VL Gesundheitspsychologie at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für VL Gesundheitspsychologie an der Medical School Hamburg

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TESTE DEIN WISSEN

Inanspruchnahme professioneller Hilfe

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TESTE DEIN WISSEN

Inanspruchnahme professioneller Hilfe


- Basiert auf Entscheidung, dass Hilfe von Experten notwendig ist (Laiengesundheitssystem nicht ausreichend)


Relevante Faktoren für Inanspruchnahme professioneller Hilfe:

- Subjektiv wahrgenommene Bedrohung durch Erkrankung 

- Erlebte Behinderung in Erfüllung sozialer Rollen und alltäglicher Aufgaben

- Verfügbarkeit von professionellen Versorgungsangeboten 

- Soziodemographische Merkmale (Frauen, ältere Menschen, Alleinstehende und Menschen mit höherem sozialen Status nehmen

öfter professionelle Hilfe in Anspruch)


- Diagnosestellung durch Experten beendet subjektive Unsicherheit

- Macht Gesundheitsproblem „öffentlich“ 

- „Kranksein“ bedeutet abweichendes Verhalten Normalität („Gesundsein“)

- Erkrankter Person wird „Krankenrolle“ zugeschrieben 

- Sichtbar als „Krankschreibung“ (legitimiert vorübergehende Unterbrechung der Erwerbsarbeit)


Krankenrolle nach Parson (1958) definiert durch: 

- Kranker kann für mit Krankheit verbundener Unfähigkeit, seine sozialen Rollen zu erfüllen, nicht verantwortlich gemacht werden

- Diagnose einer Krankheit legitimiert Befreiung des Kranken von seinen normalen Aufgaben und Rollenverpflichtungen

- Kranker bemüht sich um eine möglichst schnelle Gesundung

- Kranker hat folglich die Pflicht, kompetente Hilfe aufzusuchen und mitzuarbeiten um eine Heilung zu erreichen

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Stellen einer Laiendiagnose und Krankheitsverhalten


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Stellen einer Laiendiagnose


- Menschen haben in der Regel gut strukturierte und stabile kognitive Repräsentationen von verbreiteten Krankheitsbildern Grippe, Heuschnupfen, Herzinfarkt, Schlaganfall und den damit verbundenen Symptomen

- Derartige „Prototypen“ (typische Merkmale) von Erkrankungen werden mit aktuell vorhandenen Symptomen abgeglichen

- Auf dieser Basis erfolgt Stellung der Laiendiagnose (relevant: Tendenz dazu „Beschwerden als normal zu interpretieren“)

- Daraufhin Einschätzung, ob professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird


Krankheitsverhalten 


Meist zuerst Bearbeitung innerhalb des Laiengesundheitssystems: 


- Oft Einholung weiterer Informationen (zur Absicherung der eigenen gestellten Laiendiagnose)

- Suche nach Hilfe in sozialer Umgebung 

- Maßnahmen zur Selbstbehandlung (z.B. Selbstmedikation)

- Nach empirisch basierten Schätzungen Behandlung von bis zu 80% der Krankheitsepisoden im Laiengesundheitssystem

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Rauchen und Gesundheit

- Veränderung nach Aufgabe des Rauchens 

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Nach der letzten Zigarette eines Rauchers...


- 20 Minuten: Herzrate und Blutdruck sinken

- Zwölf Stunden: Kein giftiges Kohlenmonoxid mehr im Blut 

- Zwei Wochen bis drei Monate: Kreislauf und Lungenfunktion verbessern sich

- Ein bis neun Monate: Raucherhusten und Kurzatmigkeit nehmen ab

- Ein Jahr: Das vormals erhöhte Risiko einer koronaren Herzerkrankung halb so groß wie bei Rauchenden

- Fünf Jahre: Risiko für Mund-, Hals-, Speiseröhrenkrebs sinkt um die Hälfte, sowie Risiko von Gebärmutterhalskrebs und Schlaganfall ist wie das von Nichtrauchern

- Zehn Jahre: Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, nur noch halb so groß wie bei Rauchenden und Risiko für Kehlkopf- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sinkt

- 15 Jahre: Risiko für koronare Herzkrankheit wie bei Nichtrauchenden

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Was ist unter Dauerbelastung und was unter Alltagsstress zu verstehen?

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Was ist unter Dauerbelastung und was unter Alltagsstress zu verstehen?


