VL 7: Phasen Der Psychotherapie: Therapieanfang Und -mitte at Medical School Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für VL 7: Phasen der Psychotherapie: Therapieanfang und -mitte an der Medical School Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Bedeutung der Affekte 

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TESTE DEIN WISSEN

- Arbeit am emotionalen Erleben und an den Affekten steht im Zentrum der TFP!!

- Negative Affekte machen einen beträchtlichen Teil des Leidensdrucks aus 

- Fehlverarbeitungen von Affekten können zu vielfältigen Symptombildungen führen 

- Affekte steuern die interpersonellen Beziehungen 


> Affekt als Schlüssel zum Verständnis des aktuellen Konflikts

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TESTE DEIN WISSEN

Welche verschiedenen psychodynamischen Modelle gibt es? 

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Fürstenau (1977): 

Analytischer Prozess ist analog zur frühkindlichen Entwicklung mit sieben regelhaft aufeinander folgenden Phasen.

Weiss et al. (1986):

Fortschritt im Prozess da unbewusste pathogene Überzeugungen widerlegt werden konnten: 

- P ist unbewusst motiviert zur Veränderung, aber pathogene Überzeugungen stehen im Weg 

- Wiederholung kindlicher Erfahrungen in der Übertragungsbeziehung unbewusst, um
pathogene Überzeugungen zu überprüfen (Übertragungstests).
- T muss sich konträr zu den pathog. Überzeugungen verhalten & sie widerlegen.

- Dann kann P sein Wunsch-Abwehr-Muster durch entstehende Sicherheit aufheben

Thomä & Kächele (2006):

Psychoanalytische Therapie ist eine fortgesetzte zeitlich nicht befristete Fokaltherapie mit wechselndem inhaltlichem Fokus

Safran & Muran (2000):

gibt keinen inhaltlichen Fokus

- Von Moment zu Moment die Beziehung zwischen P & T im Hier und Jetzt wahrnehmen und diese Begegnung gemeinsam aus einer Metaperspektive heraus zu explorieren

- Dialektische Spannung zwischen Individuation & Bezogenheit in der Therapiebeziehung

- zeitlich klar begrenzte Dauer des Therapieprozesses als Widerspiegelung der Realität

Stern (2010):

- Bedeutung des impliziten Beziehungswissens im Vordergrund
- „Momente der Begegnung“: intersubjektive Momente, die P und T gemeinsam konstruieren und in
denen beide authentisch, einzigartig und persönlich aufeinander reagieren, was dazu führt, dass sich
der intersubjektive Kontext und das implizite Beziehungswissen verändern

Gumz (2008, 2012, 2014):

- Beziehung zwischen P und T ist ein komplexes selbstorganisierendes System mit stabilen und
instabilen Episoden und abrupten Übergängen


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Psychotherapeutischer Prozess (Gumz et al. 2014)

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TESTE DEIN WISSEN

- konkret ablaufende Veränderungen über die Zeit 

- es werden Ereignisse der jetzigen und der vorangegangenen Sitzung betrachtet

- hängt vom Prozessmodell ab: was Therapeut*in für wesentlich hält, worauf geachtet wird, wie gehandelt wird und wie Geschehnisse bewertet werden

- wozu Prozessmodell? damit Therapeut*in stereotypisches Handeln vermeidet und um nützliche Informationen nicht zu übersehen 

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Modelle psychodynamischer Prozesse:

Thomä & Kächele (2006)

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TESTE DEIN WISSEN

 - Psychoanalytische Therapie ist eine fortgesetzte zeitlich nicht befristete Fokaltherapie (Art der PA entwickelt von Balint) mit wechselndem inhaltlichen Fokus

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TESTE DEIN WISSEN

Modelle psychodynamischer Prozesse: 

Safran & Muran (2000)


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TESTE DEIN WISSEN

- es gibt keinen inhaltlichen Fokus

- von Moment zu Moment > heißt die Beziehung zwischen Patient*in und Therapeut*in im Hier und Jetzt wahrnehmen

> Begegnung gemeinsam aus Metaperspektive heraus explorieren (über "unseren" Dialog sprechen)

- Spannung zwischen Individuation und Bezogenheit in der Therapiebeziehung

- zeitlich klar begrenzte Dauer des Therapieprozesses 

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TESTE DEIN WISSEN

Modelle psychodynamischer Prozesse: 

Stern (2010) 

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TESTE DEIN WISSEN

- Fokus: implizites Beziehungswissen

- "Momente der Begegnung"

