Differenzielle Und Persönlichkeitspsychologie at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Differenzielle und Persönlichkeitspsychologie an der Medical School Hamburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Differenzielle und Persönlichkeitspsychologie Kurs an der Medical School Hamburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Erklären sie die Anforderungen an eine wissenschaftliche Persönlichkeitstheorie

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TESTE DEIN WISSEN

- Explizitheit

- Widerspruchsfreiheit

- Vollständigkeit

- Sparsamkeit

- Produktivität 

- Anwendbarkeit 

- empirische Verankerung

- empirische Prüfbarkeit 

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TESTE DEIN WISSEN


wie erklären behavioristische Modelle Unterschiede im Verhalten 

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschiede im Verhalten durch zuvor erfolgte Lernprozesse also z.B. Konditionierung oder bestimmte Konsequenzen

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie die wichtigsten Grundzüge der Persönlichkeitstheorie von Hans-Jürgen Eysenck

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wie Cattell verwendete Eysenck die Faktorenanalyse zur Identifikation von grundlegenden Persönlichkeitseigenschaften. 
  • Persönlichkeit sei maßgeblich durch die Genetik bzw. biologische Faktoren determiniert. 
  • Hierarchisches Persönlichkeitsmodell: 3 Dimensionen auf hohem Abstraktionsniveau (Extraversion, Neurotizismus, Psychotizismus)
  •  Es gibt einen kontinuierlichen Übergang zwischen normalem Verhalten und psychischen Auffälligkeiten.
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TESTE DEIN WISSEN

Wie lassen sich Verhaltensunterschiede zwischen Extra- und Introvertierten im Sinne der Psychophysiologischer Aktivierungstheorie nach Eysenck erklären

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TESTE DEIN WISSEN

Introvertierte weisen ein höheres Arousal im ARAS als Extravertierte auf & sind daher bereits bei niedriger Stimulation überdurchschnittlich aktiviert


Transmarginale Hemmung: bei stark erregenden Situationen greift ein

Schutzmechanismus, der das Arousal wieder sinken lässt (Schutz vor

Übererregung bei starker Stimulation)

→ Die transmarginale Hemmung

setzt bei Introvertierten früher als bei Extravertierten ein


Das optimale Arousal („keine Langeweile, aber auch keine

Überstimulation“) ist bei Introvertierten bei einem geringeren

Aktivierungsgrad als bei Extravertierten erreicht → Folge: Introvertierte

bevorzugen ein geringes Ausmaß an Stimulation


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Ziel der Untersuchung von Normstichproben bei der Erstellung von Intelligenztests?

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TESTE DEIN WISSEN

Ziel der Untersuchung von Normstichproben ist die Berechnung von Standardwerten und Prozenträngen um die Ergebnisse eines Individuums mit den Ergebnissen anderer Individuen im ca. gleichen Alter vergleichen zu können

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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie zentrale Unterschiede zwischen dem Menschenbild der psychodynamischen, behavioristischen und der humanistischen Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN
  • Humanistische Psychologie: 
    • optimistischen Menschenbilds: der Mensch ist zu lebenslanger Weiterentwicklung bestrebt und motiviert 
    • Autonomie, Sinnfindung und Selbstverwirklichung als höchste Ziele der Entwicklung 
    • Der Mensch ist von Natur aus gut und mit Selbstheilungskräften ausgestattet 
    • Was macht uns Menschen großartig und einzigartig 
    • Wie schaffen es Menschen aus schwierigen Situation Gesund rauszukommen und diese zu meistern und ein erfolgreiches Leben zu führen 
  • Psychodynamische Psychologie: 
    • Pessimistisches Menschenbild (weil es nicht erklären kann warum der Mensch großartige fertigen kann) 
    • Mechanisches und determiniertes Menschenbild 
    • Handeln ist vorbestimmt durch primitiven Triebe iv. Mensch ist reduziert auf Triebe die Handeln determinieren
    •  „Versucht Psychologie der Kranken auf Psychologie der Gesunden zu übertragen“
  • Behavioristischen Psychologie:
    • Primitives Menschenbild 
    • Mechanisches und determiniertes Menschenbild
    •  Vorbestimmt ist der Mensch durch Reize aus der Umwelt 
    • Das Innere = Black Box v. Stimulus → Reaktion. Alles was dazwischen passiert ist irrelevant vi. Auf welchen Stimulus folgt welches Verhalten vii. Nur beobachtbares Verhalten = Fundament der Psychologie
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Strukturellen Auffälligkeiten lassen sich bei Psychopathen finden?

