Session 6: Persönlichkeitsbereiche III at Medical School Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Session 6: Persönlichkeitsbereiche III an der Medical School Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Lässt sich das Selbstkonzept gezielt verändern? Welche Arten von Interventionen sind besonders effektiv?  

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TESTE DEIN WISSEN

1. Das Selbstkonzept lässt sich mit Selbstkonzeptinterventionen verändern 

2. Eine höhere Effektivität wurde bei folgenden Interventionen festgestellt 

  1. Fokus auf bestimmten (nicht auf multiplen) Aspekten 
  2. Direkte (keine indirekten) Programme 
  3. Therapie (keine Prävention) 
    1. Effektiver als Prävention, weil höheren Spielraum, gesunde Menschen haben schon einen hohen Selbstwert 
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Komponenten des Selbst unterscheidet Dan McAdams? Wann entwickeln sich diese jeweils?  

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TESTE DEIN WISSEN

1. Social Actor 

  1. Entwickelt sich ab dem 18. Lebensmonat (wenn das Kind sein eigenes Spiegelbild erkennt) 
  2. Mensch definiert sich selbst und andere anhand des Verhaltens in sozialen Situationen 

2. Motivated Agent 

  1. Entwickelt sich ab dem 4. Lebensjahr 
  2. Mensch erkennt, dass Verhalten beobachtbar ist, aber die Handlungsabsicht und die Ziele von außen nicht erkennbar sind 
  3. Also erkenne ich, was ein Mensch tut, aber nicht warum.  

3. Autobiographical Authors 

  1. Entwickelt sich im Jugendalter und jungen Erwachsenenalter 
  2. Gefühl für zeitliche Kontinuität und Identität 
  3. Also kann ich mich und meine Biographie in ein kohärentes, konsistentes Bild meiner Entwicklung einfügen 
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Teile des Selbstkonzepts lassen sich besser via Selbstbericht bzw. via Fremdbericht erfassen und warum? 

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TESTE DEIN WISSEN

1. Teile der Persönlichkeit wie Gedanken, Gefühle, intimes Verhalten und Biographie lassen sich gut mittels Selbstberichten erfassen, weil sie von außen nicht beobachtbar ist.  

2. Fremdberichte sind geeignet, wenn Blind spots auftreten, wir nicht genug oder zu viel Informationen über uns selbst haben oder unseren Selbstwert verzerren 

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist das Selbstwertgefühl und wie ist es strukturiert?  

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TESTE DEIN WISSEN

1. Selbstwertgefühl  

  1. = die affektive Bewertung der eigenen Person, also wie zufrieden bin ich mit mir, welche Einstellung habe ich mir selbst gegenüber 

2. Es ist hierarchisch organisiert in 

  1. Das allgemeine Selbstwertgefühl 
  2. Und das bereichsspezifische Selbstwertgefühl 

1. Es ist im Kindesalter gering stabil, ab Jugendalter steigend (wie bei big five) 

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Wie lässt sich das Selbstwertgefühl messen? Was sind Vor- und Nachteile einzelner Verfahren?  

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TESTE DEIN WISSEN

1. Es wird gemessen mit 

  1. Rosenberg Self Esteem Scale 
  2. Single Item Self Esteem Scale 
  3. Implicit Association Test 
  4. Self-Perception Profile for Adolescents 

2. Befunde mit Vorsicht zu genießen, weil einzelne Messinstrumente nicht miteinander verglichen werden können (Kinder nutzen andere Skala als Erwachsene, Vergleiche schwierig) 

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Merkmale (Indikatoren) vom Selbstwertgefühl sind für die psychische Gesundheit relevant und warum?  

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1. Ausprägung (Höhe) 

2. Langfristige Entwicklung 

3. Kurzfristige Fluktuation (Stabilität) 

4. Kontingenz: Ausmaß, in dem Fluktuation von externen Faktoren abhängt 

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TESTE DEIN WISSEN

Wie entwickelt sich das Selbstwertgefühl über die Lebensspanne?  

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TESTE DEIN WISSEN

1. Quadratischer Entwicklungsverlauf 

  1. Anstieg im jungen Erwachsenenalter 
  2. Peak im mittleren Erwachsenenalter 
  3. Abnahme im hohen Erwachsenenalter 
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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie die Soziometer-Theorie. Inwiefern lässt sich hierdurch die Entwicklung des Selbstwertgefühls über die Lebensspanne erklären?  

