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Lernmaterialien für Qualitative Methoden an der LMU München

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TESTE DEIN WISSEN

Filmanalyse traditionell

Drei Ebenen der Repräsentation

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TESTE DEIN WISSEN
  • Inhalt (der bewegten Bilder)
  • Modalität der Repräsentation (wie wird etwas dargestellt?, gestalterische Mittel)
  • Verknüpfung der Bilder durch Montage
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TESTE DEIN WISSEN

Filmanalyse traditionell

Analyse-Ebenen (Mikos 2008)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Inhalt& Repräsentation: z.B. Plot
  • Narration& Dramaturgie: z.B. Story/Spannung, 
  • Figuren& Akteure: z.B. Rollen/Identifikation/Empathie, 
  • Ästhetik& Gestaltung: z.B. Kamera/Licht/Schnitt, 
  • Kontexte: z.B. Gattungen/Genres
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TESTE DEIN WISSEN

Sozialwissenschaftliche Filmanalyse

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ausgangspunkt: wechselseitiges Bedingungsverhältnis von Filminhalt& sozialen Strukturen
  • Fragestellung: Was ist Ergebnis der Auseinandersetzung um legitime Bedeutungen im Medium Film? Welche Wirklichkeitsangebote werden über Spielfilme konstruiert?
  • Theoretische Fundierung: sozialwissenschaftlicher Forschungskontext (Weiterentwicklung von Mikos Kategorien, ermöglicht Anschlussfähigkeit)
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TESTE DEIN WISSEN

Sozialwissenschaftliche Filmanalyse: Diskursanalyse 

theoretischer Hintergrund

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TESTE DEIN WISSEN

Diskurstheorie Foucault (1981)

  • Denken& Handeln basiert auf sozial konstruierten Weltwissen, das Wirklichkeit erst erzeugt
  • Diskurse entscheiden darüber, was wahr& falsch ist


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TESTE DEIN WISSEN

Sozialwissenschaftliche Filmanalyse: Diskursanalyse 

Analyse der diskursiven Formationsregeln (von Texten)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Gegenstände: Worüber wird in welchem Kontext gesprochen?
  • Äußerungsmodalitäten: Wer spricht wo aus welcher Perspektive?
  • Begriffe: Wie wird über behandelte Gegenstände gesprochen?
  • Strategien: Wozu dient Gesprochenes?
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TESTE DEIN WISSEN

Sozialwissenschaftliche Filmanalyse: Diskursanalyse 

Methodische Umsetzung: Kategoriensystem

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TESTE DEIN WISSEN
  • Formation der Gegenstände: Thema, Gegenstände, Kontext (Haupthandlung, Nebenhandlungen)
  • Formation der Äußerungsmodalitäten: Figurkonstellation, legitime Sprecher (Setting, Charakterisierung, Perspektive), Orte, Milieu
  • Formation der Begriffe: Abfolge (Handlungsphasen, Komposition, Zeitstruktur), sprachliche Mittel, audiovisuelle Gestaltung (Kamera, Schnitt& Montage, Ausstattung, Licht, Farbe, Geräusche, Musik), Argumentation (Aussagen, Belege)
  • Formation der Strategien: Theorien, Funktionen der diskursiven Praxis
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TESTE DEIN WISSEN

Sozialwissenschaftliche Filmanalyse: Diskursanalyse 

Methodische Umsetzung: Untersuchunsmaterial

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TESTE DEIN WISSEN

Filmprotokolle:

  • Sequenzprotokolle (gesamter Film) mit allen aufeinander folgenden Handlungseinheiten zur Übersicht über Informationsfluss, untergliedert nach Handlungsorten/Figurkonstellationen
  • Einstellungsprotokolle (Schlüsselszenen) zur Erfassung des Zusammenwirkens aller filmspezifischen Darstellungsmittel

Film-Metadaten: Credits/Dokumente zu Cast, Crew, Förderung etc. sowie Erfolg (Informationen zu Entstehungskontext, Akteuren) 


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TESTE DEIN WISSEN

Befragungsformen I

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TESTE DEIN WISSEN
  • Zahl der Befragten: eine Person, Duos, Gruppe
  • Kanal: persönlich, telefonisch, online (Chat, Mail, Video), Tagebuch
  • Modus: mündlich, schriftlich
  • Entscheidungskriterien: 
    • Erkenntnisinteresse: was will ich wissen?
    • Zielgruppe: wen möchte ich befragen?
  • Ressourcen: welche Mittel & wie viel Zeit habe ich? 
  • Persönliche Vorlieben: welche Befragungsart liegt mir?
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TESTE DEIN WISSEN