- Dauerbelastungen sind langfristige Belastungen, die sich für eine Person aus den sozialen Rollen oder aus Lebensverhältnissen ergeben

--> Beispiele dafür: Belastungen am Arbeitsplatz oder in der Elternrolle


- Alltagsstress sind irritierende, frustrierend belastende Anforderungen und schwierige Beziehungen, die uns tagtäglich

plagen

- Alltagsärgernisse („daily hassles“) beschreiben kleinere Vorfälle im Alltag, die für eine Person Ärger oder Frustration bedeuten

--> Beispiel für Alltagsärgernisse: Lästige Aufgaben im Haushalt

- Alltagsärgernisse haben unter Umständen für Entwicklung oder Verlauf von Erkrankungen eine größere Bedeutung als

Lebensereignisse

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TESTE DEIN WISSEN

Krankheit als Prozess - die unterschiedlichen Phasen

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Krankheit als Prozess - die unterschiedlichen Phasen 


- Gesundheitsforschung lange Zeit auf Patienten beschränkt 

--> Damit Fokus auf kranke Menschen, die im Versorgungssystem aufgetaucht sind

- Gruppe der Patienten aber nicht deckungsgleich mit kranken Menschen (Herschbach, 1995)

--> Viele Menschen haben Beschwerden oder sind nach medizinischen Kriterien krank, begeben sich aber nicht in Behandlung oder Personen begeben sich in Behandlung sind aber nicht krank

- Krankheit beginnt dementsprechend nicht erst mit Diagnose


Folgende Phasen können im Krankheitsprozess unterschieden werden: 

(1) Wahrnehmung von körperlichen Beschwerden (wahrgenommene Abweichungen vom Normalzustand, meist mit aversiver Qualität)

(2) Stellen einer „Laiendiagnose“ der Erkrankung

(3) Oft zuerst Selbstbehandlung und Hilfesuchen im „Laiengesundheitssystem“ (Krankheitsverhalten)

(4) Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe, Stellen einer medizinischen Diagnose, Krankenrolle

(5) Professionelle Behandlung des Kranken und Mitarbeit des Patienten (Heim & Willi, 1986)

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Wahrnehmung von körperlichen Beschwerden (zu Phase 1 im Prozess)


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Wahrnehmung von körperlichen Beschwerden (zu Phase 1 im Prozess)


- Gefördert durch selektive Aufmerksamkeit 

- Strukturierung der Beschwerden durch „spezifische Krankheitsschemata“ 

- Soziale Vergleiche und Informationen werden genutzt (Einschätzung der Bedeutsamkeit)

- Kontextabhängigkeit

- Kulturelle Unterschiede in der Körperwahrnehmung 


Subjektive Aufmerksamkeit und Handeln nach Lang und Faller (1998) vor allem bei: 

- Schmerzen

- Deutlicher Sichtbarkeit und Auffälligkeit (z.B. Hautveränderungen) 

- Dauerhaftem Auftreten

- Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens

- Bei Hindeuten auf bedrohliche Ursache

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Welche Forschungsansätze zu Stress können unterschieden werden?

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Welche Forschungsansätze zu Stress können unterschieden werden?


- Reaktionsbezogene Stresskonzeptionen (zentral: Analyse stressbezogener Reaktionsmuster und Verhaltensweisen)

- Situationsbezogene Stresskonzeptionen (zentral: Rolle von Umweltbedingungen als Stressoren)

- Relationale Stresskonzeptionen (zentral: Person-Umwelt-Beziehung in belastenden Auseinandersetzungen)


- Als Begründer der modernen Stressforschung wird häufig der Mediziner Hans Selye (1907-1982) bezeichnet

- Für Selye ist Stress in erster Linie ein Zustand des Organismus

- Auslöser dieses Zustands sind sogenannte Stressoren


Reaktionsbezogene Stresskonzeptionen (zentral: Analyse stressbezogener Reaktionsmuster und Verhaltensweisen): 


- Stress nach Selye Reaktion des Organismus auf einen Stressor

- Selye ging von einem bestimmten Syndrom physiologischer (z.B. Anstieg der Herzrate) und endokrinologischer Veränderungen (z.B. Ausschüttung von Hormonen) aus, das als Stressreaktion abläuft

- Sogenanntes „Allgemeines Adaptationssyndrom“ (sollte unspezifisch induziert werden, d.h., unabhängig von der Art und Qualität des Stressors)

- Biologischer Ansatz zur Erforschung von Stress


Situationsbezogene Stresskonzeptionen (zentral: Rolle von Umweltbedingungen als Stressoren):


- Im Vordergrund stehen Stress auslösende Ereignisse oder Merkmale

- Alternative Bezeichnung: Reiz- oder situationsorientierte Stresskonzepte

- Wichtiges Forschungsfeld: Life-Event-Forschung


Relationale Stresskonzeptionen (zentral: Person-Umwelt-Beziehung in belastenden Auseinandersetzungen):


- Alternativ auch als „interaktionistisch“ bezeichnet 

- Relationale Stresskonzeptionen gehen von einer dynamischen Wechselwirkung aus

- Dabei werden die Anforderungen der Situation mit den Handlungsmöglichkeiten, die einer Person verfügbar sind, verglichen

- Wichtigste Theorie: Kognitiv-transaktionale Stresstheorie (Lazarus, 1966)

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Wie kann Stress definiert werden?

