Essstörung at Medical School Hamburg

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Orthorexie


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Therapiebestandteile


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Weitere/nicht näher bezeichnetes gestörtes Essverhalten


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Atypische Bulimia nervosa (F 50.3)


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Binge-Eating- Störung Prävalenz


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bewertungsmaßstab zur beurteilung des körpergewichts 


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Prävalenz Magersucht in Deutschland 
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Bulimia nervosa (F 50.2)


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Gibt es representative Studien bei Jüngeren zu Deutschland? 

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Atypische Anoxeria nervosa (F 50.1):



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Diagnose Binge Eating Störung (F 50.4)


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diagnose Anorexia nervosa (F 50.01)

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Exemplary flashcards for Essstörung at the Medical School Hamburg on StudySmarter:

Essstörung

Orthorexie


  • Krankhaftes „Gesundessen“
  • Strikte Unterteilung von „erlaubten“ & „nichterlaubten“Nahrungsmitteln
  • Hoher täglicher Zeitaufwand bei der Auswahl von Nahrungsmitteln
  • Ständiges Gedankenkreisen um Lebensmittel
  • Berechnen/ Zählen von Kalorien, Vitaminen, Nährwert, Schadstoffen etc.
  • Fortschreitende Reduktion „erlaubter“ Nahrungsmittel
  • Schwindender Genuss beim Essen/ Schuldgefühle/ Minderung der Lebensqualität


Essstörung

Therapiebestandteile



  • Selbstbeobachtung

Esstagebuch: Menge, Zusammensetzung, Risikosituationen, ungünstiges Essverhalten bewusstmachen

  • Ernährungsberatung
    – längere Sättigung durch ballaststoffreiche Ernährung
  • Verhaltensanalysen

– dysfunktionale Gedanken, körperliche Reaktionen, Konsequenzen

  • Stimuluskontrolle

– Erarbeitung von Strategien (z. B. „gefährliche“Nahrungsmittel nicht zu Hause haben)

  • Reaktionskontrolle

– in kritischen Situationen so reagieren, dass eine erneute Essattacke abgewendet/vorzeitig beendet werden kann (z. B. Ort verlassen)

Körperübungen 

– Verbesserung des eigenen Körperbildes und -erlebens

– Spannungsreduktion durch regelmäßigen Sport

  • Umstrukturierung dysfunktionaler Gedanken

– Identifikation und Veränderungen dysfunktionaler Einstellungen und Grundüberzeugungen

  • Rückfallprophylaxe/Transfer in den Alltag

– Umgang mit aktuellen und zukünftigen Schwierigkeiten und Risikosituationen (Notfallkarten)

 

Essstörung


Weitere/nicht näher bezeichnetes gestörtes Essverhalten


Oft zusammengefasst unter dem Begriff EDNOS (Eating Disorder Not Otherwise Specified)


Essstörung


Atypische Bulimia nervosa (F 50.3)


  • Wenn 1oder mehrere Kernmerkmale der Bulimia nervosa fehlen, bei ansonsten typischen klinischen Bild
  • Trifft meistens auf Patienten mit Normalgewicht oder auch Übergewicht zu, die typische Perioden von Essattacken mit anschließendem Erbrechen oder Abführen aufweisen. 

Essstörung

Binge-Eating- Störung Prävalenz



  • 0,1 % der Frauen und 0,1 % der Männer --> gleich
  • Krankheitshäufigkeit für die Binge-Eating-Störung von 1,4 % für Mädchen und 0,4 % für Jungen zwischen 13 und 18 Jahren ermittelt --> junge frauen mehr als männer



Essstörung

bewertungsmaßstab zur beurteilung des körpergewichts 


BMI - Body Maß Index

Formel >  kg / m^2


 

  • Hochgradiges Untergewicht: BMI < 16 kg/m2 
  • mäßiggradiges Untergewicht: BMI 16 bis 16,99 kg/m2 
  • leichtgradiges Untergewicht: BMI 17 bis 18,49 kg/m2 
  • Normalgewicht: BMI 18,50 bis 24,99 kg/m2
  • Übergewicht: BMI 25 bis 29,99 kg/m2 
  • Adipositas Grad I: BMI 30 bis 34,99 kg/m2 
  • Adipositas Grad II: BMI 35 bis 39,99 kg/m2 
  • Adipositas Grad III: BMI ≥ 40 kg/m2

Essstörung

Prävalenz Magersucht in Deutschland 
- Frauen leiden mehr als Männer 1,1% vs. 0,3%
- Keine representative Daten bei Jüngeren
- In eine amerikanische Studie wurde eine Krankeitshäufigkeit der Magersucht bei Mädchen 0,1% und Jungen 0,2% ermitteln zwischen 13 -18 Jahren. 