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TESTE DEIN WISSEN

Die Theorie postuliert, dass unser Selbstwertgefühl als Signal für das Ausmaß fungiert, in dem wir uns von anderen Menschen akzeptiert oder abgelehnt fühlen (Selbstwertgefühl als Parameter) 

  1. Einflussfaktoren auf den subjektiv wahrgenommenen Beziehungswert 
    1. Objektiver Beziehungswert (Was hab ich für Fähigkeiten, Kompetenzen) 
    2. Selektive Bewertung einzelner Faktoren (Wie stark gewichte ich meine Leistung) 
    3. Selektive Aufmerksamkeit gegenüber Feedback 
    4. Wahl der Referenzgruppe (mit wem oder was vergleiche ich mich) 
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TESTE DEIN WISSEN

Nennen Sie wichtige Korrelate und Konsequenzen des Selbstwertgefühls.  

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TESTE DEIN WISSEN

Das Selbstwertgefühl wirkt sich auf verschiedene Bereiche aus 

  1. Positiv: 
    1. Bildung, beruflicher Erfolg 
    2. Soziale Unterstützung als Verstärker des Selbstwerts 
    3. Subjektives Wohlbefinden, Gesundheit (Personen mit höherem Selbstwert haben mehr Ressourcen im Falle von Krankheit schneller zu gesunden) 
  2. Negativ: 
    1. Stressreiche Lebensereignisse  
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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie den Big-Fish-Little-Pond- Effekt an einem Beispiel. 

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1. Beschreibt das Phänomen, dass SchülerInnen in einer leistungsschwächeren Klasse bessere Leistungen erbringen, weil soziale Vergleiche mit Mitschülerinnen positiv ausfallen.  

2. Vergleich nach unten 

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Aus welchen Komponenten besteht das Persönlichkeitsmerkmal Narzissmus?  

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TESTE DEIN WISSEN

1. Übermäßige Selbstliebe (wirkt so, aber dahinter steckt eigentlich ein negatives Selbstbild) 

2. Sehnsucht nach Macht und Anerkennung 

  1. Personen mit starken Narzissmuswerten zeichnen sich durch folgende Merkmale aus: 
    1. Aggressiv, Eingebildet, Mangelnde Impulskontrolle, Dominant, Manipulativ, Unfähigkeit mit Ablehnung und Misserfolg umzugehen 
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TESTE DEIN WISSEN

Worin unterscheiden sich das Persönlichkeitsmerkmal Narzissmus und die Narzisstische Persönlichkeitsstörung nach DSM-5?  

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1. Moderate Selbstüberschätzung ist normal und gesund 

2. Hohe Narzissmuswerte werden zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung, wenn sie übersteigert sind 

  1. Narzisstische Persönlichkeitsstörung  
    1. Tiefgreifende Muster von 
      1. Großartigkeit 
      2. Bedürfnis nach Bewunderung 
      3. Mangel an Einfühlungsvermögen 
    2. Beginn im frühen Erwachsenenalter 
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Q:

Lässt sich das Selbstkonzept gezielt verändern? Welche Arten von Interventionen sind besonders effektiv?  

A:

1. Das Selbstkonzept lässt sich mit Selbstkonzeptinterventionen verändern 

2. Eine höhere Effektivität wurde bei folgenden Interventionen festgestellt 

  1. Fokus auf bestimmten (nicht auf multiplen) Aspekten 
  2. Direkte (keine indirekten) Programme 
  3. Therapie (keine Prävention) 
    1. Effektiver als Prävention, weil höheren Spielraum, gesunde Menschen haben schon einen hohen Selbstwert 
Q:

Welche Komponenten des Selbst unterscheidet Dan McAdams? Wann entwickeln sich diese jeweils?  

A:

1. Social Actor 

  1. Entwickelt sich ab dem 18. Lebensmonat (wenn das Kind sein eigenes Spiegelbild erkennt) 
  2. Mensch definiert sich selbst und andere anhand des Verhaltens in sozialen Situationen 

2. Motivated Agent 

  1. Entwickelt sich ab dem 4. Lebensjahr 
  2. Mensch erkennt, dass Verhalten beobachtbar ist, aber die Handlungsabsicht und die Ziele von außen nicht erkennbar sind 
  3. Also erkenne ich, was ein Mensch tut, aber nicht warum.  

3. Autobiographical Authors 

  1. Entwickelt sich im Jugendalter und jungen Erwachsenenalter 
  2. Gefühl für zeitliche Kontinuität und Identität 
  3. Also kann ich mich und meine Biographie in ein kohärentes, konsistentes Bild meiner Entwicklung einfügen 
Q:

Welche Teile des Selbstkonzepts lassen sich besser via Selbstbericht bzw. via Fremdbericht erfassen und warum? 

A:

1. Teile der Persönlichkeit wie Gedanken, Gefühle, intimes Verhalten und Biographie lassen sich gut mittels Selbstberichten erfassen, weil sie von außen nicht beobachtbar ist.  

2. Fremdberichte sind geeignet, wenn Blind spots auftreten, wir nicht genug oder zu viel Informationen über uns selbst haben oder unseren Selbstwert verzerren 

Q:

Was ist das Selbstwertgefühl und wie ist es strukturiert?  

