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Lernmaterialien für RK Sanikurs an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen RK Sanikurs Kurs an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Schamgrenzen in Bezug auf Kommunikation mit dem Patienten? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • "Wie würde ich mich fühlen?"
  • Abschirmen von Zuschauern 
    • Man braucht Platz zum Arbeiten und auch ggf. Polizei dazuholen
  • Respekt und Menschlichkeit 
    • Grundsatz! 
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie direkte und indirekte Beeinträchtigungen, die Bewusstseinsstörungen auslösen können.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Direkte:
- SHT
- Schlaganfall
- Gehirnhaut- und/oder Gehirnentzündung
- Blutungen, Tumore, Metastasen
- Sonnenstich, Hitzeschlag, Unterkühlung
- Epilepsie
Indirekte:
- Medikamente, Drogen, Alkohol usw.
- Diabetes, Leber-, Nierenversagen usw.
- Ersticken, Ertrinken, Asthma
- Schock (Blutverlust), Herzinfarkt

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Respekt in der Kommunikation mit dem Patienten? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • „normale“ Person
  • „Sie“! Es sei denn, der Patient bietet es an, es ist ein Kind oder ein sehr dementer Patient 
  • Beim Patienten bleiben 
  • Keine Vorwürfe 

 

Die Situation ist ernstzunehmen! Der Patient hat kein Hintergrundwissen und für ihn kann es ein Notfall sein -> Sachlich und normal erklären 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Punkte sind bei der Durchführung eines Infektionstransportes relevant?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

von drei Sanitätern durchzuführen
- normalerweise vor Transport Information, dass es sich um einen Infektionstransport handelt
- bei Eintreffen und feststellen einer Notwendigkeit:
o Information Patient über Verdachtsdiagnose – Hilfe anfordern
o Verlassen Wohnung/Haus
o Hygienische Händedesinfektion
o Rücksprache Leistelle
- Vorbereitung Fahrzeug:
o Schiebefenster schließen und mit Klebeband als Sicherheit verschließen
o Papier und Kugelschreiber bereithalten für Kommunikation
o Belüftung Patientenraum abschalten und Öffnungen mit Kunststofffolie verkleben
o Liegentransport: Tragsessel in Dienststelle lassen
o Schaufeltrage und Spineboard werden im Auto gelassen => Umlagerung
- PSA
o reichlich trinken und aufs Klo gehen
o 2 Paar Einmalhandschuhe, 1 Paar Schutzhandschuhe, FFP3-Maske, Schutzbrille,
Schutzanzug (Kategorie III Typ 4 oder niedriger)
o zwei Sanis anlegen, Fahrer leitet an und legt keine PSA an
- Durchführung Transport
o Kontakt mit Zielkrankenhaus aufnehmen
o PSA vor dem 1. Patientenkontakt (nur die beiden Sanis in PSA haben Kontakt)
o Fahrer vor Ort Schutz durch Einmalhandschuhe und FFP3-Maske
§ Öffnen und Schließen von Türen, Kommunikation und Dokumentation
§ vor Abfahren vom Ort ablegen Schutzuniform und hygienische
Händedesinfektion
o Patient: FFP2-Makse
o offensichtlich kontaminierte Flächen sofort desinfizieren
o Müll in flüssigkeitsdichten Müllsack verschließen und am Zielort übergeben
- Nachbereitung:
o Sanis in PSA bleiben im Patientenraum während der Rückfahrt
o an der Dienststelle Autoreinigung
o Material durch Fahrer angereicht
o PSA nach Anleitung ablegen


Sanitätsbehörde kann Reinigung in Desinfektionsanstalt anordnen – Anmeldung
durch Fahrer

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie die Lage des Herzens im Brustkorb und den prinzipiellen Aufbau des Herzens, sowie die Funktion der Herzkranzgefäße. Erklären Sie den Bau und die Funktion
der Arterien, Venen und Kapillaren!