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Wie kann Stress definiert werden?


- keine allgemein akzeptierte Definition von Stress


Häufig zitierte Definition:


- Stress ist  „...jedes Ereignis, in dem äußere oder innere Anforderungen (oder beide) die Anpassungsfähigkeit eines Individuums oder eines organischen Systems beanspruchen oder übersteigen 


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Was sind mögliche Stressoren?


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Was sind mögliche Stressoren?


Beispiele für Stressoren nach Kohlmann und Eschenbeck:

- Kritische Lebensereignisse (z.B. Tod eines Familienmitglieds)

- Traumatische Ereignisse (z.B. Naturkatastrophen) 

- Chronische Stressoren (z.B. eine chronische Erkrankung) 

- Widrigkeiten des Alltags (z.B. „zu viel zu tun zu haben“)

- Entwicklungsaufgaben (können Stresspotential besitzen)

  • Beispiel: Eigene Identität finden in Pubertät etc. 


Beispiele für Stressoren nach Bodenmann & Gmelch:

- Physikalische Stressoren (z.B. Hitze, Lärm, Kälte) 

- Soziale Stressoren (z.B. zwischenmenschliche Konflikte)

- Ökologische Stressoren (z.B. negative Wohnsituation)

- Ökonomische Stressoren (z.B. finanzielle Probleme)

- Berufliche Stressoren (z.B. Zeitdruck, Hektik, Monotonie)



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Life Event Forschung (zu situationsbezogene Stresskonzeption)


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Life Event Forschung (zu situationsbezogene Stresskonzeption)


- Ziel: Erfassung einschneidender Ereignisse im Leben eines Menschen

- Schüsselbegriff: Kritische Lebensereignisse 

- Beispiele dafür: Scheidung, Verlust des Arbeitsplatzes, etc.


Definition kritische Lebensereignisse:

- „Kritische Lebensereignisse sind Ereignisse, die durch Veränderung der sozialen Lebenssituation gekennzeichnet sind und Anpassungsleistungen durch das Individuum notwendig machen"


Unterscheidung Lebensereignisse:

- Altersgebundene Lebensereignisse 

  • (treten mit hoher Wahrscheinlichkeit in bestimmten Altersgruppen auf und werden als „normal“ angesehen, Beispiele dafür: Berufseintritt, Geburt eines Kindes)

- Non-normative Lebensereignisse 

  • (unerwartet, geringere Wahrscheinlichkeit des Auftretens, oft für Betroffene belastend und schwer bewältigbar, Beispiele dafür: Ungewollte Schwangerschaft im Jugendalter, schwerer Unfall oder „Nicht-Ereignisse“)

- Epochalnormierte Lebensereignisse 

  • (Konfrontationen mit Extremerfahrungen, Beispiele dafür: Krieg, Flucht, Vertreibung, Naturkatastrophen)


Diagnostik in der Life Event Forschung:

- Messung von kritischen Lebensereignissen mit sogenannten Ereignislisten oder Ereignisinventaren

- Erste und berühmteste dieser Ereignislisten: Social Readjustment Rating Scale


- Messinstrument SRRS besteht aus 43 kritischen Lebensereignissen

- SRSS ermöglicht Messung des durchschnittlichen Ausmaßes der sozialen Reorientierung (sogenannte „Life-Change-Units“)

- Zur Bestimmung der Stressbelastung können Life-Change-Units aufsummiert werden für ein kritisches Lebensereignis


Befunde Social Readjustment Rating Scale (Brinkmann, 2014) 

- Je höher die Punktzahl desto stärker die notwendige Anpassungsleistung

- Tod des Ehepartners (100 Punkte, Rang 1); Scheidung (73 Punkte, Rang 2); Tod eines Familienangehörigen (63 Punkte, Rang 5); Heirat (50 Punkte, Rang 7); Verlust des Arbeitsplatzes (47 Punkte, Rang 8); Geringfügige Gesetzesübertretungen (11 Punkte, Rang 43)


Kritik Life Event Forschung:

- Große methodische Probleme in der Erfassung von (kritischen) Lebensereignissen (z.B. durch retrospektive Erfassung)

- Einfluss von Bewältigungsstrategien oder von sozialer Unterstützung nicht adäquat berücksichtigt

- Niedrige Korrelationen zwischen Lebensereignissen und Krankheitssymptomen


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Sicht auf Krankheiten - Professionelle Sicht vs. subjektive Sicht

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Sicht auf Krankheiten - Professionelle Sicht vs. subjektive Sicht


- Relevante Unterscheidung: Professionelle Sicht auf Krankheit versus Sicht der Betroffenen


Professionelle Sicht auf Krankheit:

- Auftretende Symptome

- (Reliable) Diagnostik

- Behandlung des Krankheitsbildes oder der Symptome


Subjektive Sicht der Betroffenen auf Krankheit: 

- Wahrnehmung körperlicher Veränderungen (eventuell von körperlichen Beschwerden)

- Möglicherweise Auftreten von (beunruhigenden) Schmerzen 

- Beeinträchtigungen bei Alltagsaktivitäten

- Ggf. Ratlosigkeit

- Sorgen über weiteren Verlauf der Krankheit


--> Subjektive Sicht auf Krankheit unterscheidet sich deutlich von Expertensicht

--> In englischer Sprache unterschiedliche Begriffe dafür

--> Krankheit als medizinisch-wissenschaftliches Phänomen: „disease“

--> Bezeichnung für subjektives Erleben von Krankheit: „illness“


Mehrere relevante Bereiche werden unterschieden: 

  • Kognitive Aspekte (z.B. subjektive Krankheitstheorien zu Ursachen) 
  • Emotionale Aspekte (z.B. Belastungen, Bedrohungen, Ängste)
  • Krankheitsverhalten (z.B. Adhärenz bei der Behandlung)
  • Bedeutung von Krankheit als (kritisches) Lebensereignis
  • Soziale Aspekte von Krankheit (z.B. Reaktionen des sozialen Umfeldes)
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Theorie der Ressourcenerhaltung

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Theorie der Ressourcenerhaltung


- Weiterentwicklung der kognitiv-transaktionalen Stresstheorie 

- Nach dieser Theorie droht Stress, wenn Ressourcen vermeintlich oder tatsächlich verloren gehen ggf. auch dann wenn keine neuen Ressourcen hinzugewonnen werden

- Zugrundeliegende Idee: ,,Menschen versuchen, das zu bekommen, zu bewahren und zu beschützen, was sie wertschätzen“ 


- Ressourcen (nach Theorie der Ressourcenerhaltung) direkt oder indirekt für das Überleben notwendig

- Zusätzlich dienen Ressourcen zur Beschaffung weiterer Ressourcen

--> wenn man bspw. SWE aufgebaut hat, kann man das Jobangebot annehmen, weil man es sich jetzt zutraut. Dadurch hat man dann ein höheres Einkommen etc.


Arten von Ressourcen nach Hobfoll:

1. Objektressourcen - zB Nahrungsmittel, Kleidung, Haus, Auto

2. Bedingungsressourcen - zB Ehe/Partnerschaft, Gesundheit, Wahlrecht

3. Persönliche Ressourcen - zB Optimismus, SWE

4. Energieressourcen - zB Geld, Zeit, Wissen


Prinzipien der Theorie der Ressourcenerhaltung (Knoll et al., 2017) 


- 1. Prinzip: Ressourcenverluste werden als schwerwiegender wahrgenommen als Ressourcengewinne

--> Demnach Vermeiden von Verlusten, zentraler als Anstreben von Gewinnen (Erklärung dafür: Überleben versus Absicherung)


- 2. Prinzip: Menschen müssen ihre Ressourcen investieren, um sich vor Verlusten zu schützen, um sich von Verlusten zu erholen oder um neue Ressourcen zu erwerben


- Menschen mit vielen Ressourcen weniger anfällig für Verluste (Extremfall: „Verlust-Spirale“) und erreichen eher „Gewinn-Spirale“


- Empfehlung: Bei weniger Ressourcen defensivere Strategien wählen


Kritik Theorie der Ressourcenerhaltung:

- Interessante Alternative zur kognitiv-transaktionalen Stresstheorie 

- Erweiterung der Arten von Ressourcen, die für Stressbewältigung relevant sind

- Breite Einsatzmöglichkeiten für diesen Ansatz in der Praxis (kann beispielsweise auch zur Erklärung von Burn-out eingesetzt werden)

- Ressourcen vergleichsweise einfach zu messen und Modell damit relativ gut überprüfbar 

