Spirurida at LMU München | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Spirurida an der LMU München

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TESTE DEIN WISSEN

Filarienspezies bei Hunden und Katzen in Europa

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TESTE DEIN WISSEN
  • in Europa sind v.a. Dirofilaria immitis und Dirofilaria repens von Bedeutung
    • D. immitis = Erreger der Herzwurmkrankheit
    • D. repens = Erreger der subkutanen Dirofilariose
  • Arthropoden als Zwischenwirte (bei allen Filarien!)
  • adulte Filarien besiedeln das Blut- und Lymphgefäßsystem, Binde- und Sehnengewebe und Körperhöhlen
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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklung von D. immitis bei Katzen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Katzen sind nicht so empfänglich für D. immitis
    • es entwickeln sich weniger adulte Parasiten
    • bei gleicher Infektionsdosis entwickeln sich beim Hund 8-10 mal mehr adulte Parasiten
  • längere Präpatenzen beschrieben (oft um Monate länger)
  • deutlich niedrigere Prävalenzen als beim Hund (unter vergleichbaren natürlichen Bedingungen)
  • eine Mikrofilarämie wird nur bei der Hälfte der infizierten Katzen beobachtet
    • schwach und dauert nur 1-3 Monate
    • Mikrofilämie = Auftreten des ersten Larvenstadiums bestimmter Fadenwürmer im Blut
  • Lebensdauer adulter Würmer ist kürzer (meist nur 2 Jahre oder kürzer)
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Pathogenese von D. immitis

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= kardiovaskuläre Dirofilariose

  • obwohl die Bezeichnung "Herzwurmerkrankung" eine primär kardiale Lokalisation andeutet, handelt es sich doch hauptsächlich um eine pulmonale Erkrankung
    • Grund: die adulten Stadien siedeln in den Pulmonalarterien und verursachen dort Schäden
  • in der Präpatenz und frühen Patenz zeigen sich nur bei schwerem Befall klinische Symptome, wenn durch die Nematoden die Herzklappenfunktion behindert wird 
  • auch patente Infektionen können asymptomatisch verlaufen ODER mit klinischen Erscheinungen durch primäre Gefäß- und Lungenschädigung mit nachfolgenden Auswirkungen auf das rechte Herz einhergehen


Pulmonalarterien

  • Endothelschäden (beginnen ca. 3-4 Monate p.i.)
    • durch die Bewegung der Würmer (L5 und Adulte)
    • durch Sekundärinfektion bzw. durch Substanzen von Wolbachia (Bakterium)
    • durch toxische Metaboliten der Würmer
    • Schäden werden vorwiegend durch im Blut zirkulierende Antigene verursacht
    • vermutlich auch durch Immunkomplexe (entstehen durch den Antigenüberschuss) mit Affinität zu Endothelien
  • Entzündungsprozesse in der Gefäßwand = villöse obliterative Endarteritis (zottig, verstopfte Gefäßentzündung mittelgroßer Arterien)
    • bewirken eine Verengung des Gefäßlumens, Thrombusbildung und Thromboembolien (= Verschleppung eines Thrombus innerhalb des Gefäßsystems)
    • einzelne Segmente der Lungenarterien werden so blockiert (v.a. dann, wenn Würmer absterben)
    • dies wiederum führt zum Absterben von umliegendem Lungengewebe


Schäden in der Niere

= Immunkomplex-Glomerulonephritis

= Immunkomplexe, die im Rahmen der Infektionen entstehen lagern sich an der Kapillarwand an 

  • Entzündungsreaktion führt zu einer Schädigung der Kapillarwand
  • Einblutung in die Bowman-Kapsel und damit in den Primärharn
  • Nierenkörperchen wird nekrotisch und verliert seine Funktion
  • je mehr Glomeruli betroffen sind, desto eher kommt es zu einem feststellbaren Verlust der Nierengesamtfunktion mit sinkender glomerulärer Filtrationsrate und Anstieg der Retentionsparameter


Folgen bei starkem Befall und dem Absterben von Würmern

  • bewirken durch Reduktion der arteriellen Strombahn einen Lungenhochdruck
    • Grund für Lungenhochdruck: Obstruktionsstenose der Lungenarterien und einer sich entwickelnden Pneumonie
    • mit der Folge einer Rechtsherzhypertrophie 
    • wird das Tier nicht behandelt bzw. handelt es sich um einen chronischen Fall
      • resultiert eine Rechtsherzinsuffizienz mit Blutrückstau in den venösen Körperkreislauf
      • Stauungsleber, Aszites, Ödeme und Kachexie
  • führt auch zu retrogradem Einwandern der Adulten von den Pulmonalarterien in das rechte Herz und eventuell bis zur kaudalen Hohlvene
    • es kommt zur Obturationsstenose der kaudalen Hohlvene, des rechten Atriums und zu einer Trikuspidalinsuffizienz (Würmer behindern die Herzklappenfunktion)
    • Vene-Cava-Syndrom
  • weitere Komplikationen: über die anhaltend freigesetzten Antigene der Parasiten kommt es regelmäßig zur Immunkomplex-Glomerulonephritis
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Krankheitsbild der kardiovaskulären Dirofilariose

