Krankheitslehre at Medical School Berlin | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Krankheitslehre an der Medical School Berlin

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TESTE DEIN WISSEN

Moderatoren

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TESTE DEIN WISSEN

§ Coping
§ Problemlösekompetenz
§ Soziale Kompetenzen und soziale Unterstützung
§ Motivationale Kompetenzen
§ Emotionale Kompetenz

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TESTE DEIN WISSEN

def 

Psychische Störungen (APA

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TESTE DEIN WISSEN

„... ein klinisch bedeutsames Verhaltens- oder psychisches
Syndrom oder Muster, das mit momentanem Leiden (z.B.
einem schmerzhaften Symptom) oder einer Beeinträchtigung
(z.B. Einschränkung in einem oder mehreren
Funktionsbereichen oder einem erhöhtem Risiko zu sterben
einhergeht. Unabhängig von dem ursprünglichen Auslöser
sollte eine verhaltensmäßige psychische oder biologische
Funktionsstörung bei der Person zu beobachten sein.“

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TESTE DEIN WISSEN

Symptom

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TESTE DEIN WISSEN

§ Spezifische/ obligate (= Kern- oder Leitsymptome)
§ Stimmenhören: kommentierende oder dialogische Stimmen
§ Intrusionen: unwillkürliche, belastende Erinnerungen
§ Kontrollverlust beim Essen/Trinken
§ Unspezifische/ fakultative (= akzessorische Symptome)
§ Grübeln: bei Depressionen, Angststörungen, Persönl.-störungen
§ Sozialer Rückzug: bei vielen psych. Störungen
§ Schlafprobleme: bei fast allen psych. Störungen
10
Medical School Berlin
Hochschule für
Gesundheit und Medizin
§ Merkmal einer Störung, kleinste beschreibbare Untersuchungseinheit in der
Klinischen Psychologie bzw. Medizin

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TESTE DEIN WISSEN

Im Rahmen der Diagnostik sollen folgende Faktoren erfasst werden:

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TESTE DEIN WISSEN

Prädisponierende
Faktoren
Auslösende Faktoren
Aufrechterhaltende
Faktoren

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TESTE DEIN WISSEN

Risiko- und Schutzfaktoren

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TESTE DEIN WISSEN

Elterliches Erziehungs- und Bindungsverhalten:
§ NegaSve Bindungserfahrungen gelten als Risiko-, stabile Beziehungen als Schutzfaktor

Einfluss von Gleichaltrigen:
§ NachhalSger Einfluss auf gesundheits-
Einstellungen u. Verhaltensweisen

Alter/ Geschlecht/ Familienstand:
§ Soziodemographische Faktoren spielen bei verschiedenen Störungen eine
unterschiedliche Rolle
Temperament/ Persönlichkeit:
§ „Experiental avoidance“ (Tendenz aversive
Erfahrungen zu vermeiden, auch wenn
Nachteile entstehen) als wichtiger Risikofaktor für die
Entstehung psychischer Störungen

Komorbidität und vorangegangene Störungen:
• Psychische Störung als Risikofaktor für Ausbildung weiterer psychischer
Störungen
• Aber: erfolgreich bewältigte Störung kann auch als Schutzfaktor fungieren,
wenn Bewältigung zu Kompetenzerwerb und erhöhter Bewältigungszuversicht
geführt hat
Sozioökonomischer Status:
• Geringer SÖS als wichtiger Risikofaktor für Entwicklung psychischer Störungen
• Erklärungsversuche: Stress-and-Strain Hypothese, Social-Drift-Hypothese,

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TESTE DEIN WISSEN

Auslöser

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TESTE DEIN WISSEN

§ Kritische Lebensereignisse
§ Daily Hassles
§ Interpersonale Verletzungen, Verluste
und Konflikte
§ Inkongruenz

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TESTE DEIN WISSEN

Aufrechterhaltende Bedingungen

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TESTE DEIN WISSEN

§ Positive Rückkopplungsprozesse innerhalb der Störung („Teufelskreis“)
§ Operante Faktoren
§ Belastende Folgen der Störungen
§ Verfügbarkeit therapeutischer Angebote

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TESTE DEIN WISSEN

Wichtige epidemiologische Begriffe

  • Prävalenz
  • Punktpävalenz
  • 12-Monatsprävalenz
  • Lebenszeitprävalenz
  • Erkrankungs-Risiko
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TESTE DEIN WISSEN

