Forschie at Medical School Berlin | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Deduktion

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TESTE DEIN WISSEN

Deduktion
 Wahrheitskonservativer Schluß
 Axiom: Grundannahme > Einzelaussage
 Einzelfallbetrachtung kann Axiom bereits anfechten

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TESTE DEIN WISSEN

Nomothetisch

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TESTE DEIN WISSEN

Nomothetisch (von griechisch nomos: Gesetz und thesis: aufbauen) 
 - bezeichnet eine Forschungsrichtung, bei der das Ziel wissenschaftlicher Arbeit allgemeingültige Gesetze sind. Ihre Methoden sind experimentell, oft reduktionistisch, die erhobenen Daten quantitativ. Nomothetische Theorien abstrahieren von den Phänomenen. Diese Denkweise ist typisch für die Naturwissenschaften.

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TESTE DEIN WISSEN

Idiographisch

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Idiographisch (von griech. idios: eigen und graphein: beschreiben) 
 - ist eine Forschungsrichtung, bei der das Ziel wissenschaftlicher Arbeit die umfassende Analyse konkreter, zeitlich und räumlich einzigartiger Gegenstände ist. Ihr Hauptanwendungsbereich sind die Geisteswissenschaften

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Kausalität

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Kausalität
 - Sowohl beim nomothetischen als auch beim ideographischen Vorgehen geht es um das Nachvollziehen von Kausalbeziehungen (nomothetisch: „erklären“; ideographisch: „verstehen“) 
 > Um eine Kausalbeziehung annehmen zu können, muss eine angenommene Ursache einer möglichen Wirkung (zeitlich) vorausgehen. 
 > Um eine Kausalbeziehung annehmen zu können, müssen die betrachteten Sachverhalte in einem logischen Verhältnis zueinander stehen.

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TESTE DEIN WISSEN

Modus poens und Modus tollens

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TESTE DEIN WISSEN

Modus ponens: 
 - Prämisse 1: A >> B, Prämisse 2: A, Conclusio: B 
 - Beispiel: Aus den Voraussetzungen „Wenn es regnet, wird die Straße nass“ und „Es regnet“ folgt logisch: „Die Straße wird nass“. 


Modus tollens: Umkehrung 
 - Prämisse 1: A >> B, Prämisse 2: ¬B, Conclusio: ¬A 
 - Nur aus dem Vorliegen von nicht B kann geschlossen werden, dass A auch nicht da war (Alternativ-Erklärungen möglich) 
 - Beispiel: Aus den Voraussetzungen „Wenn es regnet, wird die Straße nass“ und „Die Straße ist nicht nass “ folgt logisch: „Es hat nicht geregnet “

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TESTE DEIN WISSEN

Notwendige Bedingung

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Notwendige Bedingungen: 
 müssen als Ursache zwingend wahr (erfüllt) sein, damit eine Wirkung eintreten kann. Es kommt nicht vor, dass die Wirkung eintritt, ohne dass die Ursache aufgetreten ist (conditio sine qua non, ohne sie geht es nicht) . (nicht realistisch, wenig Dinge können nur mit einer Bedingung erklärt werden) 

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Hinreichende Bedingung

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Hinreichende Bedingungen
 sorgen zwangsläufig (oder zumindest ceteris paribus (c. p. oder cet. Par., unter sonst gleichen Bedingungen) für das Eintreten des bedingten Ereignisses. Wenn die Bedingung nicht zugleich notwendig ist, dann gibt es aber auch andere hinreichende Bedingungen, die ebenfalls zum Eintreten des Ereignisses führen. >> Rahmenbedingungen für Experimente 

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INUS Bedingung

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INUS - Bedingungen
 - Für komplexere, multikausale Beziehungen gibt es eine Erweiterung der Humes‘schen Metaphysik von John Mackie (1965).
 - INUS steht für „Insufficient, but Necessary part of an Unnecessary but Sufficient condition“ 
 -  „nicht hinreichender, aber notwendiger Teil einer nicht notwendigen, aber hinreichenden Bedingung“