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Lage Herz:
- faustgroßer Hohlmuskel
- Mitte des Brustkorbs (Mittelfellraum)
- hinter dem Brustbein
- zwei Drittel in linker Körperhälfte
- Herzmuskel innen und außen von mehreren Schichten vom Herzbeutel umschlossen


Aufbau Herz:
- Spezielles Herzmuskelgewebe (Myokard), Bildung eigener Reize und Weiterleitung
o Anzahl durch vegetatives NS beeinflusst
o Sinusknoten produziert rhythmische Frequenz von 60-80/min = Sinusrhythmus
o von Sinusknoten Erregung über rechten Vorhof in Richtung Herzspitze => Aktivierung
Muskulatur beider Vorhöfe = Füllung der Kammern
o Weiterleitung Reiz führt zu Kontraktion der Herzkammern von der Herzspitze aus =>
Transport in den Kreislauf
o Ausfall Sinusknoten => Atiroventrikulärer Knoten übernimmt (40-60/min)
o danach Tawara-Schenkel
o danach His-Bündel
o danach Purkinje-Fasern
o Monitorisierung mittels Elektrokardiogramms

- Klappenapparat für Stromrichtung (Taschenklappen und Segelklappen
o Segelklappe zwischen Vorhof und Kammern
o Taschenklappe zwischen Kammer und Arterie
Scheidewand trennt in linkes und rechtes Herz
o weitere in Vorhof und Kammer

- Kammermuskulatur viel stärker als Vorhofkammer
- linke Kammer muskulär stärker als rechte Kammer
- rechter Vorhof – Segelklappe – rechter Kammer – Taschenklappe – Lungenarterie – Lunge –
Lungenvene – linker Vorhof – Segelklappe – linke Kammer – Taschenklappe – Aorta – Aortenbogen
- kranial die Gefäßausgänge und kaudal die Herzspitze


Herzkranzgefäße:
- rechte und linke Herzkranzarterie
- Aufgabe: Ernährung des Herzgewebes
- Ernährung aus Aorta

- schlechte Durchblutung = Angina pectoris
- Verschluss = Absterben Herzgewebe = Herzinfarkt


Blutgefäße:
- Steuerung durch vegetatives NS
- Blut je nach Erfordernissen ideal verteilen
- Arterien führen vom Herzen weg
o Schlagadern = dickwandig, elastische Blutgefäße
o Rhythmus und Anzahl Schläge Feststellung an Schlagadern = Pulskontrolle
o stärkere Muskelschicht, kleines Lumen, keine Klappen
- Kapillaren
o feine Aufzweigungen
o Erys grad noch so durchgehend
o Gasaustausch
- Venen führen zum Herzen hin
o dünnwandig
o Klappen bestimmen Flussrichtung
o weniger dicke Muskelschicht

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TESTE DEIN WISSEN

Wann spricht man von Bewusstseinsklarheit, Bewusstseinsveränderung, Bewusstseinstrübung? Welche Formen von Bewusstseinstrübung kennen Sie?

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TESTE DEIN WISSEN

Bewusstseinsklarheit:
- adäquate Reaktion auf Umweltreize
- kann sich selbst und seine Umgebung ungestört wahrnehmen
- persönlich, zeitlich, örtlich und zur Situation orientiert
Bewusstseinsveränderung:
- bei Bewusstsein
- keine situationsgerechte Realitätseinschätzung
- abnorme Reaktionen, Angst-, Erregungs- und Rauschzustände, Verwirrtheit,
Orientierungslosigkeit, Wahnvorstellungen, Sinnestäuschungen etc.
Bewusstseinstrübung:
- Reaktion auf äußere Reize aber stark verzögert/langsam oder inadäquat
- Zustand verminderter Wahrnehmung – teilnahmslos/apathisch aber öffnet Augen
spontan/auf Zuruf, spezielle Bewegungen werden ausgeführt
liegt vor wenn: Reaktion eingeschränkt oder fehlend (auf Ansprache/Schütteln)
- immer dann bedenklich, wenn Schutzreflexe betroffen
Arten der Bewusstseinstrübung:
- Somnolenz/Sopor
o schläfriger Zustand, weckbar durch äußere Reize
o Schutzreflexe sind erhalten

o Sopor = gesteigerte Somnolenz
- Koma/Bewusstlosigkeit
o auf äußere Reize keine situationsgerechte Reaktion
o Atmung und Kreislauf vorhanden
o nicht zu wecken
o Schutzreflexe erloschen
- Ohnmacht (Kollaps, Snkope)
o vorübergehende Bewusstseinsstörung
o durch Minderversorgung des Gehirns mit O2
o kurz nicht bei Bewusstsein, erlangen dieses aber i.d.R. nach einer Minute wieder

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet die SAMPLE-Anamnese und welche Fragen stellen Sie? Erklären Sie das FAST-Schema!

