ALLG at Private Hochschule Göttingen | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für ALLG an der Private Hochschule Göttingen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen ALLG Kurs an der Private Hochschule Göttingen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Durch welche Studienbelege lässt sich die Theorie der Verarbeitungstiefe nach Craik und Lockhart belegen? Beschreiben Sie einen Versuchsaufbau.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Im Experiment kann Tiefe der Verarbeitung durch eine Orientierungsaufgabe manipuliert werden
  • Wenn die VP bspw. zu jedem Wort einer Lernliste eine Frage beantworten muss, wie z.B. „ist das Wort in Großbuchstaben geschrieben?“, wird damit eine oberflächliche Verarbeitung nahegelegt
  • Fragen wie „reimt sich das Wort auf Schmerz?“ zielen auf eine mittlere Verarbeitungsebene (Abfolge der Phoneme)
  • Fragen wie „bezeichnet das Wort ein Tier?“ fördern tiefe, semantische Verarbeitung 
  • Experimente haben gezeigt, dass Orientierungsaufgaben, die tiefere Verarbeitung erfordern, zu besseren Gedächtnisleistungen beitragen. Dies gilt auch dann, wenn die VP bei oberflächlicher und tiefer Verarbeitung gleich viel Zeit mit dem Lernmaterial verbringen. 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie serial recall (Primacy/Recency effect). 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Gehört zu den klassichen experimentellen Paradigmen der Gedächtnisforschung
  • Serial recall = Wiedergabe in vorgegebener Reihenfolge: Die Liste soll in der Reihenfolge ihrer Präsentation (forward recall) oder in umgekehrter Reihenfolge (backward recall) wiedergegeben werden. 

-> wurde bisher fast ausschließlich als Kurzzeitgedächtnisaufgabe eingesetzt

 

  • Primacy-Effekt: erhöhte Leistung für die zuerst gelernten Elemente

-> geht vermutlich darauf zurück, dass die ersten Elemente einer Liste häufiger still wiederholt werden können

  • Recency-Effekt: gute Wiedergabe der zuletzt gelernten Elemente 

-> mögliche Erklärung: wurde beobachtet, dass VP i.d.R. die zuletzt gelernten Elemente einer Liste als erste wiedergeben à Vermutung: die letzten 3 bis 5 Elemente einer Liste sind noch in einem KZG verfügbar, aus dem sie sofort herausgelassen werden müssen, um nicht verloren zu gehen; vorangegangen Elemente können dagegen nur aus dem LZG abgerufen werden 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie das Arbeitsgedächtnis nach Baddeley und gehen Sie auf alle Komponenten kurz ein. Erklären Sie die Funktionen und Prozesse untereinander. 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Erstmals in den 70er Jahren veröffentlicht 
  • Schlug Modifikationen am Gedächtnismodell von Atkinson und Shiffrin vor
  • Kurzzeitspeicher = zentrale Rolle im Gesamtsystem und wird von ihm Arbeitsgedächtnis genannt
  • Arbeitsgedächtnis ist kein einheitlicher Speicher, sondern besteht aus verschiedenen Komponenten, die dahingehend unterschieden werden ob sie sprachliche also auditive Informationen oder visuelle und räumliche Informationen verarbeiten
  • Man hat nämlich festgestellt, dass man bestimmte Kombinationen von kognitiven Aufgaben dann gleichzeitig bearbeiten kann, wenn sie unterschiedliche Kodierungen betreffen also einerseits sprachlich und andererseits visuell wie als wenn beide Aufgaben z.B. sprachliche Informationen beinhalten 
  • Zentrale Exekutive: Sorgt dafür, dass die Aufmerksamkeit angemessen zwischen den Subsystemen verteilt wird und stellt auch die Verbindung zur Motorik her, also z.B. um zu berichten woran man gerade denkt, dann geht dies von der zentralen Exekutive in den Sprachapparat und wird dann sprachlich geäußert oder z.B. aufgeschrieben
  • Aufgaben: Denkprozesse und Handlungen überwachen und ggf. korrigierend eingreifen:

àRoutineaufgaben werden von Aktionsschemata erledigt, die wahrgenommene oder in den Sklavensystemen gehaltene Information aufgreifen und als Reaktion darauf einfache Aktionen ausführen

à muss eingreifen, wenn Routinetätigkeit der Schemata zu unangemessenen Ergebnissen führt: stoppt automatische Verarbeitung durch Schemata und initialisiert eine alternative Verarbeitung, indem sie aktive Schemata unterdrückt und andere aktiviert

