezieht sich Bass (Gründer) auf Webers Charisma-Gedanken. 

Modell basiert auf Vier“I“

>         Idealised Influence (Einfluss durch Vorbildlichkeit und Glaubwürdigkeit)

>         Inspirational Motivation (Motivation durch begeisternde Visionen)

>         Intellectual Stimulation (Anregung und Förderung von kreativem und unabhängigem Denken)

>         Individualised Consideration (individuelle Unterstützung und Förderung, hier weisen weibliche Personen bessere Werte auf als männliche)



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TESTE DEIN WISSEN
Was ist Optimismus?
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TESTE DEIN WISSEN
Optimismus ist eine Geisteshaltung, die dich dadurch auszeichnet, auch in schwierigen Situationen Positives zu sehen und eine generell gute Erwartung für die Zukunft zu haben.
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Erklären Sie das Gefangenendilemma und nennen Sie ein passendes Beispiel aus dem Alltag.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Das Gefangenendilemma dient zur Untersuchung von Kooperation und Wettbewerb in sozialen Interaktionen. 


Folgende Geschichte steht dahinter: Zwei Verdächtige eines Verbrechens werden getrennt voneinander verhört und bekommen folgendes Angebot: Ein Geständnis führt dazu, dass der Geständige nur für kurze Zeit eingesperrt wird, während der andere sehr lange ins Gefängnis muss, wenn er nicht gesteht. Gestehen beide Verdächtige unabhängig voneinander, werden sie gleich streng bestraft, allerdings ist die Strafe niedriger, als wenn einer gesteht und der andere nicht. Wenn beide dem Druck standhalten und nicht gestehen, wird ebenfalls die gleiche Gefängnisstrafe für beide ausgesprochen, die jedoch nur sehr gering ausfällt.
Die rationale Strategie im Sinne der eigenen Nutzenmaximierung ist Gestehen, denn dies führt unabhängig vom Verhalten des anderen immer zu einem günstigeren Ergebnis als Nichtgestehen. Würden die beiden Akteure jedoch vertrauensvoll kooperieren, könnten sie sich darauf verlassen, dass keiner von ihnen gesteht und sich somit ein günstiges Gesamtergebnis einstellt.


Bei einem einmaligen Gefangenendilemma ist Wettbewerb und damit die Option „Gestehen“ die sinnvollste Strategie. Wenn das Gefangenendilemma jedoch wiederholt wird, erzeugt eine Wettbewerbsstrategie hohe Verluste. Die Lösung des Vertrauensdilemmas über viele Durchgänge liegt in der Reziprozität (Gegenseitigkeit im sozialen Austausch) kooperativer Wahlen. Daraus resultiert die sehr erfolgreiche Tit-for-Tat-Strategie (bedingte Kooperation), die immer mit einem kooperativen Zug beginnt und anschließend vorschreibt, immer so zu wählen, wie es der Spielpartner im vorherigen Zug getan hat. Vorteile dieser Strategie sind: Verwirklichung der Reziprozitätsregel, einfache Anwendung, Konformität mit gesellschaftlichen Normen; positiver Interaktionsansatz (von sich aus kein Wettbewerb); nicht blind gegen Ausbeutung; verzeiht unkooperative Wahlen und verhindert damit negative Echo-Effekte. Somit kann die Anwendung von Tit-for-Tat zwar maximal für beide Akteure die gleichen Ergebnisse erreichen. Sie minimiert aber gleichzeitig auch die möglichen Verluste. 