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Befragung Patient nach Informationen/auch Fremdanamnese
S – Symptome: welche Beschwerden? Wie fühlen sich die Schmerzen an? Strahlen die
Schmerzen aus? Seit wann haben Sie die Schmerzen/Beschwerden?
A – Allergien: sind Allergien bekannt?
M – Medikamente: welche Medikamente nimmt der Patient? (Blutgerinnung, Blutdruck,
Empfängnisverhütung) – wann zuletzt eingenommen?
P – Patientengeschichte: sind Vorerkrankungen bekannt? (Diabetes mellitus, Bluthochdruck,
Herzerkrankungen, Schrittmacher, Krebs) Möglichkeit einer Schwangerschaft? Lebensumstände:
Übergewicht, Alkohol, Drogenkonsum, Raucher?
L – Letzter Zeitpunkt von Nahrungsaufnahme, Stuhlgang, Menstruation, Arztbesuch,
Krankenhausaufenthalt – Fragen an Situation angepasst
E – Ereignis: was hat der Patient gemacht, als Schmerzen eingetreten sind?
FAST: standarisiertes Schlaganfallerfassungssystem
F – Face: Patient soll lächeln, Gesicht einseitig verzogen/gelähmt? Hängt ein Mundelwinkel
runter?
A – Arms: Kann der Pat. beide Arme nach vorne strecken und anheben? Innenseite der
Handfläche nach oben drehen und dabei Körperspannung halten? In beiden Arme gleiche Kraft?
Neurologische Ausfälle der Extremitäten? Kontrolle auch bei Beinen mgl.
S – Speech: einfach Satz nachsprechen lassen, ist die Sprache verwaschen, anders als normal
(Fremdanamnense)?
T – Time: Time is brain – seit wann bestehen die Symptome? Last seen normal?

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Drei Punkte sind am wichtigsten in der Kommunikation mit dem Patienten? 

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TESTE DEIN WISSEN

* Respekt

* Schamgrenzen

* Struktur

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist bei Patienten mit Migrationshintergrund in der Kommunikation wichtig? 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Kulturelle Besonderheiten beachten
  • Akzeptanz
  • Die häufigsten Missverständnisse 
    • sprachlich und andere - über Symbole o.ä. helfen 
  • Übersetzer aus der Familie mitnehmen 
  • "Migartion ist kein Gesundheitsrisiko!"
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die wichtigsten Do's der Kommunikation? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit
    • nicht verheimlichen 
    • nicht: es wird schon wieder - wir wissen es nämlich nicht 
    • die Patienten vertrauen uns zu 100%
  • respektiere das Recht der menschen, und ihre Entscheidungen 
  • respektiere die Privatsphäre
  • Verhalte dich angemessen der Situation
  • Höre zu, ohne zum Reden zu zwingen
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie die wichtigsten Funktionen der Haut! Erklären Sie die Aufgabe und die Unterschiede der Muskulatur!

