Gesundheitspsychologie I at Private Hochschule Göttingen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Gesundheitspsychologie I an der Private Hochschule Göttingen

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Annahme macht das DiatheseStress-Modell?

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Krankheit ist das Ergebnis einer Wechselwirkung zwischen Person und äußeren Belastungsfaktoren. Mit „Diathese“ sind Faktoren der Person gemeint, die sie für eine Krankheit besonders anfällig machen – anlagebedingt oder erworben. Diese Faktoren lösen jedoch nicht per se Krankheit aus, sondern erst wenn sie durch äußere Belastungen (Stress) aktiviert werden (z.B. Magengeschwür bei Prüfungsstress).

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Das Geschlecht ist eine Determinante des Risiko- bzw. Gesundheitsverhaltens. Welche Einflüsse gibt es dabei aus der sozialkonstruktivistischen Perspektive?

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  • Erlebens- und Verhaltensmuster werden durch geschlechtsspezifische soziale Rollen geprägt („Gender“), 
  • Geschlechtsstereotype z.B. im Bereich psychischer Störungen, 
  • Ungleiche Macht- und Statusverteilung: geringere Macht bzw. dominierende Rolle als Risikofaktor,
  • Ungleiche gesellschaftliche Wertung geschlechtstypischer Verhaltensweisen (z.B. ängstliches Verhalten)
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Was ist mit „Gender-Mainstreaming“ gemeint? (Council of Europe, 1998)

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Gender-Mainstreaming ist die (Re)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung grundsatzpolitischer Prozesse mit dem Ziel, eine geschlechterbezogene Sichtweise in alle politischen Konzepte auf allen Ebenen und in allen Phasen durch alle normalerweise an politischen Entscheidungen beteiligten Akteure einzubringen.

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Was sind Handlungsforderungen auf der Basis des Gender-Mainstreaming-Ansatzes?

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  • Geschlechtergerechte Pharmaforschung, 
  • Geschlechterdifferenzierende Verarbeitung aller Daten im Gesundheitswesen, 
  • Bessere Aufklärung über weibliche Ausgestaltung typischer Männerkrankheiten und männliche Ausgestaltung typischer Frauenkrankheiten, 
  • Wahlmöglichkeit des Geschlechts von Behandlern, 
  • Implementierung genderspezifischer Aspekte in der Ausbildung zu allen Gesundheitsberufen.
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Welche sozialepidemiologischen Aspekte werden als „vertikale“ bzw. „horizontale“ Faktoren bezeichnet?

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  • Vertikal: z.B. Bildungsstand, beruflicher Status, Einkommen,
  • Horizontal: z.B. Alter, Geschlecht, Nationalität, Familienstand.
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Was ist eine psychologische Theorie? Definieren Sie den Begriff und geben Sie ein Beispiel für eine Theorie.

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  • Eine Theorie ist eine Menge von aufeinander bezogenen Konstrukten, Definitionen und Aussagen, die eine systematische Perspektive auf Phänomene darstellen, indem sie Beziehungen unter Variablen spezifizieren mit dem Ziel der Erklärung und Vorhersage der Phänomene.
  • Z.B.: HAPA-Modell.
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Was ist der Grundgedanke der Theorie des geplanten Verhaltens?

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Das Gesundheitsverhalten und die Intention zu diesem Verhalten hängen ab von der Einstellung (Überzeugungen und Bewertungen im Hinblick auf Verhaltenskonsequenzen), einer subjektiven Norm (Überzeugungen über die Erwartungen anderer) und der wahrgenommenen Verhaltenskontrolle (Kontrollüberzeugungen, Stärke im Umgang mit Barrieren) ab.

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Was ist mit der Intentions-VerhaltensLücke gemeint? Beschreiben Sie die Bedeutung du geben Sie ein Beispiel

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Dass das Vorhandensein einer Verhaltensabsicht (Intention) noch nicht bedeutet, dass das Verhalten auch ausgeführt wird. Beispiel: im Fitnessstudio anmelden, aber nicht hingehen.

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Was ist der Grundgedanke der sozialkognitiven Theorie von Bandura?

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Die SKT unterstreicht die Bedeutung von Intentionen (Zielen) für die Änderung und Aufrechterhaltung von Verhalten. Maßgebliche Determinanten der Zielsetzungen sind Selbstwirksamkeitserwartungen (SWE), positive und negative Handlungs-Ergebnis-Erwartungen (HEE) sowie soziokulturelle behindernde (z.B. Stressoren) und unterstützende (z.B. soziale Unterstützung) Faktoren. SWE und HEE wirken auch direkt auf das Verhalten.

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Das HEDE-Kontinuum nach Antonovsky setzt Gesundheit und Krankheit in eine besondere Beziehung zueinander. Beschreiben Sie diese Beziehung.

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Gesundheit und Krankheit werden als Pole eines gemeinsamen Kontinuums angesehen. Der Mensch befindet sich meistens zwischen diesen beiden Polen und strebt zum Gesundheitspol hin, woraus sich ergibt, dass Krankheit stets auch Teil des Normbereiches ist.

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Was meint Antonovsky mit „generalisierten Widerstandsressourcen“?

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Damit meint Antonovsky ein breites Spektrum an Variablen, die eine erfolgreiche Bewältigung von Stressoren aller Art erleichtern und dadurch einen Einfluss auf den Erhalt oder die Verbesserung von Gesundheit haben.

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Was ist nach Antonovsky das „Kohärenzgefühl“?

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TESTE DEIN WISSEN

Das Kohärenzgefühl ist eine globale Orientierung, in welchem Ausmaß man ein durchdringendes, andauerndes und dennoch dynamisches Gefühl des Vertrauens hat.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Gesundheitspsychologie I Kurs an der Private Hochschule Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Annahme macht das DiatheseStress-Modell?

