Bio at Medizinische Universität Wien | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Bio an der Medizinische Universität Wien

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Erbgänge 
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TESTE DEIN WISSEN
Autosomal: auf Autosomen (in jeder Körperzelle, außer Gonosomen) 
  • dominant: Merkmal/Krankheit setzt sich durch
    • Chorea Huntington - unwiderrufliche Zerstörung des Nervensystems 
  • rezessiv: phänotypisch gesunde Eltern, kranke Kinder möglich
    • Mukoviszidose: zystische Fibrose, Verdickung der Schleimschicht bestimmter Zellen, ideal für Bakterienbesiedlung 
    • Phenylketonurie: essenzielle (mit Nahrung aufgenommen) Aminosäure Phenylalanin nicht abgebaut, Vergiftungen 
    • Albinismus: defekte Pigmentbildung, Störung der Melaninproduktion 
    • Sichelzellenanämie: Punktmutation, verändertes Hämoglobin
Gonosomal: auf Geschlechtszellen
  • Frauen müssen homozygot für rezessives Allel sein, selbst bei dominanten Erbgängen meist leicht abgeschwächter Phänotyp (wegen zufälliger X-Inaktivierung), bei rezessiven Allel = Konduktorinnen 
  • bei Männern (hemizygot - nicht homologe Gonosomen X & Y gegenübergestellt) reicht ein betroffenes X 
  • X-chromosomal-dominant: kranker Mann, kranke Töchter
    • Hämophilie: sehr langsame oder gar keine Wundverschlüsse 
    • Rot-Grün-Schwäche
Kodominanz: zeigen sich im Phänotyp unabhängig voneinander
  • Multiple Allelie: Gene in mehr als 2 Allelen Formen 
  • AB0-System: 4 verschiedene Phänotypen, A & B dominant, 0 rezessiv, AB kodominant 
  • Rhesus-System: Antigen D (+), dominant-rezessiver Erbgang, nach Fremdkörperblutkontakt => Probleme bei 2. Geburt, Transfusion 
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Zellausstülpungen 
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Zilien (Kinozilien, Flimmerepithel) 
  • primäre Zilien: passiv beweglich durch Dynein (Propellerartig), sensorische Rezeptoren, 9*2+2 Axonem => große Anzahl
  • sekundäre Zilien: motil , im Flimmerepithel, 9x2+2, beweglich 
  • Grundgerüst (=Axonem) aus Mikrotubuli entspringen aus Basalkörper (Kinetosom)
  • Funktionen: Stofftransport, Fortbewegung, Herbeistrudeln 
  • Beispiele: Atemtrakt, Eileiter, Urgogenitaltrakt
Geißeln (Flagelle)
  • propellerartiges Bewegungsmuster 
  • vereinzelt, große Anzahl an Mitochondrien 
  • Funktion: Bewegung - monotrich (unipolar), amphitrich (je Pol eine Geißel), holotrich (viele)
Mikrovilli (Stereozilien, Stereovilli)
  • permanent, wenig beweglich, aus Aktinfilamenten 
  • Zellausstülpungen für Oberflächenvergrößerung 
  • Funktionen: Nährstoffresorption 
  • Vorkommnis: z.B. Darm 
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Zellatmung (Dissimilation) 
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Definition: Oxidativer Abbau im Körper angelegter organischer Verbindungen (Fette, KH etc.) durch Enzymsysteme zu Energie (meist ATP) umgewandelt,  im inneren Mitochondrienraum 

Redoxreaktion: C6H12 + 6O2 => 6CO2 + Lichtenergie

1. Glykolyse
  • 1 Molekül Glucose zu 2 Molekülen Pyrivat 
  • Aktivierungsphase (ATP verbrauch) & Energieliefernde Phase (ATP & NADH gewonnen) 
2. Zitronensäurezyklus in Matrix 
  • oxidativer Abbau organischer Stoffe um freie Elektronen zu bekommen & Energie zu gewinnen 
  • Acetyl-CoA zu CO2 abgebaut => Gewinn 1x GTP, 3x NADH + H+, 1x FADH2
3. Atmungskette in/an innerer Membran 
  • Elektronen auf O2 übertragen & zu H2O reduziert 
  • H oxidiert zu H2O 
  • Gewinn 32ATP/Glukose 
ATP (Adenosintriphosphat)
  • Energiereiche Bindung des 3. Phosphatrests, wenn es abgespalten wird ADP (Energieärmer), umkehrbar
  • Verwendung: Transport, Eiweißsynthese, Muskelbewegung (Kontraktion) 
