KL Päd at LMU München | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für KL Päd an der LMU München

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TESTE DEIN WISSEN

Ikterus neonatorum, Schwerpunkt Symptome (äußere Auffälligkeiten)

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TESTE DEIN WISSEN

Physiologischer Ikterus: bei reifen NG: Bilirubin bis 15 mg/dl

Pathologischer Ikterus: Überschreitung der Bili-Grenze 

Hyperbilirubinämie: Bilirubinwert über Norm 

Gefahr: Bilirubinenzephalopathie mit Untergang von Gehirnzellen (Kernikterus) 

Ursache: vermehrter Abbau des fetalen Hämoglobins – dabei entsteht Bilirubin ; zusätzlich Glukuronyl-Transferase in Leber vermindert; Gallengangsatresie 

Klinik: Gelbfärbung der Skleren und Haut, Trinkschwäche, müdes Kind

Erhöhtes Risiko: Frühgeborene, Blutgruppen-Inkompatibilität, Hämatome, Polyglobuline, Diabetes der Mutter, Hypothyreose 

Therapie: Stillen, Flüssigkeitszufuhr, Licht, Wärme, Phototherapie: blau-grünes Spektrum 

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TESTE DEIN WISSEN

Unterschied aktiv und passiv Impfung

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TESTE DEIN WISSEN

aktiv:

  • Erreger/ Teile davon werden geimpft 
  • Bildung von Antikörpern
  • mehrere Impfungen
  • eigene Immunität auf Dauer
  • Körper bildet Gedächtniszellen
  • Latenz bis zum Schluss
  • Kinder-, Reise und Grippeimpfungen

passiv:

  • Antikörper werden geimpft
  • sofortiger Schutz
  • begrenzte Dauer
  • keine eigene Immunität
  • Wiederholung bei anhaltender Infektionsgefahr (Tetanus, Tollwut, Hepatitis B, RSV, Windpocken)

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TESTE DEIN WISSEN

SIDS (Def + Risikofaktoren)

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TESTE DEIN WISSEN

Def.: plötzlicher Kindstot, vorkommen im 1. - 10. Lebensmonat

Risikofaktoren:

  • Rauchen
  • BL
  • Überwärmung
  • Kopf durch Bettzeug bedeckt
  • Schlafen im Bett der Eltern
  • Geschwisterkind mit SIDS/ ALTE (apparently life threatening event)
  • schlechte soziale Verhältnisse

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TESTE DEIN WISSEN

Einteilung der kindlichen Entwicklung vom Frühgeborenen/ Neugeborenen bis zum Jugendlichen (Schwerpunkt NG, Säugling) 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Frühgeborenes: 22 – 37. SSW (5. – 8. Monat)
  • Neugeborenes: 0. – 28. Lebenstag
  • Säugling: ab 1 – 12 Monate
  • Kleinkind 1 – 5 Jahre
  • Schulkind 6 – 12 Jahre
  • Jugendlicher 12 – 18 Jahre
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben der Reifezeichen bei NG

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TESTE DEIN WISSEN

(nach Petrussa ab 30. SSW) -> 0 - 2 Punkte

messbar:

  • Gewicht
  • Körperlänge
  • Kopfumfang

nicht messbar:

  • Ohrmuschel (weich/ wenig Knorpel/ fest?)
  • Fußsohlen- Fältelung (kaum zu sehen/ vordere Hälfte/ ganze Sohle?)
  • Mamille (roter Punkt/ Warzenhof?)
  • Genitalen (Hoden dezentriert - in Leiste/ im Scrotum?; große Labien - kaum vorhanden/ so groß wie kleine/ bedecken kleine)
  • Haut (rot/ rosig/ ödematös?)