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TESTE DEIN WISSEN
  • kann in Abhängigkeit von der Wurmbürde und anderen Faktoren über Monate und Jahre asymptomatisch bleiben 
  • Einteilung in 4 klinische Verlaufsformen
    1. milde Verlaufsform
    2. mittlere Verlaufsform
    3. schwere Verlaufsform
    4. Vena-Cava-Syndrom


Krankheitsbild beim Hund

  • charakteristisch ist eine lange Inkubationszeit von mind. 5-6 Monaten
  • klinische Anzeichen entwickeln sich sukzessiv (allmählich)


  • frühes Stadium und geringer Befall: meist asymptomatisch
  • anfangs sehr unspezifische Symptome (bei stärkerem Befall und nach Präpatenz/Inkubationszeit)
    • (chronischer) Husten => meist eins der ersten Symptome
    • häufiges Erbrechen
    • Gewichts- und Konditionsverlust
    • Lethargie (Schlafbedürfnis, Bewusstseinsstörungen)
    • Anstrengungsdyspnoe und Leistungsdepression
    • während Präpatenz und früher Patenz nur bei starkem Befall klinische Symptome, falls Behinderung der Herzklappenfunktion!
  • später/ im weiteren Verlauf
    • Tachypnoe
    • Tachykardie
    • blasse Schleimhäute (Anämie)
    • Ödeme an Hintergliedmaßen, Aszites
    • Lebervergrößerung
    • Nierenfunktionsstörungen
    • Bewusstseinsverlust


Krankheitsbild bei der Katze

  • sehr uneinheitliches Krankheitsbild
  • Infektion verläuft trotz lokaler Entzündung in den Pulmonalarterien meist klinisch unauffällig, da nur wenige Würmer vorhanden sind und nur wenige Mikrofilarien kurzfristig produziert werden (da u.a. die Adulten nicht lange leben)
  • treten klinische Symptome auf, sind diese i.d.R. unspezifisch
    • z.B. Husten, Dyspnoe bis Tachypnoe, Inappetenz, Erbrechen, Gewichtsverlust)
    • im Allgemeinen nicht mit kardialen Symptomen
  • aber auch plötzliche Todesfälle nach arterieller Stenose infolge weniger abgeschwemmter Würmer
    • Stenose durch Absterben der adulten Herzwürmer bzw. dadurch hervorgerufene Entzündungen und Thromboembolien
    • Thromboembolien führen zu akuter Lungeninsuffizienz mit letalem Ausgang
  • diese Heartworm Associated Respiratory Disease (HARD) wird häufig als Asthma, allergische Bronchitis oder Ähnliches fehldiagnostiziert
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Therapie des Vena-Cava-Syndroms

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=> bei Hunden mit patenter D. immitis-Infektion nach wie vor problematisch


  1. chirurgische Intervention zur (teilweisen) Beseitigung der Würmer
  2. Chemotherapie mit Melarsomin (Immiticide®) als einziges Arzneimittel mit hoher Wirksamkeit gegen adulte Stadien von D. immitis
    • gut verträglich bei asymptomatischen und symptomarmen Infektionen (Tiere müssen für die Behandlung ruhig gestellt werden)
    • bei symptomatischen Fällen: zusätzliche Applikation von Glucocorticoiden, Diuretika und Vasodilatatoren sowie Fluidtherapie (bei gleichzeitiger 3-wöchiger Ruhigstellung während der Behandlungs- und Regenerationszeit)
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Therapie der kardiovaskulären Dirofilariose bei der Katze

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  • strittig, ob die Infektion behandlungsbedürftig ist
  • Melarsomin ist in höheren Dosen toxisch bei Katzen
  • Infektion terminiert sich i.d.R. selbst
  • bei infektionsbedingten Lungenaffektionen wird Prednisolon in geringen Dosen eingesetzt
  • bei venösen Abflussbehinderungen: unverzügliche chirurgische Intervention zur (teilweisen) Beseitigung der Würmer
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Bedeutung der Symbiose zwischen Wolbachien und Filarien

