VL3: Psychodynamische Grundbegriffe at Medical School Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für VL3: Psychodynamische Grundbegriffe an der Medical School Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Abwehr vs. Widerstand 

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TESTE DEIN WISSEN

Abwehr:

- betrifft Inhalte der Therapie

- richtet sich gegen das Bewusstwerden z.B. einer bestimmten Emotion


Widerstand: 

- betrifft Ebene der therapeutischen Beeinflussung

- richtet sich gegen das Wirksamwerden einer Intervention

> Widerstand ist immer auf das Therapieziel bezogen 

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Übertragung 

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- „falsche Verknüpfung“, Übertragung von Vorstellungen, Erwartungen, Fantasien, Affekten, Triebwünschen „auf den Arzt“, die aus infantilem Beziehungserleben stammen

- vom größten Hindernis zum mächtigsten Hilfsmittel 

- Übertragung als Behandlungswiderstand

- vergangene konflikthafte Beziehungserfahrungen, die aus Erfahrungen mit Bezugspersonen in der Kindheit stammen, werden in den gegenwärtigen Beziehungen aktualisiert und prägen diese unbewusst

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Regression und Übertragung 

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- Regression begünstigt eine Intensivierung der Übertragung 

> wird in Psychoanalyse behandlungstechnisch systematisch genutzt 

- Regressionsförderung > Herstellen einer Übertragungsneurose

- Zentrierung der neurotischen Symptome auf den Analytiker > Entlastung von sonstigen Beziehungen 

- Regression und Übertragung sind Grundbedingung für Veränderungsprozesse 

- Verantwortung des Analytikers für einen verbindlichen, verlässlichen und hochfrequenten Rahmen angesichts des Maßes an Regression (daher weniger Regressionsförderung in niederfrequentem Setting!)

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Kompromissbildung 

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- aus unbewussten Konflikten und Abwehrmechanismen resultiert eine bewusstseinsfähige Kompromissbildung (Wunsch wird kompromisshaft erfüllt) 

> Beispiele: Traum, Witz, Fehlleistung

- Psychopathologisches Symptom ist eine dysfunktionale, habituelle Kompromissbildung hinsichtlich eines psychischen Konflikts

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Psychoanalytische Störungsmodelle 

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TESTE DEIN WISSEN

- Ausdruck unbewusster Konflikte, deren Integration nicht gelungen ist und die sich deshalb behindernd auswirken

- Ausdruck nur eingeschränkt verfügbarer Funktionen, die den Umgang mit inneren und äußeren Anforderungen erschweren

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Unbewusste Bedeutung 

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- Unbewusste Bedeutung von Traum, Witz, Fehlleistung und Symptom

> kein Finden unbewusster Bedeutungen, sondern Rekonstruktion der Entstellungsmechanismen (Abwehr)

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Zugangswege zum Unbewussten 

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TESTE DEIN WISSEN

- Übertragung: Aktualisierungen vergangener Beziehungserfahrungen in der analytischen Beziehung 

- Vertiefung durch Förderung der Regression

> hohe Stundenfrequenz, abwartendes Zuhören, Abstinenz: analytische Haltung

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Psychoanalytische Grundregeln

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freie Assoziation: 

> Patient*innen sollen ohne kritische Auswahl alles sagen, was ihnen in den Sinn kommt, auch wenn es für unrichtig, nicht dazugehörig, unsinnig oder unangenehm gehalten wird 


gleichschwebende Aufmerksamkeit:

- Assoziationen müssen nicht nur auch gesagt, sondern auch gehört werden

- abwartendes Zuhören

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Struktur (Rudolf, 2008)

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TESTE DEIN WISSEN

- ein ganzheitliches und relativ zeitstabiles Gefüge von psychischen Dispositionen

- beeinflusst den Verlauf intrapsychischer Prozesse und die Gestaltung intrapersoneller Beziehungen 

- beinhaltet die Erfahrungen eines Individuums, die in der Gegenwart wirksam werden

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TESTE DEIN WISSEN

Gegenübertragung 

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TESTE DEIN WISSEN

- Gesamtheit aller unserer emotionalen Reaktionen, die im Kontakt mit Patient*innen entstehen, mögen ihren Ursprung in den Patient*innen oder in uns haben 

- Innere Beantwortung der Übertragung des Analysanden durch den Analytiker als Gegenübertragung!

- komplementäre und konkordante Identifizierung in der Gegenübertragung:

> Konkordant: Identifizierung mit Selbstanteilen de Analysand*innen

> Komplementär: Identifizierung mit Anteilen der inneren Objekte der Analysand*innen

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TESTE DEIN WISSEN

3 Verständnisformen von Struktur in der Psychoanalyse 

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TESTE DEIN WISSEN

- Struktur als geschichtlich erworbenes, aber aktuell festgefügtes Ensemble von Persönlichkeitseigenschaften 

- Struktur als Zusammenspiel seelischer Kräfte wie z.B. von Ich, Es und Überich im Strukturmodell Freuds

- Das Denken in Strukturniveaus bzw. Integrationsniveaus der psychischen Struktur 

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Funktion der Struktur (Rudolf) 

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TESTE DEIN WISSEN

- intrapsychische und psychosomatische Organisation und Regulation

- Wohlbefinden und Selbstwertgefühl sicherstellen

- interpersonell die Beziehungen zu wichtigen Anderen auf eine individuell befriedigende Weise aufrechterhalten