Befragungsformen II

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TESTE DEIN WISSEN

wichtige Unterscheidungen:

  • reaktive/nicht-reaktive Verfahren, Reaktivität: Untersuchung beeinflusst Gegenstand
  • Einzel-/Gruppeninterviews
  • Leitfaden-/Experteninterviews

MERKSATZ I: Jedes (reaktive) Verfahren sucht sich eigene Stichprobe & stellt andere Anforderungen an Interviewer

MERKSATZ II: Experten kontaktiert man erst, wenn es keine Veröffentlichungen gibt, die Fragen beantworten

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TESTE DEIN WISSEN

Befragungsformen III

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TESTE DEIN WISSEN

Leitfadeninterview (Reaktivität hoch)

  • WAS: Sinn im Kontext: Biografien, Alltag, Job, Weltdeutungen (GESAMTBILD)
  • WER: Menschen, die bereit+fähig sind, über Thema zu reden
  • WO: natürliches Umfeld

Gruppendiskussion: (Reaktivität mittel)

  • WAS: Sinn im Meinungsklima; konkrete Gegenstände (Gruppenthemen)
  • WER: Menschen mit starkem Themeninteresse, Zeit, Mut 
  • WO: Labor, aber nah am Alltagsgespräch

Experteninterview (Reaktivität niedrig, keine Einstellungen/Erfahrungen)

  • WAS: Exklusives Wissen
  • WER: Träger von Wissen
  • WO: natürliches Umfeld (z.B. Büro)
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TESTE DEIN WISSEN

Auswahlverfahren: Problemorientierung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Angriffspunkt für Kritiker: kleine Fallzahlen, keine Repräsentativität (kein Zugang zu bestimmten Milieus, Bereitschaft nicht gleich verteilt)
  • Zusammenhang zwischen Forscher & Stichprobe
  • Rekrutierungshürden
  • Feldzugang & Kosten (Geld, Aufwand, Genehmigungen etc.)
  • niemals Freunde, Familie oder Bekannte!
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TESTE DEIN WISSEN

Filmanalyse traditionell

Prämissen aus KW

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TESTE DEIN WISSEN
  • Filme sind Kommunikationsmittel, deren Bedeutung sich im sozialen Gebrauch offenbart (an Publikum gerichtet)
  • Filme konstituieren in Kommunikation mit Publikum Subjektivität (Botschaften, die in Köpfen des Publikums entschlüsselt werden& wirken)
  • Filme sind Teil der gesellschaftlichen Repräsentationsordnung (entstehen in gesellschaftlichen Strukturen, bestimmte Sinnmuster, beeinflussen Denken& Handeln)
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  • 571 Lernmaterialien

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Q:

Filmanalyse traditionell

Drei Ebenen der Repräsentation

A:
  • Inhalt (der bewegten Bilder)
  • Modalität der Repräsentation (wie wird etwas dargestellt?, gestalterische Mittel)
  • Verknüpfung der Bilder durch Montage
Q:

Filmanalyse traditionell

Analyse-Ebenen (Mikos 2008)

A:
  • Inhalt& Repräsentation: z.B. Plot
  • Narration& Dramaturgie: z.B. Story/Spannung, 
  • Figuren& Akteure: z.B. Rollen/Identifikation/Empathie, 
  • Ästhetik& Gestaltung: z.B. Kamera/Licht/Schnitt, 
  • Kontexte: z.B. Gattungen/Genres
Q:

Sozialwissenschaftliche Filmanalyse

A:
  • Ausgangspunkt: wechselseitiges Bedingungsverhältnis von Filminhalt& sozialen Strukturen
  • Fragestellung: Was ist Ergebnis der Auseinandersetzung um legitime Bedeutungen im Medium Film? Welche Wirklichkeitsangebote werden über Spielfilme konstruiert?
  • Theoretische Fundierung: sozialwissenschaftlicher Forschungskontext (Weiterentwicklung von Mikos Kategorien, ermöglicht Anschlussfähigkeit)
Q:

Sozialwissenschaftliche Filmanalyse: Diskursanalyse 

theoretischer Hintergrund

A:

Diskurstheorie Foucault (1981)

  • Denken& Handeln basiert auf sozial konstruierten Weltwissen, das Wirklichkeit erst erzeugt
  • Diskurse entscheiden darüber, was wahr& falsch ist


Q:

Sozialwissenschaftliche Filmanalyse: Diskursanalyse 

Analyse der diskursiven Formationsregeln (von Texten)

A:
  • Gegenstände: Worüber wird in welchem Kontext gesprochen?
  • Äußerungsmodalitäten: Wer spricht wo aus welcher Perspektive?
  • Begriffe: Wie wird über behandelte Gegenstände gesprochen?
  • Strategien: Wozu dient Gesprochenes?
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Q:

Sozialwissenschaftliche Filmanalyse: Diskursanalyse 

Methodische Umsetzung: Kategoriensystem

A:
  • Formation der Gegenstände: Thema, Gegenstände, Kontext (Haupthandlung, Nebenhandlungen)
  • Formation der Äußerungsmodalitäten: Figurkonstellation, legitime Sprecher (Setting, Charakterisierung, Perspektive), Orte, Milieu
  • Formation der Begriffe: Abfolge (Handlungsphasen, Komposition, Zeitstruktur), sprachliche Mittel, audiovisuelle Gestaltung (Kamera, Schnitt& Montage, Ausstattung, Licht, Farbe, Geräusche, Musik), Argumentation (Aussagen, Belege)
  • Formation der Strategien: Theorien, Funktionen der diskursiven Praxis
Q:

Sozialwissenschaftliche Filmanalyse: Diskursanalyse 

Methodische Umsetzung: Untersuchunsmaterial

A:

Filmprotokolle:

  • Sequenzprotokolle (gesamter Film) mit allen aufeinander folgenden Handlungseinheiten zur Übersicht über Informationsfluss, untergliedert nach Handlungsorten/Figurkonstellationen
  • Einstellungsprotokolle (Schlüsselszenen) zur Erfassung des Zusammenwirkens aller filmspezifischen Darstellungsmittel

Film-Metadaten: Credits/Dokumente zu Cast, Crew, Förderung etc. sowie Erfolg (Informationen zu Entstehungskontext, Akteuren) 


Q:

Befragungsformen I

A:
  • Zahl der Befragten: eine Person, Duos, Gruppe
  • Kanal: persönlich, telefonisch, online (Chat, Mail, Video), Tagebuch
  • Modus: mündlich, schriftlich
  • Entscheidungskriterien: 
    • Erkenntnisinteresse: was will ich wissen?
    • Zielgruppe: wen möchte ich befragen?
  • Ressourcen: welche Mittel & wie viel Zeit habe ich? 
  • Persönliche Vorlieben: welche Befragungsart liegt mir?
Q:

Befragungsformen II

A:

wichtige Unterscheidungen:

  • reaktive/nicht-reaktive Verfahren, Reaktivität: Untersuchung beeinflusst Gegenstand
  • Einzel-/Gruppeninterviews
  • Leitfaden-/Experteninterviews

MERKSATZ I: Jedes (reaktive) Verfahren sucht sich eigene Stichprobe & stellt andere Anforderungen an Interviewer

MERKSATZ II: Experten kontaktiert man erst, wenn es keine Veröffentlichungen gibt, die Fragen beantworten

Q:

Befragungsformen III

A:

Leitfadeninterview (Reaktivität hoch)

  • WAS: Sinn im Kontext: Biografien, Alltag, Job, Weltdeutungen (GESAMTBILD)
  • WER: Menschen, die bereit+fähig sind, über Thema zu reden
  • WO: natürliches Umfeld

Gruppendiskussion: (Reaktivität mittel)

  • WAS: Sinn im Meinungsklima; konkrete Gegenstände (Gruppenthemen)
  • WER: Menschen mit starkem Themeninteresse, Zeit, Mut 
  • WO: Labor, aber nah am Alltagsgespräch

Experteninterview (Reaktivität niedrig, keine Einstellungen/Erfahrungen)

  • WAS: Exklusives Wissen
  • WER: Träger von Wissen
  • WO: natürliches Umfeld (z.B. Büro)
Q:

Auswahlverfahren: Problemorientierung

A:
  • Angriffspunkt für Kritiker: kleine Fallzahlen, keine Repräsentativität (kein Zugang zu bestimmten Milieus, Bereitschaft nicht gleich verteilt)
  • Zusammenhang zwischen Forscher & Stichprobe
  • Rekrutierungshürden
  • Feldzugang & Kosten (Geld, Aufwand, Genehmigungen etc.)
  • niemals Freunde, Familie oder Bekannte!
Q:

Filmanalyse traditionell

Prämissen aus KW

A:
  • Filme sind Kommunikationsmittel, deren Bedeutung sich im sozialen Gebrauch offenbart (an Publikum gerichtet)
  • Filme konstituieren in Kommunikation mit Publikum Subjektivität (Botschaften, die in Köpfen des Publikums entschlüsselt werden& wirken)
  • Filme sind Teil der gesellschaftlichen Repräsentationsordnung (entstehen in gesellschaftlichen Strukturen, bestimmte Sinnmuster, beeinflussen Denken& Handeln)
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