Psychologische Diagnostik at Private Hochschule Göttingen | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Textanalyse

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TESTE DEIN WISSEN

-Interpretation/ Analyse von (unstrukturiert/unstandardisiert gewonnener) Daten  (auch Texte/ proaktive Verfahren)

-Inhaltsanalyse:

  • Qualitativ: Identifikation wesentlicher Themen- Zuordnung von Aussage(teile)n zu Kategorien, ggf. Bewertung, Gesamtwürdigung des Textes
  • Quantitativ: Ziel= möglichst objektive Beschreibung eines Textes anhand festgelegter Merkmale


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TESTE DEIN WISSEN

Apparative Verfahren

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TESTE DEIN WISSEN

Erfassung u.a. der Eigenschaften der Sinnesorgane oder psychomotorische Koordinationsleistungen


Beispiele: Simulatoren (Flug- und Fahrsimulation)

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TESTE DEIN WISSEN

Das Entscheidungsorientierte Gespräch

-Westhoff (2009)

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TESTE DEIN WISSEN

-Ordnung der Anforderungen durch die Verhaltensgleichung:

V= fI (U,O,K,E,M,S)

-I= Interaktion 

=Verhalten als Funktion von Gruppen von Bedingungen und deren Wechselwirkungen


-Zusammenfassen der 6 Anforderungsgruppen in 2 Klassen:


1) nichtpsychologische Gruppen von Anforderungen:

  • U = Anforderungen an die Umgebung (z.B. Wohnsituation, finanzielle Situation)
  • O= Anforderungen an den Organismus (Krankheiten, Behinderungen oder körperliche Belastbarkeit)

2)psychologische Anforderungsgruppen:

  • K= kognitive/ geistige Anforderungen (zB. Fachkenntnisse, Kozentration, Gedächtnis,...)
  • E= emotionale Anforderungen (zB. emotionale Stabilität)
  • M= motivationale Anforderungen (zB. Motivation, relevante individuelle Ziele,...)
  • S= soziale Anforderungen (zB. soziale Kompetenz)


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TESTE DEIN WISSEN

Tests

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TESTE DEIN WISSEN

-Test= wissenschaftliches Routineverfahren

-zur Untersuchung eines oder mehrerer empirisch abgrenzbarer Persönlichkeitsmerkmale

-Ziel: möglichst quantitative Aussage über den relativen Grad der individuellen Merkmalsausprägung


-Anliegen= messgenaue, objektive Testung von Maximalleistung in versch. Bereichen

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TESTE DEIN WISSEN

Analyseeinheit

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TESTE DEIN WISSEN
  • Individuum, Dyade, Gruppe, soziales System? 
  • Häufigste Variante = Erhebung individueller Merkmalsausprägungen
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TESTE DEIN WISSEN

Psychobiologische Verfahren

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TESTE DEIN WISSEN

Suche nach biologischen Grundlagen psychischer Vorgänge/Merkmale anhand biopsychologischer Indikatoren 


Beispiele

  • Elektroenzephalogramm (EEG)/Ereigniskorrelierte Potentiale 
  • Bildgebende Verfahren (Positronenemissionstomographie, funktionale Magnetresonanztomografie) 
  • Blickbewegungsanalyse
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TESTE DEIN WISSEN

Anforderungsanalyse

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TESTE DEIN WISSEN
  • es wird festgelegt, welche Merkmale und Informationen erhoben werden
  • welche Inventare herangezogen werden


  • Festlegung des Modells -> kompensatorisches Modell vs. konjunktives Modell 
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TESTE DEIN WISSEN

Psychiatrie

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TESTE DEIN WISSEN

Begriff Diagnose seit Antike zentraler Begriff im ärztlichen Denken und Handeln 


verschiedene Symptome werden einem Syndrom zugeordnet => kategoriales Modell 


Gesunde und Kranke unterscheiden sich nicht qualitativ, sondern graduell => dimensionales Modell


heute beide = dimensionale Erfassung und kategoriale Zuordnung mittels Cut-Off Wert


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist die psychologische Diagnostik?

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TESTE DEIN WISSEN

-theoriegeleitete (keine beliebige Informationssammlung, sondern gezielte Hypothesenprüfung)

-systematische Sammlung (regeleitete Informationssammlung)

-hochwertiger (Infos entsprechen Gütekriterien) Informationen über ein diagnostisches Objekt

-Ziel: relevante Merkmale des Objekts möglichst genau zu beschreiben um künftig Vorhersagen über das Objekt treffen zu können. 

-sowie Maßnahmen zu bestimmen um erwünschte Merkmale des Objekts herbeizuführen & unerwünschte Merkmale zu verhindern

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TESTE DEIN WISSEN

Phase 1

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TESTE DEIN WISSEN

=Fragestellung des Auftraggebers

-Ziele& Anforderungen verstehen

-Zeitrahmen für die Bearbeitung des Auftrags klären


Vorteil= Ausformulierung der Aufgaben des Diagnostikers:

wesentliche Schritte des diagnostischen Prozesses werden deutlich & nachvollziehbar -->Art Checkliste


=Formulierung prüfbarer diagnostischer Hyp.

