Psychotherapieverfahren II at Medical School Berlin | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie (TfP)? 

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TESTE DEIN WISSEN

- umfasst ätiologisch orientierte Therapieformen, mit welchen die unbewusste Psychodynamik aktuell wirksamer neurotischer Konflikte unter Beachtung von Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand behandelt wird

- Richtlinien-Verfahren 

- abgeleitet vom psychoanalytischen Standardverfahren 

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TESTE DEIN WISSEN

Merkmale der TfP

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TESTE DEIN WISSEN

- Fokus auf therapeutische Beziehung 

- Erforschung von Emotionen

- Untersuchung von Abwehr (-mechanismen) 

- Analyse von Übertragung, Gegenübertragung

- Exploration der Vergangenheit 

- Identifikation typischer, sich wiederholender Lebensthemen

- Stunde ohne fest vorgegebenen Ablauf (frei äußern)

- Zur Behandlung eines breiten Spektrums psychischer Erkrankungen

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TESTE DEIN WISSEN

Übertragung, Gegenübertragung 

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TESTE DEIN WISSEN

die in aktuellen Beziehungen, auch in der therapeutischen Beziehung unbewusst wirksam werden und unser Handeln beeinflussen und die sich als Widerstand manifestieren, z.B. Schuld die schwer erträglich ist, wird abgewehrt und dem Anderen zugeschoben

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TESTE DEIN WISSEN

wirksame neurotische Konflikte  

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TESTE DEIN WISSEN

innere Konflikte wie z.B. Schuldkonflikte 

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TESTE DEIN WISSEN

Grundannahmen der psychodynamischen Psychotherapie 

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TESTE DEIN WISSEN

- Symptome haben eine unbewusste psychische Bedeutung, vor dem Hintergrund biografischer Erfahrungen

- dynamisch Unbewusstes drängt ins Bewusste

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TESTE DEIN WISSEN

Analytische Psychotherapie

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TESTE DEIN WISSEN

umfasst jene Therapieformen, die zusammen mit der neurotischen Symptomatik den neurotischen Konfliktstoff und die zugrundeliegende neurotische Struktur der Patientin oder des Patienten behandeln und dabei das therapeutische Geschehen mit Hilfe der Übertragungs- , Gegenübertragungs- und Widerstandanalyse unter Nutzung regressiver Prozesse in Gang setzen und fördern

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie (TfP)?

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TESTE DEIN WISSEN

„Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie umfasst ätiologisch orientierte Therapieformen, mit welchen die unbewusste Psychodynamik aktuell wirksamer neurotischer Konflikte unter Beachtung von Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand behandelt wird.“

> Richtlinien-Verfahren 

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TESTE DEIN WISSEN

die wichtigsten intrapsychischen Abwehrmechanismen des Ich

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TESTE DEIN WISSEN

- Verdrängungschmerzhafte Gedanken werden aus dem Bewusstsein gedrängt

- VerschiebungEntladung aufgestauter Gefühle an Objekten, die weniger gefährlich sind

- Rationalisierung: Einreden, dass das eigene Verhalten einen guten Grund hat, um es vor sich und anderen zu rechtfertigen 

> Ich-Einschränkungen

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TESTE DEIN WISSEN

Abwehr als unbewusstes Schutzsystem  

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TESTE DEIN WISSEN

- unbewusstes inneres Regulationssystem

- abgewehrt wird: unbewusste Wünsche und Impulse, Gefühle (Angst), Teile des Selbstbildes 

> Gegenstand der Psychotherapie, wenn (ursprünglich adaptive) Funktion zu maladaptiv wird

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TESTE DEIN WISSEN

Operationalisierung: Zentrales Beziehungskonfliktthema (ZBKT), Luborsky (1988)

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TESTE DEIN WISSEN

Identifiziert aus den vom Patienten genannten Beziehungsepisoden drei Komponenten:

1. Wünsche, Bedürfnisse und Absichten des Patienten gegenüber einer anderen Person

2. Die Reaktion der anderen Person > Reaktion des Objekts

3. Die Reaktion des Patienten darauf > Reaktion des Selbst

-> vorrangig im wissenschaftlichen Kontext verwendet 

-> Nachteil: Erstellung von Verbatimprotokollen notwendig 

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TESTE DEIN WISSEN

Gemeinsamkeiten von TfP und analytischer PT

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TESTE DEIN WISSEN

- Störungstheorie: Theorie zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer/psychosomatischer Erkrankungen

- „emotional korrigierende“ Beziehungserfahrung: Ziel einer Heilung/Besserung über Einsicht und eine positive Beziehungserfahrung

- Arbeit mit Übertragung, Gegenübertragung, Widerstand

- Technische Neutralität und Abstinenz

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TESTE DEIN WISSEN

Die wichtigsten interpersonellen Abwehrmechanismen des Ich

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TESTE DEIN WISSEN

- Identifikation: Erhöhung des eigenen Selbstwertgefühls durch Identifikation mit einer anderen Person

- Projektion: Übertragung der Schuld für die eigenen Schwierigkeiten auf andere

  Projektion Beispiel: Person A fühlt sich wütend, will es aber nicht sein, wehrt die Wut ab. A projiziert     seine Wut auf B und denkt auf einmal: „B ist wütend!“ Person B selbst fühlt sich aber gar nicht wütend. Ich sehe im anderen Gefühle, die eigentlich meine Gefühle sind. Aber der andere fühlt sich gar nicht so.

