Physiologie at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Teile des Erregungsleitungssystem 

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TESTE DEIN WISSEN

Sinusknoten

- Muskelzellgeflecht, ca. 2,5 cm lang und 0,2 cm breit 

- liegt im vorderen Umfang der Mündung der oberen Hohlvene und strahlt in die Arbeitsmuskulatur des rechten Vorhofs aus


AV-Knoten

- liegt im rechten Vorhof, nahe der Mündung des Sinus coronarius (Zusammenfluss mehrere Herzvenen) und setzt sich weiter in den Stamm des His-Bündels fort


His-Bündel

- durchbricht das Herzskelett 

- am Oberrand des muskulären Teils der Kammerscheidewand spaltet sich der Stamm in 2 Schenkel 

→  Diese ziehen beiderseits in den Kammerscheidewand unter dem Endokard zur Basis der Papillarmuskeln. 

- linker Schenkel verbreitert sich fächerförmig

- rechter Schenkel zieht hauptsächlich über das Moderatorband zum vorderen Papillarmuskel  


Purkinje-Fasern heißen die Ausläufer des His-Bündels  

- sie gehen in die Arbeitsmuskulatur über

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Herzklappen

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Herzklappen
 → liegen etwa in einer Ebene → Ventilebene
 → Entspringen vom Herzskelett
 - Ventilfunktion


Segelklappen 

Trikuspidalklappe →Trennt Vorhof und Kammer voneinander 

→ besteht aus drei Segeln 

→ Über Sehnenfäden, welche ein durchschlagen in den Vorhof verhindern, an Papillarmuskeln befestigt. 


Bikuspidalklappe/Mitralklappe

→ besteht aus zwei Segeln 

→ Über Sehnenfäden, welche ein durchschlagen in den Vorhof verhindern, an Papillarmuskeln befestigt. Das vordere Segel trennt Einflussbahn und Ausflussbahn der Linken Kammer und ist an der Aortenwand befestigt.


Taschenklappen 

→ Trennen die Kammern von der Aorta und dem Truncus Pulmonalis

- je 3 Klappen

- im Taschenbereich jeder Klappe ist die Gefäßwand nach außen vorgebuchtet.

 -in der Kammersystole werden die Taschenränder voneinander entfernt -> aufgrund von Wirbelbildungen in den Taschenbereichen, legen sie nicht an der Gefäßwand an

- Knötchenförmige Verdickungen am Taschenrand sichern den Verschluss

 

Pulmonalklappe 

→ vordere, rechte und linke

 Aortenklappe

→ hintere, rechte und linke

Aus der Tiefe der rechten und linken Aortentasche entspringen die rechte und linken Herkranzarterie.

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Aufbau

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Aufbau


Herzkammern
Rechter Vorhof und rechte Kammer
Linker Vorhof und linke Kammer 


Wandschichten
Pericard
- ist das parietale Blatt der Pericardhöhle und bildet mit dem Epicard den Herzbeutel, der bedingt seröse Flüssigkeit herstellt, ist wenig elastisch und geht im Bereich der großen Herzgefäße in das Epicard über.


Epicard
- ist das viscerale Blatt und bildet mit dem Pericard die Pericardhöhle, den Herzbeutel. Das epicard produziert und resorbiert seröse Flüssigkeit


Myocard
- ist der Herzmuskel. Zwischen myocard und epicard liegen Nerven, die Koronargefäße und Baufett, welches zum Ausgleichen von Unebenheiten dient. Das Myocard hat seinen Ursprung und Ansatz am Herzskelett in der Klappenebene und besteht aus spezieller quergestreifter Muskulatur die sich wie ein Netz zusammenziehen kann und aufgebaut ist.


Endocard
- ist die Herzinnenhaut, sie ist sehr dünn und aus ihr bilden sich die Klappen
- es ist ein einschichtiges Plattenepithel aus elastischem Bindegewebe

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Herzerregung - Allgemein

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Die Erregungen, die zur Systole des Herzmuskels führen, werden vom Herzen selbst gebildet 

→  Autonomes System 

- Das Herz besitzt ein besonderes Herzmuskelgewebe:

→ Erregungsleitungssystem oder auch Reizleitungssystem genannt

- bildet spontan, rhythmische, lokale Erregungen, die über das Herzgewebe weitergeleitet werden  → veranlassen die Kontraktionen

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Herzzyklus - Herzaktion

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Herzaktion

- Blut wird Schubweise in die Aorta und den Truncus pulmonalis getrieben 

- Kammern und Vorhöfe wirken synchron und gleichsinnig 

- zweiphasiger Herzzyklus → auf die Entleerung der gefüllten Kammer durch eine Kontraktion (Systole), folgt die Füllung der entleerten Kammer in der Erschlaffung (Diastole).

