M05 Biologische Psychologie at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für M05 Biologische Psychologie an der Medical School Hamburg

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TESTE DEIN WISSEN


Craving nach Alkohol und Wirkungsumkehr: Dopamin
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TESTE DEIN WISSEN
  • Zweifachwirkung von Dopamin:  präsynaptisch (bindet an Rezeptoren D2/DAT und bewirkt Ausschüttung des Dopamins in den Spalt) und postsynaptisch (Bindung an Rezeptoren und Auslösen von meist IPSP oder EPSP je nach Rezeptortyp)
  • 1) D1, D2, DAT (Rezeptortypen)
  • 2) Vermehrte Ausschüttung von Dopamin durch Bindung von Alkohol an präsynaptische Rezeptoren (mehr EPSPs, teils Wahnvorstellungen)
  • 3) Vermehrte präsynaptische Ausschüttung wird beibehalten
  • 4) Reduzierte präsynaptische Ausschüttung für wenige Rezeptoren (zu wenig Dopamin für postsynaptische Bindung = Craving, z. B. zittern ähnlich wie Parkinson)
  • Untersuchung von postmortem Gehirnen zeigte bei Einfärbung des Nukleus accumbens, dass die Anzahl der Dopaminrezeptoren signifikant reduziert ist)
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Was sind Schwannsche Zellen?

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-Gehört zu den Gliazellen (im PNS)


-Myelinisegment um die Axone (elektrische Isolierung)


-Alle 1-2mm Ranviersche Schnürung -> saltatorische Erregung erhöht Fließgeschwindigkeit erhöht (ca. 400km/h)

-Kann axonale Regeneration einleiten

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Welche Kriterien eines Gehirns entscheiden über seine neuroyale Leistungsfähigkeit?


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  • Die Informationsverarbeitung und Reaktion ist durch die neuronale Übertragungsfähigkeit (saltatorische Erregungsleitung) viel schneller möglich als bei Organismen ohne Nervenzellen
  • Absolute Größe: Ist an die Körpergröße eines Organismus gekoppelt, in einer Tiergruppe bedeutet das größte Hirn die größte Intelligenz (bei Insekten Bienen, bei Weichtieren der Oktopus, bei Vögeln Raben, Eulen und Papageien)

             --> bei Primaten steigen kognitive Fähigkeiten mit der Körpergröße

Relative Größe: Bei den Wirbeltieren haben größere Arten i. d. R. relativ kleinere Gehirne (Volumen) als kleinere (Bsp.: Für jedes Kilogramm menschliches kommt 3x so viel Hirn im Vergleich zum Schimpansen und 8x so viel im Vergleich zu einer Katze)

            --> Gehirngröße pro kg-Körpergewicht

  • Packungsdichte der Neuronen: Dichte bzw. Anzahl der Neuronen pro kg bzw. Pro ml
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Was sind Astrozyten?

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- Gehören zu Gliazellen (ZNS)

- Stellen Kontakt zu anderen Neuronen her

-myelinisieren Blutgefäße im Hirn

​-Bilden Blut-Hirn-Schranke

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Was ist die Blut-Hirn-Schranke?

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TESTE DEIN WISSEN

-Passage chemischer Verbindungen und Barriere zwischen Blutbahn und Extrazellulärem Raum (z. B. Hormone oder toxische Produkte)

-Hindert Pharmaka (große Moleküle) Neurone zu erreichen (Nachteil)

-Giftige Amyloid-Plaques überhöhen Astrozyten-Aktivität, die nehmen

Moleküle auf in Neurone, auch giftige Plaques

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Was sind Mikroglia?

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-Gehören zu Gliazellen (ZNS)

-Besitzen Fortsätze, die ihre Umgebung abtasten

-Kann Giftkörper „auffressen“, regulieren Immunprozesse

-Können durch Plaques zerstört werden

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Was sind Oligodendrozyten?

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​-Gehört zu Gliazellen (ZNS)

- Myelinisiert mehrere Stellen am Aton

-Schutz vor mechanischer Überbeanspruchung und Erhöhung der Leitungsgeschwindigkeit


-Demyelinisierung kann zu Multipler Sklerose führen

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TESTE DEIN WISSEN

Ist die neuronale Leistungsfähigkeit die Besonderheit des menschlichen Gehirns?