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Q:

Inanspruchnahme professioneller Hilfe

A:

Inanspruchnahme professioneller Hilfe


- Basiert auf Entscheidung, dass Hilfe von Experten notwendig ist (Laiengesundheitssystem nicht ausreichend)


Relevante Faktoren für Inanspruchnahme professioneller Hilfe:

- Subjektiv wahrgenommene Bedrohung durch Erkrankung 

- Erlebte Behinderung in Erfüllung sozialer Rollen und alltäglicher Aufgaben

- Verfügbarkeit von professionellen Versorgungsangeboten 

- Soziodemographische Merkmale (Frauen, ältere Menschen, Alleinstehende und Menschen mit höherem sozialen Status nehmen

öfter professionelle Hilfe in Anspruch)


- Diagnosestellung durch Experten beendet subjektive Unsicherheit

- Macht Gesundheitsproblem „öffentlich“ 

- „Kranksein“ bedeutet abweichendes Verhalten Normalität („Gesundsein“)

- Erkrankter Person wird „Krankenrolle“ zugeschrieben 

- Sichtbar als „Krankschreibung“ (legitimiert vorübergehende Unterbrechung der Erwerbsarbeit)


Krankenrolle nach Parson (1958) definiert durch: 

- Kranker kann für mit Krankheit verbundener Unfähigkeit, seine sozialen Rollen zu erfüllen, nicht verantwortlich gemacht werden

- Diagnose einer Krankheit legitimiert Befreiung des Kranken von seinen normalen Aufgaben und Rollenverpflichtungen

- Kranker bemüht sich um eine möglichst schnelle Gesundung

- Kranker hat folglich die Pflicht, kompetente Hilfe aufzusuchen und mitzuarbeiten um eine Heilung zu erreichen

Q:
Stellen einer Laiendiagnose und Krankheitsverhalten


A:

Stellen einer Laiendiagnose


- Menschen haben in der Regel gut strukturierte und stabile kognitive Repräsentationen von verbreiteten Krankheitsbildern Grippe, Heuschnupfen, Herzinfarkt, Schlaganfall und den damit verbundenen Symptomen

- Derartige „Prototypen“ (typische Merkmale) von Erkrankungen werden mit aktuell vorhandenen Symptomen abgeglichen

- Auf dieser Basis erfolgt Stellung der Laiendiagnose (relevant: Tendenz dazu „Beschwerden als normal zu interpretieren“)

- Daraufhin Einschätzung, ob professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird


Krankheitsverhalten 


Meist zuerst Bearbeitung innerhalb des Laiengesundheitssystems: 


- Oft Einholung weiterer Informationen (zur Absicherung der eigenen gestellten Laiendiagnose)

- Suche nach Hilfe in sozialer Umgebung 

- Maßnahmen zur Selbstbehandlung (z.B. Selbstmedikation)

- Nach empirisch basierten Schätzungen Behandlung von bis zu 80% der Krankheitsepisoden im Laiengesundheitssystem

Q:

Rauchen und Gesundheit

- Veränderung nach Aufgabe des Rauchens 

A:

Nach der letzten Zigarette eines Rauchers...


- 20 Minuten: Herzrate und Blutdruck sinken

- Zwölf Stunden: Kein giftiges Kohlenmonoxid mehr im Blut 

- Zwei Wochen bis drei Monate: Kreislauf und Lungenfunktion verbessern sich

- Ein bis neun Monate: Raucherhusten und Kurzatmigkeit nehmen ab

- Ein Jahr: Das vormals erhöhte Risiko einer koronaren Herzerkrankung halb so groß wie bei Rauchenden

- Fünf Jahre: Risiko für Mund-, Hals-, Speiseröhrenkrebs sinkt um die Hälfte, sowie Risiko von Gebärmutterhalskrebs und Schlaganfall ist wie das von Nichtrauchern

- Zehn Jahre: Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, nur noch halb so groß wie bei Rauchenden und Risiko für Kehlkopf- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sinkt

- 15 Jahre: Risiko für koronare Herzkrankheit wie bei Nichtrauchenden

Q:

Was ist unter Dauerbelastung und was unter Alltagsstress zu verstehen?

A:

Was ist unter Dauerbelastung und was unter Alltagsstress zu verstehen?


