Einstellungen Und Einstellungsänderungen at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Einstellungen und Einstellungsänderungen an der Medical School Hamburg

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TESTE DEIN WISSEN

Wie funktioniert Einstellungsänderung durch Persuasion?

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TESTE DEIN WISSEN

Laut Elaboration Likelihood Model über zentrale oder periphere Route. Sie unterscheiden sich im Ausmaß an Elaboration. Wichtig für Einstellungsänderungen sind entweder Argumente oder heuristische Hinweisreize.

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Einstellung

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TESTE DEIN WISSEN

Einstellung = eine Gesamtbewertung eines Objekts, die auf kognitiven, affektiven und verhaltensbezogenen Informationen beruht (Maio & Haddock, 2010) 

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TESTE DEIN WISSEN

Affektive Komponente von Einstellungen

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TESTE DEIN WISSEN

Gefühle bzw. Emotionen, die mit Einstellungsobjekt verbunden sind. 


Evaluatives Konditionieren:

  • Bewertung eines Stimulus wird verändert, indem er wiederholt mit anderen Stimuli dargeboten wird 

Mere Exposure Effect / Bloßer-Darbietungs-Effekt: 

  • Bewertung eines Objekts wird mit zunehmender Anzahl der Darbietung positiver 
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TESTE DEIN WISSEN

Verhaltensbezogene Komponente von Einstellungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Frühere, gegenwärtige oder antizipierte Verhaltensweisen, die mit einem Einstellungsobjekt verbunden sind

          ==> Einstellungen als Ursache für Verhalten


Relevanz von Verhalten bei „schwachen“ Einstellungen:

Selbstwahrnehmungstheorie (Bem, 1972):

  • Uneindeutige innere Zustände (z.B. Einstellungen) werden indirekt aus dem eigenen Verhalten abstrahiert


Relevanz von Verhalten bei „starken“ Einstellungen:

Dissonanztheorie (Festinger, 1954):

  • Einstellungskonträres Verhalten löst aversives Gefühl der Dissonanz aus 
  • Abbau der Dissonanz: Verhalten oder Einstellung ändern
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TESTE DEIN WISSEN

Wie hängen die Einstellungskomponenten zusammen?

(kognitiv, affektiv & verhaltensbezogen)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Meist Konsistenz der Einstellungskomponenten
  • Manchmal aber primär affektiv vs kognitive Einstellung 
    • Manche Individuen haben eher affektive, manche eher kognitive Einstellungen (Huskinson & Haddock, 2004)
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TESTE DEIN WISSEN

Funktionen von Einstellungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Einschätzungsfunktion: Einstellungen als vereinfachendes Hilfsmittel
  • Utilitaristische Funktion: Einstellungen werden genutzt, um Kosten zu minimieren und den Gewinn zu maximieren
  • Soziale Anpassungsfunktion: Identifikation mit und Abgrenzung von anderen Menschen/Gruppen
  • Ich-Verteidigungsfunktion: Einstellungen helfen, den Selbstwert zu schützen
  • Wert-Ausdruckfunktion: Einstellungen helfen bestimmte Wertvorstellungen auszudrücken
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TESTE DEIN WISSEN

Merkmale starke/schwache Einstellung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Starke Einstellung: 
    • Zeitstabil
    • Widerstandsfähig gegenüber Änderungsversuchen 
    • Beeinflusst die Informationsverarbeitung 
    • Steuert Verhalten 
  • Schwache Einstellungen: 
    • gegenteilig 
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TESTE DEIN WISSEN

Wie werden Einstellungen gemessen?

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TESTE DEIN WISSEN

Explizite Einstellungsmaße:

  • Befragte werden direkt gebeten, ihre Einstellung zu berichten
    • Selbstbeurteilungs-Fragebögen
    • Einschränkungen: Personen sind sich nicht immer ihrer Einstellung bewusst, Itemformulierung beeinflusst Erwünschtheit

Implizite Einstellungsmaße:

  • Indirekte Messung von Einstellungen

    ohne Abfrage verbaler Angaben; Erfassung von automatischen evaluativen Assoziationen auf ein Objekt

    •  Implicit Association Test 

    • Einschränkungen: Niedrige Zusammenhänge zu expliziten und verhaltensbezogenen Maßen, niedrige Reliabilität  


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TESTE DEIN WISSEN

Welche Studie bietet Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen Einstellung und dem tatsächlichen Verhalten?