  • Bestandteile: Ribose, 3 Phosphatreste, Adenin
≠Assimilation (Körperfremde Stoffe zu Körpereigenen) => Wachstum, Vermehrung, Baustoffwechsel 

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Evolutionstheorie 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Darwin Begründer: Artenvielfalt & On the Origin of Species 
  • Genfluss: Austausch genetischen Materials zwischen 2 Populationen einer Art (z.B. Goldie & Labi) 
Artbegriff
  • Art: Gruppe von Lebewesen, die gleiche Merkmale haben & fruchtbare Nachkommen zeugen können 
biologischer Artbegriff
  • können sich untereinander Fortpflanzen, von anderen Arten reproduktiv isoliert sind 
  • können ähnlich aussehen, sich aber nicht gemeinsam fortpflanzen (Gänse & Schwäne) 
morphologischer Artbegriff (äußerliche Merkmale) 
  • Anhand von gleichen Merkmalen gruppiert 
  • werden anhand äußerer Merkmale verglichen & beschrieben (Schäferhund & Dackel) 
phylogenetischer Artbegriff 
  • über die evolutionäre Entwicklungslinie definiert 
  • Lebewesen gleicher Abstammung gruppiert 
Artbildung
Allopatrische Artbildung 
  • einer der Hauptgründe für Entstehung neuer Arten 
  • Isolation: kein Genfluss (Allelaustausch) möglich => andere Mutationen treten in jeweiligen Teilpopulationen auf, dadurch können neue Arten entstehen 
  • Gendrift: rein zufälliges Auftreten von neuen Allelfrequenzen & Genhäufigkeiten in neuer kleiner Population/Genpool
  • Selektionsvorteil: Eigenschaften die einen Vorteil auf Überlebens- & Fortpflanzungsfähigkeit hatten 
Evolutionsfaktoren => führen zu Variation
  • Überproduktion: ermöglicht ständige Anpassung an veränderliche Umwelt 
  • natürliche Selektion: durch unterschiedliche Angepasstheit, kommt es zu unterschiedlichem Fortpflanzungserfolg => beste Überlebenschancen mit hoher Anzahl an Nachkommen & survival of the fittest
  • Mutationen: spontane, dauerhafte Veränderungen des genetischen Materials, Keimbahn - vererbt, somatische - nicht weitervererbt 
  • Rekombination: Fortpflanzung bewirkt Vermischung der Erbanlagen der Eltern 
  • Gendrift: veränderter Genpool durch veränderte Allelfrequenz 
  • Isolation: bewirkt weiter Entwicklung einzelner Arten

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Hardy-Weinberg-Gleichgewicht 
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Regel des Populations-, genetischen Gleichgewichts 
  • wenn sich Population in Hardy-Weinberg-Gleichgewicht befindet => erlebt über viele Generationen keine Änderungen der Allelfrequenz 
  • keine Zu- & Abwanderung, keine Mutationen, uneingeschränkte Fortpflanzung miteinander, kein Phänotyp sollte einen Selektionsvorteil haben, keine Selektion, kein Gendrift & keine Rekombination 
  • Idealpopulation vergleichbar mit einem geschlossenen System, deshalb nicht wirklich in der Natur nachweisbar => denn es kommt durch zufällige Ereignisse zu Gendrift & genetische Rekombination
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Wechselbeziehung zwischen Organismus & Umwelt 
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Ökogeographische Regeln
  • Bergmann‘sche Regel: in kältesten gebieten, größten Lebewesen 
  • Allen‘sche Regel: je kälter, desto mehr schrumpfen Extremitäten
Symbiose: beide profitieren 
Parasitismus: einer profitiert (Parasit lebt auf Kostend es anderen), einer leidet 
Kommensialismus: eine profitiert, wobei der Wirt keinen Schaden davon trägt 
Amensalismus: eine Art wird geschädigt, für die andere hat es keine Auswirkungen 
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Biotische & abiotische Faktoren 
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ABIOTISCHE FAKTOREN
=Faktoren der nicht-lebendigen Umwelt
