Allg. Psy Wichtige Begriffe at Medical School Hamburg | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für allg. psy wichtige begriffe an der Medical School Hamburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen allg. psy wichtige begriffe Kurs an der Medical School Hamburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Reizdiskrimination?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Zu unähnliche Reize lösen keine konditionierte Reaktion mehr aus

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was ist "SOA"?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
stimulus-onset asynchrony (SOA) [engl.] «zeitversetzter Reizeinsatz», [KOG], bez. die Zeit vom Beginn oder Onset eines ersten Reizes bis zum Beginn oder Onset eines zweiten Reizes, unabhängig davon, ob zw. den beiden Reizen eine Pause liegt (vgl. Interstimulusintervall (ISI)) oder ob die beiden Reize teilweise gleichzeitig präsentiert werden. 
-> Stroop-Verfahren, Priming.

https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/stimulus-onset-asynchrony-soa
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Löschung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Folgt der gelernten Verhaltensweise keine Konsequenz, führt das zur Löschung (Extinktion)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Sternbergparadigma (1969)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Einfaches Modell (seriell, abbruchfähig), Suche nach Informationen im KZG (Kurzzeitgedächtnis) 
  • Ablauf vom Experiment = erst Einprägen von Lernliste, dann Reaktion auf Testreiz
  • Vorhersage des Modells = Reaktionszeit sollte mit Anzahl der Lernelemente ansteigen, Anstieg sollte in Negativ-Durchgängen doppelt so steil ausfallen wie in Positiv-Durchgängen 
  • empirische Ergebnisse = Reaktionszeit steigt linear mit Anzahl der zu lernenden Elemente (jedes hinzukommende Element verlängert Reaktion um konstanten Betrag) allerdings im selben Ausmaß für Positiv-/Negativ-Durchgänge 
        -> Auflösung des Modells da anderes Ergebnis als Vorhersage des Modells 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Introspektion
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Vorgänger der kognitiven Psychologie
  • Methode = Proband berichtet eigene / subjektive Wahrnehmung aufgrund einfacher physischer Reize 
  • Annahme = Personen erfassen mentale Strukturen / Komponente + haben Zugang dazu 
  • Probleme = mentale Prozesse meist nicht zugänglich / sehr kurzzeitig, verschiedene Labore heißt verschiedene Komponente, Beeinflussung durch subjektive Verzerrung, aufwändige Instruktionen zur Vorbereitung, geringe Fallzahlen, Probleme bei Generalisierung


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Behaviourismus 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Vorgänger kognitiver Psychologie 
  • Hauptströmung in der Psychologie in 1.Hälfte des 20. Jahrhundert 
  • Reaktion auf Schwächen der Introspektion 
  • Behaviouristisches Manifest (John Watson, 1913) besagt… 
        -> es zählen nur objektive / von außen beobachtbare Daten 
        -> Ziel: Quantifizierung von beobachtbaren Stimulus-Reaktion (S-R) Beziehungen in formalisierten Gesetzen 
        -> damals gleiche Gesetze für Tiere und Menschen 
        -> kein Platz für schlecht definierte psychologische Konzepte (zb Sprache) -> Blackbox! (früher nicht weitererforscht) 
              
              INPUT                                   BLACKBOX                                     OUTPUT    
           (Reiz/Stimuli)         (Interner Zwischenschritt ignoriert)           (Reaktion/Verhalten) 
                   S                                                -                                                   R
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Theorie 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Kern kognitiver Psychologie 
  • Definition = Zusammenfassung / Erklärung von Daten, ermöglicht Vorhersagen für zukünftige Experimente, 
  • Theorien sind: empirisch testbar, konsistent, spezifisch, generalisierbar 
  • wichtig für Anwendung zb in theoretischer Psychologie um Einflussfaktoren zu bestimmen und um Bildung / Therapien usw zu optimieren 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Kognitive Revolution 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
2. Weltkrieg = Unterbrechung kognitiver Forschung