  • Weitere Aufgaben: komplexere kognitive Tätigkeiten planen, die Tätigkeit der Sklavensysteme untereinander koordinieren und die begrenzten kognitiven Ressourcen den anstehenden Aufgaben zuzuweisen 
  • Defizite in den Funktionen der zentralen Exekutive =“dysexekutives Snydrom“ 

àäußern sich bspw. darin, dass Menschen in Routinen verhaftet bleiben, auch wenn sie längst gezeigt hat, dass diese zur Lösung der anstehenden Aufgaben nicht beitragen

 

  • Subsysteme: phonologische Schleife und visuell-räumlicher Notizblock; später kam noch der episodische Puffer hinzu
  • Phonologische Schleife:
  • Ist für auditive/sprachliche Informationen zuständig
  • Besteht aus dem phonologischen (Kurzzeit-)Speicher und dem Artikulationsprozess
  • Artikulationsprozess dient zur Auffrischung der Information durch inneren oder äußerlichen Monolog, um sie sich zu merken bzw. sie zu erhalten 
  • Wird der Artikulationsprozess nicht genutzt zerfällt die Information/Gedächtnisspur nach ca. 2 Sekunden, da sie im phonologischen Speicher nicht länger gehalten werden kann 
  • Sprachlicher Input gelangt direkt in den phonologischen Speicher
  • Bei Nichtsprachlichem Input, der aber von der phonologischen Schleife bearbeitet werden soll, muss die Information erst umkodiert werden, also in sprachlichen Input, um in den phonologischen Speicher zu gelangen -> z.B. etwas Gelesenes
  • Phonologischer Speicher = „inneres Ohr“; Artikulationsprozess = „innere Stimme“
  • Evidenz: phonologischer Ähnlichkeitseffekt, Wortlängeneffekt, Effekt irrelevanter Sprache und Effekt artikulatorischer Suppression
  • Visuell-Räumlicher Notizblock:
  • Hier gilt dasselbe Prinzip, wie bei der phonologischen Schleife
  • Speicher und einen „Wiederholungsprozess“
  • „inneres Auge vor dem sich bestimmte Dinge abspielen“ 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was beeinflusst die Gedächtnisleistung? 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Man fand eine Reihe von Faktoren, die Einfluss auf die Gedächtnisleistung für die ersten und mittleren Elemente einer Liste haben: 

  • Darbietungsrate (längere Lernzeit pro Element führt zu besserer Wiedergabe)
  • Worthäufigkeit (häufige Wörter wie „Haus“ werden besser erinnert als seltene wie „Gladiole“)
  • Lernabsicht: Inzidentelles Lernen einer Liste führt zu deutlich schlechterem Behalten der ersten und mittleren Listenelemente als intentionales Lernen 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie den Effekt den das Lernen von Wortlisten mit Kopfhörern mit Nachrichten vs. ohne hat. Bringen Sie dies mit dem Modell von Baddley in Zusammenhang. 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Ein Baustein der phonologischen Schleife ist der Effekt irrelevanter Sprache 
  • Kurzzeitgedächtnisspanne für sprachliches Material wird durch gesprochene Sprache ganz erheblich beeinträchtigt, auch wenn die Person instruiert wird, die Hintergrundsprache zu ignorieren

-> Effekt weitaus größer als der von gleichlautem weißem Rauschen, und weitgehend unabhängig von der Lautstärke 

-> Effekt auch abhängig davon, ob Person das Gesprochene versteht oder Sprache bspw. unbekannt ist

-> Musik hat auch störenden Effekt, jedoch geringeren als Sprache 

  • Baddley nimmt an, dass Sprache obligatorischen Zugang zum phonologischen Speicher hat

Jones und Mitarbeiter wenden ein, dass es nicht darauf ankommt, dass irrelevante Laute sprachlicher Natur sind, sondern dass sie ständige Wechsel enthalten -> „steady state“ = immer derselbe Ton, hier ist Gedächtnisspanne größer als unter der Bedingung „changing state“ = wechselnde Töne

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Enkodieren? 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Unter Enkodierung wird der mentale Prozess der (bewussten oder unbewussten) Einspeicherung von mentalen Inhalten in eine (oder mehrere) Gedächtniskomponente(n) zum Zweck der langfristigen Speicherung und des späteren Abrufens verstanden.