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  • gehören zu den obligat intrazellulären, gramnegativen Bakterien
  • siedeln in D. immitis
  • sind für die Entwicklung und Reproduktion der Dirofilarien (Embryogenese) notwendig!
  • Wolbachien werden bei der Abtötung der Herzwürmer freigesetzt
    • ihre Oberflächenantigene sind auch für die Entzündungsreaktionen in der Niere und der Wand der Pulmonalarterien verantwortlich
  • unterdrücken die Immunantwort des Wirtes gegen Dirofilarien
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Immunreaktionen bei Dirofilariose

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  • Suppression der T-Zellaktivität nach Beginn der Parasitämie
  • zeitweiser, selektiver (antigenspezifischer) Mangel an Antikörpern gegen Mikrofilarien-Antigene
    • T-Zellen infizierter Hunde reagieren nur schwach auf Mitogene und zeigen keine spezifische Proliferationsreaktion auf D. immitis-Antigene
  • Antikörper werden nach etwa 3 Monaten für kurze Zeit gegen Mikrofilarien-Antigene gebukdet
  • Makrofilarien können lange persistieren
  • Bildung von Antigen-Antikörper-Komplexen durch
    • relativ hohe Antikörperspiegel
    • die kontinuierliche Abgabe von Antigenen durch die Würmer in das Blut
    • Folge:
      • Endothelschäden (nicht nur in der Pulmonalarterie)
      • Vaskulitis
      • perivaskuläre Infiltrate in der Lunge
      • Immunkomplex-Glomerulonephritiden 
  • im immunpathologischen Geschehen insgesamt spielen auch Wolbachia-Antigene eine Rolle
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TESTE DEIN WISSEN

Diagnose von Dirofilaria immitis und Dirofilaria repens (Katze)

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TESTE DEIN WISSEN
  • schwierig, denn...
    • ein Mikrofilariennachweis gelingt selten
    • ein Antigennachweis ist oft negativ (da meist schwache Infektionen)
  • ein Antikörpertest besonders unter Verwendung rekombinant hergestellter Antigene ist zuverlässiger...
    • Test detektiert Adultwürmer UND Larven (generell Dirofilaria-Infektionen; nicht D. immitis-spezifisch)
    • aber die Sensitivität variiert bei natürlich infizierten Katzen zwischen 32% und 89%
    • AK-Test ist beim Hund weniger erfolgreich bzw. von geringem Nutzen (da nicht spezifisch)
  • daher ergänzende Verfahren wie Röntgen des Thorax und Sonographie des Herzens heranziehen
    • Einsatz bildgebender Verfahren ist bei Katzen am vielversprechendsten 
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Behandlung Dirofilaria-infizierter Hunde

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TESTE DEIN WISSEN
  • positive Laborergebnisse sind zu bestätigen, bevor mit einer adultiziden Therapie begonnen wird:
    • bei asymptomatischen Hunden
    • in Fällen mit kurzfristiger Exposition
  • Ziele der Behandlung
    • Verbesserung des klinischen Zustandes des Patienten (wenn Symptome vorliegen)
    • Elimination aller Herzwürmer
    • Minimierung der Nebenwirkungen, denn die Behandlung ist immer mit einem Risiko behaftet bei
      • stärkerem Befall
      • fortgeschrittener Symptomatik
      • einem aktiven Hund (meist jüngere Hunde)


=> Behandlungsmöglichkeiten bei positivem AG-Test und Knott-Test: Protokoll der Heartworm Society vs. Modifizierte Protokolle


Protokoll der Heartworm Society

  • Makrozyklisches Lakton: gegen Mikrofilarien
    • Verabreichung an Tag 1, 30 und 60 nach Diagnosestellung
    • zur Herzwurmprophylaxe zugelassen
    • mikrofilarizide Wirkung
    • da man nicht weiß, in welchem Zeitfenster sich die Infektion befindet und welche Stadien in dem Tier vorhanden sind, versucht man mit diesem Präparat sowohl L1 als auch L3 und L4 abzutöten, weswegen man es an drei Tagen verabreicht 
  • Melarsomin (organische Arsenverbindung): gegen Makrofilarien 
    • Verabreichung an Tag 60, 90 und 91 nach Diagnosestellung
    • 3 Injektionen, um alle Würmer abzutöten
    • Wirkung: 
      • blockiert ein Enzym in den Parasiten 
      • wirkt nicht auf Stadien, die jünger als 4 Monate sind (deswegen immer Melarsomin und ML in Kombination)
    • Bewegungseinschränkung zur Vermeidung einer pulmonalen Thromboembolie!
    • Bewegungseinschränkung mindestens 4 Wochen nach der Injektion (also nach Tag 60 4 Wochen und nach Tag 91 nochmals 4 Wochen)
  • Doxycyclin (Antibiotikum): gegen Wolbachien (Bakterien, Endosymbionten)
    • Verabreichung von Tag 1 bis 28 nach Diagnosestellung
    • sollten abgetötet werden, da sie auch für die Entzündungsreaktionen in den Pulmonalarterien und in der Niere mitverantwortlich sind
    • Wirkung auf Reproduktionstrakt der weiblichen Adultwürmer (da Wolbachien für die Entwicklung und Reproduktion der adulten Filarien verantwortlich sind)
      • dadurch indirekter mikrofilarizider Effekt
  • Prednisolon (Glucocorticoid) in ausschleichender Dosis
    • Verabreichung von Woche 1 bis 4 nach Diagnosestellung
    • antiinflammatorische/symptomatische Maßnahme (Herz, Kreislauf)
    • bei symptomatischen Hunden zur Vermeidung einer Thromboembolie!
  • Therapiekontrolle
    • Knott-Test: Tag 120 (wenn positiv wird nochmals ein ML verabreicht und wieder nach 4 Wochen kontrolliert)
    • AG-Test: Tag 270
    • Knott-Test: Tag 120