A:

Krankheit ist das Ergebnis einer Wechselwirkung zwischen Person und äußeren Belastungsfaktoren. Mit „Diathese“ sind Faktoren der Person gemeint, die sie für eine Krankheit besonders anfällig machen – anlagebedingt oder erworben. Diese Faktoren lösen jedoch nicht per se Krankheit aus, sondern erst wenn sie durch äußere Belastungen (Stress) aktiviert werden (z.B. Magengeschwür bei Prüfungsstress).

Q:

Das Geschlecht ist eine Determinante des Risiko- bzw. Gesundheitsverhaltens. Welche Einflüsse gibt es dabei aus der sozialkonstruktivistischen Perspektive?

A:
  • Erlebens- und Verhaltensmuster werden durch geschlechtsspezifische soziale Rollen geprägt („Gender“), 
  • Geschlechtsstereotype z.B. im Bereich psychischer Störungen, 
  • Ungleiche Macht- und Statusverteilung: geringere Macht bzw. dominierende Rolle als Risikofaktor,
  • Ungleiche gesellschaftliche Wertung geschlechtstypischer Verhaltensweisen (z.B. ängstliches Verhalten)
Q:

Was ist mit „Gender-Mainstreaming“ gemeint? (Council of Europe, 1998)

A:

Gender-Mainstreaming ist die (Re)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung grundsatzpolitischer Prozesse mit dem Ziel, eine geschlechterbezogene Sichtweise in alle politischen Konzepte auf allen Ebenen und in allen Phasen durch alle normalerweise an politischen Entscheidungen beteiligten Akteure einzubringen.

Q:

Was sind Handlungsforderungen auf der Basis des Gender-Mainstreaming-Ansatzes?

A:
  • Geschlechtergerechte Pharmaforschung, 
  • Geschlechterdifferenzierende Verarbeitung aller Daten im Gesundheitswesen, 
  • Bessere Aufklärung über weibliche Ausgestaltung typischer Männerkrankheiten und männliche Ausgestaltung typischer Frauenkrankheiten, 
  • Wahlmöglichkeit des Geschlechts von Behandlern, 
  • Implementierung genderspezifischer Aspekte in der Ausbildung zu allen Gesundheitsberufen.
Q:

Welche sozialepidemiologischen Aspekte werden als „vertikale“ bzw. „horizontale“ Faktoren bezeichnet?

A:
  • Vertikal: z.B. Bildungsstand, beruflicher Status, Einkommen,
  • Horizontal: z.B. Alter, Geschlecht, Nationalität, Familienstand.
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Q:

Was ist eine psychologische Theorie? Definieren Sie den Begriff und geben Sie ein Beispiel für eine Theorie.

A:
  • Eine Theorie ist eine Menge von aufeinander bezogenen Konstrukten, Definitionen und Aussagen, die eine systematische Perspektive auf Phänomene darstellen, indem sie Beziehungen unter Variablen spezifizieren mit dem Ziel der Erklärung und Vorhersage der Phänomene.
  • Z.B.: HAPA-Modell.
Q:

Was ist der Grundgedanke der Theorie des geplanten Verhaltens?

A:

Das Gesundheitsverhalten und die Intention zu diesem Verhalten hängen ab von der Einstellung (Überzeugungen und Bewertungen im Hinblick auf Verhaltenskonsequenzen), einer subjektiven Norm (Überzeugungen über die Erwartungen anderer) und der wahrgenommenen Verhaltenskontrolle (Kontrollüberzeugungen, Stärke im Umgang mit Barrieren) ab.

Q:

Was ist mit der Intentions-VerhaltensLücke gemeint? Beschreiben Sie die Bedeutung du geben Sie ein Beispiel

A:

Dass das Vorhandensein einer Verhaltensabsicht (Intention) noch nicht bedeutet, dass das Verhalten auch ausgeführt wird. Beispiel: im Fitnessstudio anmelden, aber nicht hingehen.

Q:

Was ist der Grundgedanke der sozialkognitiven Theorie von Bandura?

A:

Die SKT unterstreicht die Bedeutung von Intentionen (Zielen) für die Änderung und Aufrechterhaltung von Verhalten. Maßgebliche Determinanten der Zielsetzungen sind Selbstwirksamkeitserwartungen (SWE), positive und negative Handlungs-Ergebnis-Erwartungen (HEE) sowie soziokulturelle behindernde (z.B. Stressoren) und unterstützende (z.B. soziale Unterstützung) Faktoren. SWE und HEE wirken auch direkt auf das Verhalten.

Q:

Das HEDE-Kontinuum nach Antonovsky setzt Gesundheit und Krankheit in eine besondere Beziehung zueinander. Beschreiben Sie diese Beziehung.

A:

Gesundheit und Krankheit werden als Pole eines gemeinsamen Kontinuums angesehen. Der Mensch befindet sich meistens zwischen diesen beiden Polen und strebt zum Gesundheitspol hin, woraus sich ergibt, dass Krankheit stets auch Teil des Normbereiches ist.

Q:

Was meint Antonovsky mit „generalisierten Widerstandsressourcen“?

A:

Damit meint Antonovsky ein breites Spektrum an Variablen, die eine erfolgreiche Bewältigung von Stressoren aller Art erleichtern und dadurch einen Einfluss auf den Erhalt oder die Verbesserung von Gesundheit haben.

Q:

Was ist nach Antonovsky das „Kohärenzgefühl“?

A:

Das Kohärenzgefühl ist eine globale Orientierung, in welchem Ausmaß man ein durchdringendes, andauerndes und dennoch dynamisches Gefühl des Vertrauens hat.

Gesundheitspsychologie I

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