= Erstmalige Verarbeitung von Informationen, die zu einer Repräsentation im Gedächtnis führt 

  • Während der Enkodierphase kommt es zu einer Aktivierung im linken, inferioren, präfrontalen Kortex. Je stärker die Aktivierung ist, desto besser ist die spätere Reproduktionsleistung. Es handelt sich hierbei um dieselbe Region, die auch beim Abruf von semantischem Wissen aktiv ist.
  • Enkodierung kann mit und ohne Beteiligung des Hippocampus erfolgen. Es handelt sich um das explizite und implizite Lernen.
  • Beim expliziten Lernen wird Zugriff auf das semantische Langzeitwissen benötigt. Des Weiteren wird die Aufmerksamkeit für den Aufbau verständnisorientierter Repräsentationen gebraucht und die verteilten Repräsentationen müssen zu Gedächtnisspuren zusammengebunden werden. Der Hippocampus dient hier als Verknüpfungsinstanz. Er ist mit allen kortikalen Regionen bidirektional verbunden. Er bewahrt eine stark komprimierte und möglicherweise relational verankerte Repräsentation auf, die es erlaubt, über Verbindungen zurück in den Kortex die Gesamtrepräsentation wiederzubeleben. Es handelt sich um eine Bibliographie samt Bibliotheksindex zu einem bestimmten Themengebiet. Der Hippocampus gibt einen eindeutigen Hinweis zu den über eine Bibliothek verstreuten Standorten.
  • Beim impliziten Lernen kommt es nicht zu einer bewusstseinsfähigen Repräsentation. Es genügt eine einfache assoziative Verknüpfung zwischen Elementkonstellationen.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Aufgabe des Hippokampus? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Genaue Funktion noch nicht klar
  • Weiterleitung von Informationen aus KZG ins LZG
  • Koordiniert bestehende Gedächtnisinhalte 
  • Ortsgedächtnis
  • Unterscheidet Informationen nach ihrer Variation 
  • Spielt bei Verarbeitung von Emotionen eine wichtige Rolle
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was spricht gegen die Theorie der Verarbeitungstiefe von Craik und Lockhart?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Die eigentliche Theorie der Verarbeitungstiefe hat nicht überlebt
  • Geblieben sind drei Einsichten:
  • Art der Lernaktivität spielt eine entscheidende Rolle für die Behaltenleistung 
  • Neues experimentelles Paradigma: Kombination aus inzidenteller Lernsituation und Orientierungsaufgabe 
  • Neue Forschungsrichtung 

Gegen die Annahme, dass es sich bei dem LZS und dem KZS um ein System handelt, spricht die sogenannte doppelte Dissoziation. Diese untermauert die Unterscheidung von Systemen des Gedächtnisses. Eine doppelte Dissoziation zwischen Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis bedeutet, dass man einen oder mehrere Einflussfaktoren identifiziert, die auf Indikatoren für das Kurzzeitgedächtnis wirken, nicht aber auf Indikatoren für das Langzeitgedächtnis und andere Einflussfaktoren, welche die Maße für das Langzeitgedächtnis, aber nicht die für das Kurzzeitgedächtnis beeinflussen.

 

Weiterhin kann hier die Enkodierspezifität genannt werden. Hierunter wird der Effekt der Passung bezeichnet, der bei der Enkodierung und Zugriffsphase beteiligten Repräsentationen entsteht. Es handelt sich um eine der generellsten Regelhaftigkeiten im Bereich der Gedächtnisforschung. Die Passung bezieht sich nicht nur auf die Repräsentation des zu lernenden Materials, sondern sie kann sich auf alle Gegebenheiten beziehen, die in nahem raum-zeitlichen Kontakt zum gelernten Inhalt stehen. Diese Aspekte werden als Kontext bezeichnet. Es gehören sowohl die externe Umgebung als auch interne Zustände dazu. Erinnerungen aus dem episodischen Gedächtnis können dann am leichtesten abgerufen werden, wenn die Umstände des Abrufs denen des Erwerbs ähneln. Es ist ein enger Zusammenhang von Enkodierung, Speicherung und Abruf vorhanden. Dies würde gegen den Levels of processing Ansatz sprechen.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Sie sind auf einer Party und sehen jemanden, der Ihnen bekannt vorkommt, wissen jedoch nicht woher. Dieses Erinnerungsproblem reflektiert Schwierigkeiten des Abrufs von Informationen aus welchem Gedächtnis? Und erläutern Sie die Entscheidung? 