Essstörung


Bulimia nervosa (F 50.2)


  • Andauernde Beschäftigung mit dem Essen, unwiderstehliche Gier nach Nahrungsmitteln, Heißhungerattacken (Häufigkeit > zweimal pro Woche mindestens über drei Monate) 
  • Kompensatorische Maßnahmen (Erbrechen / Abführmittel / Diuretika / Hungerphasen/ übertriebene sportliche Aktivitäten) zur Vermeidung einer Gewichtszunahme (auch schon nach normalen Mahlzeiten oder kleinen Essensportionen) 
  • Krankhafte Furcht zu dick zu werden; kleinliche, zu niedrige Gewichtsgrenzen und übertriebener, überwertiger Einfluss des Gewichts auf die Befindlichkeit
  • Häufig Periodenstörungen (Oligomenorrhoe= schwache, seltene Periode) 

die Impulsivität ist bei Bulimikern höher ausgeprät, es wir vermutet dass es mit der emotionalen/affektiven Instabilität zusammenhängt. Durch ihre Impulsive Handlungen versuchen sie ihre innere/seelische Grunproblematik zu reduzieren/ kompensieren.  
Denn Bei einigen Patienten wurden ihre affektive Grundbedürfnisse nicht durch die primäre Bezugspersonen (Eltern) befriedigt und wurden eher abgelehnt, unbeachtet oder verachtet oder ihre Beziehungen sind durch  Verluste gekennzeichnet. Dies führt dann zu eine Störung ihres Selbst und haben ein hohes Ich-Ideal und ausgeprägtes Über-Ich (ausgerichtet auf die Kontrolle, Leistung und Stärke), daher das Hin und her pendeln zwischen Wut und Idealisierung, welches sich bei Bulimikern bei der Körperzufriedenheit zeigt. Der Wunsch nach Nähe, zuwendung und Wiedergutmachung bzw. Nach Intimität werden impulsiv mit ihren gestörten Essverhalten ausgelebt, damit sie die Affekte blockieren, ihre Agression minimieren und Spannung regulieren. Sie haben Angst vor verlusten, Kontrollverlust, Beschämung und Entwertungen und leiden an Stimmungsschwankungen. 
Sie haben eher konfliktöse Familie Konstelationen, die geringe Affektivität aufweist und eher Impulsiv handeln, Außen und Leistungsorientiert sind und Schamgefühle zeigen. 

Essstörung

Gibt es representative Studien bei Jüngeren zu Deutschland? 

nein

Essstörung

Atypische Anoxeria nervosa (F 50.1):



Diagnosekriterien: 

  • Wenn 1 oder mehr Kernmerkmale derAnorexia nervosa fehlen (z.B. Amenorrhoe oder signifikanter Gewichtsverlust ) bei ansonsten typisch klinischen Bild
  • Ausschluss einer körperlichen Grunderkrankung 

Essstörung


Diagnose Binge Eating Störung (F 50.4)


 Diagnosekriterien 

  • Essanfälle mit dem Gefühl des Kontrollverlusts an mindestens 2 Tagen in der Woche während mind. 6 Monaten 
  • Essanfälle, verbunden mit Ekel- und Schuldgefühlen & deutlichem Leidensdruck , teilweise bis zur Depression
  • Kompensatorische Verhaltensweisen zur Korrektur des dickmachenden Effekts des Überessens werden nicht regelmäßig eingesetzt 
  • Schlingen
  • Essen bis zu einem starken Völlegefühl
  • dem Essanfall geht kein starkes Hungergefühl voraus
Diese Patienten ist ihr Suchtcharakter, Klrpermepfindung und die Wahrnehmung ihrer Gefühle unterschiedlich Ausgeprägt. Es wir vermutet aufgrund eine fehlgeschlagene Interaktion zwischen Mutter und Kind, wo die Mutter die Besürfnisse ihres Kindes nicht adäquat wahrgenommen und beantwortet hat, so das das Kind keine Vorstellung ihre inneren Zuständen entwickelten konnte- Oder das Essen wurde als Belohnung und Bestraffung benutzt- Dies wirkt sich auf ihre Gefühlen in Form von Resignation und Hoffnungslosigkeit sowie auf ihr schwaches Selbstwertgefühl bis hin zur Depression. Durch das Essen versuchen sie die Affekte zu regulieren und als Konfliktbewältigung, durch das Völlegefühl fühlen sie sich entlasten aber es auch auch zu aversive Gefühle führen wie Scham, Ekel und Schuld.

Essstörung

diagnose Anorexia nervosa (F 50.01)

  • erniedrigtes Körpergewicht
  • bei über 15 Jährigen: Gewicht < BMI 17,5 (immer Primärdiagnose A n)
  • bei unter 15 Jährigen: Gewicht < 10. BMI- Perzentile
  • der Gewichtverlust ist selbst herbeigeführt 
  • große, unrealistische Ängste vor einer Gewichtszunahme 
  • Körperbildstörung statt Körperschema-Störung (gestörte Sicht auf den eigenen Körper) 
  • Übertriebener Einfluss des Gewichts auf die Selbstbewertung
  • Krankheitsverleugnung (no aceptar su enfermedad)
  • Amenorrhoe (ausbleiben der Menstruation) 

anorexikern haben den Wunsch auf Autonomie, Kontrolle  (ausgeprägtes Über-Ich) dies verschiebt sich auf ihren Körper und streben nach Abmagerung.  In anderen Lebensbereichen erleben sie keine Autonomie und Selbstwirksamkeit. Und um in keine Konflikte zu geraten wird die Automie in der Anorexie ausgelebt (Kompromissbildung). Sie Haben Angst vor der Auslösung von Grenzen Kontrollverlust, Konflikte und Selbständigkeit und diese Ängste werden durch die Kontrolle übers Essen reduziert. Ihre Wünsche/ Bedürfnisse werden weggehungert. Haben Stimmungsschwankungen und sind Impulsiv.  Sie weisen perfektionistische Züge auf.
Die Familie ist meisten Norm und Leistungsorientiert, und zeigen daher eine Grenzstörung. Sie vermeiden Konflikte und Die Patienten werde Überbehütet.

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