Beispiel aus Alltag (N-Gefangenendilemma)

Den Schülern einer Klasse fällt die Prüfungsaufgabe vor dem Test in die Hände, so dass sich alle über die Fragen und Antworten informieren können. Allerdings: Wenn jetzt plötzlich jeder eine sehr gute Note kriegt, fällt der Betrug auf. Also sprechen sich die Schüler ab und machen aus, wer welche sehr gute bis befriedigende Note kriegt.
In der Prüfung dann das Dilemma: Soll man sich an das Ausgemachte halten (Kooperation) oder soll man die Note „sehr gut“ anstreben? Wenn die anderen brav mitspielen, fällt es dem Lehrer ja nicht auf, wenn man sich nicht an den Plan hält. Wenn alle kooperieren, gewinnt jeder Schüler eine einigermaßen ordentliche Note; wenn alle die Abmachung ignorieren, fliegt alles auf. Im Idealfall kooperieren die anderen und man selber ignoriert diese Abmachung (größtmöglicher Nutzen für das Individuum).


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Was ist "Romance of Leadership"? 

- Ist es eine implizite Organisationstheorie oder implizite Frühungstheorie?

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TESTE DEIN WISSEN

Romance of Leadership bezeichnet die Tendenz, Frührungskräfte übermäßige Verantwortung für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens zu zuschrieben. 

- Tritt besonders dann zu Tage, wenn der Erfolg eines Unternehmens besonders  hoch oder Niedrig ist. 


Sie ist einer implizite Organisationstheorie, weil sie etwas darüber aussagt, wie Organisationen vermeintlich funktionieren. (nämlich ausschließlichüber den Einfluss von Führungskräften). 


Ist auch eine implizite Führungstheorie, weil sie etwas darüber aussagt, wie viel Macht Führungskräfte im Allgemein zugeschrieben. 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Persönlichkeitseigenschaften sind bedeutsam für den Führungserfolg?

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Neuere Metaanalysen zeigen durchaus stabile Zusammenhänge von Eigenschaften der Führungskraft und Führungserfolg. Zusammenhänge von Führungseffektivität und Intelligenz sowie von Führungs-effektivität und den Big-5-Persönlichkeitsfaktoren untersucht haben. Es wurde eine mittlere positive Korrelation zwischen der Intelligenz der Führungskraft und ihrer objektiven Führungs-effektivität. Mittleren Korrelationen zwischen Führungseffektivität und den Persönlichkeitsmerkmalen emotionale Stabilität, Extraversion, Offenheit, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit waren positiv und lagen wiederum im kleinen bis mittleren Bereich der Effektgröße.

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TESTE DEIN WISSEN

Zentrale Prozesse der Entstehung von Stereotypen erklären. Welche Rolle haben Fremdgruppenhomogenitätseffekt und Eigengruppenheterogenitätseffekt dabei?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Stereotype bilden sich, da Menschen eine generelle Bereitschaft zur sozialen Kategorisierung aufweisen (kognitiver Prozess der Gruppierung von Personen oder Gruppen, die ein oder mehrere Merkmale gemeinsam haben. Die soziale Kategorisierung geht mit einer Zuschreibung bestimmter Eigenschaften, Fähigkeiten, Motive einher, die für eine Gruppe als charakteristisch betrachtet werden. Hierbei fallen Stereotype über Fremdgruppe negativer aus als über die Eigengruppe, was der Aufrechterhaltung der eigenen sozialen Identität dient. Mitglieder der Fremdgruppe werden als sehr ähnlich in Bezug auf zentrale Merkmale gesehen (Fremdgruppenhomogenitätseffekt). Bei Mitgliedern der Eigengruppe wird eine höhere Varianz in zentralen Eigenschaften betont (Eigengruppenheterogenitätseffekt).

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist mit Stereotyp Schönheit gemeint? Konkretes Beispiel und erläutern Sie welche Folgen diese Stereotype in der sozialen Interaktion haben. 

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TESTE DEIN WISSEN

≫ Schönheit ist ein wichtiges Personenmerkmal, das ein Stereotyp aktiviert

 • Aussehen steuert die Eindrucksbildung und bestimmt somit den ersten Eindruck, dabei folgt es einem kulturellen Schönheitsstereotyp

 

+ Grundsätzlich werden gutaussehende Personen günstiger beurteilt 

(„What is beautiful is good“) 

 

+ Physische Attraktivität wirkt vor allem bei der Einschätzung sozialer Kompetenzen, weniger jedoch in den Bereichen Intellekt, Ehrlichkeit oder soziale Anpassung. 

