Session 2: Paradigmen at Medical School Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Session 2: Paradigmen an der Medical School Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Paradigmen haben wir in der Vorlesung behandelt?

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TESTE DEIN WISSEN

Das psychoanalytische Paradigma

Begründer: Siegmund Freud (1856-1939)

Theorie des menschlichen Seelenlebens 


Das lerntheoretische Paradigma

Begründer:

Klassisches Konditionieren: Pavlov, Watson 

Operantes Konditionieren: Skinner, Thorndike

Modellernen: Bandura 


Das eigenschaftstheoretische Paradigma

                                               i.      

Das evolutionspsychologische Paradigma

                                               i.      

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TESTE DEIN WISSEN

Wodurch hat das psychoanalytische Paradigma die Wissenschaft nachhaltig beeinflusst? 

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TESTE DEIN WISSEN

wichtige Impulse für die Wissenschaft 

- Unbewusste Prozesse

- Frühkindliche Erfahrungen 

- Angstabwehr

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Methoden wurden im psychoanalytischen Paradigma verwendet?


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TESTE DEIN WISSEN

Einsicht in unbewusste Motive durch:

Freies Assoziieren

Deutung von Theorien

Interpretation durch Therapeut:in

Reaktion von Patient:in


= also durch das typische psychoanalytische Therapiesetting

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Wissenschaftsparadigma? Wie kommt es zum Paradigmenwechsel? 


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TESTE DEIN WISSEN

Bündel von theoretischen Leitsätzen, Fragestellungen und Methoden 


Charakterisiert das Vorgehen vieler Wissenschaftler:innen zu einer bestimmten Zeit


Weg zum Paradigmenwechsel:

1.    „Normale“ Wissenschaft läuft

2.    Inkonsistente Befunde treten auf

3.    Leichte Modifikation oder Krise 

4.    Paradigmenwechsel (neue Leitsätze, neues anerkanntes Wissen wird generiert)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Methoden wurden im lerntheorethischen Paradigma verwendet?


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TESTE DEIN WISSEN

Lernexperimente:

Beobachtung

Reaktionen der TeilnehmerInnen auf Reize

Oft im Labor

Auch Tierversuche

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TESTE DEIN WISSEN

Inwiefern erweitert die sozial-kognitive Lerntheorie den Behaviorismus? 



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TESTE DEIN WISSEN

Unterschiede zu Behaviorismus

Mensch lernt aktiv und interagiert mit Umwelt 

- Wird durch soziale Komponente ergänzt

Mensch plant und reflektiert sein Verhalten 

- Wird durch kognitive Komponente ergänzt


Erwartungen beeinflussen Modellernen 

 Ergebniserwartung

 Kompetenzerwartung

Selbstwirksamkeitserwartung

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TESTE DEIN WISSEN

Worauf werden Persönlichkeitsunterschiede im lerntheoretischen Paradigma zurückgeführt?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Persönlichkeitsunterschiede durch:

- unterschiedliche Umweltreize

- unterschiedliche Reaktionen auf eigenes Verhalten 

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TESTE DEIN WISSEN

Wo sehen Sie Vor- und Nachteile des lerntheoretischen im Vergleich zum psychoanalytischen Paradigma?


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TESTE DEIN WISSEN

Wo sehen Sie Vor- und Nachteile des lerntheoretischen im Vergleich zum psychoanalytischen Paradigma?

Vorteile:

- Gut operationalisierbar

- Kann Persönlichkeitsentwicklung gut erklären (durch Lernen)

- Modifikation von Verhaltensweisen möglich (Verhaltenstherapie) 


Nachteile

- Dokumentation der gesamten Lerngeschichte möglich? 

- Einfluss von Person auf die Umwelt? 

- Interne Prozesse („Black Box“) 

- Prädisposition für best. Lerninhalte 

- Stabilität von Lerneffekten variiert 

- Prägung, sensible Phasen

- Lernen variiert zwischen Personen 

- Lernen ist nicht alleinige Ursache für Persönlichkeitsunterschiede 

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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie die Begriffe natürliche Selektion, sexuelle Selektion und Fitness. 


