Erziehung und Bildung at LMU München

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Entwicklung von Ganztagsschulen
- historische Entwicklung von Schule 

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Formen der Ganztagsschule

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Gestaltungselemente von GTS

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Chancen und Wirkungen der Ganztagsschule

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Ganztagsschule in BAYERN

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Was ist Erziehung? 

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Eingrenzung des Erziehungsbegriffs durch Merkmale von Erziehungsdefinitionen 

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Erziehungsziele der Schule in Bayern 

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Aufgaben der Schule nach BayEUG 

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3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts" - Didaktische Entscheidungen 

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Bildung - Definition 

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Bildung - historischer Rückblick 

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Erziehung und Bildung

Entwicklung von Ganztagsschulen
- historische Entwicklung von Schule 

Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen hat sich bedingt durch gesellschaftliche, politische, ökonomische und ökologische Entwicklungen stark verändert.

Vor allem werden sozioökonomische Faktoren , z.B. die Berufstätigkeit von Frauen und Müttern, genannt. Aber auch bildungspolitische Argumente, basierend auf den ernüchternden Ergebnissen der Schulleistungsvergleichsstudien (siehe PISA 2000), verdeutlichen, dass Handlungsbedarf besteh(VGL. KMK, 2015).

Historische Entwicklung von Schule

Die ganztägig organisierte Schule war die traditionelle Schulform des 19. Jahrhunderts. Im Gegensatz zur modernen Ganztagsschule handelte es sich hierbei um eine reine Unterrichtsschule, deren Ziel die reine kognitive Förderung der Schüler/innen war. Der Unterricht war verteilt auf Vor- und Nachmittag. Diese Aufteilung entsprach dem allgemeinen an die Arbeitswelt angelehnten Ablauf eines Arbeitstages (Ludwig, 2003).

Zum Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich diese Schulorganisation. Es kam zu einer Durchsetzung der halbtägigen Schulorganisation.

Ende des 19. Und Anfang des 20. Jh. richtete sich die Reformpädagogik grundsätzlich gegen die bestehende Buch- und Unterrichtsschule. Schule aus reformpädagogischer Sicht (OELKERS, 2005)sollte über den Unterricht hinaus auch erzieherische und sozialpädagogische Aufgaben erhalten und mit neuen, an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichteten pädagogisch- didaktischen Methoden arbeiten (KEMPER, 2004). 


Reformpädagoge Hermann Lietz hatte z.B. mit der Errichtung seiner Landerziehungsheime hier großen Einfluss. Kinder sollten, möglichst in einer naturnahen Umgebung, ganzheitlich gefördert und erzogen werden. Die Schule sollte Lern- und Lebensstätte für die Kinder werden.

Erziehung und Bildung

Formen der Ganztagsschule

• „In der voll gebundenen Form sind alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen. • In der teilweise gebundenen Form verpflichtet sich ein Teil der Schülerinnen und Schüler (z.B. einzelne Klassen oder Klassenstufen), an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen. • In der offenen Form können einzelne Schülerinnen und Schüler auf Wunsch an den ganztägigen Angeboten dieser Schulform teilnehmen. Für die Schülerinnen und Schüler ist ein Aufenthalt, verbunden mit einem Bildungs- und Betreuungsangebot in der Schule, an mindestens drei Wochentagen im Umfang von täglich mindestens sieben Zeitstunden möglich.“ (KMK,2015)

Erziehung und Bildung

Gestaltungselemente von GTS
(Holtappels, 2014)

Lernförderung, Ausschöpfung von Begabungen bei allen Schüler/-innen und Lernhilfen für Lernschwächere. 

Erweiterte Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten im Schulleben in Form von Projekten und Arbeitsgemeinschaften zur Anreicherung der unterrichtlichen Bildungsprozesse und zur Entdeckung von Lernpotenzialen

Freizeitbereich mit offen-selbstbestimmten Formen von Erholung, Spiel und Bewegung und gebundenen Neigungsangeboten als Anregungen zur Selbstentwicklung, zum selbstständigem Gebrauch von freier Zeit und zur Mediennutzung. 

Entwicklung von Gemeinschaftserleben mit Gelegenheiten und Erfahrungsfeldern für soziales und interkulturelles Lernen zugunsten des Erwerbs sozialer Kompetenzen und verbesserter Sozialbeziehungen. 

Praxis von Partizipation und Demokratielernen im Schulleben als Feld für Schüler- und Elternmitwirkung, Übernahme sozialer Verantwortung und Schüleraktivierung für die Gemeinschaft.

Erziehung und Bildung

Chancen und Wirkungen der Ganztagsschule

Indizien für indirekte leistungsförderliche Wirkung der Ganztagsschule (KIELBLOCK ET AL.,2013) --> Vorsicht: uneinheitliche und lückenhafte Forschungslage 

● ,,Je dauerhafter und intensiver die Teilnahme und je strukturierter, kognitiv aktivierender und je schülerorientierter die Angebote, desto positiver entwickeln sich die schulischen Leistungen und das Sozialverhalten.‘‘ (KIELBLOCK ET AL., 2014)

● „Integrative Konzeptionen mit gebundener Organisationsform […] eröffnen Chancen für die innovative Schul- und Unterrichtsentwicklung in Grundschulen und vor allem der Entwicklung einer differenzierten Lernkultur(HOLTAPPELS, 2014) 

● detailliertere Ergebnisse --> siehe StEG (= Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen)

Erziehung und Bildung

Ganztagsschule in BAYERN

Die bayerische Staatsregierung hat sich den flächendeckenden und bedarfsgerechten Ausbau von Ganztagsangeboten zum Ziel gesetzt. Teilweise unterscheiden sich die genaue Definition von Ganztagsschule in Bayern sowie die bayerischen Umsetzungsformen von den zuvor genannten.