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TESTE DEIN WISSEN

Ernährung des Säuglings im 1. LJ

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TESTE DEIN WISSEN

  • Milchnahrung (Muttermilch, voll-/ teiladaptierte Milch, Pre- Nahrung, HA- Nahrung, Spezialnahrung) bis Ende 4. Monat
  • ab 5. Monat: Brei, Obst, Gemüse, Fleisch
  • ab 6. Monat: Getreide
  • ab 12. Monat: Vollmilch
  • im 1. und 2. Lebensjahr Umstellung auf Normalkost

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TESTE DEIN WISSEN

Vorteile Stillen

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TESTE DEIN WISSEN

  • alle notwendigen Nährstoffe in Muttermilch
  • Aufbau einer Abwehr- aktiven und gesunden Darmflora
  • enthält Immunglobuline, Lysozyme
  • immer frisch und richtige Temperatur
  • fördert Mutter Kinde Bindung

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Perzentilen und wozu dienen sie in der Päd?

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TESTE DEIN WISSEN

  • Perzentilen sind das Maß für die Streuung einer statistischen Verteilung
  • Es wird vor allem benutzt, um die Entwicklung der Körpergröße und/oder des Körpergewichts von Kindern und Jugendlichen einzuschätzen -> dabei wird Körpergröße und -gewicht von Gleichaltrigen miteinander verglichen
    • P50 = Durchschnitt
    • P3 = nur 3 % aller Gleichaltrigen sind kleiner/ leichter
    • P97 = 97% aller Gleichaltrigen sind kleiner/ leichter

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine Frühgeburt? (Definition, Ursache)

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TESTE DEIN WISSEN

Def.: Geburt vor vollendeten 37 SSW (bis 36 + 6 SSW)

Ursache: 

  • Infektionen
  • Mehrlinge
  • Eklampsie/ Gestose, Diabetes
  • genetische Veränderungen, Fehlbildungen
  • Erkrankungen/ Schwäche der Cervix
  • Mangelgeburt (SGA)
  • Alkohol, Nikotin, Medikamente, Drogen

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Frühgeburt Komplikationen

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TESTE DEIN WISSEN

Komplikationen:

  • Atemnotsyndrom
  • Sepsis
  • Hirnblutung
  • Nierenversagen
  • NEC (nekrotisierende Enterocolitis)
  • PDA (persistierender Ductus botalli)
  • Retinopathie

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Geburtsverletzungen? Welche? Therapie?

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TESTE DEIN WISSEN


  • Claviculafrakturen 
    •  keine Therapie nötig, gute Spontanheilung, Schmerzlinderung durch Immobilisation des Armes (Ärmel fixiert)
  • Geburtsgeschwulst (Caput succedaneum) -> Ödem - venöser Rückfluss durch Stauung unter der Geburt vermindert & kleiner bis größere Blutungen in die Haut des Schädelanteils (bei BEL Geburt - im Bereich des Gesäß)
    • Spontanheilung
  • Kephalhämatom (durch Schädelnähte begrenzte Blutung - Verletzung periostaler Gefäße) - verstärkte Hyperbilirubinämie
  • Epiduralhämatom (durch Einrisse der Brückenvenen)
    • Therapie abhängig von Lokalisation, Ausdehnung und Klinik
    • Ausgedehnte Hämatome müssen operativ entfernt werden
  • Plexus brachialis (bei schwieriger Geburt -> Schulterdystokie) 
    • obere = Erb-Duchenne -> Fixation des Arms in Beugehaltung am Thorax für 10 Tage, dann KG, Rückbildung über Monate möglich; 4 - 5 Lebensmonat ggf. OP
    • untere = Klumpke -> Therapie wie obere
  • Fazialisparese (selten nach Forceps)
    • gute Spontanremission


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Röteln - Embryopathie

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TESTE DEIN WISSEN

Röteln:

  • Inkubationszeit: 2-3 Wochen
  • Symptome: Fieber, Ausschlag, Nackenlymphknoten, 50% asymptomatisch
  • Komplikationen: Arthritis, Enzephalitis, Thromopenie

Röteln- Embryopathie:

  • durch diaplazentare Übertragung des Röteln-Virus von der Mutter auf den Embryo
  • unwahrscheinlich, da Impfung
  • typische Symptome: Linsentrübung, Innenohrschwerhörigkeit, Herzfehler

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Beispielhafte Karteikarten für deinen KL Päd Kurs an der LMU München - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Ikterus neonatorum, Schwerpunkt Symptome (äußere Auffälligkeiten)

A:

Physiologischer Ikterus: bei reifen NG: Bilirubin bis 15 mg/dl

Pathologischer Ikterus: Überschreitung der Bili-Grenze 

Hyperbilirubinämie: Bilirubinwert über Norm 

Gefahr: Bilirubinenzephalopathie mit Untergang von Gehirnzellen (Kernikterus) 

Ursache: vermehrter Abbau des fetalen Hämoglobins – dabei entsteht Bilirubin ; zusätzlich Glukuronyl-Transferase in Leber vermindert; Gallengangsatresie 

Klinik: Gelbfärbung der Skleren und Haut, Trinkschwäche, müdes Kind

Erhöhtes Risiko: Frühgeborene, Blutgruppen-Inkompatibilität, Hämatome, Polyglobuline, Diabetes der Mutter, Hypothyreose 

Therapie: Stillen, Flüssigkeitszufuhr, Licht, Wärme, Phototherapie: blau-grünes Spektrum 

Q:

Unterschied aktiv und passiv Impfung

A:

aktiv:

  • Erreger/ Teile davon werden geimpft 
  • Bildung von Antikörpern
  • mehrere Impfungen
  • eigene Immunität auf Dauer
  • Körper bildet Gedächtniszellen
  • Latenz bis zum Schluss
  • Kinder-, Reise und Grippeimpfungen

passiv:

  • Antikörper werden geimpft
  • sofortiger Schutz
  • begrenzte Dauer
  • keine eigene Immunität
  • Wiederholung bei anhaltender Infektionsgefahr (Tetanus, Tollwut, Hepatitis B, RSV, Windpocken)

Q:

SIDS (Def + Risikofaktoren)

A:

Def.: plötzlicher Kindstot, vorkommen im 1. - 10. Lebensmonat

Risikofaktoren:

  • Rauchen
  • BL
  • Überwärmung
  • Kopf durch Bettzeug bedeckt
  • Schlafen im Bett der Eltern
  • Geschwisterkind mit SIDS/ ALTE (apparently life threatening event)
  • schlechte soziale Verhältnisse

Q:

Einteilung der kindlichen Entwicklung vom Frühgeborenen/ Neugeborenen bis zum Jugendlichen (Schwerpunkt NG, Säugling) 

A:
  • Frühgeborenes: 22 – 37. SSW (5. – 8. Monat)
  • Neugeborenes: 0. – 28. Lebenstag
  • Säugling: ab 1 – 12 Monate
  • Kleinkind 1 – 5 Jahre
  • Schulkind 6 – 12 Jahre
  • Jugendlicher 12 – 18 Jahre
Q:

Beschreiben der Reifezeichen bei NG

A:

(nach Petrussa ab 30. SSW) -> 0 - 2 Punkte

messbar:

  • Gewicht
  • Körperlänge
  • Kopfumfang

nicht messbar:

  • Ohrmuschel (weich/ wenig Knorpel/ fest?)
  • Fußsohlen- Fältelung (kaum zu sehen/ vordere Hälfte/ ganze Sohle?)
  • Mamille (roter Punkt/ Warzenhof?)
  • Genitalen (Hoden dezentriert - in Leiste/ im Scrotum?; große Labien - kaum vorhanden/ so groß wie kleine/ bedecken kleine)
  • Haut (rot/ rosig/ ödematös?)

