Psychopatho at LMU München | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Psychopatho an der LMU München

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TESTE DEIN WISSEN

Psychoapthologische Abgrenzung von 

Zwangsgedanken - überwertige Idee - Wahn

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TESTE DEIN WISSEN

Zwangsgedanke: Intrusivität, innerer Widerstan, erhaltene Einsichtsfähigkeit in die Sinnlosigkeit oder Inadäquatheit der Vorstellungen


überwertige Idee: dauerhaft lebensbestimmender Leitgedanke, der Motivation, ANtrieb und Volitoon beeinflusst und mit intensiver EMotionalität besetzt ist

  • stark affektbasiertes Handeln gemäß dieser Überzeugung
  • daraus resultierende Vernachlässigung alltäglicher Aufgaben der Lebensbewältigung --> Isolation,  Selbstvernachlässigung, Verschrobenheit
  • Person handelt aus subjektiver Sicht sinnvoll
  • Person kann sich in Abgrenzung zum Wahn oder Wahneinfall noch mit der Möglichkeit auseinandersetzen, eventuell eine fehlerhafte Vorstellunge zu haben - fließender Verlauf in den Wahn


Wahnidee

qualitativ abnorme Bedeutungszuschreibung

Unkorrigierbarkeit angesichts widersprechender Belege

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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklungsstörungen

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TESTE DEIN WISSEN

Störungen der neuronalen und mentalen Entiwcklung, die gebunden an bestimmte Entwicklungsphasen auftreten


manifestieren sich vor dem Schuleintritt

Beeinträchtigungen peristieren teilweise über die gesamte Lebensspanne hinweg

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TESTE DEIN WISSEN

Vaskuläre Demenz

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TESTE DEIN WISSEN
  • dementielles Syndrom - vaskuläre + zebrovaskuläre Erkrankung + zeitlicher Zusammenhang
  • plötzlicher Beginn mit stufenweiser oder fluktuierender Verschlechterung
    • auch langsamer progredienter Verlauf ist möglich
  • häufiger Auftreten neurologischer Herdzeichen
  • gelegentlich zerebrale Krampfanfälle in der Vorgeschichte
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TESTE DEIN WISSEN

Psychotherapeutische Interventionen bei der Schizophrenie

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TESTE DEIN WISSEN
  • Verminderung der individuellen Vulnerabilität, Verringerung von ungünstigen Einflüssen äußerer Stressiren, Verbesserung der Lebensqualität, Verringerung von Krankheitssymptome und Förderung vo Fähigkeiten zur Kommunikation und Krankheitsbewältigung
  • Bewältigung der Krnakheit und ihrer Folgen - individuelle Ressourcen im Mittelpunkt (kein "Heilung" durch Psychotherapie eg. hoher biologischer Komponente)
  • Psychoedukation als wesentlicher Bestandteil
  • Familieninterventionen, Training sozialer Fertigkeiten, Kognitive Reha
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TESTE DEIN WISSEN

Diagnostische Einordnung von Autismus im ICS-10

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TESTE DEIN WISSEN

F 84 Tiefgreifende Entwicklungsstörungen 

F84.0 Frühkindlicher Autismus

F84.1 Atypischer Autismus

F84.2 Asperger Autismus

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TESTE DEIN WISSEN

tiefgreifende Entwicklungsstörungen

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TESTE DEIN WISSEN

betreffen die gesamte Entwicklung

(unter anderem Autiumsus)

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TESTE DEIN WISSEN

Historische Perspektive auf Autismus

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TESTE DEIN WISSEN

Bleuler: Grundsymptome der Schizophrenie - Rückzug in die innere Gedankenwelt und merkliche Einschränlung der Kommunikation im Kontext der Schizophrenie


Kanner: Detaillierte Fallstudien von Kindern mit angeborenen sozialen Interaktionstörungen und persistierendem Bestehen auf Gleichheit; frühkindlicher Autismus (Kanner Autismus, infantiler Autismus) (kein Remittieren, hohe Rigitdität)


Asperger: "autistische Psychopathen"; Kinder mit profundem Defizit in und Desiteresse an sozialer Interaktion und eingeschränkter Empathie bei gleichzeitig intakter kognitiver und sprachlicher Entwicklung


Ssucharewa: erstmalige Abgrenzung von der Schizophrenie


Bettelheim: Psychogenese durch Erziehungsfehler der Mutter; kalte Erziehung (Kühlschrankmutter)