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Positivismus

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Positivismus

Die Welt existiert unabhängig von unserer Kenntnis über sie

- Geht von der Möglichkeit eines direkten Zugriffs auf „Wirklichkeit“ aus, die entlang von Regelmäßigkeiten und kausalen Zusammenhängen organisiert ist 
 - Beobachtung, Messung, Experiment – lässt nur gelten, was demonstrierbar, empirisch belegbar ist  
 - kausale Zusammenhänge feststellen 
 - empirische Fragestellung (was ist) trennen von normativen (was soll sein) – Wertfreiheit, Objektivität 
 - Forscher = getrennt vom Gegenstand, objektiv 
 - Beobachtung, Messung, Experiment – lässt nur gelten, was demonstrierbar und empirisch belegbar ist 
 - quantitative Methoden

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TESTE DEIN WISSEN

Hermeneutik

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Hermeneutik

- Der Beobachter versteht soziale Handlungen / Akteure durch Empathie 
 - Dem Verstehen liegen immer Prämissen zu Grunde 
Kunst der Interpretation (von Texten, von Handlungen) 
 - Prämissen prägen den Zugang zum Gegenstand und die Interpretation 
 - Soziale Strukturen existieren nicht unabhängig von unserer Interpretation 
 - Bsp. Analyse geht von dieser Perspektive an die Erklärung von physischen Prozessen heran

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Konstruktivismus  

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TESTE DEIN WISSEN

Konstruktivismus 

- Es gibt keine unmittelbare Erkenntnis, es bedarf immer einer Bedeutungszuschreibung 
 - „Wirklichkeit“ wird nicht abgebildet, sondern erzeugt 
 - Soziale Strukturen existieren nicht unabhängig von unserer Interpretation 
 - (radikaler K.): Jedes Bild, das wir uns von der Welt machen, ist eine Konstruktion 
 - Abschied von der Objektivität > keinen wirklichen Zugriff darauf möglich

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Induktion

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Induktion: wahrheitserweiternder Schluß
Einzelaussage zu allgemeiner Aussage 
Induktionsproblem >> wie viele Einzelaussagen reichen zur Verallgemeinerung

induktives Vorgehen: wiederholte Einzelbeobachtungen oder sorgfältige Einzelfallanalyse > generelle Regel zu verallgemeinern
 Problem: Induktive Schlüsse haben nur Wahrscheinlichkeitscharakter

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Q:

Deduktion

A:

Deduktion
 Wahrheitskonservativer Schluß
 Axiom: Grundannahme > Einzelaussage
 Einzelfallbetrachtung kann Axiom bereits anfechten

Q:

Nomothetisch

A:

Nomothetisch (von griechisch nomos: Gesetz und thesis: aufbauen) 
 - bezeichnet eine Forschungsrichtung, bei der das Ziel wissenschaftlicher Arbeit allgemeingültige Gesetze sind. Ihre Methoden sind experimentell, oft reduktionistisch, die erhobenen Daten quantitativ. Nomothetische Theorien abstrahieren von den Phänomenen. Diese Denkweise ist typisch für die Naturwissenschaften.

Q:

Idiographisch

A:

Idiographisch (von griech. idios: eigen und graphein: beschreiben) 
 - ist eine Forschungsrichtung, bei der das Ziel wissenschaftlicher Arbeit die umfassende Analyse konkreter, zeitlich und räumlich einzigartiger Gegenstände ist. Ihr Hauptanwendungsbereich sind die Geisteswissenschaften

Q:

Kausalität

A:

Kausalität
 - Sowohl beim nomothetischen als auch beim ideographischen Vorgehen geht es um das Nachvollziehen von Kausalbeziehungen (nomothetisch: „erklären“; ideographisch: „verstehen“) 
 > Um eine Kausalbeziehung annehmen zu können, muss eine angenommene Ursache einer möglichen Wirkung (zeitlich) vorausgehen. 
 > Um eine Kausalbeziehung annehmen zu können, müssen die betrachteten Sachverhalte in einem logischen Verhältnis zueinander stehen.

Q:

Modus poens und Modus tollens

A:

Modus ponens: 
 - Prämisse 1: A >> B, Prämisse 2: A, Conclusio: B 
 - Beispiel: Aus den Voraussetzungen „Wenn es regnet, wird die Straße nass“ und „Es regnet“ folgt logisch: „Die Straße wird nass“. 