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TESTE DEIN WISSEN

Weniger Aktivität:

- ventromedialer präfrontaler Cortey

- orbifrontaler/ anteroirer temporaler Cortex

Mehr Aktivität:

- Insula


Zeigen eine Reihe von Hirnanomalien, vor allem im paralimbischen System

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TESTE DEIN WISSEN

Wodurch sind Repressoren gekennzeichnet?

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TESTE DEIN WISSEN

Repressoren sind Menschen, die sich durchgehend als gut gelaunt und zufrieden beschreiben würden und ihrer Meinung nach keine Angst empfinden. Oft sind Intrusionen und eine hohe Abwehrhaltung gegeben. Sie verdrängen  Negative Erlebnisse und erinnern sich ausschließlich an positives.  

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen zwischen den biopsychologischen Persönlichkeitstheorien von Gray und Cloninger

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TESTE DEIN WISSEN

Gemeinsamkeiten: 

  • Harm Avoidance: biologische Grundlage: Verhaltenshemmendes System mit Serotonin als zentralem Transmitter (Ähnlichkeit zu Gray‘s BIS) 
  • Novelty Seeking: biologische Grundlage: Verhaltensaktivierendes System mit Dopamin als zentralem Transmitter (Ähnlichkeit zu Gray‘s BAS)


Unterschiede: 

  • Persönlichkeitsunterschiede liegen laut Gray in den einzelnen Gehirnarealen. Bei Cloninger allerdings in den einzelnen Neurotransmittern, die dann für ein Verhalten zuständig sind. 
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TESTE DEIN WISSEN

Worum ging es in der Konsistenzdebatte von Mischel und Kollegen? Auf welche empirischen Befunde stützt sich seine Kritik am eigenschaftstheoretischen Ansatz

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TESTE DEIN WISSEN

Wie konsistent ist unser Verhalten in verschiedenen Situationen wirklich? 

Wie gut können wir Verhalten durch Persönlichkeitseigenschaften wirklich vorhersagen?

(obwohl Individuen ihr Verhalten als konsistent wahrnehmen, verhalten sie sich vergleichsweise selten konsistent --> Konsistenzparadoxon)


Auf das Klassische Experiment von Hartshorne und May:

Die beobachteten Kinder in verschiedenen Situation, in denen unehrliches Verhalten ohne Angst vor Entdeckung möglich war.

Geringe Transsituative Konsistenz des (un-) ehrlichen Verhaltens 


Studie zu den Varianzquellen der Ängstlichkeit von Endler und Hunt:

Ängstlichkeit lässt sich besser durch Situation als durch Person vorhersagen 


Metaanalyse von Richard: 

Persönlichkeitseffekt = .19

Situationseffekt = .22

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Gibt es empirische Evidenz für den Zusammenhang zwischen Gehirngröße und Intelligenz?

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TESTE DEIN WISSEN

-Zahlreiche frühe Studien weisen auf Zusammenhänge zwischen Kopfgröße, bzw. intrakraniellem Hirnvolumen und Intelligenz hin (graue & weiße Substanz) 


- Größte Studie mit bis zu 13600 Teilnehmern: Signifikant positive Korrelation zwischen Hirnvolumen und IQ (r = 0.19), unabhängig von Alter, Geschlecht und anderen Faktoren. Dabei ist primär graue Substanz ausschlaggebend. Effekt jedoch gering (R2 = 2%)

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Was sind Basisannahmen von Bedürfnis- und Motivationstheorien?