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Q:

Ernährung des Säuglings im 1. LJ

A:

  • Milchnahrung (Muttermilch, voll-/ teiladaptierte Milch, Pre- Nahrung, HA- Nahrung, Spezialnahrung) bis Ende 4. Monat
  • ab 5. Monat: Brei, Obst, Gemüse, Fleisch
  • ab 6. Monat: Getreide
  • ab 12. Monat: Vollmilch
  • im 1. und 2. Lebensjahr Umstellung auf Normalkost

Q:

Vorteile Stillen

A:

  • alle notwendigen Nährstoffe in Muttermilch
  • Aufbau einer Abwehr- aktiven und gesunden Darmflora
  • enthält Immunglobuline, Lysozyme
  • immer frisch und richtige Temperatur
  • fördert Mutter Kinde Bindung

Q:

Was sind Perzentilen und wozu dienen sie in der Päd?

A:

  • Perzentilen sind das Maß für die Streuung einer statistischen Verteilung
  • Es wird vor allem benutzt, um die Entwicklung der Körpergröße und/oder des Körpergewichts von Kindern und Jugendlichen einzuschätzen -> dabei wird Körpergröße und -gewicht von Gleichaltrigen miteinander verglichen
    • P50 = Durchschnitt
    • P3 = nur 3 % aller Gleichaltrigen sind kleiner/ leichter
    • P97 = 97% aller Gleichaltrigen sind kleiner/ leichter

Q:

Was ist eine Frühgeburt? (Definition, Ursache)

A:

Def.: Geburt vor vollendeten 37 SSW (bis 36 + 6 SSW)

Ursache: 

  • Infektionen
  • Mehrlinge
  • Eklampsie/ Gestose, Diabetes
  • genetische Veränderungen, Fehlbildungen
  • Erkrankungen/ Schwäche der Cervix
  • Mangelgeburt (SGA)
  • Alkohol, Nikotin, Medikamente, Drogen

Q:

Frühgeburt Komplikationen

A:

Komplikationen:

  • Atemnotsyndrom
  • Sepsis
  • Hirnblutung
  • Nierenversagen
  • NEC (nekrotisierende Enterocolitis)
  • PDA (persistierender Ductus botalli)
  • Retinopathie

Q:

Geburtsverletzungen? Welche? Therapie?

A:


  • Claviculafrakturen 
    •  keine Therapie nötig, gute Spontanheilung, Schmerzlinderung durch Immobilisation des Armes (Ärmel fixiert)
  • Geburtsgeschwulst (Caput succedaneum) -> Ödem - venöser Rückfluss durch Stauung unter der Geburt vermindert & kleiner bis größere Blutungen in die Haut des Schädelanteils (bei BEL Geburt - im Bereich des Gesäß)
    • Spontanheilung
  • Kephalhämatom (durch Schädelnähte begrenzte Blutung - Verletzung periostaler Gefäße) - verstärkte Hyperbilirubinämie
  • Epiduralhämatom (durch Einrisse der Brückenvenen)
    • Therapie abhängig von Lokalisation, Ausdehnung und Klinik
    • Ausgedehnte Hämatome müssen operativ entfernt werden
  • Plexus brachialis (bei schwieriger Geburt -> Schulterdystokie) 
    • obere = Erb-Duchenne -> Fixation des Arms in Beugehaltung am Thorax für 10 Tage, dann KG, Rückbildung über Monate möglich; 4 - 5 Lebensmonat ggf. OP
    • untere = Klumpke -> Therapie wie obere
  • Fazialisparese (selten nach Forceps)
    • gute Spontanremission


Q:

Röteln - Embryopathie

A:

Röteln:

  • Inkubationszeit: 2-3 Wochen
  • Symptome: Fieber, Ausschlag, Nackenlymphknoten, 50% asymptomatisch
  • Komplikationen: Arthritis, Enzephalitis, Thromopenie

Röteln- Embryopathie:

  • durch diaplazentare Übertragung des Röteln-Virus von der Mutter auf den Embryo
  • unwahrscheinlich, da Impfung
  • typische Symptome: Linsentrübung, Innenohrschwerhörigkeit, Herzfehler

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