 

- Schönheit hat jedoch auch negative Merkmale, schöne Frauen werden z.B. eher mit außerehelichen Beziehungen in Verbindung gebracht 

 

- Materialistische Orientierung, schlechte Kompetenz als Eltern etc. 

 

Wirkt sich bei der Bildung einer Partnerpräferenz aus sowie auf den Berufserfolg

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Merkmale fördern den Eindruck von Attraktivität.

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TESTE DEIN WISSEN

Gesichts Attraktivität:

- Babyface 

- Symmetrie


Figur Attraktivität

- BMI

- WHR (Teilten und Haft umfang)


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  • 41457 Karteikarten
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Sozialpsychologie AK Fragen Kurs an der Private Hochschule Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind situationale und dispositionelle Gründe für negatives Verhalten zwischen Gruppen? (8 Punkte)

A:

Situationale Gründe: 


1. Theorie des Realistischen Gruppenkonflikts

Konflikt aufgrund von begrenzten Ressourcen 


2. Relative Deprivation

Durch die globale Subjektive Empfindung mehr materielle Entbehrungen zu haben als andere. 


3. Theorie der sozialen Identität

siehe minimalgruppen-paradigma


4. Theorie des Intergruppenkonflikts

Kontakte reduzieren die Vorurteile 


Dispositionelle Faktoren 


1. Geringe Formale Bildung

Geringere Bildung geht mir stärkereb Vorurteilen einher 


2. Autoritarismus

Menschen mit hohen Autoritarismuswert sind feindlicher gegenüber Gruppen 


3. Soziale Dominanzorientierung 

Man rechtfertigt seine Gruppe und möchte Hierarchie beibehalten 

Q:

Was ist das minimal-Gruppen Paradigma und was ist das Experiment dazu? (10 Punkte)

A:

Das Minimalgruppen-Paradigma zeigt, dass die bloße Kategorisierung in Eigen-und Fremdgruppe ausreicht um diskriminierendes Verhalten auszulösen. 


Durch die Theorie der sozialen Identität kann dieses Ergebnis erklärt werden: 


1. Menschen wollen ein positives Selbstkonzeot herstellen oder aufrecht erhalten

2. Das Selbstkonzept besteht aus einer persönlichen Identität und einer sozialen Identität

3. Die Vewertung der Eigengruppe erigbt sich aus den Vergleich mit relevanten Fremdgruppen

4. Menschen streben nach positiver Distinktheit der Eigengruppe, dass erreichen sie, wenn die Eigengruppe positiv von der Fremdgruppe begrenzt.


Experiment: 


1. schulkinder wurden unter Vorwand in zwei Gruppen eingeteilt, diese waren aber eigentlich zufällig. 

2. Dann wurden die Kinder aufgefordert Geld an zwei weitere Personen zu verteilen, wobei einer der EIgengruppe und einer der Fremdgruppe ist

3. Sie durften aus verschiedenen Matrizen wählen, wie sie das Geld verteilen möchten, 

   a) Maximierung des Gewinns der Eigengruppe

   b) Maximierung des gemeinsamen Gewinns beider Gruppen

   c) Maximierung der Differenz der Gewinne der eigen und fremden Gruppe

   d) Fairness, beide bekommen gelich viel 


-> Man wählte eher c) aus. 


Ableitung aus diesem Paradigma: 


Die Experimente belegen, dass Mitglieder von Gruppen dazu neigen, die anderen Mitglieder der eigenen Gruppe gegenüber den Mitgliedern der anderen Gruppe zu bevorzugen – insbesondere bei der Allokation von positiven Ressourcen. Die Differenzierung zwischen den Gruppen ist dabei wichtiger als der absolute Gewinn für die eigene Gruppe. Dieser Effekt trat auf, obwohl die Mitgliedschaft in der Gruppe für die Versuchspersonen neu und bedeutungslos war. Nichts an der Situation deutete darauf hin, dass die Gruppen in einem Wettkampf um knappe Ressourcen standen. Als Konsequenz kann man festhalten, dass realistischer Gruppenkonflikt zwar eine hinreichende (siehe Theorie des Realistischen Gruppenkonflikts), aber nicht eine notwendige Bedingung für negative Intergruppenbeziehungen darstellt.