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TESTE DEIN WISSEN

- Verhalten dient dem Erreichen von Zielen

- Diese Ziele sind durch die individuelle Art und Stärke zugrundeliegender Bedürfnisse und deren Wechselwirkung mit der Umwelt

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  • 162757 Karteikarten
  • 1726 Studierende
  • 111 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Differenzielle und Persönlichkeitspsychologie Kurs an der Medical School Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Erklären sie die Anforderungen an eine wissenschaftliche Persönlichkeitstheorie

A:

- Explizitheit

- Widerspruchsfreiheit

- Vollständigkeit

- Sparsamkeit

- Produktivität 

- Anwendbarkeit 

- empirische Verankerung

- empirische Prüfbarkeit 

Q:


wie erklären behavioristische Modelle Unterschiede im Verhalten 

A:

Unterschiede im Verhalten durch zuvor erfolgte Lernprozesse also z.B. Konditionierung oder bestimmte Konsequenzen

Q:

Beschreiben Sie die wichtigsten Grundzüge der Persönlichkeitstheorie von Hans-Jürgen Eysenck

A:
  • Wie Cattell verwendete Eysenck die Faktorenanalyse zur Identifikation von grundlegenden Persönlichkeitseigenschaften. 
  • Persönlichkeit sei maßgeblich durch die Genetik bzw. biologische Faktoren determiniert. 
  • Hierarchisches Persönlichkeitsmodell: 3 Dimensionen auf hohem Abstraktionsniveau (Extraversion, Neurotizismus, Psychotizismus)
  •  Es gibt einen kontinuierlichen Übergang zwischen normalem Verhalten und psychischen Auffälligkeiten.
Q:

Wie lassen sich Verhaltensunterschiede zwischen Extra- und Introvertierten im Sinne der Psychophysiologischer Aktivierungstheorie nach Eysenck erklären

A:

Introvertierte weisen ein höheres Arousal im ARAS als Extravertierte auf & sind daher bereits bei niedriger Stimulation überdurchschnittlich aktiviert


Transmarginale Hemmung: bei stark erregenden Situationen greift ein

Schutzmechanismus, der das Arousal wieder sinken lässt (Schutz vor

Übererregung bei starker Stimulation)

→ Die transmarginale Hemmung

setzt bei Introvertierten früher als bei Extravertierten ein


Das optimale Arousal („keine Langeweile, aber auch keine

Überstimulation“) ist bei Introvertierten bei einem geringeren

Aktivierungsgrad als bei Extravertierten erreicht → Folge: Introvertierte

bevorzugen ein geringes Ausmaß an Stimulation


Q:

Was ist das Ziel der Untersuchung von Normstichproben bei der Erstellung von Intelligenztests?

A:

Ziel der Untersuchung von Normstichproben ist die Berechnung von Standardwerten und Prozenträngen um die Ergebnisse eines Individuums mit den Ergebnissen anderer Individuen im ca. gleichen Alter vergleichen zu können

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Q:

Nennen Sie zentrale Unterschiede zwischen dem Menschenbild der psychodynamischen, behavioristischen und der humanistischen Psychologie

A:
  • Humanistische Psychologie: 
    • optimistischen Menschenbilds: der Mensch ist zu lebenslanger Weiterentwicklung bestrebt und motiviert 
    • Autonomie, Sinnfindung und Selbstverwirklichung als höchste Ziele der Entwicklung 
    • Der Mensch ist von Natur aus gut und mit Selbstheilungskräften ausgestattet 
    • Was macht uns Menschen großartig und einzigartig 
    • Wie schaffen es Menschen aus schwierigen Situation Gesund rauszukommen und diese zu meistern und ein erfolgreiches Leben zu führen 
  • Psychodynamische Psychologie: 
    • Pessimistisches Menschenbild (weil es nicht erklären kann warum der Mensch großartige fertigen kann) 
    • Mechanisches und determiniertes Menschenbild 
    • Handeln ist vorbestimmt durch primitiven Triebe iv. Mensch ist reduziert auf Triebe die Handeln determinieren
    •  „Versucht Psychologie der Kranken auf Psychologie der Gesunden zu übertragen“
  • Behavioristischen Psychologie:
    • Primitives Menschenbild 
    • Mechanisches und determiniertes Menschenbild
    •  Vorbestimmt ist der Mensch durch Reize aus der Umwelt 
    • Das Innere = Black Box v. Stimulus → Reaktion. Alles was dazwischen passiert ist irrelevant vi. Auf welchen Stimulus folgt welches Verhalten vii. Nur beobachtbares Verhalten = Fundament der Psychologie
Q:

Welche Strukturellen Auffälligkeiten lassen sich bei Psychopathen finden?