Modifizierte Behandlung nach Hinney und Leschnik (Veterinärmedizinische Universität Wien, 2015)

  1. Melarsomin gegen Makrofilarien ab Tag 1 und 4 (bis 6)
    • Makrofilarien werden zuerst in der ersten Behandlungswoche abgetötet
    • Bewegungseinschränkung!
  2. Makrozyklisches Lakton gegen Mikrofilarien ab Tag 7 einmal monatlich für 6 Monate
  3. Doxcyclin gegen Wolbachien von Tag 7 bis 28 sowie von Tag 90-111
    • zwei Behandlungsserien
    • denn die Wolbachien werden auch bei der Abtötung der adulten Herzwürmer freigesetzt (deswegen der 1. Behandlungszeitraum)
  4. Prednisolon zur antiinflammatorischen Therapie von Tag 1 bis 7
  5. Therapiekontrolle: AG- und Knott-Test an Tag 180


Voraussetzung für dieses Behandlungsprotokoll

  • bei geringem Herzwurmbefall
  • keine Symptome oder Vorliegen von milden Symptomen
  • Erfolgsrate: 87%
  • deutlich kostengünstiger
  • keine beobachteten Nebenwirkungen


Slow-Kill-Methode

  • ein Makrozyklisches Lakton wird in prophylaktischen Dosen über längere Zeit ohne oder mit Doxycyclin verabreicht
    • hat dann auch adultiziden Effekt
  • Vorteil:
    • kostengünstig
    • einfache Handhabung (u.a. spot on, gerade bei Tierschutzhunden)
  • Nachteil:
    • es dauert ca. 2 Jahre bis 95% aller adulter Herzwürmer eliminiert werden
    • durch monatliche Verabreichung von prophylaktischen Dosen können resistente Subpopulationen entstehen!


  • Tag 1-30: Doxycyclin 2x täglich oral
  • 1x pro Monat Moxidectin (ML) und Imidacloprimid topisch über 10 Monate verabreichen
    • Wirksamkeit gegen adulte D. immitis: 95,9%
    • AG-Test negativ nach 18-24 Monaten (relativ lang => deswegen "slow kill")
  • Vermeidung von pulmonalen Thromboembolien: Bewegungseinschränkung während gesamter Behandlungszeit empfohlen (bis der Antigen-Test beim Hund negativ ist)


Chirurgische Entfernung der Makrofilarien

  • bei Hunden mit großer Wurmbürde vor Einleitung einer Chemotherapie
  • zur Minderung des Risikos von pulmonalen Thromboembolien
  • bei Patienten mit Vena-Cava-Syndrom
  • ansonsten kann das Tier perakut sterben!
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Behandlung Dirofilaria-infizierter Katzen

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  • bei Katzen sind Spontanheilungen möglich, daher unklar, ob eine Infektion bei Katzen behandlungsbedürftig ist
  • Melarsomin in höheren Dosen bei Katzen toxisch (wirkt aber)
  • bei infektionsbedingten Lungenaffektionen unabhängig von der Symptimatik Prednisolon einsetzen 
  • Vena-Cava-Syndrom: chirurgische Intervention, Würmer in toto (vollständig) entfernen (zumindest einen Teil)
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Therapie bei Dirofilaria repens

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=> slow kill-Methode kann verwendet werden 


  • Tag 1-30: Doxycyclin 2x täglich oral
  • 1x pro Monat Moxidectin und Imidacloprid topisch über 6-10 Monate 
  • parasitäre Knötchen können chirurgisch entfernt werden 
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Q:

Filarienspezies bei Hunden und Katzen in Europa

A:
  • in Europa sind v.a. Dirofilaria immitis und Dirofilaria repens von Bedeutung
    • D. immitis = Erreger der Herzwurmkrankheit
    • D. repens = Erreger der subkutanen Dirofilariose
  • Arthropoden als Zwischenwirte (bei allen Filarien!)
  • adulte Filarien besiedeln das Blut- und Lymphgefäßsystem, Binde- und Sehnengewebe und Körperhöhlen
Q:

Entwicklung von D. immitis bei Katzen

A:
  • Katzen sind nicht so empfänglich für D. immitis
    • es entwickeln sich weniger adulte Parasiten
    • bei gleicher Infektionsdosis entwickeln sich beim Hund 8-10 mal mehr adulte Parasiten
  • längere Präpatenzen beschrieben (oft um Monate länger)
  • deutlich niedrigere Prävalenzen als beim Hund (unter vergleichbaren natürlichen Bedingungen)
  • eine Mikrofilarämie wird nur bei der Hälfte der infizierten Katzen beobachtet
    • schwach und dauert nur 1-3 Monate
    • Mikrofilämie = Auftreten des ersten Larvenstadiums bestimmter Fadenwürmer im Blut
  • Lebensdauer adulter Würmer ist kürzer (meist nur 2 Jahre oder kürzer)
Q:

Pathogenese von D. immitis

A:

= kardiovaskuläre Dirofilariose

  • obwohl die Bezeichnung "Herzwurmerkrankung" eine primär kardiale Lokalisation andeutet, handelt es sich doch hauptsächlich um eine pulmonale Erkrankung
    • Grund: die adulten Stadien siedeln in den Pulmonalarterien und verursachen dort Schäden
  • in der Präpatenz und frühen Patenz zeigen sich nur bei schwerem Befall klinische Symptome, wenn durch die Nematoden die Herzklappenfunktion behindert wird 
  • auch patente Infektionen können asymptomatisch verlaufen ODER mit klinischen Erscheinungen durch primäre Gefäß- und Lungenschädigung mit nachfolgenden Auswirkungen auf das rechte Herz einhergehen


Pulmonalarterien

  • Endothelschäden (beginnen ca. 3-4 Monate p.i.)
    • durch die Bewegung der Würmer (L5 und Adulte)
    • durch Sekundärinfektion bzw. durch Substanzen von Wolbachia (Bakterium)
    • durch toxische Metaboliten der Würmer
    • Schäden werden vorwiegend durch im Blut zirkulierende Antigene verursacht
    • vermutlich auch durch Immunkomplexe (entstehen durch den Antigenüberschuss) mit Affinität zu Endothelien
  • Entzündungsprozesse in der Gefäßwand = villöse obliterative Endarteritis (zottig, verstopfte Gefäßentzündung mittelgroßer Arterien)
    • bewirken eine Verengung des Gefäßlumens, Thrombusbildung und Thromboembolien (= Verschleppung eines Thrombus innerhalb des Gefäßsystems)
    • einzelne Segmente der Lungenarterien werden so blockiert (v.a. dann, wenn Würmer absterben)
    • dies wiederum führt zum Absterben von umliegendem Lungengewebe


Schäden in der Niere

= Immunkomplex-Glomerulonephritis

= Immunkomplexe, die im Rahmen der Infektionen entstehen lagern sich an der Kapillarwand an 

  • Entzündungsreaktion führt zu einer Schädigung der Kapillarwand
  • Einblutung in die Bowman-Kapsel und damit in den Primärharn
  • Nierenkörperchen wird nekrotisch und verliert seine Funktion
  • je mehr Glomeruli betroffen sind, desto eher kommt es zu einem feststellbaren Verlust der Nierengesamtfunktion mit sinkender glomerulärer Filtrationsrate und Anstieg der Retentionsparameter


Folgen bei starkem Befall und dem Absterben von Würmern

  • bewirken durch Reduktion der arteriellen Strombahn einen Lungenhochdruck
    • Grund für Lungenhochdruck: Obstruktionsstenose der Lungenarterien und einer sich entwickelnden Pneumonie
    • mit der Folge einer Rechtsherzhypertrophie 
    • wird das Tier nicht behandelt bzw. handelt es sich um einen chronischen Fall
      • resultiert eine Rechtsherzinsuffizienz mit Blutrückstau in den venösen Körperkreislauf
      • Stauungsleber, Aszites, Ödeme und Kachexie
  • führt auch zu retrogradem Einwandern der Adulten von den Pulmonalarterien in das rechte Herz und eventuell bis zur kaudalen Hohlvene
    • es kommt zur Obturationsstenose der kaudalen Hohlvene, des rechten Atriums und zu einer Trikuspidalinsuffizienz (Würmer behindern die Herzklappenfunktion)
    • Vene-Cava-Syndrom
  • weitere Komplikationen: über die anhaltend freigesetzten Antigene der Parasiten kommt es regelmäßig zur Immunkomplex-Glomerulonephritis
Q:

Krankheitsbild der kardiovaskulären Dirofilariose

A:
  • kann in Abhängigkeit von der Wurmbürde und anderen Faktoren über Monate und Jahre asymptomatisch bleiben 
  • Einteilung in 4 klinische Verlaufsformen
    1. milde Verlaufsform
    2. mittlere Verlaufsform
    3. schwere Verlaufsform
    4. Vena-Cava-Syndrom


Krankheitsbild beim Hund

  • charakteristisch ist eine lange Inkubationszeit von mind. 5-6 Monaten
  • klinische Anzeichen entwickeln sich sukzessiv (allmählich)


  • frühes Stadium und geringer Befall: meist asymptomatisch
  • anfangs sehr unspezifische Symptome (bei stärkerem Befall und nach Präpatenz/Inkubationszeit)
    • (chronischer) Husten => meist eins der ersten Symptome
    • häufiges Erbrechen
    • Gewichts- und Konditionsverlust
    • Lethargie (Schlafbedürfnis, Bewusstseinsstörungen)
    • Anstrengungsdyspnoe und Leistungsdepression
    • während Präpatenz und früher Patenz nur bei starkem Befall klinische Symptome, falls Behinderung der Herzklappenfunktion!
  • später/ im weiteren Verlauf
    • Tachypnoe
    • Tachykardie
    • blasse Schleimhäute (Anämie)
    • Ödeme an Hintergliedmaßen, Aszites
    • Lebervergrößerung
    • Nierenfunktionsstörungen
    • Bewusstseinsverlust


Krankheitsbild bei der Katze

  • sehr uneinheitliches Krankheitsbild
  • Infektion verläuft trotz lokaler Entzündung in den Pulmonalarterien meist klinisch unauffällig, da nur wenige Würmer vorhanden sind und nur wenige Mikrofilarien kurzfristig produziert werden (da u.a. die Adulten nicht lange leben)
  • treten klinische Symptome auf, sind diese i.d.R. unspezifisch
    • z.B. Husten, Dyspnoe bis Tachypnoe, Inappetenz, Erbrechen, Gewichtsverlust)
    • im Allgemeinen nicht mit kardialen Symptomen
  • aber auch plötzliche Todesfälle nach arterieller Stenose infolge weniger abgeschwemmter Würmer
    • Stenose durch Absterben der adulten Herzwürmer bzw. dadurch hervorgerufene Entzündungen und Thromboembolien
    • Thromboembolien führen zu akuter Lungeninsuffizienz mit letalem Ausgang
  • diese Heartworm Associated Respiratory Disease (HARD) wird häufig als Asthma, allergische Bronchitis oder Ähnliches fehldiagnostiziert
Q:

Therapie des Vena-Cava-Syndroms

A:

=> bei Hunden mit patenter D. immitis-Infektion nach wie vor problematisch


  1. chirurgische Intervention zur (teilweisen) Beseitigung der Würmer
  2. Chemotherapie mit Melarsomin (Immiticide®) als einziges Arzneimittel mit hoher Wirksamkeit gegen adulte Stadien von D. immitis
    • gut verträglich bei asymptomatischen und symptomarmen Infektionen (Tiere müssen für die Behandlung ruhig gestellt werden)
    • bei symptomatischen Fällen: zusätzliche Applikation von Glucocorticoiden, Diuretika und Vasodilatatoren sowie Fluidtherapie (bei gleichzeitiger 3-wöchiger Ruhigstellung während der Behandlungs- und Regenerationszeit)
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Q:

Therapie der kardiovaskulären Dirofilariose bei der Katze

A:
  • strittig, ob die Infektion behandlungsbedürftig ist
  • Melarsomin ist in höheren Dosen toxisch bei Katzen
  • Infektion terminiert sich i.d.R. selbst
  • bei infektionsbedingten Lungenaffektionen wird Prednisolon in geringen Dosen eingesetzt
  • bei venösen Abflussbehinderungen: unverzügliche chirurgische Intervention zur (teilweisen) Beseitigung der Würmer
Q:

Bedeutung der Symbiose zwischen Wolbachien und Filarien

A:
  • gehören zu den obligat intrazellulären, gramnegativen Bakterien
  • siedeln in D. immitis
  • sind für die Entwicklung und Reproduktion der Dirofilarien (Embryogenese) notwendig!
  • Wolbachien werden bei der Abtötung der Herzwürmer freigesetzt
    • ihre Oberflächenantigene sind auch für die Entzündungsreaktionen in der Niere und der Wand der Pulmonalarterien verantwortlich
  • unterdrücken die Immunantwort des Wirtes gegen Dirofilarien
Q:

Immunreaktionen bei Dirofilariose

A:
  • Suppression der T-Zellaktivität nach Beginn der Parasitämie
  • zeitweiser, selektiver (antigenspezifischer) Mangel an Antikörpern gegen Mikrofilarien-Antigene
    • T-Zellen infizierter Hunde reagieren nur schwach auf Mitogene und zeigen keine spezifische Proliferationsreaktion auf D. immitis-Antigene
  • Antikörper werden nach etwa 3 Monaten für kurze Zeit gegen Mikrofilarien-Antigene gebukdet
  • Makrofilarien können lange persistieren
  • Bildung von Antigen-Antikörper-Komplexen durch
    • relativ hohe Antikörperspiegel
    • die kontinuierliche Abgabe von Antigenen durch die Würmer in das Blut
    • Folge:
      • Endothelschäden (nicht nur in der Pulmonalarterie)
      • Vaskulitis
      • perivaskuläre Infiltrate in der Lunge
      • Immunkomplex-Glomerulonephritiden 
  • im immunpathologischen Geschehen insgesamt spielen auch Wolbachia-Antigene eine Rolle
Q:

Diagnose von Dirofilaria immitis und Dirofilaria repens (Katze)

A:
  • schwierig, denn...
    • ein Mikrofilariennachweis gelingt selten
    • ein Antigennachweis ist oft negativ (da meist schwache Infektionen)
  • ein Antikörpertest besonders unter Verwendung rekombinant hergestellter Antigene ist zuverlässiger...
    • Test detektiert Adultwürmer UND Larven (generell Dirofilaria-Infektionen; nicht D. immitis-spezifisch)
    • aber die Sensitivität variiert bei natürlich infizierten Katzen zwischen 32% und 89%
    • AK-Test ist beim Hund weniger erfolgreich bzw. von geringem Nutzen (da nicht spezifisch)
  • daher ergänzende Verfahren wie Röntgen des Thorax und Sonographie des Herzens heranziehen
    • Einsatz bildgebender Verfahren ist bei Katzen am vielversprechendsten 
Q:

Behandlung Dirofilaria-infizierter Hunde

A:
  • positive Laborergebnisse sind zu bestätigen, bevor mit einer adultiziden Therapie begonnen wird:
    • bei asymptomatischen Hunden
    • in Fällen mit kurzfristiger Exposition
  • Ziele der Behandlung
    • Verbesserung des klinischen Zustandes des Patienten (wenn Symptome vorliegen)
    • Elimination aller Herzwürmer
    • Minimierung der Nebenwirkungen, denn die Behandlung ist immer mit einem Risiko behaftet bei
      • stärkerem Befall
      • fortgeschrittener Symptomatik
      • einem aktiven Hund (meist jüngere Hunde)


=> Behandlungsmöglichkeiten bei positivem AG-Test und Knott-Test: Protokoll der Heartworm Society vs. Modifizierte Protokolle


Protokoll der Heartworm Society

  • Makrozyklisches Lakton: gegen Mikrofilarien
    • Verabreichung an Tag 1, 30 und 60 nach Diagnosestellung
    • zur Herzwurmprophylaxe zugelassen
    • mikrofilarizide Wirkung
    • da man nicht weiß, in welchem Zeitfenster sich die Infektion befindet und welche Stadien in dem Tier vorhanden sind, versucht man mit diesem Präparat sowohl L1 als auch L3 und L4 abzutöten, weswegen man es an drei Tagen verabreicht 
  • Melarsomin (organische Arsenverbindung): gegen Makrofilarien 
    • Verabreichung an Tag 60, 90 und 91 nach Diagnosestellung
    • 3 Injektionen, um alle Würmer abzutöten
    • Wirkung: 
      • blockiert ein Enzym in den Parasiten 
      • wirkt nicht auf Stadien, die jünger als 4 Monate sind (deswegen immer Melarsomin und ML in Kombination)
    • Bewegungseinschränkung zur Vermeidung einer pulmonalen Thromboembolie!
    • Bewegungseinschränkung mindestens 4 Wochen nach der Injektion (also nach Tag 60 4 Wochen und nach Tag 91 nochmals 4 Wochen)
  • Doxycyclin (Antibiotikum): gegen Wolbachien (Bakterien, Endosymbionten)
    • Verabreichung von Tag 1 bis 28 nach Diagnosestellung
    • sollten abgetötet werden, da sie auch für die Entzündungsreaktionen in den Pulmonalarterien und in der Niere mitverantwortlich sind
    • Wirkung auf Reproduktionstrakt der weiblichen Adultwürmer (da Wolbachien für die Entwicklung und Reproduktion der adulten Filarien verantwortlich sind)
      • dadurch indirekter mikrofilarizider Effekt
  • Prednisolon (Glucocorticoid) in ausschleichender Dosis
    • Verabreichung von Woche 1 bis 4 nach Diagnosestellung
    • antiinflammatorische/symptomatische Maßnahme (Herz, Kreislauf)
    • bei symptomatischen Hunden zur Vermeidung einer Thromboembolie!
  • Therapiekontrolle
    • Knott-Test: Tag 120 (wenn positiv wird nochmals ein ML verabreicht und wieder nach 4 Wochen kontrolliert)
    • AG-Test: Tag 270
    • Knott-Test: Tag 120