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TESTE DEIN WISSEN

Charles Darwin hat die beiden Theorien der natürlichen und sexuellen Selektion geprägt

Natürliche Selektion

1.    Variation

2.    Vererbung

3.    Selektion

- > Merkmale werden vererbt und Personen mit bestimmten Merkmalen haben einen Reproduktionsvorteil


 Sexuelle Selektion

1.    Intrasexueller Wettbewerb

2.    Intersexuelle Selektion

-> Nicht nur Merkmale mit direktem Überlebensvorteil vererben sich besser, sondern auch Merkmale mit einem Fortpflanzungsvorteil (Eindruck schinden)

b.    Zudem selektieren Frauen beispielsweise wählerischer in der Partnerwahl, weil sie mehr Fortpflanzungsaufwand aufbringen müssen


 Fitness

1.    Der Erfolg der Fortpflanzung hängt von Genen und Anpassung an die Umwelt ab

a.    William Hamilton hat den Begriff der Gesamtfitness geprägt

                                                                                                    Direkte Fitness = eigene Nachkommen

Indirekte Fitness = Nachkommen von Verwandten

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TESTE DEIN WISSEN

Erklären Sie das methodische Vorgehen im evolutionspsychologischen Paradigma an Beispielen. 


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TESTE DEIN WISSEN

Methoden

Vergleiche von 

1.    Kulturen, Arten, Frauen und Männern, Alter, Situationen

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TESTE DEIN WISSEN

Worauf werden Persönlichkeitsunterschiede im evolutionspsychologischen Paradigma zurückgeführt? 


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TESTE DEIN WISSEN

Persönlichkeitsunterschiede durch:

- Genetische Unterschiede

- Unterschiede in der Umwelt (EPM)

1.    Variation innerhalb der Population = bessere Anpassung an sich verändernde Umwelt

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Was versteht man unter evolvierten psychologischen Mechanismen, frequenzabhängiger Selektion und konditionalen Entwicklungsstrategien? 


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TESTE DEIN WISSEN

Evolvierte psychologische Mechanismen

Sind Verhaltensdispositionen, die angeboren sind. Sie lösen spezifische Probleme

a.    Beispiel: 

b.    Wir kriegen einen Schreck, wenn wir ein wildes Tier sehen

c.     Bei Salzmangel bekommen wir Hunger auf salziges Essen

=Reiz-Reaktionsbeziehungen


Frequenzabhängige Selektion

Die Fitness eines Merkmals hängt von der Häufigkeit dieses Merkmals in der Population ab

Die Fitness nimmt ab oder zu, wenn die Bedingungen dazu passen

1.    Beispiel: Hochbegabter früher auf dem Acker oder heute 

Vor allem bei Verhaltensmerkmalen (kann Eindruck schinden)


Konditionale Entwicklungsstrategien

Beziehen sich auf die gesamte Lebensspanne

Entwicklung eines Merkmals hängt von der Umwelt ab. Die zentrale Frage: Welche Merkmalsausprägung ist in spezifischer Umwelt mehr oder weniger adaptiv?

a.    Beispiel:

b.    Hohe Kindersterblichkeit: adaptiv wäre, viele Kinder zu bekommen, damit wenigstens ein paar erwachsen werden

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Q:

Welche Paradigmen haben wir in der Vorlesung behandelt?

A:

Das psychoanalytische Paradigma

Begründer: Siegmund Freud (1856-1939)

Theorie des menschlichen Seelenlebens 


Das lerntheoretische Paradigma

Begründer:

Klassisches Konditionieren: Pavlov, Watson 

Operantes Konditionieren: Skinner, Thorndike

Modellernen: Bandura 


Das eigenschaftstheoretische Paradigma

                                               i.      

Das evolutionspsychologische Paradigma

                                               i.      

Q:

Wodurch hat das psychoanalytische Paradigma die Wissenschaft nachhaltig beeinflusst? 

A:

wichtige Impulse für die Wissenschaft 

- Unbewusste Prozesse

- Frühkindliche Erfahrungen 

- Angstabwehr

Q:

Welche Methoden wurden im psychoanalytischen Paradigma verwendet?


A:

Einsicht in unbewusste Motive durch:

Freies Assoziieren

Deutung von Theorien

Interpretation durch Therapeut:in

Reaktion von Patient:in


= also durch das typische psychoanalytische Therapiesetting

Q:

Was ist ein Wissenschaftsparadigma? Wie kommt es zum Paradigmenwechsel? 


A:

Bündel von theoretischen Leitsätzen, Fragestellungen und Methoden 


Charakterisiert das Vorgehen vieler Wissenschaftler:innen zu einer bestimmten Zeit


Weg zum Paradigmenwechsel:

1.    „Normale“ Wissenschaft läuft

2.    Inkonsistente Befunde treten auf

3.    Leichte Modifikation oder Krise 

4.    Paradigmenwechsel (neue Leitsätze, neues anerkanntes Wissen wird generiert)

Q:

Welche Methoden wurden im lerntheorethischen Paradigma verwendet?


A:

Lernexperimente:

Beobachtung

Reaktionen der TeilnehmerInnen auf Reize

Oft im Labor

Auch Tierversuche

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Q:

Inwiefern erweitert die sozial-kognitive Lerntheorie den Behaviorismus? 