-Alternativhyp. in Betracht ziehen


=Operationalisierung der interessierenden Konstrukte

-Auswahl von Instrumenten


=Erheben der Informationen

-Untersuchungssituation dokumentieren



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TESTE DEIN WISSEN

Experimentelle Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN
  • Entwicklung quantitativer und standardisierter Verfahren 
  • Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität 
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TESTE DEIN WISSEN

Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie

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TESTE DEIN WISSEN

Differentielle Psychologie = Unterschiede zwischen Personen in bestimmten Merkmalen


Persönlichkeitspsychologie = Besonderheiten des Individuums 


Diagnostik = stellt Methoden zur Untersuchung dieser Fragestellungen zur Verfügung


Verschränkung bei Testkonstruktion –> basiert auf theoretischen Modellen der Differentiellen und der Persönlichkeitspsychologie

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Q:

Textanalyse

A:

-Interpretation/ Analyse von (unstrukturiert/unstandardisiert gewonnener) Daten  (auch Texte/ proaktive Verfahren)

-Inhaltsanalyse:

  • Qualitativ: Identifikation wesentlicher Themen- Zuordnung von Aussage(teile)n zu Kategorien, ggf. Bewertung, Gesamtwürdigung des Textes
  • Quantitativ: Ziel= möglichst objektive Beschreibung eines Textes anhand festgelegter Merkmale


Q:

Apparative Verfahren

A:

Erfassung u.a. der Eigenschaften der Sinnesorgane oder psychomotorische Koordinationsleistungen


Beispiele: Simulatoren (Flug- und Fahrsimulation)

Q:

Das Entscheidungsorientierte Gespräch

-Westhoff (2009)

A:

-Ordnung der Anforderungen durch die Verhaltensgleichung:

V= fI (U,O,K,E,M,S)

-I= Interaktion 

=Verhalten als Funktion von Gruppen von Bedingungen und deren Wechselwirkungen


-Zusammenfassen der 6 Anforderungsgruppen in 2 Klassen:


1) nichtpsychologische Gruppen von Anforderungen:

  • U = Anforderungen an die Umgebung (z.B. Wohnsituation, finanzielle Situation)
  • O= Anforderungen an den Organismus (Krankheiten, Behinderungen oder körperliche Belastbarkeit)

2)psychologische Anforderungsgruppen:

  • K= kognitive/ geistige Anforderungen (zB. Fachkenntnisse, Kozentration, Gedächtnis,...)
  • E= emotionale Anforderungen (zB. emotionale Stabilität)
  • M= motivationale Anforderungen (zB. Motivation, relevante individuelle Ziele,...)
  • S= soziale Anforderungen (zB. soziale Kompetenz)


Q:

Tests

A:

-Test= wissenschaftliches Routineverfahren

-zur Untersuchung eines oder mehrerer empirisch abgrenzbarer Persönlichkeitsmerkmale

-Ziel: möglichst quantitative Aussage über den relativen Grad der individuellen Merkmalsausprägung


-Anliegen= messgenaue, objektive Testung von Maximalleistung in versch. Bereichen

Q:

Analyseeinheit

A:
  • Individuum, Dyade, Gruppe, soziales System? 
  • Häufigste Variante = Erhebung individueller Merkmalsausprägungen
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Q:

Psychobiologische Verfahren

A:

Suche nach biologischen Grundlagen psychischer Vorgänge/Merkmale anhand biopsychologischer Indikatoren 


Beispiele

  • Elektroenzephalogramm (EEG)/Ereigniskorrelierte Potentiale 
  • Bildgebende Verfahren (Positronenemissionstomographie, funktionale Magnetresonanztomografie) 
  • Blickbewegungsanalyse
Q:

Anforderungsanalyse

A:
  • es wird festgelegt, welche Merkmale und Informationen erhoben werden
  • welche Inventare herangezogen werden


  • Festlegung des Modells -> kompensatorisches Modell vs. konjunktives Modell 
Q:

Psychiatrie

A:

Begriff Diagnose seit Antike zentraler Begriff im ärztlichen Denken und Handeln 


verschiedene Symptome werden einem Syndrom zugeordnet => kategoriales Modell 


Gesunde und Kranke unterscheiden sich nicht qualitativ, sondern graduell => dimensionales Modell


heute beide = dimensionale Erfassung und kategoriale Zuordnung mittels Cut-Off Wert


Q:

Was ist die psychologische Diagnostik?

A:

-theoriegeleitete (keine beliebige Informationssammlung, sondern gezielte Hypothesenprüfung)

-systematische Sammlung (regeleitete Informationssammlung)

-hochwertiger (Infos entsprechen Gütekriterien) Informationen über ein diagnostisches Objekt

-Ziel: relevante Merkmale des Objekts möglichst genau zu beschreiben um künftig Vorhersagen über das Objekt treffen zu können. 

-sowie Maßnahmen zu bestimmen um erwünschte Merkmale des Objekts herbeizuführen & unerwünschte Merkmale zu verhindern

Q:

Phase 1

A:

=Fragestellung des Auftraggebers

-Ziele& Anforderungen verstehen

-Zeitrahmen für die Bearbeitung des Auftrags klären


Vorteil= Ausformulierung der Aufgaben des Diagnostikers:

wesentliche Schritte des diagnostischen Prozesses werden deutlich & nachvollziehbar -->Art Checkliste


=Formulierung prüfbarer diagnostischer Hyp.

-Alternativhyp. in Betracht ziehen


=Operationalisierung der interessierenden Konstrukte

-Auswahl von Instrumenten


=Erheben der Informationen

-Untersuchungssituation dokumentieren



Q:

Experimentelle Psychologie

A:
  • Entwicklung quantitativer und standardisierter Verfahren 
  • Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität 
Q:

Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie

A:

Differentielle Psychologie = Unterschiede zwischen Personen in bestimmten Merkmalen


Persönlichkeitspsychologie = Besonderheiten des Individuums 


Diagnostik = stellt Methoden zur Untersuchung dieser Fragestellungen zur Verfügung


Verschränkung bei Testkonstruktion –> basiert auf theoretischen Modellen der Differentiellen und der Persönlichkeitspsychologie

Psychologische Diagnostik

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