VL11: Dialektisch-Behaviorale Therapie at Medical School Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für VL11: Dialektisch-Behaviorale Therapie an der Medical School Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Skilltraining: Stresstoleranz 

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TESTE DEIN WISSEN

Wege finden, um unangenehme Ereignisse und Gefühle zu ertragen, wenn sich die Situation nicht verhindern lässt

> Krisen aushalten und überleben

> Stresstoleranzskills erst anwenden, wenn Spannung über 70%; unter 70% wieder beenden

1) Sich ablenken durch Aktivitäten, Körperempfindungen etc. 

2) Sich beruhigen mit Hilfe der 5 Sinne 

3) Den Augenblick verändern/verbessern durch Fantasie, Meditation, Selbstermutigung etc. 

4) An das Pro und Contra denken > was spricht für und gegen dysfunktionales Verhalten?

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TESTE DEIN WISSEN

Pathogenese Modell nach M. Linehan (Entstehung) 

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TESTE DEIN WISSEN

psychophysiologisches Defizit der Emotionsregulation + invalidierendes Umfeld

> führt zu Störung der Affekregulation 

(= Emotionale Vulnerabilität bei mangelhafter Ausprägung von Coping-Strategien)

> dadurch entsteht dysfunktionales Verhalten zur Spannungsreduktion 

> daraus resultiert eine intrapsychische und interaktionelle chronifizierte Störung 

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Zentrales Ziel des Skilltrainings 

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TESTE DEIN WISSEN

- Fertigkeiten lernen und verbessern mit deren Hilfe Patient*Innen Verhaltens-, Gefühls- und Denkmuster verändern können, die zu Schwierigkeiten und seelischen Belastungen in Ihrem Leben führen

> jedes erwünschte Verhalten = Fertigkeit

> Patienten verwenden oft Skills ohne es zu wissen 

> Fertigkeiten sollen so oft wie möglich beim Namen genannt werden 

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TESTE DEIN WISSEN

Skilltraining: innere Achtsamkeit 

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TESTE DEIN WISSEN

- Bewusst Kontrolle erleben über Gedanken, Gefühle, Handlungen, den Körper und die Situation

> Satellitenposition („innerer Beobachter“)

> Erst wenn ich weiß, was in mir vorgeht, kann ich etwas verändern

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TESTE DEIN WISSEN

Pathogenese Modell: Invalidierendes Umfeld 

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TESTE DEIN WISSEN

Reaktionen (v.a. emotionaler Art) und die Mitteilung persönlicher Erfahrungen werden:

- nicht als stimmige Selbstbeschreibungen akzeptiert

- nicht als adäquate Reaktionen auf Ereignisse registriert

- nicht wahrgenommen, trivialisiert oder zurückgewiesen

- direkt kritisiert oder bestraft

- als sozial unakzeptabel charakterisiert (faul, naiv…)

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Pathogenese Modell: Invalidierendes Umfeld > Konsequenzen 

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TESTE DEIN WISSEN

Das Umfeld lehrt das Individuum nicht:

- Gefühle richtig zu benennen und mitzuteilen

- Wie es seine Gefühle regulieren soll

- Probleme, die zu den schmerzlichen Gefühlen führen, zu lösen

- Vertrauen in die eigenen emotionalen und kognitiven Erfahrungen als adäquate Antworten auf Ereignisse zu entwickeln


stattdessen lehrt das Umfeld:

- Seine eigenen Erfahrungen permanent in Frage zu stellen und die soziale Umwelt nach Hinweisen abzusuchen, wie es denken, fühlen und handeln soll 

- Eine entwertende Haltung gegenüber den eigenen Gefühlen 

- Dass die Lösung von Problemen eigentlich ganz einfach ist 

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Pathogenese Modell: Affektregulationsstörung 

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Emotionale Vulnerabilität: 

1) Hohe Sensitivität: prompte Reaktionen, niedrige Reizschwelle

2) Hohe Reaktivität: extreme Reaktionen, starke Erregungszustände beeinflussen kognitive Prozesse

3) Langsame Rückkehr zum Ausgangsniveau: langanhaltende Reaktionen, hohe Sensitivität für den nachfolgenden emotionalen Stimulus 

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Dialektische Beziehungsgestaltung 

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TESTE DEIN WISSEN

- direkter Spiegel des Verhaltens des Patienten > wie auf einer Wippe soll Gleichgewicht gehalten werden > geht der Patient einen Schritt zurück tut der Therapeut das auch

Beispiele:

- Balance zwischen einem Miteinander arbeiten aber eigene Grenzen beachten

- Gleichgewicht zwischen Akzeptanz und angestrebter Veränderung 

- wohlwollendes Sorgen und gleichzeitiges Fordern 

- im Moment sein aber der Zielhierarchie folgen 


>> Verhalten des Patienten soll direkt im Moment gespiegelt werden damit Konsequenzen aufgezeigt werden 

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Commitment Strategien: wofür Commitment?