Q:

Was sind Allports Bedingungen zur Reduzierung von Vorurteilen? Welche zentralen empirischen Befunde gibt es? (12 Punkte)

A:

Unsere Einstellungen gegenüber Fremdgruppen werden entscheidend geprägt durch persönliche Erfahrungen in unserer Wohn- und Arbeitsumgebung. Gordon W. Allport (1954) 

Kontakthypothese: Sie lautet, dass persönlicher Kontakt mit Mitgliedern von Fremdgruppen die negativen Einstellungen (d. h. Vorurteile) gegenüber der Fremdgruppe reduziert.

 

4 Bedingungen, unter denen Intergruppenkontakt idealerweise stattfinden sollte:

gleicher Status zwischen den Gruppen, gemeinsame Ziele, Kooperation (statt negativer Interdependenz, vgl. Sherifs Untersuchungen), sowie die Unterstützung durch Autoritäten

 

Bedingungen für optimalen Kontakt zwar förderlich, aber nicht unbedingt notwendig, d. h. Kontakt wirkt auch dann negativ auf Vorurteile, wenn Allports Bedingungen nicht alle erfüllt sind.

 

Warum wirkt Kontakt positiv?

1.       Durch Kontakterfahrungen Informationen verfügbar, die (negativen) Stereotypen widersprechen und sie dadurch langfristig auflösen können.

2.       Ängste gegenüber der anderen Gruppe werden abgebaut.

3.       Man sich in die Mitglieder der anderen Gruppe hineinversetzen und Empathie für deren Sichtweisen und Bedürfnisse entwickeln kann (Pettigrew & Tropp, 2008).



Die umfangreichste Metaanalyse zur Überprüfung der Kontakthypothese wurde von Pettigrew und Tropp (2006) durchgeführt. Dazu wurden die Ergebnisse von über 500 Studien mit mehr als 250.000 Teilnehmern 88 Kapitel 5 ausgewertet. Die durchschnittliche Korrelation zwischen Kontakt und Vorurteilen betrug r=–.21, d.h. über alle Studien hinweg gab es einen robusten Zusammenhang, der ausdrückt, dass Menschen mit mehr Intergruppenkontakt weniger Vorurteile gegenüber den jeweiligen Gruppen haben.

Q:

Was ist Führung?

A:

Führung lässt sich vereinfacht als „zielbezogene Einflussnahme auf andere“ beschreiben. Grundsätzlich kann Einfluss auf andere sowohl durch Menschen erfolgen als auch durch Strukturen. 


Führende haben großen Einfluss auf Gruppen. 


Einflussnahem wird gemauzt um Menschen zu motivieren oder zu befähigen einen Beitrag zur Erreichung eines kollektiven Ziels einer Gruppe oder Organisation beizutragen. 


3 Elemente 

gruppe

Einfluss 

Ziel 

Q:

Kernmerkmal trasformafionale Führung? Verhaltensweisen?  

A:

>         Tranformationale: Transformationale Führung soll die Werte der Mitarbeiter  transformieren“, so dass sie mit den Werten der Gruppe bzw. der Organisation übereinstimmen

Dabei bezieht sich Bass (Gründer) auf Webers Charisma-Gedanken. 

Modell basiert auf Vier“I“

>         Idealised Influence (Einfluss durch Vorbildlichkeit und Glaubwürdigkeit)

>         Inspirational Motivation (Motivation durch begeisternde Visionen)

>         Intellectual Stimulation (Anregung und Förderung von kreativem und unabhängigem Denken)

>         Individualised Consideration (individuelle Unterstützung und Förderung, hier weisen weibliche Personen bessere Werte auf als männliche)



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Q:
Was ist Optimismus?
A:
Optimismus ist eine Geisteshaltung, die dich dadurch auszeichnet, auch in schwierigen Situationen Positives zu sehen und eine generell gute Erwartung für die Zukunft zu haben.
Q:

Erklären Sie das Gefangenendilemma und nennen Sie ein passendes Beispiel aus dem Alltag.