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TESTE DEIN WISSEN

Haut:
- Aufbau
o Epidermis: mehrschichtig verhorntes Plattenepithel
o Kutis = Lederhaut: Bindegewebe mit Kollagenfasern, Blut- und Lmyphgefäße, freie
Nervenendigungen und Nervenfasern -> Nervendkörperchen reichen bis in die
Oberhaut (Schmerz-, Druck- und Temperaturrezeptoren)
o Unterhaut: lockeres Bindegewebe und Fettzellen
Sinnesfunktion: Schmerz, Druck, Temperatur
-
- Schutzfunktion: äußerer Überzug Körper, Schutz Umwelteinflüsse (biologisch, physikalisch,
Chemisch)
- Temperaturregulation: Erweiterung/Verengung Hautgefäße und Schweißsekretion
- Wasserhaushalt: Schutz vor Austrocknung, kontrollierte Abgabe Flüssigkeit und Slaze
Muskeln:
-
-
Allg.: Bewegung durch Verkürzung der Muskeln
o Muskelfaser – Muskelbündel – Muskel => Muskelfaszie – Enden laufen zu Sehnen
zusammen
Glatte Muskulatur: nicht willkürlich, vegetative Innervation, Blutgefäße, Darm, Lunge,
Harntrakt
- Quergestreifte Muskulatur: willkürlich, Gegenspieler – ansonsten keine entspannung
- Quergestreifte Herzmuskulatur: nicht willkürlich, Gap junctions => Reizleitung

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Sanitätshilfe-Maßnahmen können Sie zur Schockbekämpfung durchführen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

A – Atemwege frei machen: Beengende Kleidungsstücke öffnen, Lagerung entsprechend seinem Zustand

B – Beurteilung und Begünstigung der Atmung: zu tiefer, ruhiger Atmung anleiten, in Räumen für
Frischluftzufuhr sorgen, Sauerstoffgabe mit Inhalationsmaske (… l?), Lagerung entsprechend dem
Zustand
C – Kreislauf – Blutstillung: Manueller Druck, Druckverband, Abbindung, Lagerung entsprechend
dem Zustand (schmerzmindernd)
Allgemeine Maßnahmen:
- Eigenwärme erhalten:
o Wärmebedürfnis entsprechen
o Pat. zudecken, auch unter Pat. Decke legen
o Rettungsdecke verwenden
o keine Wärmezufuhr durch Termophor
- Fahrverhalten anpassen
o transportfähig machen – kein übereilter Transport
o neg. Fahreinflüsse ausschalten
- guter Zuspruch und psychische Betreuung
o Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und Echtheit der Situation
o keine Diagnose, keine Prognose

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  • 8532 Karteikarten
  • 102 Studierende
  • 3 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen RK Sanikurs Kurs an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was versteht man unter Schamgrenzen in Bezug auf Kommunikation mit dem Patienten? 

A:
  • "Wie würde ich mich fühlen?"
  • Abschirmen von Zuschauern 
    • Man braucht Platz zum Arbeiten und auch ggf. Polizei dazuholen
  • Respekt und Menschlichkeit 
    • Grundsatz! 
Q:

Nennen Sie direkte und indirekte Beeinträchtigungen, die Bewusstseinsstörungen auslösen können.

A:

Direkte:
- SHT
- Schlaganfall
- Gehirnhaut- und/oder Gehirnentzündung
- Blutungen, Tumore, Metastasen
- Sonnenstich, Hitzeschlag, Unterkühlung
- Epilepsie
Indirekte:
- Medikamente, Drogen, Alkohol usw.
- Diabetes, Leber-, Nierenversagen usw.
- Ersticken, Ertrinken, Asthma
- Schock (Blutverlust), Herzinfarkt

Q:

Was versteht man unter Respekt in der Kommunikation mit dem Patienten? 

A:
  • „normale“ Person
  • „Sie“! Es sei denn, der Patient bietet es an, es ist ein Kind oder ein sehr dementer Patient 
  • Beim Patienten bleiben 
  • Keine Vorwürfe 

 

Die Situation ist ernstzunehmen! Der Patient hat kein Hintergrundwissen und für ihn kann es ein Notfall sein -> Sachlich und normal erklären 

Q:

Welche Punkte sind bei der Durchführung eines Infektionstransportes relevant?

