Interpersonelle Attraktion at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Interpersonelle Attraktion an der Medical School Hamburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Interpersonelle Attraktion Kurs an der Medical School Hamburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Vorteile einer (Liebes-)beziehung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Gesteigertes psychisches und physisches Wohlbefinden 
  • Soziale Unterstützung als mediierender Prozess 
    • Instrumentelle und emotionale Unterstützung als Puffer gegen Stress 
  • Befriedigung Bedürfnis nach Zugehörigkeit/Beziehung 
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TESTE DEIN WISSEN

Bedürfnis nach sozialen Bindungen („need to affiliate“)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Menschen haben ein psychologisches Grundbedürfnis nach Zusammengehörigkeit ==>Verarbeiten soziale Stimuli schneller (Gesichter vs. andere Stimuli) (z.B. Ro et al., 2001) 
  • Varianz im Ausmaß des Bedürfnisses nach Zusammengehörigkeit, zwischen Personen und zwischen Situationen 
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TESTE DEIN WISSEN

Bindungstypen

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TESTE DEIN WISSEN

Sicher

  • Keine Probleme mit Nähe und Vertrauen 
  • Keine Angst, verlassen zu werden 


Unsicher-Vermeidend

  • Nähe löst Unwohlsein aus 
  • Wenig Vertrauen in Andere Nervosität in engen Beziehungen


Unsicher-ängstlich/ambivalent

  • Gefühl, dass andere kein Interesse an Nähe haben
  • Wusch, mit anderen Personen eins zu werden Angst vorm verlassen werden  
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TESTE DEIN WISSEN

Bindungstheorie nach Bowlby (1982)

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TESTE DEIN WISSEN

Frühkindliche Bindungserfahrungen entscheiden, ob wir fähig sind, stabile und intime Beziehungen im Erwachsenenalter zu führen

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TESTE DEIN WISSEN

Bedeutung körperlicher Attraktivität

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TESTE DEIN WISSEN

Vorteile körperlich attraktiver Menschen 

  • Höheres Einkommen (Frieze et al., 1991)
  • Geringere Strafen vor Gericht (Downs & Lyon, 1991)
  • Mehr Spielzeit mit Müttern im Babyalter (Langlois et al., 1995)
  • Zuschreibung wünschenswerter Persönlichkeitsmerkmale (Dion et al., 1972)
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Räumliche Nähe als Ursache für Anziehung

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Studie im Studierendenwohnheim

(Festinger et al., 1950)

  • 10-fach erhöhte Wahrscheinlichkeit für Freundschaften, wenn Personen im gleichen Gebäude wohnen


Studie zur Sitzposition in Einführungsveranstaltung

(Back et al., 2008)

  • Mitstudierende mit naher Sitzposition wurden 1 Jahr später eher gemochtDirekte Sitznachbarschaft guter Prädiktor für Freundschaft


Räumliche Distanz in Beziehungen

(z.B. Rindfuss & Stephen, 1990)

  • Prädiktor für Trennung
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Vertrautheit als Ursache für Anziehung

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  • Mere-Exposure-Effekt
  • Studie Moreland & Beach (1992)
    • Konfident*innen nehmen unterschiedlich häufig an VL teil und haben dabei keine Interaktion mit Studierenden: Sympathie-Rating abhängig von Häufigkeit der Besuche 

=> Mögliche Erklärung für den Durchschnittseffekt der physischen Attraktivität

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Ähnlichkeit als Ursache für Anziehung

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TESTE DEIN WISSEN

Ähnlichkeits-Aziehungs-Effekt (Byrne, 1971) 

  • Gegensätze ziehen sich an => kaum Evidenz 
  • Stattdessen: Wir mögen Menschen, die uns ähnlich sind 
  • Erklärung: 
    • Ähnlichkeit belohnend, weil hohe Übereinstimmung von Meinungen und Überzeugungen 
    • Ähnlichkeit macht andere Personen vorhersehbarer, erhöht Vertrautheit 
    • Reziprokes Mögen: Wir mögen Leute, die uns mögen
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Equity-Theorie (Adams, 1963)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Menschen versuchen ihren Gewinn zu maximieren, in Beziehungen (und Gruppen) können sie ihren gemeinsamen Gewinn maximieren, indem sie ein System für die „equitable“ Zuteilung von Ergebnissen entwickeln
  • Unbehagen entsteht, wenn Individuen in inequitablen Beziehungen zu anderen stehen und nimmt mit zunehmender Inequity zu
  • Beziehungen sind dann attraktiv, wenn das Verhältnis zwischen Einsatz und Ergebnis zwischen Partner*innen ausgewogen ist