Erziehung und Bildung

Was ist Erziehung? 

o "Erziehung ist Hilfe bei der Entwicklung zur Persönlichkeit" (SCHRÖDER, 1999)

o Erziehungsprozess ist durch eine hierarchische Interaktion zwischen dem/der Erziehenden und dem Zögling (= Educand) gekennzeichnet. Der Erziehungsprozess kann zusammenfassend als Einstellungs- und Verhaltensdisposition verstanden werden.
o Definition nach Brezinka (1978)

Erziehung und Bildung

Eingrenzung des Erziehungsbegriffs durch Merkmale von Erziehungsdefinitionen 
(Frank, 2006)

Intentionalität: Damit ist eine Zielsetzung im Sinne der Verbesserung des Menschen, der Förderung von Wertüberzeugungen gemeint – absichtlich. • Funktionalität: Damit ist eine spontan stattfindende Verhaltens- oder Einstellungsänderung ohne erzieherische Intention gemeint – unabsichtlich. • Reduzierung vorwiegend auf das Kindes- und Jugendalter. • Hilfe zur Selbsthilfe bzw. zur Bewältigung der kulturellen Lebensformen. • Vermittlung von Erfahrungen, Einsichten, Wissen und Können. • Hilfe bei der Entwicklung der Persönlichkeit.

Erziehung und Bildung

Erziehungsziele der Schule in Bayern 

Wiater (2012)


• Toleranz • Respekt vor der Würde des Menschen • Selbstdisziplin • Verantwortungsbereitschaft • Hilfsbereitschaft • Erziehung zur Förderung demokratischen Verhaltens • kulturelle Identität mit Heimat und Nation • Internationale Verständigung

Erziehung und Bildung

Aufgaben der Schule nach BayEUG 
Art. 2
1. Kenntnisse entwickeln, selbstständiges Handeln, Toleranz, Liebe zur Heimat, Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Verantwortungsbewusstsein für Umwelt
2. Inklusiver Unterricht
3. S erschließen überlieferte und bewährte Bildungsgut
4. Schulgemeinschaft arbeiten vertrauensvoll zusammen
5. Öffnung der Schule gegenüber Umfeld fördern ( auch Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen)

--> beim Vergleich mit Wiater´s Erziehungszielen der Schule: Punkt 2-5 fehlt bei Wiater 

Erziehung und Bildung

3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts" - Didaktische Entscheidungen 

1) Didaktische Entscheidungen ● Klar strukturierter, zügig und schülerorientiert konzipierter Unterricht (--> Vgl. Helmke:Strukturierung, Wiater: Schülerorientierung). ● Beachtung erzieherisch wirksamerer Unterrichtsprinzipien (--> z.B. Schülerorientierung, Prinzip der Aktivierung, Prinzip der Differenzierung, etc.). ● Nutzung offener Unterrichts und Lernformen (--> z.B. Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Projektarbeit, etc.). ● Auswahl an Unterrichtsinhalten, die zur Wertklärung und Wertorientierung beitragen. ● Unterrichtsmethoden für das Erlernen solidarischen und kommunikativen Verhaltens (--> z.B.Partner-/ Gruppenarbeit).

Erziehung und Bildung

Bildung - Definition 
o „Bildung ist ein intrapersonaler Prozess, der durch institutionelle Rahmenbedingungen begünstigt werden sollte, nicht aber auf die Schule begrenzt werden kann.“ (SEIBERT, 2009)
o „Bildung ist ein lebenslanger Prozess.“ (SEIBERT, 2009)
o „[Bildung] ist mehr als bloße Anhäufung von Faktenwissen. Sie äußert sich in Gesinnung, Haltung und Handlung.“ (SEIBERT, 2009)

Erziehung und Bildung

Bildung - historischer Rückblick 
--> Bildung in der Antike bereits erwähnt wird.

o Höhlengleichnis Platons (427 – 347 v.Chr.): Es geht darum, als Mensch aus der finsteren Welt der Schatten, Trugbilder und der Gefangenschaft heraus und hinauf zum „Licht der wahren Erkenntnis“ zu gelangen (HENTIG, 1996). 

o In der Aufklärung wird Bildung untrennbar mit den Prinzipien Vernunft, Emanzipation und Mündigkeit verknüpft: Habe Mut dich deines eigenen Ver- standes zu bedienen!“ (KANT, 1784).
--> Bildung steht hier für freie Entfaltung aller dem einzelnen Menschen innewohnenden Fähigkeiten, Talente und Anlagen im Sinne einer umfassenden individuellen Persönlichkeitsentfaltung. Bildung bezeichnet folglich nicht weniger als die „Menschwerdung des Menschen“ selbst (LENZ, 2004).

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