A:

von drei Sanitätern durchzuführen
- normalerweise vor Transport Information, dass es sich um einen Infektionstransport handelt
- bei Eintreffen und feststellen einer Notwendigkeit:
o Information Patient über Verdachtsdiagnose – Hilfe anfordern
o Verlassen Wohnung/Haus
o Hygienische Händedesinfektion
o Rücksprache Leistelle
- Vorbereitung Fahrzeug:
o Schiebefenster schließen und mit Klebeband als Sicherheit verschließen
o Papier und Kugelschreiber bereithalten für Kommunikation
o Belüftung Patientenraum abschalten und Öffnungen mit Kunststofffolie verkleben
o Liegentransport: Tragsessel in Dienststelle lassen
o Schaufeltrage und Spineboard werden im Auto gelassen => Umlagerung
- PSA
o reichlich trinken und aufs Klo gehen
o 2 Paar Einmalhandschuhe, 1 Paar Schutzhandschuhe, FFP3-Maske, Schutzbrille,
Schutzanzug (Kategorie III Typ 4 oder niedriger)
o zwei Sanis anlegen, Fahrer leitet an und legt keine PSA an
- Durchführung Transport
o Kontakt mit Zielkrankenhaus aufnehmen
o PSA vor dem 1. Patientenkontakt (nur die beiden Sanis in PSA haben Kontakt)
o Fahrer vor Ort Schutz durch Einmalhandschuhe und FFP3-Maske
§ Öffnen und Schließen von Türen, Kommunikation und Dokumentation
§ vor Abfahren vom Ort ablegen Schutzuniform und hygienische
Händedesinfektion
o Patient: FFP2-Makse
o offensichtlich kontaminierte Flächen sofort desinfizieren
o Müll in flüssigkeitsdichten Müllsack verschließen und am Zielort übergeben
- Nachbereitung:
o Sanis in PSA bleiben im Patientenraum während der Rückfahrt
o an der Dienststelle Autoreinigung
o Material durch Fahrer angereicht
o PSA nach Anleitung ablegen


Sanitätsbehörde kann Reinigung in Desinfektionsanstalt anordnen – Anmeldung
durch Fahrer

Q:

Beschreiben Sie die Lage des Herzens im Brustkorb und den prinzipiellen Aufbau des Herzens, sowie die Funktion der Herzkranzgefäße. Erklären Sie den Bau und die Funktion
der Arterien, Venen und Kapillaren!

A:

Lage Herz:
- faustgroßer Hohlmuskel
- Mitte des Brustkorbs (Mittelfellraum)
- hinter dem Brustbein
- zwei Drittel in linker Körperhälfte
- Herzmuskel innen und außen von mehreren Schichten vom Herzbeutel umschlossen


Aufbau Herz:
- Spezielles Herzmuskelgewebe (Myokard), Bildung eigener Reize und Weiterleitung
o Anzahl durch vegetatives NS beeinflusst
o Sinusknoten produziert rhythmische Frequenz von 60-80/min = Sinusrhythmus
o von Sinusknoten Erregung über rechten Vorhof in Richtung Herzspitze => Aktivierung
Muskulatur beider Vorhöfe = Füllung der Kammern
o Weiterleitung Reiz führt zu Kontraktion der Herzkammern von der Herzspitze aus =>
Transport in den Kreislauf
o Ausfall Sinusknoten => Atiroventrikulärer Knoten übernimmt (40-60/min)
o danach Tawara-Schenkel
o danach His-Bündel
o danach Purkinje-Fasern
o Monitorisierung mittels Elektrokardiogramms

- Klappenapparat für Stromrichtung (Taschenklappen und Segelklappen
o Segelklappe zwischen Vorhof und Kammern
o Taschenklappe zwischen Kammer und Arterie
Scheidewand trennt in linkes und rechtes Herz
o weitere in Vorhof und Kammer

- Kammermuskulatur viel stärker als Vorhofkammer
- linke Kammer muskulär stärker als rechte Kammer
- rechter Vorhof – Segelklappe – rechter Kammer – Taschenklappe – Lungenarterie – Lunge –
Lungenvene – linker Vorhof – Segelklappe – linke Kammer – Taschenklappe – Aorta – Aortenbogen
- kranial die Gefäßausgänge und kaudal die Herzspitze


Herzkranzgefäße:
- rechte und linke Herzkranzarterie
- Aufgabe: Ernährung des Herzgewebes
- Ernährung aus Aorta

- schlechte Durchblutung = Angina pectoris
- Verschluss = Absterben Herzgewebe = Herzinfarkt