Computer-Mind-Analogie (Donald Broadbent, 1958): 
  • kognitives System ähnelt Computersystem 
  • Rezeptoren = Input, Effektors = Output 
  • Limitierte Kapazitäten (KZG vs REM) 
  • viel seriell ausgeführt 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Wahrnehmungspsychologie 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Wahrnehmung = Ausgangspunkt aller psychischen Aktivitäten 
  • Funktion = Aufbau von interner Repräsentation externer Umwelt + Interaktion von Wahrnehmung und Motorik
  • Arten der Wahrnehmung:
        -> Sinnesmodalität = Teilbereich des Nervensystems -> reagiert auf spezifische physische Informationen (zb visuelle Modalität, auditive Modalität usw) 
        -> Exterozeption = Wahrnehmungsperspektive auf Umwelt 
        -> Propriozeption = Perspektive auf Körperinneres (zb Schmerz) 
  • Bottom-Up vs Top-Down = stimulusgetriebene vs konzeptgetriebene Verarbeitungsanteile der Wahrnehmung (zb Wissen) 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Klassische Psychophysik 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Gustav Theodor Fechner 
  • Grundfrage = Wie hängen (subjektive) Wahrnehmungseindrücke und objektiv messbare Reizereignisse zusammen? 
        -> spezifischer: “dimensionale Transformation” 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Wahrnehmungsschwellen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Absolutschwelle = Detektionsschwelle von Rezeptoren, eben merkliche Empfindung eines Reizes 
  • Unterschiedsschwelle = minimaler / spürbarer Empfindungsunterschied zwischen 2 Reizen (auch relative Schwelle) 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Kognitiver Winter 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
“cognitive Winter“ = keine Forschung zu kognitiven Prozessen (Blackbox) in Amerika, mehr Forschung in Europa (zb durch Piaget, Luria usw) 


Lösung ausblenden
  • 162891 Karteikarten
  • 1727 Studierende
  • 111 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen allg. psy wichtige begriffe Kurs an der Medical School Hamburg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist die Reizdiskrimination?

A:

Zu unähnliche Reize lösen keine konditionierte Reaktion mehr aus

Q:
Was ist "SOA"?
A:
stimulus-onset asynchrony (SOA) [engl.] «zeitversetzter Reizeinsatz», [KOG], bez. die Zeit vom Beginn oder Onset eines ersten Reizes bis zum Beginn oder Onset eines zweiten Reizes, unabhängig davon, ob zw. den beiden Reizen eine Pause liegt (vgl. Interstimulusintervall (ISI)) oder ob die beiden Reize teilweise gleichzeitig präsentiert werden. 
-> Stroop-Verfahren, Priming.

https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/stimulus-onset-asynchrony-soa
Q:

Löschung

A:

Folgt der gelernten Verhaltensweise keine Konsequenz, führt das zur Löschung (Extinktion)

Q:
Sternbergparadigma (1969)
A:
  • Einfaches Modell (seriell, abbruchfähig), Suche nach Informationen im KZG (Kurzzeitgedächtnis) 
  • Ablauf vom Experiment = erst Einprägen von Lernliste, dann Reaktion auf Testreiz
  • Vorhersage des Modells = Reaktionszeit sollte mit Anzahl der Lernelemente ansteigen, Anstieg sollte in Negativ-Durchgängen doppelt so steil ausfallen wie in Positiv-Durchgängen 
  • empirische Ergebnisse = Reaktionszeit steigt linear mit Anzahl der zu lernenden Elemente (jedes hinzukommende Element verlängert Reaktion um konstanten Betrag) allerdings im selben Ausmaß für Positiv-/Negativ-Durchgänge 
        -> Auflösung des Modells da anderes Ergebnis als Vorhersage des Modells 
Q:
Introspektion
A:
  • Vorgänger der kognitiven Psychologie
  • Methode = Proband berichtet eigene / subjektive Wahrnehmung aufgrund einfacher physischer Reize 
  • Annahme = Personen erfassen mentale Strukturen / Komponente + haben Zugang dazu 
  • Probleme = mentale Prozesse meist nicht zugänglich / sehr kurzzeitig, verschiedene Labore heißt verschiedene Komponente, Beeinflussung durch subjektive Verzerrung, aufwändige Instruktionen zur Vorbereitung, geringe Fallzahlen, Probleme bei Generalisierung


Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Behaviourismus 
A:
  • Vorgänger kognitiver Psychologie 
  • Hauptströmung in der Psychologie in 1.Hälfte des 20. Jahrhundert 
  • Reaktion auf Schwächen der Introspektion 
  • Behaviouristisches Manifest (John Watson, 1913) besagt… 
        -> es zählen nur objektive / von außen beobachtbare Daten 
        -> Ziel: Quantifizierung von beobachtbaren Stimulus-Reaktion (S-R) Beziehungen in formalisierten Gesetzen 
        -> damals gleiche Gesetze für Tiere und Menschen 
        -> kein Platz für schlecht definierte psychologische Konzepte (zb Sprache) -> Blackbox! (früher nicht weitererforscht) 
              
              INPUT                                   BLACKBOX                                     OUTPUT    
           (Reiz/Stimuli)         (Interner Zwischenschritt ignoriert)           (Reaktion/Verhalten) 
                   S                                                -                                                   R
Q:
Theorie 
A:
  • Kern kognitiver Psychologie 
  • Definition = Zusammenfassung / Erklärung von Daten, ermöglicht Vorhersagen für zukünftige Experimente, 
  • Theorien sind: empirisch testbar, konsistent, spezifisch, generalisierbar 
  • wichtig für Anwendung zb in theoretischer Psychologie um Einflussfaktoren zu bestimmen und um Bildung / Therapien usw zu optimieren 
Q:
Kognitive Revolution 
A:
2. Weltkrieg = Unterbrechung kognitiver Forschung

Computer-Mind-Analogie (Donald Broadbent, 1958): 
  • kognitives System ähnelt Computersystem 
  • Rezeptoren = Input, Effektors = Output 
  • Limitierte Kapazitäten (KZG vs REM) 
  • viel seriell ausgeführt 
Q:
Wahrnehmungspsychologie 
A:
  • Wahrnehmung = Ausgangspunkt aller psychischen Aktivitäten 
  • Funktion = Aufbau von interner Repräsentation externer Umwelt + Interaktion von Wahrnehmung und Motorik
  • Arten der Wahrnehmung:
        -> Sinnesmodalität = Teilbereich des Nervensystems -> reagiert auf spezifische physische Informationen (zb visuelle Modalität, auditive Modalität usw) 
        -> Exterozeption = Wahrnehmungsperspektive auf Umwelt 
        -> Propriozeption = Perspektive auf Körperinneres (zb Schmerz) 
  • Bottom-Up vs Top-Down = stimulusgetriebene vs konzeptgetriebene Verarbeitungsanteile der Wahrnehmung (zb Wissen) 
Q:
Klassische Psychophysik 
A:
  • Gustav Theodor Fechner 
  • Grundfrage = Wie hängen (subjektive) Wahrnehmungseindrücke und objektiv messbare Reizereignisse zusammen? 
        -> spezifischer: “dimensionale Transformation” 
Q:
Wahrnehmungsschwellen
A:
  • Absolutschwelle = Detektionsschwelle von Rezeptoren, eben merkliche Empfindung eines Reizes 
  • Unterschiedsschwelle = minimaler / spürbarer Empfindungsunterschied zwischen 2 Reizen (auch relative Schwelle) 
Q:
Kognitiver Winter 
A:
“cognitive Winter“ = keine Forschung zu kognitiven Prozessen (Blackbox) in Amerika, mehr Forschung in Europa (zb durch Piaget, Luria usw) 


allg. psy wichtige begriffe

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang allg. psy wichtige begriffe an der Medical School Hamburg

Für deinen Studiengang allg. psy wichtige begriffe an der Medical School Hamburg gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten allg. psy wichtige begriffe Kurse im gesamten StudySmarter Universum

wichtige Begriffe ZKT1

Fachhochschule Aachen

Zum Kurs
BW alles Wichtige

Universität Regensburg

Zum Kurs
Botanik Steop1 Wichtige Begriffe

Universität Wien

Zum Kurs
Mikrobio I - wichtige Begriffe

Universität Bern

Zum Kurs
wichtige Begriffe Bio 2

Hochschule Coburg

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden allg. psy wichtige begriffe
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen allg. psy wichtige begriffe