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Reproduktionsleistungen beruhen auf Gedächtnisspuren, die sowohl die gesuchte Information als auch den Kontext, indem sie gelernt wurden, enthalten 
  • Wiedererkennensleistungen sind eine Mischung aus Zugriff auf kontextgebundene Erinnerungen im episodischen Gedächtnis und dem Gefühl der Vertrautheit des Stimulus
  • Quellengedächtnis und episodisches Gedächtnis 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Der Spacing effect (Verteilungseffekt) bezeichnet den Befund, dass…


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Verteilung von Lerndurchgangen über die Zeit hat enorm starke Wirkung auf Lernleistungen -> Lange Pausen zwischen Lerndurchgängen führen oft zu doppelt so guten Lernleistungen wie kurze Pausen 

-> Wirksamkeit hat sich an jeder Art von Material, über alle Altersgruppen hinweg und auch in pädagogischen Kontexten erwiesen 

  • Noch keine allgemein anerkannte Erklärung für den Verteilungseffekt 
  • Mögliche Erklärung: Nach kurzer Pause zwischen Lerndurchgängen ergibt sich ein hohes Gefühl der Vertrautheit beim zweiten Durchgang -> wird als „weiß ich schon“ interpretiert und eine aktiviere Beschäftigung mit dem Material findet nicht statt -> nach einer längeren Pause zwischen Lerndurchgängen ist hingegen das Gefühl der Vertrautheit geringer und entsprechend höher ist die aktive Beschäftigung mit dem Material = erhöht Behaltensleistung
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was sind Propositionen?


Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Propositionale Repräsentationen lehnen sich an das Vorbild der Sprache an -> wird angenommen, dass wir die Bedeutung von gesprochener und geschriebener Sprache zunächst in diesem Format repräsentieren 
  • Ihre Einheiten sind Symbole, die nach einem Regelsystem, einer mentalen Syntax, zu Propositionen kombiniert werden könne
  • Proposition = Aussage, die einen Wahrheitswert hat, d.h. sie kann wahr o. falsch sein 
  • Propositionen können als Struktur aus einem Prädikat (meist ein Verb) und mehreren Argumenten (übrigen Komponente eines Satzes) geschrieben werden
  • Propositionen können miteinander verknüpft werden 
  • Propositionale Repräsentationen haben sich als sehr praktische Formate für die Computersimulation von Denk- und Gedächtnisprozessen erwiesen 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie die Theorie der Verarbeitungstiefe nach Craik und Lockhart. 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • „levels of processing“-Ansatz
  • Alternative Theorie zu Atkinson und Shiffrin
  • Diese Theorie kommt ohne die Trennung von KZS und LZS aus
  • Ob Information nur kurz o. langfristig behalten wird, hängt laut ihnen nicht davon ab, ob sie den Übergang von einem KZS zu einem LZS schafft, es komme vielmehr auf die Verarbeitungsprozesse an, die mit der zu lernenden Information vorgenommen werden
  • Oberflächliche Verarbeitung ð Gedächtnisspuren, die schnell zerfallen
  • Tiefere Verarbeitung ð dauerhaftere Repräsentationen im Gedächtnis 

àVerarbeitung ist tief, wenn sie in der natürlichen Abfolge der Verarbeitung neu aufgenommener Informationen weit voranschreitet: 

  • Abfolge: 1. Aufnahme von Reizen (Stimuli) in den Sinnesorganen und der Verarbeitung ihrer physikalischen Merkmale, 2. Verarbeitung struktureller Merkmale, 3. Analyse der Bedeutung eines Stimulus 

BSP.: bei Sprache bspw. Stimmenlage -> Abfolge der Buchstaben -> Bedeutung der Wörter

 

  • Information, die auf der Ebene der Bedeutung verarbeitet wird, wird am längsten behalten, während Information, bei der wir nur auf die physikalischen Merkmale achten, ganz schnell vergessen werde. 

 

  • Im Experiment kann Tiefe der Verarbeitung durch eine Orientierungsaufgabe manipuliert werden => Experimente zeigten, dass Orientierungsaufgaben, die tiefere Verarbeitung erfordern, zu besseren Gedächtnisleistungen beitragen
  • Theorie konnte aufgrund neuerer Befunde und theoretischer Entwicklungen in ihrer ursprünglichen Form nicht aufrechterhalten werden, hatte dennoch großen Einfluss auf die Forschung zu Prozessen der Enkodierung von Information, also des Erwerbs neuer Erinnerungen 
Lösung ausblenden
  • 43404 Karteikarten
  • 614 Studierende
  • 5 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen ALLG Kurs an der Private Hochschule Göttingen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Durch welche Studienbelege lässt sich die Theorie der Verarbeitungstiefe nach Craik und Lockhart belegen? Beschreiben Sie einen Versuchsaufbau.

