Gesundheitspsychologie at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Gesundheitspsychologie an der Medical School Hamburg

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TESTE DEIN WISSEN

Unterscheide das biomedizinische Modell und das biopsychosoziale Modell voneinander. Welches sind deren Grundgedanken?

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TESTE DEIN WISSEN

biomed. Modell:

  •  Gesundheit wird hier gleichgesetzt mit der Abwesenheit von Krankheit
  • Körper und Psyche werden getrennt voneinander betrachtet
  • Kranker Mensch als passives Opfer seiner Erkrankung
  • !! Einige Schlüsselelemente/-Prädiktoren von psychischer/ physischer Gesundheit werden nicht erwähnt


biopsychosoz. Modell

  • Betrachtet alle Systemebenen gleich
    • Psyche
    • Soziales
    • Biologisches
  • Personen spielen eine aktive Rolle bei Genesung, Erhaltung von Gesundheit und Förderung dieser
  • (Ziel des Gesupsy. ist es diese aktive Rolle von Individuen zu unterstützen)
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das EQ VAS?

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TESTE DEIN WISSEN

European Quality of Life Questionnaire, VAS= Visuelle Analogskala


Es ist ein quantitatives Maß zur Erfassung von subjektiver Gesundheit mit guter Validität und Reliabilität

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Was ist ein Gesundheitsverhalten? Unterscheide von Risikoverhalten.

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TESTE DEIN WISSEN

Ein Gesundheitsverhalten ist eine präventive Lebensweise, die Schäden fernhält, die Fitness fördert und die Lebenserwartung verlängern kann.


Bsp.: 

  • Sport
  • gesunde Ernährung


Risikoverhalten bezeichnet gesundheitsschädigendes Verhalten


  • Drogenkonsum
  • Riskantes Autofahren
  • Rauchen
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Womit beschäftigt sich die Gesundheitspsychologie im Kern?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Gesundheitspsychologie beschäftigt sich mit der PRÄVENTION von Erkrankungen, betreibt also psychologisch fundierte Gesundheitsförderung bei Personen die noch nicht erkrankt sind.

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Benenne die zwei großen Themenfelder der Gesupsy. 

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Erleben und Verhalten + körperliche Zustände

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Wie grenzt sich die Gesundheitspsychologie von sog. Gesundheitswissenschaften ab?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Public Health (Gesundheitswissenschaften) beschäftigen sich wie die Gesupsy. mit der Vermeidung von körperlichen und psychischen Erkrankungen. Der Fokus liegt hier aber auf der Gesellschaft und nicht auf dem Individuum, sie setzen auf externe Verhaltenssteuerungen und zwingende Maßnahmen. Personen ändern sich hier nur durch externe Anreize/ Maßnahmen (z.B. Maskenpflicht, Ausgangssperren).


Gesupsy.: Personen nehmen Maßnahmen freiwillig an, interne Motivation zur Verhaltenssteuerung/-Änderung.

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Erkläre Lebenserwartung.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Lebenserwartung ist die durchschnittliche Anzahl an Jahren, die ein Individuum (in einem bestimmten Alter) geschätzter Weise leben wird, wenn sich zwischenzeitlich an den Mortalitätsraten nichts ändert. (Werden i.d.R. auf den Geburtsjahrgang bezogen).


Lebenserwartung kann durch Gesundheitsverhalten oder auch Risikoverhalten, positiv sowie negativ beeinflusst werden.

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Womit beschäftigt sich die Gesundheitspsychologie und was umfasst der Gegenstandsbereich dieser?

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Die Gesupsy. beschäftigt sich mit:

  • Psy. d. Verhaltensveränderung
    • z.B. warum entscheidet man sich gegen seine eigenen Ziele/ Wie kann man ungesunde Verhaltensweisen loswerden?
  • Psy. d. Stressbewältigung
  • Psy. d. Krankheitsbewältigung
    • z.B. wer wird krank und wieso?/ Wie können Erkrankungen vermieden werden?



• … ist die Wissenschaft vom Erleben und
Verhalten des Menschen im Zusammenhang
mit Gesundheit und Krankheit. Dabei stehen
vor allem riskante und präventive
Verhaltensweisen, psychische und soziale
Einflussgrößen sowie deren
Wechselwirkungen auf körperliche
Erkrankungen und Behinderungen im
Mittelpunkt (Renneberg & Hammelstein, 2006)
• … befasst sich vor allem mit der Analyse und
Beeinflussung gesundheitsbezogener
Verhaltensweisen des Menschen auf
individueller und kollektiver Ebene

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Was ist das Präventionsgesetz?