- Projektive Identifikation: Manipulative Verlagerung unerträglicher Selbstaspekte in den Anderen, der sich damit identifiziert und danach handelt

> massiv verzerrte Realitätswahrnehmung

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Q:

Was ist tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie (TfP)? 

A:

- umfasst ätiologisch orientierte Therapieformen, mit welchen die unbewusste Psychodynamik aktuell wirksamer neurotischer Konflikte unter Beachtung von Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand behandelt wird

- Richtlinien-Verfahren 

- abgeleitet vom psychoanalytischen Standardverfahren 

Q:

Merkmale der TfP

A:

- Fokus auf therapeutische Beziehung 

- Erforschung von Emotionen

- Untersuchung von Abwehr (-mechanismen) 

- Analyse von Übertragung, Gegenübertragung

- Exploration der Vergangenheit 

- Identifikation typischer, sich wiederholender Lebensthemen

- Stunde ohne fest vorgegebenen Ablauf (frei äußern)

- Zur Behandlung eines breiten Spektrums psychischer Erkrankungen

Q:

Übertragung, Gegenübertragung 

A:

die in aktuellen Beziehungen, auch in der therapeutischen Beziehung unbewusst wirksam werden und unser Handeln beeinflussen und die sich als Widerstand manifestieren, z.B. Schuld die schwer erträglich ist, wird abgewehrt und dem Anderen zugeschoben

Q:

wirksame neurotische Konflikte  

A:

innere Konflikte wie z.B. Schuldkonflikte 

Q:

Grundannahmen der psychodynamischen Psychotherapie 

A:

- Symptome haben eine unbewusste psychische Bedeutung, vor dem Hintergrund biografischer Erfahrungen

- dynamisch Unbewusstes drängt ins Bewusste

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Q:

Analytische Psychotherapie

A:

umfasst jene Therapieformen, die zusammen mit der neurotischen Symptomatik den neurotischen Konfliktstoff und die zugrundeliegende neurotische Struktur der Patientin oder des Patienten behandeln und dabei das therapeutische Geschehen mit Hilfe der Übertragungs- , Gegenübertragungs- und Widerstandanalyse unter Nutzung regressiver Prozesse in Gang setzen und fördern

Q:

Was ist tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie (TfP)?

A:

„Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie umfasst ätiologisch orientierte Therapieformen, mit welchen die unbewusste Psychodynamik aktuell wirksamer neurotischer Konflikte unter Beachtung von Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand behandelt wird.“

> Richtlinien-Verfahren 

Q:

die wichtigsten intrapsychischen Abwehrmechanismen des Ich

A:

- Verdrängungschmerzhafte Gedanken werden aus dem Bewusstsein gedrängt

- VerschiebungEntladung aufgestauter Gefühle an Objekten, die weniger gefährlich sind

- Rationalisierung: Einreden, dass das eigene Verhalten einen guten Grund hat, um es vor sich und anderen zu rechtfertigen 

> Ich-Einschränkungen

Q:

Abwehr als unbewusstes Schutzsystem  

A:

- unbewusstes inneres Regulationssystem

- abgewehrt wird: unbewusste Wünsche und Impulse, Gefühle (Angst), Teile des Selbstbildes 

> Gegenstand der Psychotherapie, wenn (ursprünglich adaptive) Funktion zu maladaptiv wird

Q:

Operationalisierung: Zentrales Beziehungskonfliktthema (ZBKT), Luborsky (1988)

A:

Identifiziert aus den vom Patienten genannten Beziehungsepisoden drei Komponenten:

1. Wünsche, Bedürfnisse und Absichten des Patienten gegenüber einer anderen Person

2. Die Reaktion der anderen Person > Reaktion des Objekts

3. Die Reaktion des Patienten darauf > Reaktion des Selbst

-> vorrangig im wissenschaftlichen Kontext verwendet 

-> Nachteil: Erstellung von Verbatimprotokollen notwendig 

Q:

Gemeinsamkeiten von TfP und analytischer PT

A:

- Störungstheorie: Theorie zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer/psychosomatischer Erkrankungen

- „emotional korrigierende“ Beziehungserfahrung: Ziel einer Heilung/Besserung über Einsicht und eine positive Beziehungserfahrung

- Arbeit mit Übertragung, Gegenübertragung, Widerstand

- Technische Neutralität und Abstinenz

Q:

Die wichtigsten interpersonellen Abwehrmechanismen des Ich

A:

- Identifikation: Erhöhung des eigenen Selbstwertgefühls durch Identifikation mit einer anderen Person

- Projektion: Übertragung der Schuld für die eigenen Schwierigkeiten auf andere

  Projektion Beispiel: Person A fühlt sich wütend, will es aber nicht sein, wehrt die Wut ab. A projiziert     seine Wut auf B und denkt auf einmal: „B ist wütend!“ Person B selbst fühlt sich aber gar nicht wütend. Ich sehe im anderen Gefühle, die eigentlich meine Gefühle sind. Aber der andere fühlt sich gar nicht so.

- Projektive Identifikation: Manipulative Verlagerung unerträglicher Selbstaspekte in den Anderen, der sich damit identifiziert und danach handelt

> massiv verzerrte Realitätswahrnehmung

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