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TESTE DEIN WISSEN

Nein

Die Neuronendichte beim Menschen ist trotz der geringeren Gehirnmasse 3x so hoch wie beim afrikanischen Elefanten, der dort befindliche Frontallappen beinhaltet die höheren kognitiven Fähigkeiten wie Denken, Sprechen, Emotionskontrolle)

-> Großhirn: Mensch: 1233g, Afrk. Elefant: 2847g

Neuronen:  Mensch: 16 Mrd., Afrk. Elefant: 6 Mrd.

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TESTE DEIN WISSEN

Vergleich er Neuronendichte im Großhirn verschiedener Tiere mit dem Menschen 


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TESTE DEIN WISSEN

1) Primaten haben eine höhere Neuronendichte als alle anderen Säugetiere

2) Bei Primaten ist die durchschnittliche Größe eines Neurons immer gleich groß anderen Säugetieren haben physisch größere Tiere auch größere Neuronen, folglich nimmt die Neuronendichte langsamer mit der Körpergröße zu

3) Der Mensch passen Neuronendichte und Körpergewicht proportional perfekt 

zueinander

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Warum hat der Gorilla in Relation zu seinem Körpergewicht zu eine zu geringe Neuronendichte?


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Energiegewinn nur auf Basis von Rohkost ist zu gering, um große Körper mit großen

Gehirnen zu ernähren 

cost of body + cost of brain < energy intake

 body size          neurons         from raw diet

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Was war der ausschlaggebende Faktor in der Evolutionsgeschichte des Menschen, der das exponentielle Wachstum der Stirnhöhe (Sitz des Frontallappens) befördert hat?

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Der Mensch kann das Energiedefizit (Cost of Body and Brain) ausgleichen, da er das Kochen erlernt hat, sprich von der gleichen Menge Nahrung können durch “Erweichung” der Strukturen mehr Kalorien gewonnen werden (Bsp.: Wasser lagert sich zwischen die Molekülketten-Hohlräume der Kartoffelstärke ein und lässt diese zerfallen, so wird weniger Energie zum Zerkleinern und Kauen verbraucht

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Was passiert bei der Neuron-Erkrankung Alzheimer?

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TESTE DEIN WISSEN


-Erzeugt durch Plaques 

an den Neuronen

-Der Hippocampus löst sich auf, die Hirnrinde schrumpft, Ventrikel vergrößern sich, Zytoskelett zerstört

-Gestörte Weiterleitung und Gedächtnisleistung

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Beispielhafte Karteikarten für deinen M05 Biologische Psychologie Kurs an der Medical School Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:


Craving nach Alkohol und Wirkungsumkehr: Dopamin
A:
  • Zweifachwirkung von Dopamin:  präsynaptisch (bindet an Rezeptoren D2/DAT und bewirkt Ausschüttung des Dopamins in den Spalt) und postsynaptisch (Bindung an Rezeptoren und Auslösen von meist IPSP oder EPSP je nach Rezeptortyp)
  • 1) D1, D2, DAT (Rezeptortypen)
  • 2) Vermehrte Ausschüttung von Dopamin durch Bindung von Alkohol an präsynaptische Rezeptoren (mehr EPSPs, teils Wahnvorstellungen)
  • 3) Vermehrte präsynaptische Ausschüttung wird beibehalten
  • 4) Reduzierte präsynaptische Ausschüttung für wenige Rezeptoren (zu wenig Dopamin für postsynaptische Bindung = Craving, z. B. zittern ähnlich wie Parkinson)
  • Untersuchung von postmortem Gehirnen zeigte bei Einfärbung des Nukleus accumbens, dass die Anzahl der Dopaminrezeptoren signifikant reduziert ist)
Q:

Was sind Schwannsche Zellen?

A:

-Gehört zu den Gliazellen (im PNS)


-Myelinisegment um die Axone (elektrische Isolierung)


-Alle 1-2mm Ranviersche Schnürung -> saltatorische Erregung erhöht Fließgeschwindigkeit erhöht (ca. 400km/h)

-Kann axonale Regeneration einleiten

Q:

Welche Kriterien eines Gehirns entscheiden über seine neuroyale Leistungsfähigkeit?