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TESTE DEIN WISSEN

Studie von LaPiere (1934)

  • 90% der Gaststätten/Hotels gaben an, dass sie ein chinesisches Paar nicht akzeptieren würden 

          ==> Einstellung 

  • 0,4% der Gaststätten/Hotels wiesen chinesisches Paar ab ==> Verhalten 
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TESTE DEIN WISSEN

Wovon hängt der Zusammenhang zwischen Einstellung und Verhalten ab?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Korrespondenz der Maße: In Bezug auf Handlung, Gegenstand, Kontext und Zeit 
  • Verhaltensbereich: Wahlentscheidung vs. Blutspende 
  • Stärke der Einstellung 
  • Self-Monitoring: Führt zu hoher Validität des Verhaltens über Situation hinweg 
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TESTE DEIN WISSEN

Nudging Nudge Theory (Thaler & Sunstein, 2008)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Günstige und wenig aufwändige Maßnahmen „stupsen“ Personen in die richtige Richtung und lösen Verhaltensänderungen aus

Beispiele:

  • Obst liegt vor den Schokoriegeln 
  • Standard-Option auf Organspende-Ausweis ist Zustimmung 

Kritik:

  • Transparenz der Beeinflussung/Freiheit der Entscheidung 
  • Individualistische Sichtweise: Norm-Internalisierung effektiver

 

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TESTE DEIN WISSEN

Wie funktioniert Einstellungsänderung durch soziales Lernen?

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TESTE DEIN WISSEN

Evaluatives Konditionieren:

  • Neutraler Stimulus löst negative oder positive Reaktionen aus, da er wiederholt mit positiven oder negativen Stimuli gepaart wird

Instrumentelles Konditionieren:

  • Verhalten, das positive Reaktionen auslöst, wird wiederholt

Beobachtungslernen:

  • Beeinflussung von Einstellungen und Verhalten durch die Beobachtung anderer
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Q:

Wie funktioniert Einstellungsänderung durch Persuasion?

A:

Laut Elaboration Likelihood Model über zentrale oder periphere Route. Sie unterscheiden sich im Ausmaß an Elaboration. Wichtig für Einstellungsänderungen sind entweder Argumente oder heuristische Hinweisreize.

Q:

Definition Einstellung

A:

Einstellung = eine Gesamtbewertung eines Objekts, die auf kognitiven, affektiven und verhaltensbezogenen Informationen beruht (Maio & Haddock, 2010) 

Q:

Affektive Komponente von Einstellungen

A:

Gefühle bzw. Emotionen, die mit Einstellungsobjekt verbunden sind. 


Evaluatives Konditionieren:

  • Bewertung eines Stimulus wird verändert, indem er wiederholt mit anderen Stimuli dargeboten wird 

Mere Exposure Effect / Bloßer-Darbietungs-Effekt: 

  • Bewertung eines Objekts wird mit zunehmender Anzahl der Darbietung positiver 
Q:

Verhaltensbezogene Komponente von Einstellungen

A:
  • Frühere, gegenwärtige oder antizipierte Verhaltensweisen, die mit einem Einstellungsobjekt verbunden sind

          ==> Einstellungen als Ursache für Verhalten


Relevanz von Verhalten bei „schwachen“ Einstellungen:

Selbstwahrnehmungstheorie (Bem, 1972):

  • Uneindeutige innere Zustände (z.B. Einstellungen) werden indirekt aus dem eigenen Verhalten abstrahiert


Relevanz von Verhalten bei „starken“ Einstellungen:

Dissonanztheorie (Festinger, 1954):

  • Einstellungskonträres Verhalten löst aversives Gefühl der Dissonanz aus 
  • Abbau der Dissonanz: Verhalten oder Einstellung ändern
Q:

Wie hängen die Einstellungskomponenten zusammen?

