Entwicklungspsycho at LMU München | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Entwicklungspsycho an der LMU München

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TESTE DEIN WISSEN

Informationsverarbeitungsansatz

Definition

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TESTE DEIN WISSEN

“eine Klasse von Theorien, die die Informationsverarbeitung in den Mittelpunkt stellen, um die Struktur des kognitiven Systems und die mentalen Aktivitäten zu beschreiben, die Aufmerksamkeit und Gedächtnis zum Problemlösen nutzen”
(Siegler, Eisenberg, DeLoache, & Saffran, 2016, S. 132)

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TESTE DEIN WISSEN

Theoretische Ansätze der
Entwicklungspsychologie: Soziale Entwicklung

Psychoanalytisch - Havighurst

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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklungsmotor = endogenetisch


- Aufgaben für unterschiedliche Lebensabschnitte


- Gelingen -> Glück, Erfolg

- Nichtgelingen -> Ablehnung durch Gesellschaft, unglücklich


-Quellen der Entwicklungsaufgaben

-> Physische Reife - individuelle Leistungsfähigkeit

-> kulturellen Druck - soziokulturelle Normen

-> individuelle Zielsetzung 


-sensitive Perioden des Lernens

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TESTE DEIN WISSEN

Gedächtnis und Aufmerksamkeit

Gedächtniskapazität

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TESTE DEIN WISSEN

Kapazität (nach Dempster 1985):

Gleichsetzung mit der Leistung in einem
Test zur Erfassung der Gedächtnisspanne = Speicherplatz für kognitive
Operationen und Ergebnisse


Erfassung der Gedächtniskapazität:

Vorgabe von Stimuli etwa im Sekunden-Takt mit Anweisung diese Stimuli unmittelbar danach zu reproduzieren


Mögliche Bedeutung/Erklärung:

Aufgrund neurologischer Reifungs-prozesse steht im Verlauf der Entwicklung zunehmend mehr strukturelle Gedächtnis-kapazität zur Verfügung, aber...


In der neueren Forschung geht man von einer Unveränderbarkeit der Verarbeitungskapazität aus (Case, 1985, 1995).

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TESTE DEIN WISSEN

Grundbausteine des Gehirns

Substanz in der Großhirnrinde (Neocortex)


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TESTE DEIN WISSEN

"graue" Substanz

-> Vorwiegend Zellkörper der Neurone, sowie Dendriten, und unmyelinisierte Axone


"weiße" Substanz

-> Gliazellen; also
Stütz- und Nährgewebe (u.U. auch Beteiligung an der Reizverarbeitung)

->  myelinisierte Axone
(Myelinscheiden: fetthaltige
Ummantelung der Axone
(wegleitenden Nervenfasern);

ermöglichen schnellere un d effizientere
Reizleitung

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TESTE DEIN WISSEN

Grundbausteine des Gehirns

Die Nervensystem

Neuronen

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TESTE DEIN WISSEN

spezialisierte Zellen für das Senden und Empfangen elektrischer Impulse zwischen Gehirn und allen Teilen des Körpers sowie innerhalb des Gehirns

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TESTE DEIN WISSEN

Untersuchungsdesigns zur Abbildung von
Veränderungen über die Zeit

4 Arten

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TESTE DEIN WISSEN

- Querschnitt

- Längsschnitt


- Kohortensequenzdesign

Querschnitt + Längsschnitt


- Mikrogenetisches Design =

Intensive wiederholte Beobachtung der gleichen Kinder in einem relativ kurzen Zeitabschnitt, in dem der Eintritt der  interessierenden Veränderung zu erwarten ist.

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TESTE DEIN WISSEN


Theoretische Ansätze:
Kognitive Entwicklung

Soziokulturell - Soziokulturelle Theorien

Zentrale Konzepte



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TESTE DEIN WISSEN

- angeborene elementare mentale Funktionen: Aufmerksamkeit, Sinneseindrücke...