  • Klima
  • Licht
  • Feuchtigkeit
  • Temperatur
  • Wasser
  • Mineralien der Böden 
BIOTISCHE FAKTOREN
=Faktoren der belebten Umwelt 
  • Parasitismus
  • Konkurrenz innerhalb der Art 
  • Nahrung 
  • Räuber-Beute-Beziehung
  • Krankheitserreger 
  • Konkurrenz verschiedener Arten 
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Ökologische Nische 
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Ökologische Nische
  • Wechselwirkung zwischen Art oder Population & deren wichtigen Umweltfaktoren => Biotische/abiotische Faktoren 
  • bietet idealen Lebensraum (Fortpflanzung & Überleben) 
  • dort am besten angepasst 
  • geografische getrennte Lebensräume, allerdings ähnliche ökologische Nische => ähnliche Morphologie
Konkurrenzausschlussprinzip
  • nie 2 Arten in selber ökologischer Nische überlebensfähig
  • würden die andere auslöschen 
Konkurrenzvermeidung 
  • 2 verschiedene Tierarten können koexistieren, wenn sie nicht dieselben Ressourcen (Nahrung, Nistplätze etc.) haben 
Konvergenz
  • besetzen nicht das gleiche Ökosystem, haben aber eine ähnliche ökologische Nische  
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Biologisches Gleichgewicht 
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TESTE DEIN WISSEN
=stabiler Zustand einer Lebensgemeinschaft, dabei heben sich wachstumsfördernde & hemmende Faktoren auf 
  • Mengenmäßig ungefähr gleich 
  • Kann durch Änderung der Biotischen/ abiotische Faktoren gestört werden 
Lotka & Volterra
  • Populationsentwicklung Räuber & Beute schwanken periodisch (Höchstwert der Räuber folgt auf Höchstwert der Beute) 
  • Durchschnittswert der Räuber- & Beutepopulation sind konstant 
  • Beutepopulation erholt sich schneller wie Räuberpopulation 
in offenem Ökosystem ohne äußeren Einflüssen keine gröberen Veränderungen der Individuenanzahl, Art bzw. Population 
durch selbstregulatorische Prozesse gekennzeichnet 
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Ökosystem 
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Population: Gruppe an Individuen, sind durch Entwicklung miteinander verbunden, Spezies
Ökologische Potenz: kann in einer ökologischen Nische gedeihen, Weite des Toleranzbereichs 
Pessimum: nicht auf Dauer überlebensfähig 
Optimum: kann dort am besten gedeihen 
Biotop: bestimmter Lebensraum von Lebewesen, abiotische FaToren 
Biozönose: Lebensgemeinschaft in einem Biotop, Produzenten, Konsumenten & Destruenten 
Ökosystem: Biozönose + Biotops
  • aus abiotischen Faktoren, Produzenten, Konsumenten & Destruenten 
Biosphäre: globales Ökosystem (z.B. Erde)  
Stenöke Arten: enger Toleranzbereich, hoch spezialisiert, wenig anpassungsfähig ≠ Euryöke Art 
Präferendum: Bereich in dem sich Organismus gut gedeihen & fortpflanzen kann 
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Zytoplasma 
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  • gesamter Inhalt, Zellkern davon ausgenommen 
  • 80% H2O
  • Funktionen: Ort der enzymatischen Reaktionen, SpeicherOrt für Zucker, Enzym Caspase für Zelltod
Zystol
  • gelartig
  • Ort der Biosynthese, Glykolyse & meisten Reaktionen des zellulären Intermediärstoffwechsels
  • 70-80% Wasser, 10-35% Proteine 
  • hohe Viskosität durch Zytoskelett 
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Grundeigenschaften des Lebens 
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Zelluläre Organisation
  • Zelle kleinste Einheit des Lebens
  • kann eigenständig sein aber auch Teil mehrzelliger Organismen sein 
  • Viren kein eigener Stoffwechsel, wachsen auch nicht 
Stoffwechsel - Metabolismus
  • Ernährung des Lebewesens
  • Homöostase eines Organismus => gezielte Aufnahme & Abgabe von Stoffen 