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Q:

Abwehr vs. Widerstand 

A:

Abwehr:

- betrifft Inhalte der Therapie

- richtet sich gegen das Bewusstwerden z.B. einer bestimmten Emotion


Widerstand: 

- betrifft Ebene der therapeutischen Beeinflussung

- richtet sich gegen das Wirksamwerden einer Intervention

> Widerstand ist immer auf das Therapieziel bezogen 

Q:

Übertragung 

A:

- „falsche Verknüpfung“, Übertragung von Vorstellungen, Erwartungen, Fantasien, Affekten, Triebwünschen „auf den Arzt“, die aus infantilem Beziehungserleben stammen

- vom größten Hindernis zum mächtigsten Hilfsmittel 

- Übertragung als Behandlungswiderstand

- vergangene konflikthafte Beziehungserfahrungen, die aus Erfahrungen mit Bezugspersonen in der Kindheit stammen, werden in den gegenwärtigen Beziehungen aktualisiert und prägen diese unbewusst

Q:

Regression und Übertragung 

A:

- Regression begünstigt eine Intensivierung der Übertragung 

> wird in Psychoanalyse behandlungstechnisch systematisch genutzt 

- Regressionsförderung > Herstellen einer Übertragungsneurose

- Zentrierung der neurotischen Symptome auf den Analytiker > Entlastung von sonstigen Beziehungen 

- Regression und Übertragung sind Grundbedingung für Veränderungsprozesse 

- Verantwortung des Analytikers für einen verbindlichen, verlässlichen und hochfrequenten Rahmen angesichts des Maßes an Regression (daher weniger Regressionsförderung in niederfrequentem Setting!)

Q:

Kompromissbildung 

A:

- aus unbewussten Konflikten und Abwehrmechanismen resultiert eine bewusstseinsfähige Kompromissbildung (Wunsch wird kompromisshaft erfüllt) 

> Beispiele: Traum, Witz, Fehlleistung

- Psychopathologisches Symptom ist eine dysfunktionale, habituelle Kompromissbildung hinsichtlich eines psychischen Konflikts

Q:

Psychoanalytische Störungsmodelle 

A:

- Ausdruck unbewusster Konflikte, deren Integration nicht gelungen ist und die sich deshalb behindernd auswirken

- Ausdruck nur eingeschränkt verfügbarer Funktionen, die den Umgang mit inneren und äußeren Anforderungen erschweren

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Q:

Unbewusste Bedeutung 

A:

- Unbewusste Bedeutung von Traum, Witz, Fehlleistung und Symptom

> kein Finden unbewusster Bedeutungen, sondern Rekonstruktion der Entstellungsmechanismen (Abwehr)

Q:

Zugangswege zum Unbewussten 

A:

- Übertragung: Aktualisierungen vergangener Beziehungserfahrungen in der analytischen Beziehung 

- Vertiefung durch Förderung der Regression

> hohe Stundenfrequenz, abwartendes Zuhören, Abstinenz: analytische Haltung

Q:

Psychoanalytische Grundregeln

A:

freie Assoziation: 

> Patient*innen sollen ohne kritische Auswahl alles sagen, was ihnen in den Sinn kommt, auch wenn es für unrichtig, nicht dazugehörig, unsinnig oder unangenehm gehalten wird 


gleichschwebende Aufmerksamkeit:

- Assoziationen müssen nicht nur auch gesagt, sondern auch gehört werden

- abwartendes Zuhören

Q:

Struktur (Rudolf, 2008)

A:

- ein ganzheitliches und relativ zeitstabiles Gefüge von psychischen Dispositionen

- beeinflusst den Verlauf intrapsychischer Prozesse und die Gestaltung intrapersoneller Beziehungen 

- beinhaltet die Erfahrungen eines Individuums, die in der Gegenwart wirksam werden

Q:

Gegenübertragung 

A:

- Gesamtheit aller unserer emotionalen Reaktionen, die im Kontakt mit Patient*innen entstehen, mögen ihren Ursprung in den Patient*innen oder in uns haben 

- Innere Beantwortung der Übertragung des Analysanden durch den Analytiker als Gegenübertragung!

- komplementäre und konkordante Identifizierung in der Gegenübertragung:

> Konkordant: Identifizierung mit Selbstanteilen de Analysand*innen

> Komplementär: Identifizierung mit Anteilen der inneren Objekte der Analysand*innen

Q:

3 Verständnisformen von Struktur in der Psychoanalyse 

A:

- Struktur als geschichtlich erworbenes, aber aktuell festgefügtes Ensemble von Persönlichkeitseigenschaften 

- Struktur als Zusammenspiel seelischer Kräfte wie z.B. von Ich, Es und Überich im Strukturmodell Freuds

- Das Denken in Strukturniveaus bzw. Integrationsniveaus der psychischen Struktur 

Q:

Funktion der Struktur (Rudolf) 

A:

- intrapsychische und psychosomatische Organisation und Regulation

- Wohlbefinden und Selbstwertgefühl sicherstellen

- interpersonell die Beziehungen zu wichtigen Anderen auf eine individuell befriedigende Weise aufrechterhalten

VL3: Psychodynamische Grundbegriffe

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