- Dauerbelastungen sind langfristige Belastungen, die sich für eine Person aus den sozialen Rollen oder aus Lebensverhältnissen ergeben

--> Beispiele dafür: Belastungen am Arbeitsplatz oder in der Elternrolle


- Alltagsstress sind irritierende, frustrierend belastende Anforderungen und schwierige Beziehungen, die uns tagtäglich

plagen

- Alltagsärgernisse („daily hassles“) beschreiben kleinere Vorfälle im Alltag, die für eine Person Ärger oder Frustration bedeuten

--> Beispiel für Alltagsärgernisse: Lästige Aufgaben im Haushalt

- Alltagsärgernisse haben unter Umständen für Entwicklung oder Verlauf von Erkrankungen eine größere Bedeutung als

Lebensereignisse

Q:

Krankheit als Prozess - die unterschiedlichen Phasen

A:

Krankheit als Prozess - die unterschiedlichen Phasen 


- Gesundheitsforschung lange Zeit auf Patienten beschränkt 

--> Damit Fokus auf kranke Menschen, die im Versorgungssystem aufgetaucht sind

- Gruppe der Patienten aber nicht deckungsgleich mit kranken Menschen (Herschbach, 1995)

--> Viele Menschen haben Beschwerden oder sind nach medizinischen Kriterien krank, begeben sich aber nicht in Behandlung oder Personen begeben sich in Behandlung sind aber nicht krank

- Krankheit beginnt dementsprechend nicht erst mit Diagnose


Folgende Phasen können im Krankheitsprozess unterschieden werden: 

(1) Wahrnehmung von körperlichen Beschwerden (wahrgenommene Abweichungen vom Normalzustand, meist mit aversiver Qualität)

(2) Stellen einer „Laiendiagnose“ der Erkrankung

(3) Oft zuerst Selbstbehandlung und Hilfesuchen im „Laiengesundheitssystem“ (Krankheitsverhalten)

(4) Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe, Stellen einer medizinischen Diagnose, Krankenrolle

(5) Professionelle Behandlung des Kranken und Mitarbeit des Patienten (Heim & Willi, 1986)

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Q:
Wahrnehmung von körperlichen Beschwerden (zu Phase 1 im Prozess)


A:

Wahrnehmung von körperlichen Beschwerden (zu Phase 1 im Prozess)


- Gefördert durch selektive Aufmerksamkeit 

- Strukturierung der Beschwerden durch „spezifische Krankheitsschemata“ 

- Soziale Vergleiche und Informationen werden genutzt (Einschätzung der Bedeutsamkeit)

- Kontextabhängigkeit

- Kulturelle Unterschiede in der Körperwahrnehmung 


Subjektive Aufmerksamkeit und Handeln nach Lang und Faller (1998) vor allem bei: 

- Schmerzen

- Deutlicher Sichtbarkeit und Auffälligkeit (z.B. Hautveränderungen) 

- Dauerhaftem Auftreten

- Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens

- Bei Hindeuten auf bedrohliche Ursache

Q:

Welche Forschungsansätze zu Stress können unterschieden werden?

A:

Welche Forschungsansätze zu Stress können unterschieden werden?


- Reaktionsbezogene Stresskonzeptionen (zentral: Analyse stressbezogener Reaktionsmuster und Verhaltensweisen)

- Situationsbezogene Stresskonzeptionen (zentral: Rolle von Umweltbedingungen als Stressoren)

- Relationale Stresskonzeptionen (zentral: Person-Umwelt-Beziehung in belastenden Auseinandersetzungen)


- Als Begründer der modernen Stressforschung wird häufig der Mediziner Hans Selye (1907-1982) bezeichnet

- Für Selye ist Stress in erster Linie ein Zustand des Organismus

- Auslöser dieses Zustands sind sogenannte Stressoren


Reaktionsbezogene Stresskonzeptionen (zentral: Analyse stressbezogener Reaktionsmuster und Verhaltensweisen): 


- Stress nach Selye Reaktion des Organismus auf einen Stressor

- Selye ging von einem bestimmten Syndrom physiologischer (z.B. Anstieg der Herzrate) und endokrinologischer Veränderungen (z.B. Ausschüttung von Hormonen) aus, das als Stressreaktion abläuft

- Sogenanntes „Allgemeines Adaptationssyndrom“ (sollte unspezifisch induziert werden, d.h., unabhängig von der Art und Qualität des Stressors)

- Biologischer Ansatz zur Erforschung von Stress


Situationsbezogene Stresskonzeptionen (zentral: Rolle von Umweltbedingungen als Stressoren):


- Im Vordergrund stehen Stress auslösende Ereignisse oder Merkmale

- Alternative Bezeichnung: Reiz- oder situationsorientierte Stresskonzepte

- Wichtiges Forschungsfeld: Life-Event-Forschung


Relationale Stresskonzeptionen (zentral: Person-Umwelt-Beziehung in belastenden Auseinandersetzungen):


- Alternativ auch als „interaktionistisch“ bezeichnet 

- Relationale Stresskonzeptionen gehen von einer dynamischen Wechselwirkung aus

- Dabei werden die Anforderungen der Situation mit den Handlungsmöglichkeiten, die einer Person verfügbar sind, verglichen

- Wichtigste Theorie: Kognitiv-transaktionale Stresstheorie (Lazarus, 1966)

Q:

Wie kann Stress definiert werden?