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Herzzyklus - Systole 

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Systole

- Zu beginn der Systole erzeugt die Anspannung des Herzmuskels einen steilen Druckanstieg in der Kammer. Segelklappen und Taschenklappen sind geschlossen

- das Blut drückt gegen die Segelklappen, die sich dadurch schließen

- Kammervolumen bleibt unverändert 

- sobald der Kammerdruck genau so hoch ist wie der Blutdruck in der Aorta/T. Pulmonalis öffnen sich die Taschenklappen

- Kammerdruck steigt nach Klappenöffnung noch kurze Zeit weiter an

→ Die Kammermuskulatur verkürzt sich und das Kammervolumen wird kleiner

- ca. 70ml Schlagvolumen werden in den Truncus und die Aorta ausgeworfen → Austreibungszeit → Dabei sinkt der Kammerdruck wieder unter den Arteriendruck 

Die Arterienklappe wird geschlossen →  Entspannungszeit  

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Herzzyklus - Ventilebene 

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Die Ventilebene

In der Austreibungsphase wird die Ventilebene gegen die Herzspitze gezogen, in der Füllungszeit wandert sie wieder gegen die Herzbasis zurück

Die Bewegung der Ventilebene trägt zur Vergrößerung des Vorhofs bei,

sie übt einen Sog auf das venöse Blut in den Hohlvenen aus und befördert gemeinsam mit anderen Faktoren venösen Rückstrom zum Herzen 

→ Herz = Saugpumpe

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Herzzyklus - Diastole 

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Diastole 

- Beim Überwiegen des Drucks im Gefäß, während der Kammerdiastole, werden die Taschen entfaltet und das Ventil geschlossen 

- Eine Entspannung der Herzmuskulatur bei zunächst geschlossenen Taschenklappen und Segelklappen gleicht sich der Druck zwischen Vorhof und Kammer in der Entspannungsphase wieder an, öffnen sich die Segelklappen wieder. Unterstützt wird der Vorgang durch ein zusammenziehen des Vorhofs.

- das Volumen bleibt unverändert 

- Restinhalt von 70ml Restvolumen = Entspannungszeit  


→ Wenn dabei der Kammerdruck unter den Blutdruck im Vorhof sinkt, werden die Segelklappen geöffnet  → Blut strömt von dem Vorhof in die Kammer = Füllungszeit 

 → Wirkende Kräfte dabei sind die Sogwirkungen der sich elastisch entfaltenden Kammerwand und die Vorhofsystole

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Herz - Koronargefäße

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Koronargefäße

- umgeben kranzförmig den Herzmuskel
- 2/3 der Blutversorgung für das Herz kommen von der Aorta über die A. coronaria sinister, diese teilt sich in Ramus circumflexus und ramus interventricularis anterior auf. Das letzte Drittel wird von der Arteria coronaria dextra übernommen, von ihr geht der ramus interventriculares posterior ab.
- 5-10% von jedem Schlagvolumen dienen allein der Ernährung des Herzmuskels
 -> genannt werden die Gefäße auch vasa privata (Teilkreislauf des großen Kreislaufs)
 Venen gelangen direkt aus der Herzwand in den rechten Vorhof

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Herz - Lage im Thorax

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Lage im Thorax
- das Herz ist ca. 200-300g schwer.
- liegt topographisch im Mediastinium, die Spitze des Herzens im 5 Interkostalraum links, innerhalb der Medioclavikularlinie.
- Die Herzspitze ist nahe der Thoraxwand.
- Das Herz macht eine 3-fache Drehung: Spitze nach links, Spitz nach vorne, Drehung um die Herzachse.
- Die Herzbasis (Vorhöfe mit Venen und Schlagadern, am Mediastinum verankert) ist schräg nach medial, oben hinten gerichtet
- Vorderwand bildet: re. Kammer und re. Vorhof
- Hinterwand bildet: li. Kammer (liegt auf dem Zwerchfell) und li. Vorhof ganz hinten am Oesophagus
- 2/3 des Herzens li., 1/3 des Herzens rechts