Equitabel = gerecht

Empirie: Equity ist ein Prädiktor für Zufriedenheit, aber nicht immer für Stabilität 

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Beziehungsaufrechterhaltende Gedanken und Verhaltensweisen 

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TESTE DEIN WISSEN

Versöhnlichkeit

  • Versöhnliche (statt vergeltende) Reaktion auf verletzende Handlungen des Partners bzw. der PartnerinKommunikation von Festlegung 


Opferbereitschaft 

  • Bereitschaft, Eigeninteresse zugunsten des Wohlbefindens des Partners bzw. der Partnerin sowie der Stabilität der Beziehung zurückzustellen
  • Kommunikation von Festlegung


Überlegenheit in der eigenen Beziehung 

  • Wahrnehmung der eigenen Beziehung als besser als die durchschnittliche Beziehung


Abwerten von Alternativen 

  • Attraktivität von Alternativen (sprich: anderen Partner*innen) wird niedriger bewertet als sie von Singles bewertet wir
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Formen der Liebe (z.B. Berscheid, 1994)

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TESTE DEIN WISSEN

Passionate Love

  • Intensive Gefühle, unkontrollierbare Gedanken, Sehnsuchtnach anderer Person 
  • Geht einher mit physiologischem Arousal 
  • Sich lieben und verliebt sein 
  • „Liebe ist wie eine Droge“


Companionate Love

  • Tiefe und sichere Gefühle für andere Person 
  • Stellt sich vermutlich nach einiger Zeit der passionate love ein 
  • Liebe = Umsorgtheit, Wärme und Glück
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TESTE DEIN WISSEN

Grundannahmen der Sexual Economics Theory (SET; Baumeister & Vohs, 2004)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Frauen und Männer sind unterschiedlich: Männer wollen mehr Sex als Frauen 
  • Idee eines Markplatz des sexuellen Austauschs: Sex gegen andere Ressourcen 
  • Sex ist „Ware der Frau“
    • Mehr wert als die von Männern
  • Frauen sind sich des Werts bewusst und kontrollieren das Angebot
    • Frauen unterdrücken ihre Sexualität und stigmatisieren sexuell erfahrene Frauen 
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  • 162755 Karteikarten
  • 1727 Studierende
  • 111 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Interpersonelle Attraktion Kurs an der Medical School Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Vorteile einer (Liebes-)beziehung

A:
  • Gesteigertes psychisches und physisches Wohlbefinden 
  • Soziale Unterstützung als mediierender Prozess 
    • Instrumentelle und emotionale Unterstützung als Puffer gegen Stress 
  • Befriedigung Bedürfnis nach Zugehörigkeit/Beziehung 
Q:

Bedürfnis nach sozialen Bindungen („need to affiliate“)

A:
  • Menschen haben ein psychologisches Grundbedürfnis nach Zusammengehörigkeit ==>Verarbeiten soziale Stimuli schneller (Gesichter vs. andere Stimuli) (z.B. Ro et al., 2001) 
  • Varianz im Ausmaß des Bedürfnisses nach Zusammengehörigkeit, zwischen Personen und zwischen Situationen 
Q:

Bindungstypen

A:

Sicher

  • Keine Probleme mit Nähe und Vertrauen 
  • Keine Angst, verlassen zu werden 


Unsicher-Vermeidend

  • Nähe löst Unwohlsein aus 
  • Wenig Vertrauen in Andere Nervosität in engen Beziehungen


Unsicher-ängstlich/ambivalent

  • Gefühl, dass andere kein Interesse an Nähe haben
  • Wusch, mit anderen Personen eins zu werden Angst vorm verlassen werden  
Q:

Bindungstheorie nach Bowlby (1982)

A:

Frühkindliche Bindungserfahrungen entscheiden, ob wir fähig sind, stabile und intime Beziehungen im Erwachsenenalter zu führen

Q:

Bedeutung körperlicher Attraktivität

A:

Vorteile körperlich attraktiver Menschen 

  • Höheres Einkommen (Frieze et al., 1991)
  • Geringere Strafen vor Gericht (Downs & Lyon, 1991)
  • Mehr Spielzeit mit Müttern im Babyalter (Langlois et al., 1995)
  • Zuschreibung wünschenswerter Persönlichkeitsmerkmale (Dion et al., 1972)
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Q:

Räumliche Nähe als Ursache für Anziehung

A:

Studie im Studierendenwohnheim

(Festinger et al., 1950)

  • 10-fach erhöhte Wahrscheinlichkeit für Freundschaften, wenn Personen im gleichen Gebäude wohnen


Studie zur Sitzposition in Einführungsveranstaltung

(Back et al., 2008)

  • Mitstudierende mit naher Sitzposition wurden 1 Jahr später eher gemochtDirekte Sitznachbarschaft guter Prädiktor für Freundschaft


Räumliche Distanz in Beziehungen

(z.B. Rindfuss & Stephen, 1990)

  • Prädiktor für Trennung
Q:

Vertrautheit als Ursache für Anziehung

A:
  • Mere-Exposure-Effekt
  • Studie Moreland & Beach (1992)
    • Konfident*innen nehmen unterschiedlich häufig an VL teil und haben dabei keine Interaktion mit Studierenden: Sympathie-Rating abhängig von Häufigkeit der Besuche 

=> Mögliche Erklärung für den Durchschnittseffekt der physischen Attraktivität

Q:

Ähnlichkeit als Ursache für Anziehung

A:

Ähnlichkeits-Aziehungs-Effekt (Byrne, 1971) 

  • Gegensätze ziehen sich an => kaum Evidenz 
  • Stattdessen: Wir mögen Menschen, die uns ähnlich sind 
  • Erklärung: 
    • Ähnlichkeit belohnend, weil hohe Übereinstimmung von Meinungen und Überzeugungen 
    • Ähnlichkeit macht andere Personen vorhersehbarer, erhöht Vertrautheit 
    • Reziprokes Mögen: Wir mögen Leute, die uns mögen
Q:

Equity-Theorie (Adams, 1963)

A:
  • Menschen versuchen ihren Gewinn zu maximieren, in Beziehungen (und Gruppen) können sie ihren gemeinsamen Gewinn maximieren, indem sie ein System für die „equitable“ Zuteilung von Ergebnissen entwickeln
  • Unbehagen entsteht, wenn Individuen in inequitablen Beziehungen zu anderen stehen und nimmt mit zunehmender Inequity zu
  • Beziehungen sind dann attraktiv, wenn das Verhältnis zwischen Einsatz und Ergebnis zwischen Partner*innen ausgewogen ist


Equitabel = gerecht

Empirie: Equity ist ein Prädiktor für Zufriedenheit, aber nicht immer für Stabilität 

Q:

Beziehungsaufrechterhaltende Gedanken und Verhaltensweisen 

A:

Versöhnlichkeit

  • Versöhnliche (statt vergeltende) Reaktion auf verletzende Handlungen des Partners bzw. der PartnerinKommunikation von Festlegung 


Opferbereitschaft 

  • Bereitschaft, Eigeninteresse zugunsten des Wohlbefindens des Partners bzw. der Partnerin sowie der Stabilität der Beziehung zurückzustellen
  • Kommunikation von Festlegung


Überlegenheit in der eigenen Beziehung 

  • Wahrnehmung der eigenen Beziehung als besser als die durchschnittliche Beziehung


Abwerten von Alternativen 

  • Attraktivität von Alternativen (sprich: anderen Partner*innen) wird niedriger bewertet als sie von Singles bewertet wir
Q:

Formen der Liebe (z.B. Berscheid, 1994)

A:

Passionate Love

  • Intensive Gefühle, unkontrollierbare Gedanken, Sehnsuchtnach anderer Person 
  • Geht einher mit physiologischem Arousal 
  • Sich lieben und verliebt sein 
  • „Liebe ist wie eine Droge“


Companionate Love

  • Tiefe und sichere Gefühle für andere Person 
  • Stellt sich vermutlich nach einiger Zeit der passionate love ein 
  • Liebe = Umsorgtheit, Wärme und Glück
Q:

Grundannahmen der Sexual Economics Theory (SET; Baumeister & Vohs, 2004)

A:
  • Frauen und Männer sind unterschiedlich: Männer wollen mehr Sex als Frauen 
  • Idee eines Markplatz des sexuellen Austauschs: Sex gegen andere Ressourcen 
  • Sex ist „Ware der Frau“
    • Mehr wert als die von Männern
  • Frauen sind sich des Werts bewusst und kontrollieren das Angebot
    • Frauen unterdrücken ihre Sexualität und stigmatisieren sexuell erfahrene Frauen 
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