A:

Das Gefangenendilemma dient zur Untersuchung von Kooperation und Wettbewerb in sozialen Interaktionen. 


Folgende Geschichte steht dahinter: Zwei Verdächtige eines Verbrechens werden getrennt voneinander verhört und bekommen folgendes Angebot: Ein Geständnis führt dazu, dass der Geständige nur für kurze Zeit eingesperrt wird, während der andere sehr lange ins Gefängnis muss, wenn er nicht gesteht. Gestehen beide Verdächtige unabhängig voneinander, werden sie gleich streng bestraft, allerdings ist die Strafe niedriger, als wenn einer gesteht und der andere nicht. Wenn beide dem Druck standhalten und nicht gestehen, wird ebenfalls die gleiche Gefängnisstrafe für beide ausgesprochen, die jedoch nur sehr gering ausfällt.
Die rationale Strategie im Sinne der eigenen Nutzenmaximierung ist Gestehen, denn dies führt unabhängig vom Verhalten des anderen immer zu einem günstigeren Ergebnis als Nichtgestehen. Würden die beiden Akteure jedoch vertrauensvoll kooperieren, könnten sie sich darauf verlassen, dass keiner von ihnen gesteht und sich somit ein günstiges Gesamtergebnis einstellt.


Bei einem einmaligen Gefangenendilemma ist Wettbewerb und damit die Option „Gestehen“ die sinnvollste Strategie. Wenn das Gefangenendilemma jedoch wiederholt wird, erzeugt eine Wettbewerbsstrategie hohe Verluste. Die Lösung des Vertrauensdilemmas über viele Durchgänge liegt in der Reziprozität (Gegenseitigkeit im sozialen Austausch) kooperativer Wahlen. Daraus resultiert die sehr erfolgreiche Tit-for-Tat-Strategie (bedingte Kooperation), die immer mit einem kooperativen Zug beginnt und anschließend vorschreibt, immer so zu wählen, wie es der Spielpartner im vorherigen Zug getan hat. Vorteile dieser Strategie sind: Verwirklichung der Reziprozitätsregel, einfache Anwendung, Konformität mit gesellschaftlichen Normen; positiver Interaktionsansatz (von sich aus kein Wettbewerb); nicht blind gegen Ausbeutung; verzeiht unkooperative Wahlen und verhindert damit negative Echo-Effekte. Somit kann die Anwendung von Tit-for-Tat zwar maximal für beide Akteure die gleichen Ergebnisse erreichen. Sie minimiert aber gleichzeitig auch die möglichen Verluste. 


Beispiel aus Alltag (N-Gefangenendilemma)

Den Schülern einer Klasse fällt die Prüfungsaufgabe vor dem Test in die Hände, so dass sich alle über die Fragen und Antworten informieren können. Allerdings: Wenn jetzt plötzlich jeder eine sehr gute Note kriegt, fällt der Betrug auf. Also sprechen sich die Schüler ab und machen aus, wer welche sehr gute bis befriedigende Note kriegt.
In der Prüfung dann das Dilemma: Soll man sich an das Ausgemachte halten (Kooperation) oder soll man die Note „sehr gut“ anstreben? Wenn die anderen brav mitspielen, fällt es dem Lehrer ja nicht auf, wenn man sich nicht an den Plan hält. Wenn alle kooperieren, gewinnt jeder Schüler eine einigermaßen ordentliche Note; wenn alle die Abmachung ignorieren, fliegt alles auf. Im Idealfall kooperieren die anderen und man selber ignoriert diese Abmachung (größtmöglicher Nutzen für das Individuum).


Q:

Was ist "Romance of Leadership"? 

