Differentielle & Persönlichkeitspsychologie at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Differentielle & Persönlichkeitspsychologie an der Medical School Hamburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Differentielle & Persönlichkeitspsychologie Kurs an der Medical School Hamburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was bedeuten die Begriffe „Persönlichkeit“
und „Temperament“?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Persönlichkeit: Identität und Konstanz; Merkmale, die eine Person `einzigartig` machen 
  • Temperament: Verhaltensstil, Kern der Persönlichkeit
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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie die Anforderungen an eine
wissenschaftliche Persönlichkeitstheorie!

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TESTE DEIN WISSEN
  • Explizitheit
  • Widerspruchsfrei
  • Vollständigkeit
  • Sparsamkeit
  • Produktivität
  • Anwendbarkeit
  • empirische Verankerung
  • empirische Prüfbarkeit
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie je einen Vor- und Nachteil des ideografischen und nomothetischen
Ansatzes.

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TESTE DEIN WISSEN
  • ideografisch: 

+: Tiefes Verständnis des einzelnen Individuum

-: Ökonomie, Generalisierung ist problematisch

  • nomothetisch:

+: Entdeckung allgemeiner Prinzipien ermöglicht Verhalten vorherzusagen

-: Oberflächliches Verständnis einer Person

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TESTE DEIN WISSEN

Begründen Sie warum Einzel-Interviews keine Methode der quantitativen Forschung mit einem nomothetischen Ansatz sind.

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TESTE DEIN WISSEN

Einzel-Interviews gehören zu den ideografischen Ansätzen und somit zur qualitativen Forschung, da in Einzel-Interviews nur ein einziges Individuum `erforscht` wird und nicht die allgemeinen Prinzipien der Menschen und deren Unterschiede

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TESTE DEIN WISSEN

Gibt es Hinweise auf Veränderungen der Persönlichkeit durch Life-Events wie
durch Berufseinstieg oder einen Auslandsaufenthalt? Beschreiben Sie.

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TESTE DEIN WISSEN

Live-Events sind definitivpersönlichkeitsverändert:

- Auslandsaufenthalte steigern die Extraversion und Verträglichkeit; Neurotizismus sinkt im Ausland, wenn man noch jünger ist

- erste Jobs steigern die Gewissenhaftigkeit und Offenheit

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie den idiographischen vs. nomothetischen Ansatz in der Persönlichkeitspsychologie!

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TESTE DEIN WISSEN

Idiographischer Ansatz:

  • Betonung der Einmaligkeit derPersönlichkeit (Persönlichkeits-psychologie im engeren Sinn)
  • lediglich qualitative Persönlichkeits-forschung sinnvoll (z.B. Fallstudien)

Nomothetischer Ansatz:

  • Beschreibungssystemeentwickeln & Regeln ableiten, die vonallgemeiner Bedeutung sind
  • ermöglicht die Erfassung undKategorisierung aller Personen
  • Persönlichkeit als einzigartiges Musterjeweiliger Ausprägungen in universellen Eigenschaftsdimensionen (Differentielle Psychologie im engerenSinne)
  • Quantitative Forschung(u.a. Korrelationsanalyse)
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TESTE DEIN WISSEN

Warum ist Persönlichkeit ein Konstrukt und was bedeutet dies für deren Erfassung?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Konstrukte beziehen sich auf theoretische Konzepte, die nicht direkt beobachtbar sind
    (z.B. Extraversion, Intelligenz..)
  • Konstrukte müssen aus dem Verhalten erschlossen werden, bzw. operationalisiert(d.h. messbar gemacht) werden
  • wir erschließen Persönlichkeitseigenschaften einer Person anhand von Beobachtungenähnlicher Verhaltensweisen, bzw. Reaktionen (R)in ähnlichen Situationen (S)
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie verschiedene Methoden zur Erfassung der Persönlichkeit!

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TESTE DEIN WISSEN
  • Selbstberichte (Fragebögen)
  • Fremdratings 
  • Beobachtungen
  • Tests: Projektile Verfahren (Psychodynamisch orientierte Verfahren); Impliziten Assoziationstest; Labortests; 
  • Biologische Daten: Physiologische Aktivität; Genetik

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie Vor- und Nachteile der Erfassung von Persönlichkeitseigenschaften durch Fragebögen!

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TESTE DEIN WISSEN

Vorteile: 

  • ökonomisch
  • mitunter die einzig sinnvolle Erhebungsquelle („man selbst kennt sich am besten“)

Nachteile:

  • subjektiv, d.h. unter Umständen Antworttendenzen unterliegend
  • soziale Erwünschtheit (Maßnahme: „Lügenskala“)
  • JA-Sage-Tendenz (Maßnahme: „Items invertieren“)
  • Tendenz zur Mitte
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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie die Haupt- und Nebengütekriterien am Beispiel eines Persönlichkeitsfragebogens zur Gewissenhaftigkeit!