> Therapeut*in und Patient*in konstruieren gemeinsam intersubjektive Momente 

> beide sind hierbei authentisch und reagieren aufeinander

> das führt dazu, dass sich der intersubjektive Kontext und das implizite Beziehungswissen verändern 

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Therapeutisches Arbeitsbündnis - Konzepte: 3 therapeutische Basisvariablen (Rogers, 1993)

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TESTE DEIN WISSEN

- bedingungslose positive Wertschätzung 

- Empathie 

- Kongruenz (Echtheit und Transparenz seitens des/der Therapeut*in)

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TESTE DEIN WISSEN

Therapeutisches Arbeitsbündnis - Konzepte: Helping Alliance (Luborsky, 1999) 

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1. Gefühl, dass geholfen wird 

2. Zusammenarbeit bezüglich der Behandlungsziele 

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TESTE DEIN WISSEN

Problemaktivierung 

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TESTE DEIN WISSEN

- Therapeutischer Prozess erfordert Veränderbarkeit der Problematik

> Veränderbarkeit gelingt am besten unmittelbar im aktuellen Erleben und Verhalten

- Problemaktivierung ist empirisch belegter Wirkfaktor der PT 

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TESTE DEIN WISSEN

Techniken zur Entfaltung der Problematik im Hier und Jetzt

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TESTE DEIN WISSEN

- Auf emotional bedeutsame Aspekte achten > "wie ging es ihnen dabei?"

- Zur konkreten Schilderung von Beziehungsepisoden anregen 

- nach Einfällen fragen > "woran müssen Sie dabei noch denken?"

- Zu Vermutungen und Fantasien anregen

- Angaben des/der Patient*in vorsichtig hinterfragen > "haben Sie dabei wirklich nichts empfunden?"

- Emotionale Aspekte in der aktuellen therapeutischen Beziehung unter Beachtung des Arbeitsbündnisses ansprechen

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TESTE DEIN WISSEN

Modelle psychodynamischer Prozesse: 

Gumz (2008, 2012, 2014) 

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TESTE DEIN WISSEN

Beziehung zwischen Patient*in und Therapeut*in:

> ist ein komplexes selbstorganisierendes System mit stabilen und instabilen Episoden und abrupten Übergängen

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TESTE DEIN WISSEN

Therapeutisches Arbeitsbündnis - Konzepte: 

3 Aspekte der therapeutischen Beziehung (Greenson 1981, 2007=

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TESTE DEIN WISSEN

- Übertragungsbeziehung 

- Realbeziehung 

- Arbeitsbeziehung 

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Beispielhafte Karteikarten für deinen VL 7: Phasen der Psychotherapie: Therapieanfang und -mitte Kurs an der Medical School Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Bedeutung der Affekte 

A:

- Arbeit am emotionalen Erleben und an den Affekten steht im Zentrum der TFP!!

- Negative Affekte machen einen beträchtlichen Teil des Leidensdrucks aus 

- Fehlverarbeitungen von Affekten können zu vielfältigen Symptombildungen führen 

- Affekte steuern die interpersonellen Beziehungen 


> Affekt als Schlüssel zum Verständnis des aktuellen Konflikts

Q:

Welche verschiedenen psychodynamischen Modelle gibt es? 

A:

Fürstenau (1977): 

Analytischer Prozess ist analog zur frühkindlichen Entwicklung mit sieben regelhaft aufeinander folgenden Phasen.

Weiss et al. (1986):

Fortschritt im Prozess da unbewusste pathogene Überzeugungen widerlegt werden konnten: 

- P ist unbewusst motiviert zur Veränderung, aber pathogene Überzeugungen stehen im Weg 

- Wiederholung kindlicher Erfahrungen in der Übertragungsbeziehung unbewusst, um
pathogene Überzeugungen zu überprüfen (Übertragungstests).
- T muss sich konträr zu den pathog. Überzeugungen verhalten & sie widerlegen.

- Dann kann P sein Wunsch-Abwehr-Muster durch entstehende Sicherheit aufheben

Thomä & Kächele (2006):

Psychoanalytische Therapie ist eine fortgesetzte zeitlich nicht befristete Fokaltherapie mit wechselndem inhaltlichem Fokus

Safran & Muran (2000):

gibt keinen inhaltlichen Fokus

- Von Moment zu Moment die Beziehung zwischen P & T im Hier und Jetzt wahrnehmen und diese Begegnung gemeinsam aus einer Metaperspektive heraus zu explorieren

- Dialektische Spannung zwischen Individuation & Bezogenheit in der Therapiebeziehung