Modifizierte Behandlung nach Hinney und Leschnik (Veterinärmedizinische Universität Wien, 2015)

  1. Melarsomin gegen Makrofilarien ab Tag 1 und 4 (bis 6)
    • Makrofilarien werden zuerst in der ersten Behandlungswoche abgetötet
    • Bewegungseinschränkung!
  2. Makrozyklisches Lakton gegen Mikrofilarien ab Tag 7 einmal monatlich für 6 Monate
  3. Doxcyclin gegen Wolbachien von Tag 7 bis 28 sowie von Tag 90-111
    • zwei Behandlungsserien
    • denn die Wolbachien werden auch bei der Abtötung der adulten Herzwürmer freigesetzt (deswegen der 1. Behandlungszeitraum)
  4. Prednisolon zur antiinflammatorischen Therapie von Tag 1 bis 7
  5. Therapiekontrolle: AG- und Knott-Test an Tag 180


Voraussetzung für dieses Behandlungsprotokoll

  • bei geringem Herzwurmbefall
  • keine Symptome oder Vorliegen von milden Symptomen
  • Erfolgsrate: 87%
  • deutlich kostengünstiger
  • keine beobachteten Nebenwirkungen


Slow-Kill-Methode

  • ein Makrozyklisches Lakton wird in prophylaktischen Dosen über längere Zeit ohne oder mit Doxycyclin verabreicht
    • hat dann auch adultiziden Effekt
  • Vorteil:
    • kostengünstig
    • einfache Handhabung (u.a. spot on, gerade bei Tierschutzhunden)
  • Nachteil:
    • es dauert ca. 2 Jahre bis 95% aller adulter Herzwürmer eliminiert werden
    • durch monatliche Verabreichung von prophylaktischen Dosen können resistente Subpopulationen entstehen!


  • Tag 1-30: Doxycyclin 2x täglich oral
  • 1x pro Monat Moxidectin (ML) und Imidacloprimid topisch über 10 Monate verabreichen
    • Wirksamkeit gegen adulte D. immitis: 95,9%
    • AG-Test negativ nach 18-24 Monaten (relativ lang => deswegen "slow kill")
  • Vermeidung von pulmonalen Thromboembolien: Bewegungseinschränkung während gesamter Behandlungszeit empfohlen (bis der Antigen-Test beim Hund negativ ist)


Chirurgische Entfernung der Makrofilarien

  • bei Hunden mit großer Wurmbürde vor Einleitung einer Chemotherapie
  • zur Minderung des Risikos von pulmonalen Thromboembolien
  • bei Patienten mit Vena-Cava-Syndrom
  • ansonsten kann das Tier perakut sterben!
Q:

Behandlung Dirofilaria-infizierter Katzen

A:
  • bei Katzen sind Spontanheilungen möglich, daher unklar, ob eine Infektion bei Katzen behandlungsbedürftig ist
  • Melarsomin in höheren Dosen bei Katzen toxisch (wirkt aber)
  • bei infektionsbedingten Lungenaffektionen unabhängig von der Symptimatik Prednisolon einsetzen 
  • Vena-Cava-Syndrom: chirurgische Intervention, Würmer in toto (vollständig) entfernen (zumindest einen Teil)
Q:

Therapie bei Dirofilaria repens

A:

=> slow kill-Methode kann verwendet werden 


  • Tag 1-30: Doxycyclin 2x täglich oral
  • 1x pro Monat Moxidectin und Imidacloprid topisch über 6-10 Monate 
  • parasitäre Knötchen können chirurgisch entfernt werden 
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