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TESTE DEIN WISSEN

Hauptgütekriterien:

  • Objektivität: Die Durchführung, Auswertung und Interpretation Ihres Fragebogens ist unabhängig davon, wer den Test durchführt
  • Reliabilität: wie genau, bzw. wie zuverlässig misst unser Persönlichkeitsfragebogen die Gewissenhaftigkeit?
  • Validität: Misst unser Persönlichkeitsfragebogen wirklich das, was er messen soll (nämlich Gewissenhaftigkeit)?

Nebengütekriterien:

  • Normierung: Liefert der Test ein Bezugssystem (Referenzstichprobe), anhand dessen Sie Ihren Wert einordnen können, z.B. Altersnormen?
  • Vergleichbarkeit: Gibt es vergleichbare Paralleltestformen?
  • Okönomie: Wie lange dauert der Test? Ist eine Durchführung in Gruppen möglich? Kosten-Nutzen Verhältnis?
  • Nützlichkeit: Praktischer Nutzen (Erkenntniswert), z.B. für die Personalauswahl?
  • Zumutbarkeit: Zeitliche, psychische und körperliche Belastung der Testperson (entscheidet auch Ethikkommission!)?
  • Fairness: Systematische Benachteiligung bestimmter Personen (z.B. aus anderen Kulturkreisen)?
  • Nicht-Verfälschbarkeit: Kann man den eigenen Wert gezielt manipulieren?
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie das Intelligenzmodell, welches dem IST 2000-R zugrunde liegt.

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TESTE DEIN WISSEN

Ziel ist die Erfassung grundlegender Intelligenzkomponenten, die übergreifend in verschiedenen Intelligenzmodellen gefunden wurden: 

  • Verbale, numerische und figurale Intelligenz, Merkfähigkeit, schlussfolgerndes Denken, Wissen, Fluide und kristallisierte Intelligenz => Integration verschiedener Intelligenzstrukturmodelle
Einsatz: 


  • Zielpopulation: 15-60 J, deutsche Sprachkenntnisse 
  • Bildungs- und Laufbahnberatung, Auslesesituation 
  • Recht flexibler Einsatz durch modularen Aufbau
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Ziele verfolgt die Differentielle und
Persönlichkeitspsychologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Das Verhalten der Menschen zu erklären, vorherzusagen und zu verändern 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Differentielle & Persönlichkeitspsychologie Kurs an der Medical School Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was bedeuten die Begriffe „Persönlichkeit“
und „Temperament“?

A:
  • Persönlichkeit: Identität und Konstanz; Merkmale, die eine Person `einzigartig` machen 
  • Temperament: Verhaltensstil, Kern der Persönlichkeit
Q:

Erklären Sie die Anforderungen an eine
wissenschaftliche Persönlichkeitstheorie!

A:
  • Explizitheit
  • Widerspruchsfrei
  • Vollständigkeit
  • Sparsamkeit
  • Produktivität
  • Anwendbarkeit
  • empirische Verankerung
  • empirische Prüfbarkeit
Q:

Nennen Sie je einen Vor- und Nachteil des ideografischen und nomothetischen
Ansatzes.

A:
  • ideografisch: 

+: Tiefes Verständnis des einzelnen Individuum

-: Ökonomie, Generalisierung ist problematisch

  • nomothetisch:

+: Entdeckung allgemeiner Prinzipien ermöglicht Verhalten vorherzusagen

-: Oberflächliches Verständnis einer Person

Q:

Begründen Sie warum Einzel-Interviews keine Methode der quantitativen Forschung mit einem nomothetischen Ansatz sind.

A:

Einzel-Interviews gehören zu den ideografischen Ansätzen und somit zur qualitativen Forschung, da in Einzel-Interviews nur ein einziges Individuum `erforscht` wird und nicht die allgemeinen Prinzipien der Menschen und deren Unterschiede

Q:

Gibt es Hinweise auf Veränderungen der Persönlichkeit durch Life-Events wie
durch Berufseinstieg oder einen Auslandsaufenthalt? Beschreiben Sie.

A:

Live-Events sind definitivpersönlichkeitsverändert:

- Auslandsaufenthalte steigern die Extraversion und Verträglichkeit; Neurotizismus sinkt im Ausland, wenn man noch jünger ist

- erste Jobs steigern die Gewissenhaftigkeit und Offenheit

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Q:

Beschreiben Sie den idiographischen vs. nomothetischen Ansatz in der Persönlichkeitspsychologie!