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Das PrävG ist ein Artikelgesetz, das in Deutschland ab 2016 neue Maßnahmen in den Bereichen Vorbeugun gegen Krankheiten (Prävention), Gesundheitsförderung und Früherkennung von Krankheiten wirken lässt. 

Gültig für Sozialversicherungsträger (also KK, RentenV, Bund, Länder, etc.) und verpflichtet diese Präventionsprogramme für Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas, etc.) bereitzustellen. 


Beispiele wären hierfür:

  • Betriebliche Gesundheitsförderung; weniger Sitzen der Angestellten z.B. durch Stehtische
  • Staat und Impfkampagne um Pandemie einzudämmen und Gesundheit des Volkes zu schützen
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Was ist die epidemiologische Transition?

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Der epidemiologische Übergang bezeichnet die langfristige Veränderung in Mortalitäts- und Krankheitsmustern. Die früher vorherrschenden Infektionskrankheiten (Pest, Pocken, etc.) in punkto Todesursachen, werden nun von nicht-übertragbaren Krankheiten abgelöst (Diabetes, Krebs, Herzinsuffizienz, etc.), also von degenerativen und vom Menschen Verursachten Erkrankungen.


Die epidemiologische Transition erfolgte in 4 Phasen:

  1. Seuchen und Hungersnöte
  2. Zurückgehende Pandemien
  3. Vom Menschen verursachte Erkrankungen
  4. Degenerative Erkrankungen



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Wie definiert die WHO Gesundheit und welche Definition gäbe es alternativ?

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"Gesundheit ist der Zustand des vollkommen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Behinderung." WHO


Kritik: 

  • Dieser Def. nach ist fast niemand gesund
  • Was ist im hohen Alter? Multimorbidität ist eher Norm als Ausnahme.


Alternatives dynamischeres Konzept: 

"Gesundheit als die Fähigkeit sich anzupassen und zu regulieren, angesichts sozialer, physischer und emotionaler Herausforderungen." 


-> schließt körperliche, mentale und soziale Gesundheit mit ein

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Welche ist die zentrale Variable des HBM?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Bedrohungseinschätzung/Risikowahrnehmung. Deshalb wird es auch als Furchtappel-Modell gesehen

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Q:

Unterscheide das biomedizinische Modell und das biopsychosoziale Modell voneinander. Welches sind deren Grundgedanken?

A:

biomed. Modell:

  •  Gesundheit wird hier gleichgesetzt mit der Abwesenheit von Krankheit
  • Körper und Psyche werden getrennt voneinander betrachtet
  • Kranker Mensch als passives Opfer seiner Erkrankung
  • !! Einige Schlüsselelemente/-Prädiktoren von psychischer/ physischer Gesundheit werden nicht erwähnt


biopsychosoz. Modell

  • Betrachtet alle Systemebenen gleich
    • Psyche
    • Soziales
    • Biologisches
  • Personen spielen eine aktive Rolle bei Genesung, Erhaltung von Gesundheit und Förderung dieser
  • (Ziel des Gesupsy. ist es diese aktive Rolle von Individuen zu unterstützen)
Q:

Was ist das EQ VAS?

A:

European Quality of Life Questionnaire, VAS= Visuelle Analogskala


Es ist ein quantitatives Maß zur Erfassung von subjektiver Gesundheit mit guter Validität und Reliabilität

Q:

Was ist ein Gesundheitsverhalten? Unterscheide von Risikoverhalten.

A:

Ein Gesundheitsverhalten ist eine präventive Lebensweise, die Schäden fernhält, die Fitness fördert und die Lebenserwartung verlängern kann.


Bsp.: 

  • Sport
  • gesunde Ernährung


Risikoverhalten bezeichnet gesundheitsschädigendes Verhalten


  • Drogenkonsum
  • Riskantes Autofahren
  • Rauchen
Q:

Womit beschäftigt sich die Gesundheitspsychologie im Kern?

A:

Die Gesundheitspsychologie beschäftigt sich mit der PRÄVENTION von Erkrankungen, betreibt also psychologisch fundierte Gesundheitsförderung bei Personen die noch nicht erkrankt sind.

Q:

Benenne die zwei großen Themenfelder der Gesupsy. 

A:

Erleben und Verhalten + körperliche Zustände

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Q:

Wie grenzt sich die Gesundheitspsychologie von sog. Gesundheitswissenschaften ab?