- Ist es eine implizite Organisationstheorie oder implizite Frühungstheorie?

A:

Romance of Leadership bezeichnet die Tendenz, Frührungskräfte übermäßige Verantwortung für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens zu zuschrieben. 

- Tritt besonders dann zu Tage, wenn der Erfolg eines Unternehmens besonders  hoch oder Niedrig ist. 


Sie ist einer implizite Organisationstheorie, weil sie etwas darüber aussagt, wie Organisationen vermeintlich funktionieren. (nämlich ausschließlichüber den Einfluss von Führungskräften). 


Ist auch eine implizite Führungstheorie, weil sie etwas darüber aussagt, wie viel Macht Führungskräfte im Allgemein zugeschrieben. 

Q:

Welche Persönlichkeitseigenschaften sind bedeutsam für den Führungserfolg?

A:

Neuere Metaanalysen zeigen durchaus stabile Zusammenhänge von Eigenschaften der Führungskraft und Führungserfolg. Zusammenhänge von Führungseffektivität und Intelligenz sowie von Führungs-effektivität und den Big-5-Persönlichkeitsfaktoren untersucht haben. Es wurde eine mittlere positive Korrelation zwischen der Intelligenz der Führungskraft und ihrer objektiven Führungs-effektivität. Mittleren Korrelationen zwischen Führungseffektivität und den Persönlichkeitsmerkmalen emotionale Stabilität, Extraversion, Offenheit, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit waren positiv und lagen wiederum im kleinen bis mittleren Bereich der Effektgröße.

Q:

Zentrale Prozesse der Entstehung von Stereotypen erklären. Welche Rolle haben Fremdgruppenhomogenitätseffekt und Eigengruppenheterogenitätseffekt dabei?

A:

Stereotype bilden sich, da Menschen eine generelle Bereitschaft zur sozialen Kategorisierung aufweisen (kognitiver Prozess der Gruppierung von Personen oder Gruppen, die ein oder mehrere Merkmale gemeinsam haben. Die soziale Kategorisierung geht mit einer Zuschreibung bestimmter Eigenschaften, Fähigkeiten, Motive einher, die für eine Gruppe als charakteristisch betrachtet werden. Hierbei fallen Stereotype über Fremdgruppe negativer aus als über die Eigengruppe, was der Aufrechterhaltung der eigenen sozialen Identität dient. Mitglieder der Fremdgruppe werden als sehr ähnlich in Bezug auf zentrale Merkmale gesehen (Fremdgruppenhomogenitätseffekt). Bei Mitgliedern der Eigengruppe wird eine höhere Varianz in zentralen Eigenschaften betont (Eigengruppenheterogenitätseffekt).

Q:

Was ist mit Stereotyp Schönheit gemeint? Konkretes Beispiel und erläutern Sie welche Folgen diese Stereotype in der sozialen Interaktion haben. 

A:

≫ Schönheit ist ein wichtiges Personenmerkmal, das ein Stereotyp aktiviert

 • Aussehen steuert die Eindrucksbildung und bestimmt somit den ersten Eindruck, dabei folgt es einem kulturellen Schönheitsstereotyp

 

+ Grundsätzlich werden gutaussehende Personen günstiger beurteilt 

(„What is beautiful is good“) 

 

+ Physische Attraktivität wirkt vor allem bei der Einschätzung sozialer Kompetenzen, weniger jedoch in den Bereichen Intellekt, Ehrlichkeit oder soziale Anpassung. 

 

- Schönheit hat jedoch auch negative Merkmale, schöne Frauen werden z.B. eher mit außerehelichen Beziehungen in Verbindung gebracht 

 

- Materialistische Orientierung, schlechte Kompetenz als Eltern etc. 

 

Wirkt sich bei der Bildung einer Partnerpräferenz aus sowie auf den Berufserfolg

Q:

Welche Merkmale fördern den Eindruck von Attraktivität.

A:

Gesichts Attraktivität:

- Babyface 

- Symmetrie


Figur Attraktivität

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