  • Katabolismus - abbau für den Energiegewinn (z.B.: Verdauung) 
  • Anabolismus - Energieaufwand um Moleküle aufbauen (z.B.: Muskelwachstum) 
Reizbarkeit 
  • Umweltreize wahrnehmen & darauf reagieren 
Wachstum 
  • Zellwachstum durch Massenzunahme oder Zellteilung
Fortpflanzung
  • ungeschlechtliche Fortpflanzung durch Mitose (idente Klone) 
  • geschlechtliche Fortpflanzung: Kombination der Keimzellen
  • => Entstehung neuer Merkmale, Vorraussetzung für Evolution 
Bewegung 
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  • 108249 Karteikarten
  • 925 Studierende
  • 21 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Bio Kurs an der Medizinische Universität Wien - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Erbgänge 
A:
Autosomal: auf Autosomen (in jeder Körperzelle, außer Gonosomen) 
  • dominant: Merkmal/Krankheit setzt sich durch
    • Chorea Huntington - unwiderrufliche Zerstörung des Nervensystems 
  • rezessiv: phänotypisch gesunde Eltern, kranke Kinder möglich
    • Mukoviszidose: zystische Fibrose, Verdickung der Schleimschicht bestimmter Zellen, ideal für Bakterienbesiedlung 
    • Phenylketonurie: essenzielle (mit Nahrung aufgenommen) Aminosäure Phenylalanin nicht abgebaut, Vergiftungen 
    • Albinismus: defekte Pigmentbildung, Störung der Melaninproduktion 
    • Sichelzellenanämie: Punktmutation, verändertes Hämoglobin
Gonosomal: auf Geschlechtszellen
  • Frauen müssen homozygot für rezessives Allel sein, selbst bei dominanten Erbgängen meist leicht abgeschwächter Phänotyp (wegen zufälliger X-Inaktivierung), bei rezessiven Allel = Konduktorinnen 
  • bei Männern (hemizygot - nicht homologe Gonosomen X & Y gegenübergestellt) reicht ein betroffenes X 
  • X-chromosomal-dominant: kranker Mann, kranke Töchter
    • Hämophilie: sehr langsame oder gar keine Wundverschlüsse 
    • Rot-Grün-Schwäche
Kodominanz: zeigen sich im Phänotyp unabhängig voneinander
  • Multiple Allelie: Gene in mehr als 2 Allelen Formen 
  • AB0-System: 4 verschiedene Phänotypen, A & B dominant, 0 rezessiv, AB kodominant 
  • Rhesus-System: Antigen D (+), dominant-rezessiver Erbgang, nach Fremdkörperblutkontakt => Probleme bei 2. Geburt, Transfusion 
Q:
Zellausstülpungen 
A:
Zilien (Kinozilien, Flimmerepithel) 
  • primäre Zilien: passiv beweglich durch Dynein (Propellerartig), sensorische Rezeptoren, 9*2+2 Axonem => große Anzahl
  • sekundäre Zilien: motil , im Flimmerepithel, 9x2+2, beweglich 
  • Grundgerüst (=Axonem) aus Mikrotubuli entspringen aus Basalkörper (Kinetosom)
  • Funktionen: Stofftransport, Fortbewegung, Herbeistrudeln 
  • Beispiele: Atemtrakt, Eileiter, Urgogenitaltrakt
Geißeln (Flagelle)
  • propellerartiges Bewegungsmuster 
  • vereinzelt, große Anzahl an Mitochondrien 
  • Funktion: Bewegung - monotrich (unipolar), amphitrich (je Pol eine Geißel), holotrich (viele)
Mikrovilli (Stereozilien, Stereovilli)
  • permanent, wenig beweglich, aus Aktinfilamenten 
  • Zellausstülpungen für Oberflächenvergrößerung 
  • Funktionen: Nährstoffresorption 
  • Vorkommnis: z.B. Darm 
Q:
Zellatmung (Dissimilation) 
A:
Definition: Oxidativer Abbau im Körper angelegter organischer Verbindungen (Fette, KH etc.) durch Enzymsysteme zu Energie (meist ATP) umgewandelt,  im inneren Mitochondrienraum 

Redoxreaktion: C6H12 + 6O2 => 6CO2 + Lichtenergie

1. Glykolyse
  • 1 Molekül Glucose zu 2 Molekülen Pyrivat 
  • Aktivierungsphase (ATP verbrauch) & Energieliefernde Phase (ATP & NADH gewonnen) 
2. Zitronensäurezyklus in Matrix 
  • oxidativer Abbau organischer Stoffe um freie Elektronen zu bekommen & Energie zu gewinnen 
  • Acetyl-CoA zu CO2 abgebaut => Gewinn 1x GTP, 3x NADH + H+, 1x FADH2