A:

Unterschiede zu Behaviorismus

Mensch lernt aktiv und interagiert mit Umwelt 

- Wird durch soziale Komponente ergänzt

Mensch plant und reflektiert sein Verhalten 

- Wird durch kognitive Komponente ergänzt


Erwartungen beeinflussen Modellernen 

 Ergebniserwartung

 Kompetenzerwartung

Selbstwirksamkeitserwartung

Q:

Worauf werden Persönlichkeitsunterschiede im lerntheoretischen Paradigma zurückgeführt?

A:

Persönlichkeitsunterschiede durch:

- unterschiedliche Umweltreize

- unterschiedliche Reaktionen auf eigenes Verhalten 

Q:

Wo sehen Sie Vor- und Nachteile des lerntheoretischen im Vergleich zum psychoanalytischen Paradigma?


A:

Wo sehen Sie Vor- und Nachteile des lerntheoretischen im Vergleich zum psychoanalytischen Paradigma?

Vorteile:

- Gut operationalisierbar

- Kann Persönlichkeitsentwicklung gut erklären (durch Lernen)

- Modifikation von Verhaltensweisen möglich (Verhaltenstherapie) 


Nachteile

- Dokumentation der gesamten Lerngeschichte möglich? 

- Einfluss von Person auf die Umwelt? 

- Interne Prozesse („Black Box“) 

- Prädisposition für best. Lerninhalte 

- Stabilität von Lerneffekten variiert 

- Prägung, sensible Phasen

- Lernen variiert zwischen Personen 

- Lernen ist nicht alleinige Ursache für Persönlichkeitsunterschiede 

Q:

Erklären Sie die Begriffe natürliche Selektion, sexuelle Selektion und Fitness. 


A:

Charles Darwin hat die beiden Theorien der natürlichen und sexuellen Selektion geprägt

Natürliche Selektion

1.    Variation

2.    Vererbung

3.    Selektion

- > Merkmale werden vererbt und Personen mit bestimmten Merkmalen haben einen Reproduktionsvorteil


 Sexuelle Selektion

1.    Intrasexueller Wettbewerb

2.    Intersexuelle Selektion

-> Nicht nur Merkmale mit direktem Überlebensvorteil vererben sich besser, sondern auch Merkmale mit einem Fortpflanzungsvorteil (Eindruck schinden)

b.    Zudem selektieren Frauen beispielsweise wählerischer in der Partnerwahl, weil sie mehr Fortpflanzungsaufwand aufbringen müssen


 Fitness

1.    Der Erfolg der Fortpflanzung hängt von Genen und Anpassung an die Umwelt ab

a.    William Hamilton hat den Begriff der Gesamtfitness geprägt

                                                                                                    Direkte Fitness = eigene Nachkommen

Indirekte Fitness = Nachkommen von Verwandten

Q:

Erklären Sie das methodische Vorgehen im evolutionspsychologischen Paradigma an Beispielen. 


A:

Methoden

Vergleiche von 

1.    Kulturen, Arten, Frauen und Männern, Alter, Situationen

Q:

Worauf werden Persönlichkeitsunterschiede im evolutionspsychologischen Paradigma zurückgeführt? 


A:

Persönlichkeitsunterschiede durch:

- Genetische Unterschiede

- Unterschiede in der Umwelt (EPM)

1.    Variation innerhalb der Population = bessere Anpassung an sich verändernde Umwelt

Q:

Was versteht man unter evolvierten psychologischen Mechanismen, frequenzabhängiger Selektion und konditionalen Entwicklungsstrategien? 


A:

Evolvierte psychologische Mechanismen

Sind Verhaltensdispositionen, die angeboren sind. Sie lösen spezifische Probleme

a.    Beispiel: 

b.    Wir kriegen einen Schreck, wenn wir ein wildes Tier sehen

c.     Bei Salzmangel bekommen wir Hunger auf salziges Essen

=Reiz-Reaktionsbeziehungen


Frequenzabhängige Selektion

Die Fitness eines Merkmals hängt von der Häufigkeit dieses Merkmals in der Population ab

Die Fitness nimmt ab oder zu, wenn die Bedingungen dazu passen

1.    Beispiel: Hochbegabter früher auf dem Acker oder heute 

Vor allem bei Verhaltensmerkmalen (kann Eindruck schinden)


Konditionale Entwicklungsstrategien

Beziehen sich auf die gesamte Lebensspanne

Entwicklung eines Merkmals hängt von der Umwelt ab. Die zentrale Frage: Welche Merkmalsausprägung ist in spezifischer Umwelt mehr oder weniger adaptiv?

a.    Beispiel:

b.    Hohe Kindersterblichkeit: adaptiv wäre, viele Kinder zu bekommen, damit wenigstens ein paar erwachsen werden

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