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Erregungsleitungssystem - Frequenzen 

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Eine Erregung kann von allen Teilen des Erregungsleitungssystems ausgehen 

Die größte Frequenz ist ausschlaggebend (Sinusknoten) 

Sinusknoten → ca. 70/min (Schrittmacher) 

AV-Knoten → ca. 50-60/min 

Kammerrhythmus → ca. 45-25/min


Herznerven:  Die zum Herz ziehenden efferenten Nerven dienen der Anpassung der Herzautomatie an die Bedürnisse des Körpers 

→ Nerven (Nn. Cardiaci) des Sympathicus  

Fördern: 

- Schlagstärke 

- Erregungsleitung 

- Erregbarkeit 

- Schlagfrequenz → Nerven (Rr. Carciaci) des Parasympathicus hemmen diese Wirkungen →  Afferente Fasern → über Sympathikus Schmerzreize (Angina Pectoris), Parasympathicus Erregungen aus Dehnungsrezeptoren

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​Kreisläufe

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Kreisläufe

Das transportierte Blutvolumen ist in beiden Kreisläufen gleich, was den kleinen Kreislauf passiert, muss anschließend auch durch den großen.


Großer Kreislauf:
Ist der Körper Kreislauf plus Pfortaderkreislauf.
Er beginnt in der linken Kammer über die Aorta weiter in den ganzen Körper bis hin zu den Kapillarbetten des Körperkreislaufs und der Leberpforte.
Sauerstoff wurde gegen Co2 eingetauscht das O2 arme Blut wird über die vena cava inferior und superior in den rechten Vorhof geleitet.


Kleiner Kreislauf:
Beginnt dort wo der große aufhört, ab der rechten Kammer über die Lunge bis in den linken Vorhof.

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Q:

Teile des Erregungsleitungssystem 

A:

Sinusknoten

- Muskelzellgeflecht, ca. 2,5 cm lang und 0,2 cm breit 

- liegt im vorderen Umfang der Mündung der oberen Hohlvene und strahlt in die Arbeitsmuskulatur des rechten Vorhofs aus


AV-Knoten

- liegt im rechten Vorhof, nahe der Mündung des Sinus coronarius (Zusammenfluss mehrere Herzvenen) und setzt sich weiter in den Stamm des His-Bündels fort


His-Bündel

- durchbricht das Herzskelett 

- am Oberrand des muskulären Teils der Kammerscheidewand spaltet sich der Stamm in 2 Schenkel 

→  Diese ziehen beiderseits in den Kammerscheidewand unter dem Endokard zur Basis der Papillarmuskeln. 

- linker Schenkel verbreitert sich fächerförmig

- rechter Schenkel zieht hauptsächlich über das Moderatorband zum vorderen Papillarmuskel  


Purkinje-Fasern heißen die Ausläufer des His-Bündels  

- sie gehen in die Arbeitsmuskulatur über

Q:

Herzklappen

A:

Herzklappen
 → liegen etwa in einer Ebene → Ventilebene
 → Entspringen vom Herzskelett
 - Ventilfunktion


Segelklappen 

Trikuspidalklappe →Trennt Vorhof und Kammer voneinander 

→ besteht aus drei Segeln 

→ Über Sehnenfäden, welche ein durchschlagen in den Vorhof verhindern, an Papillarmuskeln befestigt. 


Bikuspidalklappe/Mitralklappe

→ besteht aus zwei Segeln 

→ Über Sehnenfäden, welche ein durchschlagen in den Vorhof verhindern, an Papillarmuskeln befestigt. Das vordere Segel trennt Einflussbahn und Ausflussbahn der Linken Kammer und ist an der Aortenwand befestigt.


Taschenklappen 

→ Trennen die Kammern von der Aorta und dem Truncus Pulmonalis

- je 3 Klappen

- im Taschenbereich jeder Klappe ist die Gefäßwand nach außen vorgebuchtet.