A:
  • Im Experiment kann Tiefe der Verarbeitung durch eine Orientierungsaufgabe manipuliert werden
  • Wenn die VP bspw. zu jedem Wort einer Lernliste eine Frage beantworten muss, wie z.B. „ist das Wort in Großbuchstaben geschrieben?“, wird damit eine oberflächliche Verarbeitung nahegelegt
  • Fragen wie „reimt sich das Wort auf Schmerz?“ zielen auf eine mittlere Verarbeitungsebene (Abfolge der Phoneme)
  • Fragen wie „bezeichnet das Wort ein Tier?“ fördern tiefe, semantische Verarbeitung 
  • Experimente haben gezeigt, dass Orientierungsaufgaben, die tiefere Verarbeitung erfordern, zu besseren Gedächtnisleistungen beitragen. Dies gilt auch dann, wenn die VP bei oberflächlicher und tiefer Verarbeitung gleich viel Zeit mit dem Lernmaterial verbringen. 
Q:

Erläutern Sie serial recall (Primacy/Recency effect). 


A:
  • Gehört zu den klassichen experimentellen Paradigmen der Gedächtnisforschung
  • Serial recall = Wiedergabe in vorgegebener Reihenfolge: Die Liste soll in der Reihenfolge ihrer Präsentation (forward recall) oder in umgekehrter Reihenfolge (backward recall) wiedergegeben werden. 

-> wurde bisher fast ausschließlich als Kurzzeitgedächtnisaufgabe eingesetzt

 

  • Primacy-Effekt: erhöhte Leistung für die zuerst gelernten Elemente

-> geht vermutlich darauf zurück, dass die ersten Elemente einer Liste häufiger still wiederholt werden können

  • Recency-Effekt: gute Wiedergabe der zuletzt gelernten Elemente 

-> mögliche Erklärung: wurde beobachtet, dass VP i.d.R. die zuletzt gelernten Elemente einer Liste als erste wiedergeben à Vermutung: die letzten 3 bis 5 Elemente einer Liste sind noch in einem KZG verfügbar, aus dem sie sofort herausgelassen werden müssen, um nicht verloren zu gehen; vorangegangen Elemente können dagegen nur aus dem LZG abgerufen werden 

Q:

Erklären Sie das Arbeitsgedächtnis nach Baddeley und gehen Sie auf alle Komponenten kurz ein. Erklären Sie die Funktionen und Prozesse untereinander. 


A:
  • Erstmals in den 70er Jahren veröffentlicht 
  • Schlug Modifikationen am Gedächtnismodell von Atkinson und Shiffrin vor
  • Kurzzeitspeicher = zentrale Rolle im Gesamtsystem und wird von ihm Arbeitsgedächtnis genannt
  • Arbeitsgedächtnis ist kein einheitlicher Speicher, sondern besteht aus verschiedenen Komponenten, die dahingehend unterschieden werden ob sie sprachliche also auditive Informationen oder visuelle und räumliche Informationen verarbeiten
  • Man hat nämlich festgestellt, dass man bestimmte Kombinationen von kognitiven Aufgaben dann gleichzeitig bearbeiten kann, wenn sie unterschiedliche Kodierungen betreffen also einerseits sprachlich und andererseits visuell wie als wenn beide Aufgaben z.B. sprachliche Informationen beinhalten 
  • Zentrale Exekutive: Sorgt dafür, dass die Aufmerksamkeit angemessen zwischen den Subsystemen verteilt wird und stellt auch die Verbindung zur Motorik her, also z.B. um zu berichten woran man gerade denkt, dann geht dies von der zentralen Exekutive in den Sprachapparat und wird dann sprachlich geäußert oder z.B. aufgeschrieben
  • Aufgaben: Denkprozesse und Handlungen überwachen und ggf. korrigierend eingreifen:

àRoutineaufgaben werden von Aktionsschemata erledigt, die wahrgenommene oder in den Sklavensystemen gehaltene Information aufgreifen und als Reaktion darauf einfache Aktionen ausführen

à muss eingreifen, wenn Routinetätigkeit der Schemata zu unangemessenen Ergebnissen führt: stoppt automatische Verarbeitung durch Schemata und initialisiert eine alternative Verarbeitung, indem sie aktive Schemata unterdrückt und andere aktiviert

  • Weitere Aufgaben: komplexere kognitive Tätigkeiten planen, die Tätigkeit der Sklavensysteme untereinander koordinieren und die begrenzten kognitiven Ressourcen den anstehenden Aufgaben zuzuweisen 
  • Defizite in den Funktionen der zentralen Exekutive =“dysexekutives Snydrom“ 