Blutgefäße:
- Steuerung durch vegetatives NS
- Blut je nach Erfordernissen ideal verteilen
- Arterien führen vom Herzen weg
o Schlagadern = dickwandig, elastische Blutgefäße
o Rhythmus und Anzahl Schläge Feststellung an Schlagadern = Pulskontrolle
o stärkere Muskelschicht, kleines Lumen, keine Klappen
- Kapillaren
o feine Aufzweigungen
o Erys grad noch so durchgehend
o Gasaustausch
- Venen führen zum Herzen hin
o dünnwandig
o Klappen bestimmen Flussrichtung
o weniger dicke Muskelschicht

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Wann spricht man von Bewusstseinsklarheit, Bewusstseinsveränderung, Bewusstseinstrübung? Welche Formen von Bewusstseinstrübung kennen Sie?

A:

Bewusstseinsklarheit:
- adäquate Reaktion auf Umweltreize
- kann sich selbst und seine Umgebung ungestört wahrnehmen
- persönlich, zeitlich, örtlich und zur Situation orientiert
Bewusstseinsveränderung:
- bei Bewusstsein
- keine situationsgerechte Realitätseinschätzung
- abnorme Reaktionen, Angst-, Erregungs- und Rauschzustände, Verwirrtheit,
Orientierungslosigkeit, Wahnvorstellungen, Sinnestäuschungen etc.
Bewusstseinstrübung:
- Reaktion auf äußere Reize aber stark verzögert/langsam oder inadäquat
- Zustand verminderter Wahrnehmung – teilnahmslos/apathisch aber öffnet Augen
spontan/auf Zuruf, spezielle Bewegungen werden ausgeführt
liegt vor wenn: Reaktion eingeschränkt oder fehlend (auf Ansprache/Schütteln)
- immer dann bedenklich, wenn Schutzreflexe betroffen
Arten der Bewusstseinstrübung:
- Somnolenz/Sopor
o schläfriger Zustand, weckbar durch äußere Reize
o Schutzreflexe sind erhalten

o Sopor = gesteigerte Somnolenz
- Koma/Bewusstlosigkeit
o auf äußere Reize keine situationsgerechte Reaktion
o Atmung und Kreislauf vorhanden
o nicht zu wecken
o Schutzreflexe erloschen
- Ohnmacht (Kollaps, Snkope)
o vorübergehende Bewusstseinsstörung
o durch Minderversorgung des Gehirns mit O2
o kurz nicht bei Bewusstsein, erlangen dieses aber i.d.R. nach einer Minute wieder

Q:

Was bedeutet die SAMPLE-Anamnese und welche Fragen stellen Sie? Erklären Sie das FAST-Schema!

A:

Befragung Patient nach Informationen/auch Fremdanamnese
S – Symptome: welche Beschwerden? Wie fühlen sich die Schmerzen an? Strahlen die
Schmerzen aus? Seit wann haben Sie die Schmerzen/Beschwerden?
A – Allergien: sind Allergien bekannt?
M – Medikamente: welche Medikamente nimmt der Patient? (Blutgerinnung, Blutdruck,
Empfängnisverhütung) – wann zuletzt eingenommen?
P – Patientengeschichte: sind Vorerkrankungen bekannt? (Diabetes mellitus, Bluthochdruck,
Herzerkrankungen, Schrittmacher, Krebs) Möglichkeit einer Schwangerschaft? Lebensumstände:
Übergewicht, Alkohol, Drogenkonsum, Raucher?
L – Letzter Zeitpunkt von Nahrungsaufnahme, Stuhlgang, Menstruation, Arztbesuch,
Krankenhausaufenthalt – Fragen an Situation angepasst
E – Ereignis: was hat der Patient gemacht, als Schmerzen eingetreten sind?
FAST: standarisiertes Schlaganfallerfassungssystem
F – Face: Patient soll lächeln, Gesicht einseitig verzogen/gelähmt? Hängt ein Mundelwinkel
runter?
A – Arms: Kann der Pat. beide Arme nach vorne strecken und anheben? Innenseite der
Handfläche nach oben drehen und dabei Körperspannung halten? In beiden Arme gleiche Kraft?
Neurologische Ausfälle der Extremitäten? Kontrolle auch bei Beinen mgl.
S – Speech: einfach Satz nachsprechen lassen, ist die Sprache verwaschen, anders als normal
(Fremdanamnense)?
T – Time: Time is brain – seit wann bestehen die Symptome? Last seen normal?