 -in der Kammersystole werden die Taschenränder voneinander entfernt -> aufgrund von Wirbelbildungen in den Taschenbereichen, legen sie nicht an der Gefäßwand an

- Knötchenförmige Verdickungen am Taschenrand sichern den Verschluss

 

Pulmonalklappe 

→ vordere, rechte und linke

 Aortenklappe

→ hintere, rechte und linke

Aus der Tiefe der rechten und linken Aortentasche entspringen die rechte und linken Herkranzarterie.

Q:

Aufbau

A:

Aufbau


Herzkammern
Rechter Vorhof und rechte Kammer
Linker Vorhof und linke Kammer 


Wandschichten
Pericard
- ist das parietale Blatt der Pericardhöhle und bildet mit dem Epicard den Herzbeutel, der bedingt seröse Flüssigkeit herstellt, ist wenig elastisch und geht im Bereich der großen Herzgefäße in das Epicard über.


Epicard
- ist das viscerale Blatt und bildet mit dem Pericard die Pericardhöhle, den Herzbeutel. Das epicard produziert und resorbiert seröse Flüssigkeit


Myocard
- ist der Herzmuskel. Zwischen myocard und epicard liegen Nerven, die Koronargefäße und Baufett, welches zum Ausgleichen von Unebenheiten dient. Das Myocard hat seinen Ursprung und Ansatz am Herzskelett in der Klappenebene und besteht aus spezieller quergestreifter Muskulatur die sich wie ein Netz zusammenziehen kann und aufgebaut ist.


Endocard
- ist die Herzinnenhaut, sie ist sehr dünn und aus ihr bilden sich die Klappen
- es ist ein einschichtiges Plattenepithel aus elastischem Bindegewebe

Q:

Herzerregung - Allgemein

A:

Die Erregungen, die zur Systole des Herzmuskels führen, werden vom Herzen selbst gebildet 

→  Autonomes System 

- Das Herz besitzt ein besonderes Herzmuskelgewebe:

→ Erregungsleitungssystem oder auch Reizleitungssystem genannt

- bildet spontan, rhythmische, lokale Erregungen, die über das Herzgewebe weitergeleitet werden  → veranlassen die Kontraktionen

Q:

Herzzyklus - Herzaktion

A:

Herzaktion

- Blut wird Schubweise in die Aorta und den Truncus pulmonalis getrieben 

- Kammern und Vorhöfe wirken synchron und gleichsinnig 

- zweiphasiger Herzzyklus → auf die Entleerung der gefüllten Kammer durch eine Kontraktion (Systole), folgt die Füllung der entleerten Kammer in der Erschlaffung (Diastole).

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Q:

Herzzyklus - Systole 

A:

Systole

- Zu beginn der Systole erzeugt die Anspannung des Herzmuskels einen steilen Druckanstieg in der Kammer. Segelklappen und Taschenklappen sind geschlossen

- das Blut drückt gegen die Segelklappen, die sich dadurch schließen

- Kammervolumen bleibt unverändert 

- sobald der Kammerdruck genau so hoch ist wie der Blutdruck in der Aorta/T. Pulmonalis öffnen sich die Taschenklappen

- Kammerdruck steigt nach Klappenöffnung noch kurze Zeit weiter an

→ Die Kammermuskulatur verkürzt sich und das Kammervolumen wird kleiner

- ca. 70ml Schlagvolumen werden in den Truncus und die Aorta ausgeworfen → Austreibungszeit → Dabei sinkt der Kammerdruck wieder unter den Arteriendruck 

Die Arterienklappe wird geschlossen →  Entspannungszeit  

Q:

Herzzyklus - Ventilebene 

A:

Die Ventilebene

In der Austreibungsphase wird die Ventilebene gegen die Herzspitze gezogen, in der Füllungszeit wandert sie wieder gegen die Herzbasis zurück

Die Bewegung der Ventilebene trägt zur Vergrößerung des Vorhofs bei,

sie übt einen Sog auf das venöse Blut in den Hohlvenen aus und befördert gemeinsam mit anderen Faktoren venösen Rückstrom zum Herzen 

→ Herz = Saugpumpe

Q:

Herzzyklus - Diastole 

A:

Diastole 

- Beim Überwiegen des Drucks im Gefäß, während der Kammerdiastole, werden die Taschen entfaltet und das Ventil geschlossen 

- Eine Entspannung der Herzmuskulatur bei zunächst geschlossenen Taschenklappen und Segelklappen gleicht sich der Druck zwischen Vorhof und Kammer in der Entspannungsphase wieder an, öffnen sich die Segelklappen wieder. Unterstützt wird der Vorgang durch ein zusammenziehen des Vorhofs.