àäußern sich bspw. darin, dass Menschen in Routinen verhaftet bleiben, auch wenn sie längst gezeigt hat, dass diese zur Lösung der anstehenden Aufgaben nicht beitragen

 

  • Subsysteme: phonologische Schleife und visuell-räumlicher Notizblock; später kam noch der episodische Puffer hinzu
  • Phonologische Schleife:
  • Ist für auditive/sprachliche Informationen zuständig
  • Besteht aus dem phonologischen (Kurzzeit-)Speicher und dem Artikulationsprozess
  • Artikulationsprozess dient zur Auffrischung der Information durch inneren oder äußerlichen Monolog, um sie sich zu merken bzw. sie zu erhalten 
  • Wird der Artikulationsprozess nicht genutzt zerfällt die Information/Gedächtnisspur nach ca. 2 Sekunden, da sie im phonologischen Speicher nicht länger gehalten werden kann 
  • Sprachlicher Input gelangt direkt in den phonologischen Speicher
  • Bei Nichtsprachlichem Input, der aber von der phonologischen Schleife bearbeitet werden soll, muss die Information erst umkodiert werden, also in sprachlichen Input, um in den phonologischen Speicher zu gelangen -> z.B. etwas Gelesenes
  • Phonologischer Speicher = „inneres Ohr“; Artikulationsprozess = „innere Stimme“
  • Evidenz: phonologischer Ähnlichkeitseffekt, Wortlängeneffekt, Effekt irrelevanter Sprache und Effekt artikulatorischer Suppression
  • Visuell-Räumlicher Notizblock:
  • Hier gilt dasselbe Prinzip, wie bei der phonologischen Schleife
  • Speicher und einen „Wiederholungsprozess“
  • „inneres Auge vor dem sich bestimmte Dinge abspielen“ 
Q:

Was beeinflusst die Gedächtnisleistung? 


A:

Man fand eine Reihe von Faktoren, die Einfluss auf die Gedächtnisleistung für die ersten und mittleren Elemente einer Liste haben: 

  • Darbietungsrate (längere Lernzeit pro Element führt zu besserer Wiedergabe)
  • Worthäufigkeit (häufige Wörter wie „Haus“ werden besser erinnert als seltene wie „Gladiole“)
  • Lernabsicht: Inzidentelles Lernen einer Liste führt zu deutlich schlechterem Behalten der ersten und mittleren Listenelemente als intentionales Lernen 
Q:

Erläutern Sie den Effekt den das Lernen von Wortlisten mit Kopfhörern mit Nachrichten vs. ohne hat. Bringen Sie dies mit dem Modell von Baddley in Zusammenhang. 


A:
  • Ein Baustein der phonologischen Schleife ist der Effekt irrelevanter Sprache 
  • Kurzzeitgedächtnisspanne für sprachliches Material wird durch gesprochene Sprache ganz erheblich beeinträchtigt, auch wenn die Person instruiert wird, die Hintergrundsprache zu ignorieren

-> Effekt weitaus größer als der von gleichlautem weißem Rauschen, und weitgehend unabhängig von der Lautstärke 

-> Effekt auch abhängig davon, ob Person das Gesprochene versteht oder Sprache bspw. unbekannt ist

-> Musik hat auch störenden Effekt, jedoch geringeren als Sprache 

  • Baddley nimmt an, dass Sprache obligatorischen Zugang zum phonologischen Speicher hat

Jones und Mitarbeiter wenden ein, dass es nicht darauf ankommt, dass irrelevante Laute sprachlicher Natur sind, sondern dass sie ständige Wechsel enthalten -> „steady state“ = immer derselbe Ton, hier ist Gedächtnisspanne größer als unter der Bedingung „changing state“ = wechselnde Töne

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Was bedeutet Enkodieren? 


A:

Unter Enkodierung wird der mentale Prozess der (bewussten oder unbewussten) Einspeicherung von mentalen Inhalten in eine (oder mehrere) Gedächtniskomponente(n) zum Zweck der langfristigen Speicherung und des späteren Abrufens verstanden.