Modus tollens: Umkehrung 
 - Prämisse 1: A >> B, Prämisse 2: ¬B, Conclusio: ¬A 
 - Nur aus dem Vorliegen von nicht B kann geschlossen werden, dass A auch nicht da war (Alternativ-Erklärungen möglich) 
 - Beispiel: Aus den Voraussetzungen „Wenn es regnet, wird die Straße nass“ und „Die Straße ist nicht nass “ folgt logisch: „Es hat nicht geregnet “

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Q:

Notwendige Bedingung

A:

Notwendige Bedingungen: 
 müssen als Ursache zwingend wahr (erfüllt) sein, damit eine Wirkung eintreten kann. Es kommt nicht vor, dass die Wirkung eintritt, ohne dass die Ursache aufgetreten ist (conditio sine qua non, ohne sie geht es nicht) . (nicht realistisch, wenig Dinge können nur mit einer Bedingung erklärt werden) 

Q:

Hinreichende Bedingung

A:

Hinreichende Bedingungen
 sorgen zwangsläufig (oder zumindest ceteris paribus (c. p. oder cet. Par., unter sonst gleichen Bedingungen) für das Eintreten des bedingten Ereignisses. Wenn die Bedingung nicht zugleich notwendig ist, dann gibt es aber auch andere hinreichende Bedingungen, die ebenfalls zum Eintreten des Ereignisses führen. >> Rahmenbedingungen für Experimente 

Q:

INUS Bedingung

A:

INUS - Bedingungen
 - Für komplexere, multikausale Beziehungen gibt es eine Erweiterung der Humes‘schen Metaphysik von John Mackie (1965).
 - INUS steht für „Insufficient, but Necessary part of an Unnecessary but Sufficient condition“ 
 -  „nicht hinreichender, aber notwendiger Teil einer nicht notwendigen, aber hinreichenden Bedingung“

Q:

Positivismus

A:

Positivismus

Die Welt existiert unabhängig von unserer Kenntnis über sie

- Geht von der Möglichkeit eines direkten Zugriffs auf „Wirklichkeit“ aus, die entlang von Regelmäßigkeiten und kausalen Zusammenhängen organisiert ist 
 - Beobachtung, Messung, Experiment – lässt nur gelten, was demonstrierbar, empirisch belegbar ist  
 - kausale Zusammenhänge feststellen 
 - empirische Fragestellung (was ist) trennen von normativen (was soll sein) – Wertfreiheit, Objektivität 
 - Forscher = getrennt vom Gegenstand, objektiv 
 - Beobachtung, Messung, Experiment – lässt nur gelten, was demonstrierbar und empirisch belegbar ist 
 - quantitative Methoden

Q:

Hermeneutik

A:

Hermeneutik

- Der Beobachter versteht soziale Handlungen / Akteure durch Empathie 
 - Dem Verstehen liegen immer Prämissen zu Grunde 
Kunst der Interpretation (von Texten, von Handlungen) 
 - Prämissen prägen den Zugang zum Gegenstand und die Interpretation 
 - Soziale Strukturen existieren nicht unabhängig von unserer Interpretation 
 - Bsp. Analyse geht von dieser Perspektive an die Erklärung von physischen Prozessen heran

Q:

Konstruktivismus  

A:

Konstruktivismus 

- Es gibt keine unmittelbare Erkenntnis, es bedarf immer einer Bedeutungszuschreibung 
 - „Wirklichkeit“ wird nicht abgebildet, sondern erzeugt 
 - Soziale Strukturen existieren nicht unabhängig von unserer Interpretation 
 - (radikaler K.): Jedes Bild, das wir uns von der Welt machen, ist eine Konstruktion 
 - Abschied von der Objektivität > keinen wirklichen Zugriff darauf möglich

Q:

Induktion

A:

Induktion: wahrheitserweiternder Schluß
Einzelaussage zu allgemeiner Aussage 
Induktionsproblem >> wie viele Einzelaussagen reichen zur Verallgemeinerung

induktives Vorgehen: wiederholte Einzelbeobachtungen oder sorgfältige Einzelfallanalyse > generelle Regel zu verallgemeinern
 Problem: Induktive Schlüsse haben nur Wahrscheinlichkeitscharakter

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