Prävalenz = Anzahl Krankheitsfälle in einer definierten Population
Punktprävalenz = Prävalenz zu einem bestimmten Zeitpunkt
12-Monats-Prävalenz = Anteil der Personen, die zu einem beliebigen Zeitpunkt in
einem 12-monatigem Zeitraum die Krankheitskriterien erfüllten
Lebenszeitprävalenz = Anteil an einem Stichtag lebender Personen, die in ihrem
Leben zu einem beliebigen Zeitraum die Krankheitskriterien erfüllten
Erkrankungs-Risiko = Wahrscheinlichkeit, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt,
eine Krankheit jemals gehabt zu haben

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TESTE DEIN WISSEN

Lebenszeitprävalenz

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TESTE DEIN WISSEN

Anteil an einem Stichtag lebender Personen, die in ihrem
Leben zu einem beliebigen Zeitraum die Krankheitskriterien erfüllten


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TESTE DEIN WISSEN

Inzidenz

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TESTE DEIN WISSEN

Zahl der Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum und einer
bestimmten Population (Anm.: Krankheit muss am Ende der Untersuchung nicht
mehr vorliegen; kann wie Prävalenz in absoluten und relativen Zahlen angegeben
werden)



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TESTE DEIN WISSEN

Wichtige epidemiologische Begriffe 

  • Inzidenz
  • Kumultative Inzidenzrate
  • Komorbidität
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TESTE DEIN WISSEN

Inzidenz = Zahl der Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum und einer
bestimmten Population (Anm.: Krankheit muss am Ende der Untersuchung nicht
mehr vorliegen; kann wie Prävalenz in absoluten und relativen Zahlen angegeben
werden)
Kumulative Inzidenz(-rate) = Inzidenzwahrscheinlichkeit eines 15-jährigen
bestimmt sich als die Summe der Inzidenzwahrscheinlichkeit von 1-, 2-, etc. –
jährigen.
Komorbidität = Gleichzeitiges Vorliegen verschiedener Erkrankungen.

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TESTE DEIN WISSEN

Epidemiologie Depression

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TESTE DEIN WISSEN

§ Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen
Erkrankungen mit weltweit höchsten gesellschaftlichen
Kosten:
§ Lebenszeit-Prävalenzraten von 20%
§ Frauen: doppelt so oft betroffen wie Männer

§ 50% der Erkrankten haben komorbide Störung
§ Häufig z.B. Angststörungen und erhöhtes Suizidrisiko

§ Behandlungsquote: 50%

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Q:

Moderatoren

A:

§ Coping
§ Problemlösekompetenz
§ Soziale Kompetenzen und soziale Unterstützung
§ Motivationale Kompetenzen
§ Emotionale Kompetenz

Q:

def 

Psychische Störungen (APA

A:

„... ein klinisch bedeutsames Verhaltens- oder psychisches
Syndrom oder Muster, das mit momentanem Leiden (z.B.
einem schmerzhaften Symptom) oder einer Beeinträchtigung
(z.B. Einschränkung in einem oder mehreren
Funktionsbereichen oder einem erhöhtem Risiko zu sterben
einhergeht. Unabhängig von dem ursprünglichen Auslöser
sollte eine verhaltensmäßige psychische oder biologische
Funktionsstörung bei der Person zu beobachten sein.“

Q:

Symptom

A:

§ Spezifische/ obligate (= Kern- oder Leitsymptome)
§ Stimmenhören: kommentierende oder dialogische Stimmen
§ Intrusionen: unwillkürliche, belastende Erinnerungen
§ Kontrollverlust beim Essen/Trinken
§ Unspezifische/ fakultative (= akzessorische Symptome)
§ Grübeln: bei Depressionen, Angststörungen, Persönl.-störungen
§ Sozialer Rückzug: bei vielen psych. Störungen
§ Schlafprobleme: bei fast allen psych. Störungen
10
Medical School Berlin
Hochschule für
Gesundheit und Medizin
§ Merkmal einer Störung, kleinste beschreibbare Untersuchungseinheit in der
Klinischen Psychologie bzw. Medizin

Q:

Im Rahmen der Diagnostik sollen folgende Faktoren erfasst werden:

A:

Prädisponierende
Faktoren
Auslösende Faktoren
Aufrechterhaltende
Faktoren

Q:

Risiko- und Schutzfaktoren

A:

Elterliches Erziehungs- und Bindungsverhalten:
§ NegaSve Bindungserfahrungen gelten als Risiko-, stabile Beziehungen als Schutzfaktor

Einfluss von Gleichaltrigen:
§ NachhalSger Einfluss auf gesundheits-
Einstellungen u. Verhaltensweisen

Alter/ Geschlecht/ Familienstand:
§ Soziodemographische Faktoren spielen bei verschiedenen Störungen eine
unterschiedliche Rolle
Temperament/ Persönlichkeit:
§ „Experiental avoidance“ (Tendenz aversive
Erfahrungen zu vermeiden, auch wenn
Nachteile entstehen) als wichtiger Risikofaktor für die
Entstehung psychischer Störungen

Komorbidität und vorangegangene Störungen:
• Psychische Störung als Risikofaktor für Ausbildung weiterer psychischer
Störungen
• Aber: erfolgreich bewältigte Störung kann auch als Schutzfaktor fungieren,
wenn Bewältigung zu Kompetenzerwerb und erhöhter Bewältigungszuversicht
geführt hat
Sozioökonomischer Status:
• Geringer SÖS als wichtiger Risikofaktor für Entwicklung psychischer Störungen
• Erklärungsversuche: Stress-and-Strain Hypothese, Social-Drift-Hypothese,

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Q:

Auslöser

A:

§ Kritische Lebensereignisse
§ Daily Hassles
§ Interpersonale Verletzungen, Verluste
und Konflikte
§ Inkongruenz

Q:

Aufrechterhaltende Bedingungen

A:

§ Positive Rückkopplungsprozesse innerhalb der Störung („Teufelskreis“)
§ Operante Faktoren
§ Belastende Folgen der Störungen
§ Verfügbarkeit therapeutischer Angebote

Q:

Wichtige epidemiologische Begriffe

  • Prävalenz
  • Punktpävalenz
  • 12-Monatsprävalenz
  • Lebenszeitprävalenz
  • Erkrankungs-Risiko
A:

Prävalenz = Anzahl Krankheitsfälle in einer definierten Population
Punktprävalenz = Prävalenz zu einem bestimmten Zeitpunkt
12-Monats-Prävalenz = Anteil der Personen, die zu einem beliebigen Zeitpunkt in
einem 12-monatigem Zeitraum die Krankheitskriterien erfüllten
Lebenszeitprävalenz = Anteil an einem Stichtag lebender Personen, die in ihrem
Leben zu einem beliebigen Zeitraum die Krankheitskriterien erfüllten
Erkrankungs-Risiko = Wahrscheinlichkeit, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt,
eine Krankheit jemals gehabt zu haben

Q:

Lebenszeitprävalenz

A:

Anteil an einem Stichtag lebender Personen, die in ihrem
Leben zu einem beliebigen Zeitraum die Krankheitskriterien erfüllten


Q:

Inzidenz

A:

Zahl der Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum und einer
bestimmten Population (Anm.: Krankheit muss am Ende der Untersuchung nicht
mehr vorliegen; kann wie Prävalenz in absoluten und relativen Zahlen angegeben
werden)



Q:

Wichtige epidemiologische Begriffe 

  • Inzidenz
  • Kumultative Inzidenzrate
  • Komorbidität
A:

Inzidenz = Zahl der Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum und einer
bestimmten Population (Anm.: Krankheit muss am Ende der Untersuchung nicht
mehr vorliegen; kann wie Prävalenz in absoluten und relativen Zahlen angegeben
werden)
Kumulative Inzidenz(-rate) = Inzidenzwahrscheinlichkeit eines 15-jährigen
bestimmt sich als die Summe der Inzidenzwahrscheinlichkeit von 1-, 2-, etc. –
jährigen.
Komorbidität = Gleichzeitiges Vorliegen verschiedener Erkrankungen.

Q:

Epidemiologie Depression

A:

§ Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen
Erkrankungen mit weltweit höchsten gesellschaftlichen
Kosten:
§ Lebenszeit-Prävalenzraten von 20%
§ Frauen: doppelt so oft betroffen wie Männer

§ 50% der Erkrankten haben komorbide Störung
§ Häufig z.B. Angststörungen und erhöhtes Suizidrisiko

§ Behandlungsquote: 50%

Krankheitslehre

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