A:

Wie kann Stress definiert werden?


- keine allgemein akzeptierte Definition von Stress


Häufig zitierte Definition:


- Stress ist  „...jedes Ereignis, in dem äußere oder innere Anforderungen (oder beide) die Anpassungsfähigkeit eines Individuums oder eines organischen Systems beanspruchen oder übersteigen 


Q:
Was sind mögliche Stressoren?


A:

Was sind mögliche Stressoren?


Beispiele für Stressoren nach Kohlmann und Eschenbeck:

- Kritische Lebensereignisse (z.B. Tod eines Familienmitglieds)

- Traumatische Ereignisse (z.B. Naturkatastrophen) 

- Chronische Stressoren (z.B. eine chronische Erkrankung) 

- Widrigkeiten des Alltags (z.B. „zu viel zu tun zu haben“)

- Entwicklungsaufgaben (können Stresspotential besitzen)

  • Beispiel: Eigene Identität finden in Pubertät etc. 


Beispiele für Stressoren nach Bodenmann & Gmelch:

- Physikalische Stressoren (z.B. Hitze, Lärm, Kälte) 

- Soziale Stressoren (z.B. zwischenmenschliche Konflikte)

- Ökologische Stressoren (z.B. negative Wohnsituation)

- Ökonomische Stressoren (z.B. finanzielle Probleme)

- Berufliche Stressoren (z.B. Zeitdruck, Hektik, Monotonie)



Q:

Life Event Forschung (zu situationsbezogene Stresskonzeption)


A:

Life Event Forschung (zu situationsbezogene Stresskonzeption)


- Ziel: Erfassung einschneidender Ereignisse im Leben eines Menschen

- Schüsselbegriff: Kritische Lebensereignisse 

- Beispiele dafür: Scheidung, Verlust des Arbeitsplatzes, etc.


Definition kritische Lebensereignisse:

- „Kritische Lebensereignisse sind Ereignisse, die durch Veränderung der sozialen Lebenssituation gekennzeichnet sind und Anpassungsleistungen durch das Individuum notwendig machen"


Unterscheidung Lebensereignisse:

- Altersgebundene Lebensereignisse 

  • (treten mit hoher Wahrscheinlichkeit in bestimmten Altersgruppen auf und werden als „normal“ angesehen, Beispiele dafür: Berufseintritt, Geburt eines Kindes)

- Non-normative Lebensereignisse 

  • (unerwartet, geringere Wahrscheinlichkeit des Auftretens, oft für Betroffene belastend und schwer bewältigbar, Beispiele dafür: Ungewollte Schwangerschaft im Jugendalter, schwerer Unfall oder „Nicht-Ereignisse“)

- Epochalnormierte Lebensereignisse 

  • (Konfrontationen mit Extremerfahrungen, Beispiele dafür: Krieg, Flucht, Vertreibung, Naturkatastrophen)


Diagnostik in der Life Event Forschung:

- Messung von kritischen Lebensereignissen mit sogenannten Ereignislisten oder Ereignisinventaren

- Erste und berühmteste dieser Ereignislisten: Social Readjustment Rating Scale


- Messinstrument SRRS besteht aus 43 kritischen Lebensereignissen

- SRSS ermöglicht Messung des durchschnittlichen Ausmaßes der sozialen Reorientierung (sogenannte „Life-Change-Units“)

- Zur Bestimmung der Stressbelastung können Life-Change-Units aufsummiert werden für ein kritisches Lebensereignis


Befunde Social Readjustment Rating Scale (Brinkmann, 2014) 

- Je höher die Punktzahl desto stärker die notwendige Anpassungsleistung

- Tod des Ehepartners (100 Punkte, Rang 1); Scheidung (73 Punkte, Rang 2); Tod eines Familienangehörigen (63 Punkte, Rang 5); Heirat (50 Punkte, Rang 7); Verlust des Arbeitsplatzes (47 Punkte, Rang 8); Geringfügige Gesetzesübertretungen (11 Punkte, Rang 43)


Kritik Life Event Forschung:

- Große methodische Probleme in der Erfassung von (kritischen) Lebensereignissen (z.B. durch retrospektive Erfassung)

- Einfluss von Bewältigungsstrategien oder von sozialer Unterstützung nicht adäquat berücksichtigt

- Niedrige Korrelationen zwischen Lebensereignissen und Krankheitssymptomen


Q:

Sicht auf Krankheiten - Professionelle Sicht vs. subjektive Sicht

A:

Sicht auf Krankheiten - Professionelle Sicht vs. subjektive Sicht


- Relevante Unterscheidung: Professionelle Sicht auf Krankheit versus Sicht der Betroffenen


Professionelle Sicht auf Krankheit:

- Auftretende Symptome

- (Reliable) Diagnostik

- Behandlung des Krankheitsbildes oder der Symptome


Subjektive Sicht der Betroffenen auf Krankheit: 

- Wahrnehmung körperlicher Veränderungen (eventuell von körperlichen Beschwerden)

- Möglicherweise Auftreten von (beunruhigenden) Schmerzen 

- Beeinträchtigungen bei Alltagsaktivitäten

- Ggf. Ratlosigkeit

- Sorgen über weiteren Verlauf der Krankheit


--> Subjektive Sicht auf Krankheit unterscheidet sich deutlich von Expertensicht

--> In englischer Sprache unterschiedliche Begriffe dafür

--> Krankheit als medizinisch-wissenschaftliches Phänomen: „disease“

--> Bezeichnung für subjektives Erleben von Krankheit: „illness“


Mehrere relevante Bereiche werden unterschieden: 

  • Kognitive Aspekte (z.B. subjektive Krankheitstheorien zu Ursachen) 
  • Emotionale Aspekte (z.B. Belastungen, Bedrohungen, Ängste)
  • Krankheitsverhalten (z.B. Adhärenz bei der Behandlung)
  • Bedeutung von Krankheit als (kritisches) Lebensereignis
  • Soziale Aspekte von Krankheit (z.B. Reaktionen des sozialen Umfeldes)
Q:

Theorie der Ressourcenerhaltung

A:

Theorie der Ressourcenerhaltung


- Weiterentwicklung der kognitiv-transaktionalen Stresstheorie 

- Nach dieser Theorie droht Stress, wenn Ressourcen vermeintlich oder tatsächlich verloren gehen ggf. auch dann wenn keine neuen Ressourcen hinzugewonnen werden

- Zugrundeliegende Idee: ,,Menschen versuchen, das zu bekommen, zu bewahren und zu beschützen, was sie wertschätzen“ 


- Ressourcen (nach Theorie der Ressourcenerhaltung) direkt oder indirekt für das Überleben notwendig

- Zusätzlich dienen Ressourcen zur Beschaffung weiterer Ressourcen

--> wenn man bspw. SWE aufgebaut hat, kann man das Jobangebot annehmen, weil man es sich jetzt zutraut. Dadurch hat man dann ein höheres Einkommen etc.


Arten von Ressourcen nach Hobfoll:

1. Objektressourcen - zB Nahrungsmittel, Kleidung, Haus, Auto

2. Bedingungsressourcen - zB Ehe/Partnerschaft, Gesundheit, Wahlrecht

3. Persönliche Ressourcen - zB Optimismus, SWE

4. Energieressourcen - zB Geld, Zeit, Wissen


Prinzipien der Theorie der Ressourcenerhaltung (Knoll et al., 2017) 


- 1. Prinzip: Ressourcenverluste werden als schwerwiegender wahrgenommen als Ressourcengewinne

--> Demnach Vermeiden von Verlusten, zentraler als Anstreben von Gewinnen (Erklärung dafür: Überleben versus Absicherung)


- 2. Prinzip: Menschen müssen ihre Ressourcen investieren, um sich vor Verlusten zu schützen, um sich von Verlusten zu erholen oder um neue Ressourcen zu erwerben


- Menschen mit vielen Ressourcen weniger anfällig für Verluste (Extremfall: „Verlust-Spirale“) und erreichen eher „Gewinn-Spirale“


- Empfehlung: Bei weniger Ressourcen defensivere Strategien wählen


Kritik Theorie der Ressourcenerhaltung:

- Interessante Alternative zur kognitiv-transaktionalen Stresstheorie 

- Erweiterung der Arten von Ressourcen, die für Stressbewältigung relevant sind

- Breite Einsatzmöglichkeiten für diesen Ansatz in der Praxis (kann beispielsweise auch zur Erklärung von Burn-out eingesetzt werden)

- Ressourcen vergleichsweise einfach zu messen und Modell damit relativ gut überprüfbar 

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