70er: Zwillingsstudien --> Konsens über neurobiologische Ätiologie


Wing: Spektrumsbegriff

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TESTE DEIN WISSEN

isolierte Entwicklungsstörungen

betroffene Bereiche

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TESTE DEIN WISSEN
  • schulische Fertigkeiten
  • Sprache und Sprechen (Kommunikationsstörungen)
  • motorische Funktionen

betreffen eine isolierte Fertigkeit, während die allgemeine Entwicklung unauffällig ist

(Teilleistungsstörungen)

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TESTE DEIN WISSEN

Autismus in den verschiedenen Diagnostik Manualen

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TESTE DEIN WISSEN

DSM-III und ICD-9: Autismus als frühe Form der Schizophrenie


epidemiologische Studien --> Autismus entspricht nicht der Schizophrenie


ab DSM-IV und ICD-10: Tiefgreifende Entwicklungsstörung

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TESTE DEIN WISSEN

Lewy-Body-Demenz

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TESTE DEIN WISSEN
  • Fluktuationen und Vigilanzschwanlungen im Verlauf (ohne erkennbare vaskuläre Ursache)
  • Halluzinationen
  • Extrpyramidale Symptome und hohe Epfindlichkeit für extrapyramidale Nebenwirkungen unter Atipsychotikatherapie
  • wiederholte unerklärte Stürze oder Episoden unerklärlicher Bewusstlosigkeit schwere autonome Dysfunktion
  • REM Schlaf Verhaltensstörung (lebhafte und angstbesetzte Träume im REM Schalf, die von Bewegungen begleitet sein können)

Abgrenzung zu Parkinson schwierig: Anhaltspunkt ist die zeitliche Abfolge der kognitiven und motorischen Symptome

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TESTE DEIN WISSEN

Geschlechterverteilung der ASS

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TESTE DEIN WISSEN
  • ursprüngliche Annahme Frauen:Männer : 1:4 - 1:9
  • aktuell: 1:2 - 1:3
  • mögliche Gründe warum Frauen weniger erkannt werden
    • Frauen passen weniger zum autistischen Stereotyp
    • mehr camouflaging / soziale Strategien / Kompensation
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TESTE DEIN WISSEN

Differentialdiagnosen anorexie

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TESTE DEIN WISSEN

viele körperliche Differentialdiagnosen


psychiatrische DD

  • Depression
  • Zwang
  • Schizophrenie
  • PS
  • PTBS
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Q:

Psychoapthologische Abgrenzung von 

Zwangsgedanken - überwertige Idee - Wahn

A:

Zwangsgedanke: Intrusivität, innerer Widerstan, erhaltene Einsichtsfähigkeit in die Sinnlosigkeit oder Inadäquatheit der Vorstellungen


überwertige Idee: dauerhaft lebensbestimmender Leitgedanke, der Motivation, ANtrieb und Volitoon beeinflusst und mit intensiver EMotionalität besetzt ist

  • stark affektbasiertes Handeln gemäß dieser Überzeugung
  • daraus resultierende Vernachlässigung alltäglicher Aufgaben der Lebensbewältigung --> Isolation,  Selbstvernachlässigung, Verschrobenheit
  • Person handelt aus subjektiver Sicht sinnvoll
  • Person kann sich in Abgrenzung zum Wahn oder Wahneinfall noch mit der Möglichkeit auseinandersetzen, eventuell eine fehlerhafte Vorstellunge zu haben - fließender Verlauf in den Wahn


Wahnidee

qualitativ abnorme Bedeutungszuschreibung

Unkorrigierbarkeit angesichts widersprechender Belege

Q:

Entwicklungsstörungen

A:

Störungen der neuronalen und mentalen Entiwcklung, die gebunden an bestimmte Entwicklungsphasen auftreten


manifestieren sich vor dem Schuleintritt

Beeinträchtigungen peristieren teilweise über die gesamte Lebensspanne hinweg

Q:

Vaskuläre Demenz

A:
  • dementielles Syndrom - vaskuläre + zebrovaskuläre Erkrankung + zeitlicher Zusammenhang
  • plötzlicher Beginn mit stufenweiser oder fluktuierender Verschlechterung
    • auch langsamer progredienter Verlauf ist möglich
  • häufiger Auftreten neurologischer Herdzeichen
  • gelegentlich zerebrale Krampfanfälle in der Vorgeschichte
Q:

Psychotherapeutische Interventionen bei der Schizophrenie

A:
  • Verminderung der individuellen Vulnerabilität, Verringerung von ungünstigen Einflüssen äußerer Stressiren, Verbesserung der Lebensqualität, Verringerung von Krankheitssymptome und Förderung vo Fähigkeiten zur Kommunikation und Krankheitsbewältigung
  • Bewältigung der Krnakheit und ihrer Folgen - individuelle Ressourcen im Mittelpunkt (kein "Heilung" durch Psychotherapie eg. hoher biologischer Komponente)
  • Psychoedukation als wesentlicher Bestandteil
  • Familieninterventionen, Training sozialer Fertigkeiten, Kognitive Reha
Q:

Diagnostische Einordnung von Autismus im ICS-10

A:

F 84 Tiefgreifende Entwicklungsstörungen 

F84.0 Frühkindlicher Autismus

F84.1 Atypischer Autismus

F84.2 Asperger Autismus

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Q:

tiefgreifende Entwicklungsstörungen

A:

betreffen die gesamte Entwicklung

(unter anderem Autiumsus)

Q:

Historische Perspektive auf Autismus

A:

Bleuler: Grundsymptome der Schizophrenie - Rückzug in die innere Gedankenwelt und merkliche Einschränlung der Kommunikation im Kontext der Schizophrenie


Kanner: Detaillierte Fallstudien von Kindern mit angeborenen sozialen Interaktionstörungen und persistierendem Bestehen auf Gleichheit; frühkindlicher Autismus (Kanner Autismus, infantiler Autismus) (kein Remittieren, hohe Rigitdität)


Asperger: "autistische Psychopathen"; Kinder mit profundem Defizit in und Desiteresse an sozialer Interaktion und eingeschränkter Empathie bei gleichzeitig intakter kognitiver und sprachlicher Entwicklung


Ssucharewa: erstmalige Abgrenzung von der Schizophrenie


Bettelheim: Psychogenese durch Erziehungsfehler der Mutter; kalte Erziehung (Kühlschrankmutter)

70er: Zwillingsstudien --> Konsens über neurobiologische Ätiologie


Wing: Spektrumsbegriff

Q:

isolierte Entwicklungsstörungen

betroffene Bereiche

A:
  • schulische Fertigkeiten
  • Sprache und Sprechen (Kommunikationsstörungen)
  • motorische Funktionen

betreffen eine isolierte Fertigkeit, während die allgemeine Entwicklung unauffällig ist

(Teilleistungsstörungen)

Q:

Autismus in den verschiedenen Diagnostik Manualen

A:

DSM-III und ICD-9: Autismus als frühe Form der Schizophrenie


epidemiologische Studien --> Autismus entspricht nicht der Schizophrenie


ab DSM-IV und ICD-10: Tiefgreifende Entwicklungsstörung

Q:

Lewy-Body-Demenz

A:
  • Fluktuationen und Vigilanzschwanlungen im Verlauf (ohne erkennbare vaskuläre Ursache)
  • Halluzinationen
  • Extrpyramidale Symptome und hohe Epfindlichkeit für extrapyramidale Nebenwirkungen unter Atipsychotikatherapie
  • wiederholte unerklärte Stürze oder Episoden unerklärlicher Bewusstlosigkeit schwere autonome Dysfunktion
  • REM Schlaf Verhaltensstörung (lebhafte und angstbesetzte Träume im REM Schalf, die von Bewegungen begleitet sein können)

Abgrenzung zu Parkinson schwierig: Anhaltspunkt ist die zeitliche Abfolge der kognitiven und motorischen Symptome

Q:

Geschlechterverteilung der ASS

A:
  • ursprüngliche Annahme Frauen:Männer : 1:4 - 1:9
  • aktuell: 1:2 - 1:3
  • mögliche Gründe warum Frauen weniger erkannt werden
    • Frauen passen weniger zum autistischen Stereotyp
    • mehr camouflaging / soziale Strategien / Kompensation
Q:

Differentialdiagnosen anorexie

A:

viele körperliche Differentialdiagnosen


psychiatrische DD

  • Depression
  • Zwang
  • Schizophrenie
  • PS
  • PTBS
Psychopatho

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