3. Atmungskette in/an innerer Membran 
  • Elektronen auf O2 übertragen & zu H2O reduziert 
  • H oxidiert zu H2O 
  • Gewinn 32ATP/Glukose 
ATP (Adenosintriphosphat)
  • Energiereiche Bindung des 3. Phosphatrests, wenn es abgespalten wird ADP (Energieärmer), umkehrbar
  • Verwendung: Transport, Eiweißsynthese, Muskelbewegung (Kontraktion) 
  • Bestandteile: Ribose, 3 Phosphatreste, Adenin
≠Assimilation (Körperfremde Stoffe zu Körpereigenen) => Wachstum, Vermehrung, Baustoffwechsel 

Q:
Evolutionstheorie 
A:
  • Darwin Begründer: Artenvielfalt & On the Origin of Species 
  • Genfluss: Austausch genetischen Materials zwischen 2 Populationen einer Art (z.B. Goldie & Labi) 
Artbegriff
  • Art: Gruppe von Lebewesen, die gleiche Merkmale haben & fruchtbare Nachkommen zeugen können 
biologischer Artbegriff
  • können sich untereinander Fortpflanzen, von anderen Arten reproduktiv isoliert sind 
  • können ähnlich aussehen, sich aber nicht gemeinsam fortpflanzen (Gänse & Schwäne) 
morphologischer Artbegriff (äußerliche Merkmale) 
  • Anhand von gleichen Merkmalen gruppiert 
  • werden anhand äußerer Merkmale verglichen & beschrieben (Schäferhund & Dackel) 
phylogenetischer Artbegriff 
  • über die evolutionäre Entwicklungslinie definiert 
  • Lebewesen gleicher Abstammung gruppiert 
Artbildung
Allopatrische Artbildung 
  • einer der Hauptgründe für Entstehung neuer Arten 
  • Isolation: kein Genfluss (Allelaustausch) möglich => andere Mutationen treten in jeweiligen Teilpopulationen auf, dadurch können neue Arten entstehen 
  • Gendrift: rein zufälliges Auftreten von neuen Allelfrequenzen & Genhäufigkeiten in neuer kleiner Population/Genpool
  • Selektionsvorteil: Eigenschaften die einen Vorteil auf Überlebens- & Fortpflanzungsfähigkeit hatten 
Evolutionsfaktoren => führen zu Variation
  • Überproduktion: ermöglicht ständige Anpassung an veränderliche Umwelt 
  • natürliche Selektion: durch unterschiedliche Angepasstheit, kommt es zu unterschiedlichem Fortpflanzungserfolg => beste Überlebenschancen mit hoher Anzahl an Nachkommen & survival of the fittest
  • Mutationen: spontane, dauerhafte Veränderungen des genetischen Materials, Keimbahn - vererbt, somatische - nicht weitervererbt 
  • Rekombination: Fortpflanzung bewirkt Vermischung der Erbanlagen der Eltern 
  • Gendrift: veränderter Genpool durch veränderte Allelfrequenz 
  • Isolation: bewirkt weiter Entwicklung einzelner Arten

Q:
Hardy-Weinberg-Gleichgewicht 
A:
Regel des Populations-, genetischen Gleichgewichts 
  • wenn sich Population in Hardy-Weinberg-Gleichgewicht befindet => erlebt über viele Generationen keine Änderungen der Allelfrequenz 
  • keine Zu- & Abwanderung, keine Mutationen, uneingeschränkte Fortpflanzung miteinander, kein Phänotyp sollte einen Selektionsvorteil haben, keine Selektion, kein Gendrift & keine Rekombination 
  • Idealpopulation vergleichbar mit einem geschlossenen System, deshalb nicht wirklich in der Natur nachweisbar => denn es kommt durch zufällige Ereignisse zu Gendrift & genetische Rekombination
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Q:
Wechselbeziehung zwischen Organismus & Umwelt 
A:
Ökogeographische Regeln
  • Bergmann‘sche Regel: in kältesten gebieten, größten Lebewesen 
  • Allen‘sche Regel: je kälter, desto mehr schrumpfen Extremitäten
Symbiose: beide profitieren 
Parasitismus: einer profitiert (Parasit lebt auf Kostend es anderen), einer leidet 
Kommensialismus: eine profitiert, wobei der Wirt keinen Schaden davon trägt 
Amensalismus: eine Art wird geschädigt, für die andere hat es keine Auswirkungen 
Q:
Biotische & abiotische Faktoren 
A:
ABIOTISCHE FAKTOREN
=Faktoren der nicht-lebendigen Umwelt
  • Klima
  • Licht