= Erstmalige Verarbeitung von Informationen, die zu einer Repräsentation im Gedächtnis führt 

  • Während der Enkodierphase kommt es zu einer Aktivierung im linken, inferioren, präfrontalen Kortex. Je stärker die Aktivierung ist, desto besser ist die spätere Reproduktionsleistung. Es handelt sich hierbei um dieselbe Region, die auch beim Abruf von semantischem Wissen aktiv ist.
  • Enkodierung kann mit und ohne Beteiligung des Hippocampus erfolgen. Es handelt sich um das explizite und implizite Lernen.
  • Beim expliziten Lernen wird Zugriff auf das semantische Langzeitwissen benötigt. Des Weiteren wird die Aufmerksamkeit für den Aufbau verständnisorientierter Repräsentationen gebraucht und die verteilten Repräsentationen müssen zu Gedächtnisspuren zusammengebunden werden. Der Hippocampus dient hier als Verknüpfungsinstanz. Er ist mit allen kortikalen Regionen bidirektional verbunden. Er bewahrt eine stark komprimierte und möglicherweise relational verankerte Repräsentation auf, die es erlaubt, über Verbindungen zurück in den Kortex die Gesamtrepräsentation wiederzubeleben. Es handelt sich um eine Bibliographie samt Bibliotheksindex zu einem bestimmten Themengebiet. Der Hippocampus gibt einen eindeutigen Hinweis zu den über eine Bibliothek verstreuten Standorten.
  • Beim impliziten Lernen kommt es nicht zu einer bewusstseinsfähigen Repräsentation. Es genügt eine einfache assoziative Verknüpfung zwischen Elementkonstellationen.
Q:

Was ist die Aufgabe des Hippokampus? 

A:
  • Genaue Funktion noch nicht klar
  • Weiterleitung von Informationen aus KZG ins LZG
  • Koordiniert bestehende Gedächtnisinhalte 
  • Ortsgedächtnis
  • Unterscheidet Informationen nach ihrer Variation 
  • Spielt bei Verarbeitung von Emotionen eine wichtige Rolle
Q:

Was spricht gegen die Theorie der Verarbeitungstiefe von Craik und Lockhart?


A:
  • Die eigentliche Theorie der Verarbeitungstiefe hat nicht überlebt
  • Geblieben sind drei Einsichten:
  • Art der Lernaktivität spielt eine entscheidende Rolle für die Behaltenleistung 
  • Neues experimentelles Paradigma: Kombination aus inzidenteller Lernsituation und Orientierungsaufgabe 
  • Neue Forschungsrichtung 

Gegen die Annahme, dass es sich bei dem LZS und dem KZS um ein System handelt, spricht die sogenannte doppelte Dissoziation. Diese untermauert die Unterscheidung von Systemen des Gedächtnisses. Eine doppelte Dissoziation zwischen Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis bedeutet, dass man einen oder mehrere Einflussfaktoren identifiziert, die auf Indikatoren für das Kurzzeitgedächtnis wirken, nicht aber auf Indikatoren für das Langzeitgedächtnis und andere Einflussfaktoren, welche die Maße für das Langzeitgedächtnis, aber nicht die für das Kurzzeitgedächtnis beeinflussen.

 

Weiterhin kann hier die Enkodierspezifität genannt werden. Hierunter wird der Effekt der Passung bezeichnet, der bei der Enkodierung und Zugriffsphase beteiligten Repräsentationen entsteht. Es handelt sich um eine der generellsten Regelhaftigkeiten im Bereich der Gedächtnisforschung. Die Passung bezieht sich nicht nur auf die Repräsentation des zu lernenden Materials, sondern sie kann sich auf alle Gegebenheiten beziehen, die in nahem raum-zeitlichen Kontakt zum gelernten Inhalt stehen. Diese Aspekte werden als Kontext bezeichnet. Es gehören sowohl die externe Umgebung als auch interne Zustände dazu. Erinnerungen aus dem episodischen Gedächtnis können dann am leichtesten abgerufen werden, wenn die Umstände des Abrufs denen des Erwerbs ähneln. Es ist ein enger Zusammenhang von Enkodierung, Speicherung und Abruf vorhanden. Dies würde gegen den Levels of processing Ansatz sprechen.

Q:

Sie sind auf einer Party und sehen jemanden, der Ihnen bekannt vorkommt, wissen jedoch nicht woher. Dieses Erinnerungsproblem reflektiert Schwierigkeiten des Abrufs von Informationen aus welchem Gedächtnis? Und erläutern Sie die Entscheidung? 