Q:

Welche Drei Punkte sind am wichtigsten in der Kommunikation mit dem Patienten? 

A:

* Respekt

* Schamgrenzen

* Struktur

Q:

Was ist bei Patienten mit Migrationshintergrund in der Kommunikation wichtig? 

A:
  • Kulturelle Besonderheiten beachten
  • Akzeptanz
  • Die häufigsten Missverständnisse 
    • sprachlich und andere - über Symbole o.ä. helfen 
  • Übersetzer aus der Familie mitnehmen 
  • "Migartion ist kein Gesundheitsrisiko!"
Q:

Was sind die wichtigsten Do's der Kommunikation? 

A:
  • Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit
    • nicht verheimlichen 
    • nicht: es wird schon wieder - wir wissen es nämlich nicht 
    • die Patienten vertrauen uns zu 100%
  • respektiere das Recht der menschen, und ihre Entscheidungen 
  • respektiere die Privatsphäre
  • Verhalte dich angemessen der Situation
  • Höre zu, ohne zum Reden zu zwingen
Q:

Nennen Sie die wichtigsten Funktionen der Haut! Erklären Sie die Aufgabe und die Unterschiede der Muskulatur!

A:

Haut:
- Aufbau
o Epidermis: mehrschichtig verhorntes Plattenepithel
o Kutis = Lederhaut: Bindegewebe mit Kollagenfasern, Blut- und Lmyphgefäße, freie
Nervenendigungen und Nervenfasern -> Nervendkörperchen reichen bis in die
Oberhaut (Schmerz-, Druck- und Temperaturrezeptoren)
o Unterhaut: lockeres Bindegewebe und Fettzellen
Sinnesfunktion: Schmerz, Druck, Temperatur
-
- Schutzfunktion: äußerer Überzug Körper, Schutz Umwelteinflüsse (biologisch, physikalisch,
Chemisch)
- Temperaturregulation: Erweiterung/Verengung Hautgefäße und Schweißsekretion
- Wasserhaushalt: Schutz vor Austrocknung, kontrollierte Abgabe Flüssigkeit und Slaze
Muskeln:
-
-
Allg.: Bewegung durch Verkürzung der Muskeln
o Muskelfaser – Muskelbündel – Muskel => Muskelfaszie – Enden laufen zu Sehnen
zusammen
Glatte Muskulatur: nicht willkürlich, vegetative Innervation, Blutgefäße, Darm, Lunge,
Harntrakt
- Quergestreifte Muskulatur: willkürlich, Gegenspieler – ansonsten keine entspannung
- Quergestreifte Herzmuskulatur: nicht willkürlich, Gap junctions => Reizleitung

Q:

Welche Sanitätshilfe-Maßnahmen können Sie zur Schockbekämpfung durchführen?

A:

A – Atemwege frei machen: Beengende Kleidungsstücke öffnen, Lagerung entsprechend seinem Zustand

B – Beurteilung und Begünstigung der Atmung: zu tiefer, ruhiger Atmung anleiten, in Räumen für
Frischluftzufuhr sorgen, Sauerstoffgabe mit Inhalationsmaske (… l?), Lagerung entsprechend dem
Zustand
C – Kreislauf – Blutstillung: Manueller Druck, Druckverband, Abbindung, Lagerung entsprechend
dem Zustand (schmerzmindernd)
Allgemeine Maßnahmen:
- Eigenwärme erhalten:
o Wärmebedürfnis entsprechen
o Pat. zudecken, auch unter Pat. Decke legen
o Rettungsdecke verwenden
o keine Wärmezufuhr durch Termophor
- Fahrverhalten anpassen
o transportfähig machen – kein übereilter Transport
o neg. Fahreinflüsse ausschalten
- guter Zuspruch und psychische Betreuung
o Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und Echtheit der Situation
o keine Diagnose, keine Prognose

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