A:

Idiographischer Ansatz:

  • Betonung der Einmaligkeit derPersönlichkeit (Persönlichkeits-psychologie im engeren Sinn)
  • lediglich qualitative Persönlichkeits-forschung sinnvoll (z.B. Fallstudien)

Nomothetischer Ansatz:

  • Beschreibungssystemeentwickeln & Regeln ableiten, die vonallgemeiner Bedeutung sind
  • ermöglicht die Erfassung undKategorisierung aller Personen
  • Persönlichkeit als einzigartiges Musterjeweiliger Ausprägungen in universellen Eigenschaftsdimensionen (Differentielle Psychologie im engerenSinne)
  • Quantitative Forschung(u.a. Korrelationsanalyse)
Q:

Warum ist Persönlichkeit ein Konstrukt und was bedeutet dies für deren Erfassung?

A:
  • Konstrukte beziehen sich auf theoretische Konzepte, die nicht direkt beobachtbar sind
    (z.B. Extraversion, Intelligenz..)
  • Konstrukte müssen aus dem Verhalten erschlossen werden, bzw. operationalisiert(d.h. messbar gemacht) werden
  • wir erschließen Persönlichkeitseigenschaften einer Person anhand von Beobachtungenähnlicher Verhaltensweisen, bzw. Reaktionen (R)in ähnlichen Situationen (S)
Q:

Beschreiben Sie verschiedene Methoden zur Erfassung der Persönlichkeit!

A:
  • Selbstberichte (Fragebögen)
  • Fremdratings 
  • Beobachtungen
  • Tests: Projektile Verfahren (Psychodynamisch orientierte Verfahren); Impliziten Assoziationstest; Labortests; 
  • Biologische Daten: Physiologische Aktivität; Genetik

Q:

Beschreiben Sie Vor- und Nachteile der Erfassung von Persönlichkeitseigenschaften durch Fragebögen!

A:

Vorteile: 

  • ökonomisch
  • mitunter die einzig sinnvolle Erhebungsquelle („man selbst kennt sich am besten“)

Nachteile:

  • subjektiv, d.h. unter Umständen Antworttendenzen unterliegend
  • soziale Erwünschtheit (Maßnahme: „Lügenskala“)
  • JA-Sage-Tendenz (Maßnahme: „Items invertieren“)
  • Tendenz zur Mitte
Q:

Erklären Sie die Haupt- und Nebengütekriterien am Beispiel eines Persönlichkeitsfragebogens zur Gewissenhaftigkeit!

A:

Hauptgütekriterien:

  • Objektivität: Die Durchführung, Auswertung und Interpretation Ihres Fragebogens ist unabhängig davon, wer den Test durchführt
  • Reliabilität: wie genau, bzw. wie zuverlässig misst unser Persönlichkeitsfragebogen die Gewissenhaftigkeit?
  • Validität: Misst unser Persönlichkeitsfragebogen wirklich das, was er messen soll (nämlich Gewissenhaftigkeit)?

Nebengütekriterien:

  • Normierung: Liefert der Test ein Bezugssystem (Referenzstichprobe), anhand dessen Sie Ihren Wert einordnen können, z.B. Altersnormen?
  • Vergleichbarkeit: Gibt es vergleichbare Paralleltestformen?
  • Okönomie: Wie lange dauert der Test? Ist eine Durchführung in Gruppen möglich? Kosten-Nutzen Verhältnis?
  • Nützlichkeit: Praktischer Nutzen (Erkenntniswert), z.B. für die Personalauswahl?
  • Zumutbarkeit: Zeitliche, psychische und körperliche Belastung der Testperson (entscheidet auch Ethikkommission!)?
  • Fairness: Systematische Benachteiligung bestimmter Personen (z.B. aus anderen Kulturkreisen)?
  • Nicht-Verfälschbarkeit: Kann man den eigenen Wert gezielt manipulieren?
Q:

Beschreiben Sie das Intelligenzmodell, welches dem IST 2000-R zugrunde liegt.

A:

Ziel ist die Erfassung grundlegender Intelligenzkomponenten, die übergreifend in verschiedenen Intelligenzmodellen gefunden wurden: 

  • Verbale, numerische und figurale Intelligenz, Merkfähigkeit, schlussfolgerndes Denken, Wissen, Fluide und kristallisierte Intelligenz => Integration verschiedener Intelligenzstrukturmodelle
Einsatz: 


  • Zielpopulation: 15-60 J, deutsche Sprachkenntnisse 
  • Bildungs- und Laufbahnberatung, Auslesesituation 
  • Recht flexibler Einsatz durch modularen Aufbau
Q:

Welche Ziele verfolgt die Differentielle und
Persönlichkeitspsychologie?

A:

Das Verhalten der Menschen zu erklären, vorherzusagen und zu verändern 

Differentielle & Persönlichkeitspsychologie

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