A:
  • Reproduktionsleistungen beruhen auf Gedächtnisspuren, die sowohl die gesuchte Information als auch den Kontext, indem sie gelernt wurden, enthalten 
  • Wiedererkennensleistungen sind eine Mischung aus Zugriff auf kontextgebundene Erinnerungen im episodischen Gedächtnis und dem Gefühl der Vertrautheit des Stimulus
  • Quellengedächtnis und episodisches Gedächtnis 
Q:

Der Spacing effect (Verteilungseffekt) bezeichnet den Befund, dass…


A:
  • Verteilung von Lerndurchgangen über die Zeit hat enorm starke Wirkung auf Lernleistungen -> Lange Pausen zwischen Lerndurchgängen führen oft zu doppelt so guten Lernleistungen wie kurze Pausen 

-> Wirksamkeit hat sich an jeder Art von Material, über alle Altersgruppen hinweg und auch in pädagogischen Kontexten erwiesen 

  • Noch keine allgemein anerkannte Erklärung für den Verteilungseffekt 
  • Mögliche Erklärung: Nach kurzer Pause zwischen Lerndurchgängen ergibt sich ein hohes Gefühl der Vertrautheit beim zweiten Durchgang -> wird als „weiß ich schon“ interpretiert und eine aktiviere Beschäftigung mit dem Material findet nicht statt -> nach einer längeren Pause zwischen Lerndurchgängen ist hingegen das Gefühl der Vertrautheit geringer und entsprechend höher ist die aktive Beschäftigung mit dem Material = erhöht Behaltensleistung
Q:

Was sind Propositionen?


A:
  • Propositionale Repräsentationen lehnen sich an das Vorbild der Sprache an -> wird angenommen, dass wir die Bedeutung von gesprochener und geschriebener Sprache zunächst in diesem Format repräsentieren 
  • Ihre Einheiten sind Symbole, die nach einem Regelsystem, einer mentalen Syntax, zu Propositionen kombiniert werden könne
  • Proposition = Aussage, die einen Wahrheitswert hat, d.h. sie kann wahr o. falsch sein 
  • Propositionen können als Struktur aus einem Prädikat (meist ein Verb) und mehreren Argumenten (übrigen Komponente eines Satzes) geschrieben werden
  • Propositionen können miteinander verknüpft werden 
  • Propositionale Repräsentationen haben sich als sehr praktische Formate für die Computersimulation von Denk- und Gedächtnisprozessen erwiesen 
Q:

Erklären Sie die Theorie der Verarbeitungstiefe nach Craik und Lockhart. 

A:
  • „levels of processing“-Ansatz
  • Alternative Theorie zu Atkinson und Shiffrin
  • Diese Theorie kommt ohne die Trennung von KZS und LZS aus
  • Ob Information nur kurz o. langfristig behalten wird, hängt laut ihnen nicht davon ab, ob sie den Übergang von einem KZS zu einem LZS schafft, es komme vielmehr auf die Verarbeitungsprozesse an, die mit der zu lernenden Information vorgenommen werden
  • Oberflächliche Verarbeitung ð Gedächtnisspuren, die schnell zerfallen
  • Tiefere Verarbeitung ð dauerhaftere Repräsentationen im Gedächtnis 

àVerarbeitung ist tief, wenn sie in der natürlichen Abfolge der Verarbeitung neu aufgenommener Informationen weit voranschreitet: 

  • Abfolge: 1. Aufnahme von Reizen (Stimuli) in den Sinnesorganen und der Verarbeitung ihrer physikalischen Merkmale, 2. Verarbeitung struktureller Merkmale, 3. Analyse der Bedeutung eines Stimulus 

BSP.: bei Sprache bspw. Stimmenlage -> Abfolge der Buchstaben -> Bedeutung der Wörter

 

  • Information, die auf der Ebene der Bedeutung verarbeitet wird, wird am längsten behalten, während Information, bei der wir nur auf die physikalischen Merkmale achten, ganz schnell vergessen werde. 

 

  • Im Experiment kann Tiefe der Verarbeitung durch eine Orientierungsaufgabe manipuliert werden => Experimente zeigten, dass Orientierungsaufgaben, die tiefere Verarbeitung erfordern, zu besseren Gedächtnisleistungen beitragen
  • Theorie konnte aufgrund neuerer Befunde und theoretischer Entwicklungen in ihrer ursprünglichen Form nicht aufrechterhalten werden, hatte dennoch großen Einfluss auf die Forschung zu Prozessen der Enkodierung von Information, also des Erwerbs neuer Erinnerungen 
ALLG

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang ALLG an der Private Hochschule Göttingen

Für deinen Studiengang ALLG an der Private Hochschule Göttingen gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten ALLG Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Allg. I

Universität Trier

Zum Kurs
AllgI

Universität Düsseldorf

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden ALLG
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen ALLG