(kognitiv, affektiv & verhaltensbezogen)

A:
  • Meist Konsistenz der Einstellungskomponenten
  • Manchmal aber primär affektiv vs kognitive Einstellung 
    • Manche Individuen haben eher affektive, manche eher kognitive Einstellungen (Huskinson & Haddock, 2004)
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Q:

Funktionen von Einstellungen

A:
  • Einschätzungsfunktion: Einstellungen als vereinfachendes Hilfsmittel
  • Utilitaristische Funktion: Einstellungen werden genutzt, um Kosten zu minimieren und den Gewinn zu maximieren
  • Soziale Anpassungsfunktion: Identifikation mit und Abgrenzung von anderen Menschen/Gruppen
  • Ich-Verteidigungsfunktion: Einstellungen helfen, den Selbstwert zu schützen
  • Wert-Ausdruckfunktion: Einstellungen helfen bestimmte Wertvorstellungen auszudrücken
Q:

Merkmale starke/schwache Einstellung

A:
  • Starke Einstellung: 
    • Zeitstabil
    • Widerstandsfähig gegenüber Änderungsversuchen 
    • Beeinflusst die Informationsverarbeitung 
    • Steuert Verhalten 
  • Schwache Einstellungen: 
    • gegenteilig 
Q:

Wie werden Einstellungen gemessen?

A:

Explizite Einstellungsmaße:

  • Befragte werden direkt gebeten, ihre Einstellung zu berichten
    • Selbstbeurteilungs-Fragebögen
    • Einschränkungen: Personen sind sich nicht immer ihrer Einstellung bewusst, Itemformulierung beeinflusst Erwünschtheit

Implizite Einstellungsmaße:

  • Indirekte Messung von Einstellungen

    ohne Abfrage verbaler Angaben; Erfassung von automatischen evaluativen Assoziationen auf ein Objekt

    •  Implicit Association Test 

    • Einschränkungen: Niedrige Zusammenhänge zu expliziten und verhaltensbezogenen Maßen, niedrige Reliabilität  


Q:

Welche Studie bietet Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen Einstellung und dem tatsächlichen Verhalten?

A:

Studie von LaPiere (1934)

  • 90% der Gaststätten/Hotels gaben an, dass sie ein chinesisches Paar nicht akzeptieren würden 

          ==> Einstellung 

  • 0,4% der Gaststätten/Hotels wiesen chinesisches Paar ab ==> Verhalten 
Q:

Wovon hängt der Zusammenhang zwischen Einstellung und Verhalten ab?

A:
  • Korrespondenz der Maße: In Bezug auf Handlung, Gegenstand, Kontext und Zeit 
  • Verhaltensbereich: Wahlentscheidung vs. Blutspende 
  • Stärke der Einstellung 
  • Self-Monitoring: Führt zu hoher Validität des Verhaltens über Situation hinweg 
Q:

Nudging Nudge Theory (Thaler & Sunstein, 2008)

A:
  • Günstige und wenig aufwändige Maßnahmen „stupsen“ Personen in die richtige Richtung und lösen Verhaltensänderungen aus

Beispiele:

  • Obst liegt vor den Schokoriegeln 
  • Standard-Option auf Organspende-Ausweis ist Zustimmung 

Kritik:

  • Transparenz der Beeinflussung/Freiheit der Entscheidung 
  • Individualistische Sichtweise: Norm-Internalisierung effektiver

 

Q:

Wie funktioniert Einstellungsänderung durch soziales Lernen?

A:

Evaluatives Konditionieren:

  • Neutraler Stimulus löst negative oder positive Reaktionen aus, da er wiederholt mit positiven oder negativen Stimuli gepaart wird

Instrumentelles Konditionieren:

  • Verhalten, das positive Reaktionen auslöst, wird wiederholt

Beobachtungslernen:

  • Beeinflussung von Einstellungen und Verhalten durch die Beobachtung anderer
Einstellungen und Einstellungsänderungen

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