  • Feuchtigkeit
  • Temperatur
  • Wasser
  • Mineralien der Böden 
BIOTISCHE FAKTOREN
=Faktoren der belebten Umwelt 
  • Parasitismus
  • Konkurrenz innerhalb der Art 
  • Nahrung 
  • Räuber-Beute-Beziehung
  • Krankheitserreger 
  • Konkurrenz verschiedener Arten 
Q:
Ökologische Nische 
A:
Ökologische Nische
  • Wechselwirkung zwischen Art oder Population & deren wichtigen Umweltfaktoren => Biotische/abiotische Faktoren 
  • bietet idealen Lebensraum (Fortpflanzung & Überleben) 
  • dort am besten angepasst 
  • geografische getrennte Lebensräume, allerdings ähnliche ökologische Nische => ähnliche Morphologie
Konkurrenzausschlussprinzip
  • nie 2 Arten in selber ökologischer Nische überlebensfähig
  • würden die andere auslöschen 
Konkurrenzvermeidung 
  • 2 verschiedene Tierarten können koexistieren, wenn sie nicht dieselben Ressourcen (Nahrung, Nistplätze etc.) haben 
Konvergenz
  • besetzen nicht das gleiche Ökosystem, haben aber eine ähnliche ökologische Nische  
Q:
Biologisches Gleichgewicht 
A:
=stabiler Zustand einer Lebensgemeinschaft, dabei heben sich wachstumsfördernde & hemmende Faktoren auf 
  • Mengenmäßig ungefähr gleich 
  • Kann durch Änderung der Biotischen/ abiotische Faktoren gestört werden 
Lotka & Volterra
  • Populationsentwicklung Räuber & Beute schwanken periodisch (Höchstwert der Räuber folgt auf Höchstwert der Beute) 
  • Durchschnittswert der Räuber- & Beutepopulation sind konstant 
  • Beutepopulation erholt sich schneller wie Räuberpopulation 
in offenem Ökosystem ohne äußeren Einflüssen keine gröberen Veränderungen der Individuenanzahl, Art bzw. Population 
durch selbstregulatorische Prozesse gekennzeichnet 
Q:
Ökosystem 
A:
Population: Gruppe an Individuen, sind durch Entwicklung miteinander verbunden, Spezies
Ökologische Potenz: kann in einer ökologischen Nische gedeihen, Weite des Toleranzbereichs 
Pessimum: nicht auf Dauer überlebensfähig 
Optimum: kann dort am besten gedeihen 
Biotop: bestimmter Lebensraum von Lebewesen, abiotische FaToren 
Biozönose: Lebensgemeinschaft in einem Biotop, Produzenten, Konsumenten & Destruenten 
Ökosystem: Biozönose + Biotops
  • aus abiotischen Faktoren, Produzenten, Konsumenten & Destruenten 
Biosphäre: globales Ökosystem (z.B. Erde)  
Stenöke Arten: enger Toleranzbereich, hoch spezialisiert, wenig anpassungsfähig ≠ Euryöke Art 
Präferendum: Bereich in dem sich Organismus gut gedeihen & fortpflanzen kann 
Q:
Zytoplasma 
A:
  • gesamter Inhalt, Zellkern davon ausgenommen 
  • 80% H2O
  • Funktionen: Ort der enzymatischen Reaktionen, SpeicherOrt für Zucker, Enzym Caspase für Zelltod
Zystol
  • gelartig
  • Ort der Biosynthese, Glykolyse & meisten Reaktionen des zellulären Intermediärstoffwechsels
  • 70-80% Wasser, 10-35% Proteine 
  • hohe Viskosität durch Zytoskelett 
Q:
Grundeigenschaften des Lebens 
A:
Zelluläre Organisation
  • Zelle kleinste Einheit des Lebens
  • kann eigenständig sein aber auch Teil mehrzelliger Organismen sein 
  • Viren kein eigener Stoffwechsel, wachsen auch nicht 
Stoffwechsel - Metabolismus
  • Ernährung des Lebewesens
  • Homöostase eines Organismus => gezielte Aufnahme & Abgabe von Stoffen 
  • Katabolismus - abbau für den Energiegewinn (z.B.: Verdauung) 
  • Anabolismus - Energieaufwand um Moleküle aufbauen (z.B.: Muskelwachstum) 
Reizbarkeit 
  • Umweltreize wahrnehmen & darauf reagieren 
Wachstum 
  • Zellwachstum durch Massenzunahme oder Zellteilung
Fortpflanzung
  • ungeschlechtliche Fortpflanzung durch Mitose (idente Klone) 
  • geschlechtliche Fortpflanzung: Kombination der Keimzellen
  • => Entstehung neuer Merkmale, Vorraussetzung für Evolution 
Bewegung 
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