A:

Public Health (Gesundheitswissenschaften) beschäftigen sich wie die Gesupsy. mit der Vermeidung von körperlichen und psychischen Erkrankungen. Der Fokus liegt hier aber auf der Gesellschaft und nicht auf dem Individuum, sie setzen auf externe Verhaltenssteuerungen und zwingende Maßnahmen. Personen ändern sich hier nur durch externe Anreize/ Maßnahmen (z.B. Maskenpflicht, Ausgangssperren).


Gesupsy.: Personen nehmen Maßnahmen freiwillig an, interne Motivation zur Verhaltenssteuerung/-Änderung.

Q:

Erkläre Lebenserwartung.

A:

Lebenserwartung ist die durchschnittliche Anzahl an Jahren, die ein Individuum (in einem bestimmten Alter) geschätzter Weise leben wird, wenn sich zwischenzeitlich an den Mortalitätsraten nichts ändert. (Werden i.d.R. auf den Geburtsjahrgang bezogen).


Lebenserwartung kann durch Gesundheitsverhalten oder auch Risikoverhalten, positiv sowie negativ beeinflusst werden.

Q:

Womit beschäftigt sich die Gesundheitspsychologie und was umfasst der Gegenstandsbereich dieser?

A:

Die Gesupsy. beschäftigt sich mit:

  • Psy. d. Verhaltensveränderung
    • z.B. warum entscheidet man sich gegen seine eigenen Ziele/ Wie kann man ungesunde Verhaltensweisen loswerden?
  • Psy. d. Stressbewältigung
  • Psy. d. Krankheitsbewältigung
    • z.B. wer wird krank und wieso?/ Wie können Erkrankungen vermieden werden?



• … ist die Wissenschaft vom Erleben und
Verhalten des Menschen im Zusammenhang
mit Gesundheit und Krankheit. Dabei stehen
vor allem riskante und präventive
Verhaltensweisen, psychische und soziale
Einflussgrößen sowie deren
Wechselwirkungen auf körperliche
Erkrankungen und Behinderungen im
Mittelpunkt (Renneberg & Hammelstein, 2006)
• … befasst sich vor allem mit der Analyse und
Beeinflussung gesundheitsbezogener
Verhaltensweisen des Menschen auf
individueller und kollektiver Ebene

Q:

Was ist das Präventionsgesetz?

A:

Das PrävG ist ein Artikelgesetz, das in Deutschland ab 2016 neue Maßnahmen in den Bereichen Vorbeugun gegen Krankheiten (Prävention), Gesundheitsförderung und Früherkennung von Krankheiten wirken lässt. 

Gültig für Sozialversicherungsträger (also KK, RentenV, Bund, Länder, etc.) und verpflichtet diese Präventionsprogramme für Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas, etc.) bereitzustellen. 


Beispiele wären hierfür:

  • Betriebliche Gesundheitsförderung; weniger Sitzen der Angestellten z.B. durch Stehtische
  • Staat und Impfkampagne um Pandemie einzudämmen und Gesundheit des Volkes zu schützen
Q:

Was ist die epidemiologische Transition?

A:

Der epidemiologische Übergang bezeichnet die langfristige Veränderung in Mortalitäts- und Krankheitsmustern. Die früher vorherrschenden Infektionskrankheiten (Pest, Pocken, etc.) in punkto Todesursachen, werden nun von nicht-übertragbaren Krankheiten abgelöst (Diabetes, Krebs, Herzinsuffizienz, etc.), also von degenerativen und vom Menschen Verursachten Erkrankungen.


Die epidemiologische Transition erfolgte in 4 Phasen:

  1. Seuchen und Hungersnöte
  2. Zurückgehende Pandemien
  3. Vom Menschen verursachte Erkrankungen
  4. Degenerative Erkrankungen



Q:

Wie definiert die WHO Gesundheit und welche Definition gäbe es alternativ?

A:

"Gesundheit ist der Zustand des vollkommen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Behinderung." WHO


Kritik: 

  • Dieser Def. nach ist fast niemand gesund
  • Was ist im hohen Alter? Multimorbidität ist eher Norm als Ausnahme.


Alternatives dynamischeres Konzept: 

"Gesundheit als die Fähigkeit sich anzupassen und zu regulieren, angesichts sozialer, physischer und emotionaler Herausforderungen." 


-> schließt körperliche, mentale und soziale Gesundheit mit ein

Q:

Welche ist die zentrale Variable des HBM?

A:

Die Bedrohungseinschätzung/Risikowahrnehmung. Deshalb wird es auch als Furchtappel-Modell gesehen

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