A:

1. Selbstwertgefühl  

  1. = die affektive Bewertung der eigenen Person, also wie zufrieden bin ich mit mir, welche Einstellung habe ich mir selbst gegenüber 

2. Es ist hierarchisch organisiert in 

  1. Das allgemeine Selbstwertgefühl 
  2. Und das bereichsspezifische Selbstwertgefühl 

1. Es ist im Kindesalter gering stabil, ab Jugendalter steigend (wie bei big five) 

Q:

Wie lässt sich das Selbstwertgefühl messen? Was sind Vor- und Nachteile einzelner Verfahren?  

A:

1. Es wird gemessen mit 

  1. Rosenberg Self Esteem Scale 
  2. Single Item Self Esteem Scale 
  3. Implicit Association Test 
  4. Self-Perception Profile for Adolescents 

2. Befunde mit Vorsicht zu genießen, weil einzelne Messinstrumente nicht miteinander verglichen werden können (Kinder nutzen andere Skala als Erwachsene, Vergleiche schwierig) 

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Q:

Welche Merkmale (Indikatoren) vom Selbstwertgefühl sind für die psychische Gesundheit relevant und warum?  

A:

1. Ausprägung (Höhe) 

2. Langfristige Entwicklung 

3. Kurzfristige Fluktuation (Stabilität) 

4. Kontingenz: Ausmaß, in dem Fluktuation von externen Faktoren abhängt 

Q:

Wie entwickelt sich das Selbstwertgefühl über die Lebensspanne?  

A:

1. Quadratischer Entwicklungsverlauf 

  1. Anstieg im jungen Erwachsenenalter 
  2. Peak im mittleren Erwachsenenalter 
  3. Abnahme im hohen Erwachsenenalter 
Q:

Erläutern Sie die Soziometer-Theorie. Inwiefern lässt sich hierdurch die Entwicklung des Selbstwertgefühls über die Lebensspanne erklären?  

A:

Die Theorie postuliert, dass unser Selbstwertgefühl als Signal für das Ausmaß fungiert, in dem wir uns von anderen Menschen akzeptiert oder abgelehnt fühlen (Selbstwertgefühl als Parameter) 

  1. Einflussfaktoren auf den subjektiv wahrgenommenen Beziehungswert 
    1. Objektiver Beziehungswert (Was hab ich für Fähigkeiten, Kompetenzen) 
    2. Selektive Bewertung einzelner Faktoren (Wie stark gewichte ich meine Leistung) 
    3. Selektive Aufmerksamkeit gegenüber Feedback 
    4. Wahl der Referenzgruppe (mit wem oder was vergleiche ich mich) 
Q:

Nennen Sie wichtige Korrelate und Konsequenzen des Selbstwertgefühls.  

A:

Das Selbstwertgefühl wirkt sich auf verschiedene Bereiche aus 

  1. Positiv: 
    1. Bildung, beruflicher Erfolg 
    2. Soziale Unterstützung als Verstärker des Selbstwerts 
    3. Subjektives Wohlbefinden, Gesundheit (Personen mit höherem Selbstwert haben mehr Ressourcen im Falle von Krankheit schneller zu gesunden) 
  2. Negativ: 
    1. Stressreiche Lebensereignisse  
Q:

Erklären Sie den Big-Fish-Little-Pond- Effekt an einem Beispiel. 

A:

1. Beschreibt das Phänomen, dass SchülerInnen in einer leistungsschwächeren Klasse bessere Leistungen erbringen, weil soziale Vergleiche mit Mitschülerinnen positiv ausfallen.  

2. Vergleich nach unten 

Q:

Aus welchen Komponenten besteht das Persönlichkeitsmerkmal Narzissmus?  

A:

1. Übermäßige Selbstliebe (wirkt so, aber dahinter steckt eigentlich ein negatives Selbstbild) 

2. Sehnsucht nach Macht und Anerkennung 

  1. Personen mit starken Narzissmuswerten zeichnen sich durch folgende Merkmale aus: 
    1. Aggressiv, Eingebildet, Mangelnde Impulskontrolle, Dominant, Manipulativ, Unfähigkeit mit Ablehnung und Misserfolg umzugehen 
Q:

Worin unterscheiden sich das Persönlichkeitsmerkmal Narzissmus und die Narzisstische Persönlichkeitsstörung nach DSM-5?  

A:

1. Moderate Selbstüberschätzung ist normal und gesund 

2. Hohe Narzissmuswerte werden zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung, wenn sie übersteigert sind 

  1. Narzisstische Persönlichkeitsstörung  
    1. Tiefgreifende Muster von 
      1. Großartigkeit 
      2. Bedürfnis nach Bewunderung 
      3. Mangel an Einfühlungsvermögen 
    2. Beginn im frühen Erwachsenenalter 
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