- zeitlich klar begrenzte Dauer des Therapieprozesses als Widerspiegelung der Realität

Stern (2010):

- Bedeutung des impliziten Beziehungswissens im Vordergrund
- „Momente der Begegnung“: intersubjektive Momente, die P und T gemeinsam konstruieren und in
denen beide authentisch, einzigartig und persönlich aufeinander reagieren, was dazu führt, dass sich
der intersubjektive Kontext und das implizite Beziehungswissen verändern

Gumz (2008, 2012, 2014):

- Beziehung zwischen P und T ist ein komplexes selbstorganisierendes System mit stabilen und
instabilen Episoden und abrupten Übergängen


Q:

Psychotherapeutischer Prozess (Gumz et al. 2014)

A:

- konkret ablaufende Veränderungen über die Zeit 

- es werden Ereignisse der jetzigen und der vorangegangenen Sitzung betrachtet

- hängt vom Prozessmodell ab: was Therapeut*in für wesentlich hält, worauf geachtet wird, wie gehandelt wird und wie Geschehnisse bewertet werden

- wozu Prozessmodell? damit Therapeut*in stereotypisches Handeln vermeidet und um nützliche Informationen nicht zu übersehen 

Q:

Modelle psychodynamischer Prozesse:

Thomä & Kächele (2006)

A:

 - Psychoanalytische Therapie ist eine fortgesetzte zeitlich nicht befristete Fokaltherapie (Art der PA entwickelt von Balint) mit wechselndem inhaltlichen Fokus

Q:

Modelle psychodynamischer Prozesse: 

Safran & Muran (2000)


A:

- es gibt keinen inhaltlichen Fokus

- von Moment zu Moment > heißt die Beziehung zwischen Patient*in und Therapeut*in im Hier und Jetzt wahrnehmen

> Begegnung gemeinsam aus Metaperspektive heraus explorieren (über "unseren" Dialog sprechen)

- Spannung zwischen Individuation und Bezogenheit in der Therapiebeziehung

- zeitlich klar begrenzte Dauer des Therapieprozesses 

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Modelle psychodynamischer Prozesse: 

Stern (2010) 

A:

- Fokus: implizites Beziehungswissen

- "Momente der Begegnung"

> Therapeut*in und Patient*in konstruieren gemeinsam intersubjektive Momente 

> beide sind hierbei authentisch und reagieren aufeinander

> das führt dazu, dass sich der intersubjektive Kontext und das implizite Beziehungswissen verändern 

Q:

Therapeutisches Arbeitsbündnis - Konzepte: 3 therapeutische Basisvariablen (Rogers, 1993)

A:

- bedingungslose positive Wertschätzung 

- Empathie 

- Kongruenz (Echtheit und Transparenz seitens des/der Therapeut*in)

Q:

Therapeutisches Arbeitsbündnis - Konzepte: Helping Alliance (Luborsky, 1999) 

A:

1. Gefühl, dass geholfen wird 

2. Zusammenarbeit bezüglich der Behandlungsziele 

Q:

Problemaktivierung 

A:

- Therapeutischer Prozess erfordert Veränderbarkeit der Problematik

> Veränderbarkeit gelingt am besten unmittelbar im aktuellen Erleben und Verhalten

- Problemaktivierung ist empirisch belegter Wirkfaktor der PT 

Q:

Techniken zur Entfaltung der Problematik im Hier und Jetzt

A:

- Auf emotional bedeutsame Aspekte achten > "wie ging es ihnen dabei?"

- Zur konkreten Schilderung von Beziehungsepisoden anregen 

- nach Einfällen fragen > "woran müssen Sie dabei noch denken?"

- Zu Vermutungen und Fantasien anregen

- Angaben des/der Patient*in vorsichtig hinterfragen > "haben Sie dabei wirklich nichts empfunden?"

- Emotionale Aspekte in der aktuellen therapeutischen Beziehung unter Beachtung des Arbeitsbündnisses ansprechen

Q:

Modelle psychodynamischer Prozesse: 

Gumz (2008, 2012, 2014) 

A:

Beziehung zwischen Patient*in und Therapeut*in:

> ist ein komplexes selbstorganisierendes System mit stabilen und instabilen Episoden und abrupten Übergängen

Q:

Therapeutisches Arbeitsbündnis - Konzepte: 

3 Aspekte der therapeutischen Beziehung (Greenson 1981, 2007=

A:

- Übertragungsbeziehung 

- Realbeziehung 

- Arbeitsbeziehung 

VL 7:  Phasen der Psychotherapie: Therapieanfang und -mitte

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