A:

Weniger Aktivität:

- ventromedialer präfrontaler Cortey

- orbifrontaler/ anteroirer temporaler Cortex

Mehr Aktivität:

- Insula


Zeigen eine Reihe von Hirnanomalien, vor allem im paralimbischen System

Q:

Wodurch sind Repressoren gekennzeichnet?

A:

Repressoren sind Menschen, die sich durchgehend als gut gelaunt und zufrieden beschreiben würden und ihrer Meinung nach keine Angst empfinden. Oft sind Intrusionen und eine hohe Abwehrhaltung gegeben. Sie verdrängen  Negative Erlebnisse und erinnern sich ausschließlich an positives.  

Q:

Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen zwischen den biopsychologischen Persönlichkeitstheorien von Gray und Cloninger

A:

Gemeinsamkeiten: 

  • Harm Avoidance: biologische Grundlage: Verhaltenshemmendes System mit Serotonin als zentralem Transmitter (Ähnlichkeit zu Gray‘s BIS) 
  • Novelty Seeking: biologische Grundlage: Verhaltensaktivierendes System mit Dopamin als zentralem Transmitter (Ähnlichkeit zu Gray‘s BAS)


Unterschiede: 

  • Persönlichkeitsunterschiede liegen laut Gray in den einzelnen Gehirnarealen. Bei Cloninger allerdings in den einzelnen Neurotransmittern, die dann für ein Verhalten zuständig sind. 
Q:

Worum ging es in der Konsistenzdebatte von Mischel und Kollegen? Auf welche empirischen Befunde stützt sich seine Kritik am eigenschaftstheoretischen Ansatz

A:

Wie konsistent ist unser Verhalten in verschiedenen Situationen wirklich? 

Wie gut können wir Verhalten durch Persönlichkeitseigenschaften wirklich vorhersagen?

(obwohl Individuen ihr Verhalten als konsistent wahrnehmen, verhalten sie sich vergleichsweise selten konsistent --> Konsistenzparadoxon)


Auf das Klassische Experiment von Hartshorne und May:

Die beobachteten Kinder in verschiedenen Situation, in denen unehrliches Verhalten ohne Angst vor Entdeckung möglich war.

Geringe Transsituative Konsistenz des (un-) ehrlichen Verhaltens 


Studie zu den Varianzquellen der Ängstlichkeit von Endler und Hunt:

Ängstlichkeit lässt sich besser durch Situation als durch Person vorhersagen 


Metaanalyse von Richard: 

Persönlichkeitseffekt = .19

Situationseffekt = .22

Q:

Gibt es empirische Evidenz für den Zusammenhang zwischen Gehirngröße und Intelligenz?

A:

-Zahlreiche frühe Studien weisen auf Zusammenhänge zwischen Kopfgröße, bzw. intrakraniellem Hirnvolumen und Intelligenz hin (graue & weiße Substanz) 


- Größte Studie mit bis zu 13600 Teilnehmern: Signifikant positive Korrelation zwischen Hirnvolumen und IQ (r = 0.19), unabhängig von Alter, Geschlecht und anderen Faktoren. Dabei ist primär graue Substanz ausschlaggebend. Effekt jedoch gering (R2 = 2%)

Q:

Was sind Basisannahmen von Bedürfnis- und Motivationstheorien?


A:

- Verhalten dient dem Erreichen von Zielen

- Diese Ziele sind durch die individuelle Art und Stärke zugrundeliegender Bedürfnisse und deren Wechselwirkung mit der Umwelt

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