- das Volumen bleibt unverändert 

- Restinhalt von 70ml Restvolumen = Entspannungszeit  


→ Wenn dabei der Kammerdruck unter den Blutdruck im Vorhof sinkt, werden die Segelklappen geöffnet  → Blut strömt von dem Vorhof in die Kammer = Füllungszeit 

 → Wirkende Kräfte dabei sind die Sogwirkungen der sich elastisch entfaltenden Kammerwand und die Vorhofsystole

Q:

Herz - Koronargefäße

A:

Koronargefäße

- umgeben kranzförmig den Herzmuskel
- 2/3 der Blutversorgung für das Herz kommen von der Aorta über die A. coronaria sinister, diese teilt sich in Ramus circumflexus und ramus interventricularis anterior auf. Das letzte Drittel wird von der Arteria coronaria dextra übernommen, von ihr geht der ramus interventriculares posterior ab.
- 5-10% von jedem Schlagvolumen dienen allein der Ernährung des Herzmuskels
 -> genannt werden die Gefäße auch vasa privata (Teilkreislauf des großen Kreislaufs)
 Venen gelangen direkt aus der Herzwand in den rechten Vorhof

Q:

Herz - Lage im Thorax

A:

Lage im Thorax
- das Herz ist ca. 200-300g schwer.
- liegt topographisch im Mediastinium, die Spitze des Herzens im 5 Interkostalraum links, innerhalb der Medioclavikularlinie.
- Die Herzspitze ist nahe der Thoraxwand.
- Das Herz macht eine 3-fache Drehung: Spitze nach links, Spitz nach vorne, Drehung um die Herzachse.
- Die Herzbasis (Vorhöfe mit Venen und Schlagadern, am Mediastinum verankert) ist schräg nach medial, oben hinten gerichtet
- Vorderwand bildet: re. Kammer und re. Vorhof
- Hinterwand bildet: li. Kammer (liegt auf dem Zwerchfell) und li. Vorhof ganz hinten am Oesophagus
- 2/3 des Herzens li., 1/3 des Herzens rechts

Q:

Erregungsleitungssystem - Frequenzen 

A:

Eine Erregung kann von allen Teilen des Erregungsleitungssystems ausgehen 

Die größte Frequenz ist ausschlaggebend (Sinusknoten) 

Sinusknoten → ca. 70/min (Schrittmacher) 

AV-Knoten → ca. 50-60/min 

Kammerrhythmus → ca. 45-25/min


Herznerven:  Die zum Herz ziehenden efferenten Nerven dienen der Anpassung der Herzautomatie an die Bedürnisse des Körpers 

→ Nerven (Nn. Cardiaci) des Sympathicus  

Fördern: 

- Schlagstärke 

- Erregungsleitung 

- Erregbarkeit 

- Schlagfrequenz → Nerven (Rr. Carciaci) des Parasympathicus hemmen diese Wirkungen →  Afferente Fasern → über Sympathikus Schmerzreize (Angina Pectoris), Parasympathicus Erregungen aus Dehnungsrezeptoren

Q:

​Kreisläufe

A:

Kreisläufe

Das transportierte Blutvolumen ist in beiden Kreisläufen gleich, was den kleinen Kreislauf passiert, muss anschließend auch durch den großen.


Großer Kreislauf:
Ist der Körper Kreislauf plus Pfortaderkreislauf.
Er beginnt in der linken Kammer über die Aorta weiter in den ganzen Körper bis hin zu den Kapillarbetten des Körperkreislaufs und der Leberpforte.
Sauerstoff wurde gegen Co2 eingetauscht das O2 arme Blut wird über die vena cava inferior und superior in den rechten Vorhof geleitet.


Kleiner Kreislauf:
Beginnt dort wo der große aufhört, ab der rechten Kammer über die Lunge bis in den linken Vorhof.

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