A:
  • Die Informationsverarbeitung und Reaktion ist durch die neuronale Übertragungsfähigkeit (saltatorische Erregungsleitung) viel schneller möglich als bei Organismen ohne Nervenzellen
  • Absolute Größe: Ist an die Körpergröße eines Organismus gekoppelt, in einer Tiergruppe bedeutet das größte Hirn die größte Intelligenz (bei Insekten Bienen, bei Weichtieren der Oktopus, bei Vögeln Raben, Eulen und Papageien)

             --> bei Primaten steigen kognitive Fähigkeiten mit der Körpergröße

Relative Größe: Bei den Wirbeltieren haben größere Arten i. d. R. relativ kleinere Gehirne (Volumen) als kleinere (Bsp.: Für jedes Kilogramm menschliches kommt 3x so viel Hirn im Vergleich zum Schimpansen und 8x so viel im Vergleich zu einer Katze)

            --> Gehirngröße pro kg-Körpergewicht

  • Packungsdichte der Neuronen: Dichte bzw. Anzahl der Neuronen pro kg bzw. Pro ml
Q:

Was sind Astrozyten?

A:

- Gehören zu Gliazellen (ZNS)

- Stellen Kontakt zu anderen Neuronen her

-myelinisieren Blutgefäße im Hirn

​-Bilden Blut-Hirn-Schranke

Q:

Was ist die Blut-Hirn-Schranke?

A:

-Passage chemischer Verbindungen und Barriere zwischen Blutbahn und Extrazellulärem Raum (z. B. Hormone oder toxische Produkte)

-Hindert Pharmaka (große Moleküle) Neurone zu erreichen (Nachteil)

-Giftige Amyloid-Plaques überhöhen Astrozyten-Aktivität, die nehmen

Moleküle auf in Neurone, auch giftige Plaques

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Q:

Was sind Mikroglia?

A:

-Gehören zu Gliazellen (ZNS)

-Besitzen Fortsätze, die ihre Umgebung abtasten

-Kann Giftkörper „auffressen“, regulieren Immunprozesse

-Können durch Plaques zerstört werden

Q:

Was sind Oligodendrozyten?

A:

​-Gehört zu Gliazellen (ZNS)

- Myelinisiert mehrere Stellen am Aton

-Schutz vor mechanischer Überbeanspruchung und Erhöhung der Leitungsgeschwindigkeit


-Demyelinisierung kann zu Multipler Sklerose führen

Q:

Ist die neuronale Leistungsfähigkeit die Besonderheit des menschlichen Gehirns?


A:

Nein

Die Neuronendichte beim Menschen ist trotz der geringeren Gehirnmasse 3x so hoch wie beim afrikanischen Elefanten, der dort befindliche Frontallappen beinhaltet die höheren kognitiven Fähigkeiten wie Denken, Sprechen, Emotionskontrolle)

-> Großhirn: Mensch: 1233g, Afrk. Elefant: 2847g

Neuronen:  Mensch: 16 Mrd., Afrk. Elefant: 6 Mrd.

Q:

Vergleich er Neuronendichte im Großhirn verschiedener Tiere mit dem Menschen 


A:

1) Primaten haben eine höhere Neuronendichte als alle anderen Säugetiere

2) Bei Primaten ist die durchschnittliche Größe eines Neurons immer gleich groß anderen Säugetieren haben physisch größere Tiere auch größere Neuronen, folglich nimmt die Neuronendichte langsamer mit der Körpergröße zu

3) Der Mensch passen Neuronendichte und Körpergewicht proportional perfekt 

zueinander

Q:

Warum hat der Gorilla in Relation zu seinem Körpergewicht zu eine zu geringe Neuronendichte?


A:

Energiegewinn nur auf Basis von Rohkost ist zu gering, um große Körper mit großen

Gehirnen zu ernähren 

cost of body + cost of brain < energy intake

 body size          neurons         from raw diet

Q:

Was war der ausschlaggebende Faktor in der Evolutionsgeschichte des Menschen, der das exponentielle Wachstum der Stirnhöhe (Sitz des Frontallappens) befördert hat?

A:

Der Mensch kann das Energiedefizit (Cost of Body and Brain) ausgleichen, da er das Kochen erlernt hat, sprich von der gleichen Menge Nahrung können durch “Erweichung” der Strukturen mehr Kalorien gewonnen werden (Bsp.: Wasser lagert sich zwischen die Molekülketten-Hohlräume der Kartoffelstärke ein und lässt diese zerfallen, so wird weniger Energie zum Zerkleinern und Kauen verbraucht

Q:

Was passiert bei der Neuron-Erkrankung Alzheimer?

A:


-Erzeugt durch Plaques 

an den Neuronen

-Der Hippocampus löst sich auf, die Hirnrinde schrumpft, Ventrikel vergrößern sich, Zytoskelett zerstört

-Gestörte Weiterleitung und Gedächtnisleistung

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