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TESTE DEIN WISSEN

- Commitment = Selbstverpflichung

- Wofür Commitment?

> Non-Suizid-Commitment, Therapievertrag, Therapieziele/Therapiebausteine, Thema der Therapiestunde, Teilnahme an der Skillsgruppe

> Therapieverträge gelten für Pateinten UND Therapeuten!

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Commitment Strategien 

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- pro und contra: negative Konsequenzen und Argumente gegen Zweifel finden 

- Fuß in der Tür: einfache Anforderung wird von schwieriger gefolgt 

- Advocatus Diaboli: bei schwacher Zustimmung des Patient*In Argumente entwickeln, die gegen eine Zustimmung sprechen > verstärkt Gefühl der Wahlmöglichkeit und Kontrolle 

- Cheerleading: kleinste Fortschritte verstärken/belohnen, betonen dass Patient alle Ressourcen in sich hat um Schwierigkeiten zu bewältigen 

- Betonen der freien Wahlmöglichkeit: es gibt Regeln in der Therapie, aber die Teilnahme an der Therapie ist freiwillig 

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Definition Validierung 

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TESTE DEIN WISSEN

Dem Gegenüber vermitteln, dass seine subjektive Sicht der Dinge für ihn stimmig und daher nachvollziehbar ist

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Validierungsstrategien 

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- Zuhören und Beobachten > interessiert, erinnern, nachfragen, nicht werten 

- genaue Reflektion > vermitteln dass gehört und verstanden wurde, nicht-urteilende Haltung 

- Verbalisieren > vom Patienten erlebte Emotionen, Gedanken oder Verhaltensmuster aussprechen, starke Validierung weil Pat. seiner eigenen Wahrnehmung oft misstraut, deutlich machen dass Reaktionen vom Pat. nachvollziehbar sind 

- Validierung vergangener Lernerfahrungen oder biologischer Dysfunktionen: Betonung dass Reaktion angesichts biologischer Dysfunktion normal ist (Verstehen ist nicht gleich Gutheißen)

- Validierung von gegenwärtigen Umständen: Therapeut sagt Verhalten ist aufgrund eines gegenwärtigen Stimulus nachvollziehbar, Fokus auf objektive Sicht des Patienten

- Patient als valide behandeln - radikale Echtheit: Verhalten wird an Norm gemessen, Therapeut glaubt an Patienten und seine/ihre Fähigkeiten 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen VL11: Dialektisch-Behaviorale Therapie Kurs an der Medical School Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Skilltraining: Stresstoleranz 

A:

Wege finden, um unangenehme Ereignisse und Gefühle zu ertragen, wenn sich die Situation nicht verhindern lässt

> Krisen aushalten und überleben

> Stresstoleranzskills erst anwenden, wenn Spannung über 70%; unter 70% wieder beenden

1) Sich ablenken durch Aktivitäten, Körperempfindungen etc. 

2) Sich beruhigen mit Hilfe der 5 Sinne 

3) Den Augenblick verändern/verbessern durch Fantasie, Meditation, Selbstermutigung etc. 

4) An das Pro und Contra denken > was spricht für und gegen dysfunktionales Verhalten?

Q:

Pathogenese Modell nach M. Linehan (Entstehung) 

A:

psychophysiologisches Defizit der Emotionsregulation + invalidierendes Umfeld

> führt zu Störung der Affekregulation 

(= Emotionale Vulnerabilität bei mangelhafter Ausprägung von Coping-Strategien)

> dadurch entsteht dysfunktionales Verhalten zur Spannungsreduktion 

> daraus resultiert eine intrapsychische und interaktionelle chronifizierte Störung 

Q:

Zentrales Ziel des Skilltrainings 

A:

- Fertigkeiten lernen und verbessern mit deren Hilfe Patient*Innen Verhaltens-, Gefühls- und Denkmuster verändern können, die zu Schwierigkeiten und seelischen Belastungen in Ihrem Leben führen

> jedes erwünschte Verhalten = Fertigkeit

> Patienten verwenden oft Skills ohne es zu wissen 

> Fertigkeiten sollen so oft wie möglich beim Namen genannt werden 

Q:

Skilltraining: innere Achtsamkeit 

A:

- Bewusst Kontrolle erleben über Gedanken, Gefühle, Handlungen, den Körper und die Situation

> Satellitenposition („innerer Beobachter“)

> Erst wenn ich weiß, was in mir vorgeht, kann ich etwas verändern

Q:

Pathogenese Modell: Invalidierendes Umfeld 

A:

Reaktionen (v.a. emotionaler Art) und die Mitteilung persönlicher Erfahrungen werden:

- nicht als stimmige Selbstbeschreibungen akzeptiert

- nicht als adäquate Reaktionen auf Ereignisse registriert

- nicht wahrgenommen, trivialisiert oder zurückgewiesen

- direkt kritisiert oder bestraft

- als sozial unakzeptabel charakterisiert (faul, naiv…)

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Q:

Pathogenese Modell: Invalidierendes Umfeld > Konsequenzen 

A:

Das Umfeld lehrt das Individuum nicht:

- Gefühle richtig zu benennen und mitzuteilen

- Wie es seine Gefühle regulieren soll

- Probleme, die zu den schmerzlichen Gefühlen führen, zu lösen

- Vertrauen in die eigenen emotionalen und kognitiven Erfahrungen als adäquate Antworten auf Ereignisse zu entwickeln


stattdessen lehrt das Umfeld:

- Seine eigenen Erfahrungen permanent in Frage zu stellen und die soziale Umwelt nach Hinweisen abzusuchen, wie es denken, fühlen und handeln soll 

- Eine entwertende Haltung gegenüber den eigenen Gefühlen 

- Dass die Lösung von Problemen eigentlich ganz einfach ist 

Q:

Pathogenese Modell: Affektregulationsstörung 

A:

Emotionale Vulnerabilität: 

1) Hohe Sensitivität: prompte Reaktionen, niedrige Reizschwelle

2) Hohe Reaktivität: extreme Reaktionen, starke Erregungszustände beeinflussen kognitive Prozesse

3) Langsame Rückkehr zum Ausgangsniveau: langanhaltende Reaktionen, hohe Sensitivität für den nachfolgenden emotionalen Stimulus 

Q:

Dialektische Beziehungsgestaltung 

A:

- direkter Spiegel des Verhaltens des Patienten > wie auf einer Wippe soll Gleichgewicht gehalten werden > geht der Patient einen Schritt zurück tut der Therapeut das auch

Beispiele:

- Balance zwischen einem Miteinander arbeiten aber eigene Grenzen beachten

- Gleichgewicht zwischen Akzeptanz und angestrebter Veränderung 

- wohlwollendes Sorgen und gleichzeitiges Fordern 

- im Moment sein aber der Zielhierarchie folgen 


>> Verhalten des Patienten soll direkt im Moment gespiegelt werden damit Konsequenzen aufgezeigt werden 

Q:

Commitment Strategien: wofür Commitment?

A:

- Commitment = Selbstverpflichung

- Wofür Commitment?

> Non-Suizid-Commitment, Therapievertrag, Therapieziele/Therapiebausteine, Thema der Therapiestunde, Teilnahme an der Skillsgruppe

> Therapieverträge gelten für Pateinten UND Therapeuten!

Q:

Commitment Strategien 

A:

- pro und contra: negative Konsequenzen und Argumente gegen Zweifel finden 

- Fuß in der Tür: einfache Anforderung wird von schwieriger gefolgt 

- Advocatus Diaboli: bei schwacher Zustimmung des Patient*In Argumente entwickeln, die gegen eine Zustimmung sprechen > verstärkt Gefühl der Wahlmöglichkeit und Kontrolle 

- Cheerleading: kleinste Fortschritte verstärken/belohnen, betonen dass Patient alle Ressourcen in sich hat um Schwierigkeiten zu bewältigen 

- Betonen der freien Wahlmöglichkeit: es gibt Regeln in der Therapie, aber die Teilnahme an der Therapie ist freiwillig 

Q:

Definition Validierung 

A:

Dem Gegenüber vermitteln, dass seine subjektive Sicht der Dinge für ihn stimmig und daher nachvollziehbar ist

Q:

Validierungsstrategien 

A:

- Zuhören und Beobachten > interessiert, erinnern, nachfragen, nicht werten 

- genaue Reflektion > vermitteln dass gehört und verstanden wurde, nicht-urteilende Haltung 

- Verbalisieren > vom Patienten erlebte Emotionen, Gedanken oder Verhaltensmuster aussprechen, starke Validierung weil Pat. seiner eigenen Wahrnehmung oft misstraut, deutlich machen dass Reaktionen vom Pat. nachvollziehbar sind 

- Validierung vergangener Lernerfahrungen oder biologischer Dysfunktionen: Betonung dass Reaktion angesichts biologischer Dysfunktion normal ist (Verstehen ist nicht gleich Gutheißen)

- Validierung von gegenwärtigen Umständen: Therapeut sagt Verhalten ist aufgrund eines gegenwärtigen Stimulus nachvollziehbar, Fokus auf objektive Sicht des Patienten

- Patient als valide behandeln - radikale Echtheit: Verhalten wird an Norm gemessen, Therapeut glaubt an Patienten und seine/ihre Fähigkeiten 

VL11: Dialektisch-Behaviorale Therapie

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