- Weiterentwicklung dieser zu höheren mentalen Funktionen: Denken, Gedächtnisstrategien


- Psychologie Werkzeuge: vermitteln zw. Kind und Umwelt, helfen das Denken zu Organisieren




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TESTE DEIN WISSEN

Informationsverarbeitungsansatz

IV-Theorien – kennzeichnende Merkmal

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TESTE DEIN WISSEN

• Genaue Spezifikation der zugrunde liegenden Denkprozesse


• Computeranalogie

 (serielle) Informationsverarbeitung
 „Hardwarebeschränkungen“:
-> Speicherkapazität, Leistungsfähigkeit
 „Softwarebeschränkungen“:
-> verfügbare Strategien, Informationen
 Begrenzungen durch
-> Gedächtniskapazität
-> Effizienz der Denkprozesse
-> Verfügbarkeit relevanter (Kontroll-)
Strategien und Wissensbestände

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TESTE DEIN WISSEN

Domänenspezifische Ansätze: Intuitive Theorien

Beispiel Kernwissensysteme:
Numerisches Wissen

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TESTE DEIN WISSEN

Näherungsweise Repräsentation von Anzahlen

• Sechs Monate alte Säuglinge können größere Mengen im Verhältnis 1: 2 unterscheiden - aber erst mit 10 Monaten im Verhältnis 2 : 3


->>Die Größe der Menge wird durch eine analoge physische Quantität repräsentiert,
die proportional zur Menge der Items ansteigt

->> Längsschnittlicher Zusammenhang mit Matheleistungen im frühen Schulalter 



Exakte Repräsentation kleiner Mengen

• Sehen 10 – 12 Monate alte Babys, wie in einem Gefäß 1, in einem anderen 2 Kekse hinterlegt werden, wählen Sie das Gefäß mit mehr Keksen

• Wynn (1992): Babys lösen Additions-aufgaben - Aber: nur bei Anzahlen unter vier

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TESTE DEIN WISSEN

Domänenspezifische Ansätze: Intuitive Theorien

Bsp. Kernwissen: Intuitive Physik

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TESTE DEIN WISSEN

Angeborene Prinzipien intuitiver Physik nach Spelke (1994):

Kohäsion (Objekte bewegen sich als zusammenhängende Einheit)
Kontinuität (Objekte als feste, kontinuierlich existente Körper)
Kontakt (Bewegung nur über physischen Kontakt induzierbar)

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TESTE DEIN WISSEN

Domänenspezifische Ansätze: Intuitive Theorien

Intuitive Physik: Fehlkonzepte

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TESTE DEIN WISSEN

Gewicht-Dichte-Differenzierung

- Noch im späten GS/frühen Sekundarschulalter Fokussierung auf fühlbares Gewicht

- Mangelnde Differenzierung zwischen
Gewicht und Dichte

=> Hinweis auf alternatives Begriffssystem (intuitive Theorie)


->>

Pädagogisch relevant, da hieraus hohe
Änderungsresistenz
resultiert:
- Verbundene Fehlkonzepte können nicht
durch einzelne korrekte Begriffe
überschrieben werden
, sondern
Instruktion muss auf Ebene des
Begriffssystems ansetzen

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TESTE DEIN WISSEN

Theoretische Ansätze:
Kognitive Entwicklung

Strukturgenetisch - Piaget‘s Stadientheorie Theorie

Kognitivistisch-konstruktivistischer Ansatz

Piagets Theorie der Denkentwicklung


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TESTE DEIN WISSEN

• Erste umfassende kognitive Theorie
der Entwicklung


Stufentheorie: vorhergehende Stufen
bilden notwendige Basis für weitere
Entwicklung


 Kognitivistisch-konstruktivistischer
Ansatz:

Das sich entwickelnde Individuum
 ist aktiv
 konstruiert Wissen als Reaktion auf
Erfahrungen



Piagets Theorie der Denkentwicklung

Interaktion von Anlage und Umwelt in der kognitiven Entwicklung


Adaptation: Kinder verfolgen ihre Handlungsziele in adaptiver Weise

(reagieren auf Umweltanforderungen)


Organisation/Strukturierung: Partikuläre Erfahrungen werden in kohärentes Ganzes integriert


Äquilibration: Nach Gleichgewicht strebender Prozess des Zusammenspiels von Assimilation (Einpassung neuer Erfahrung in vorhandene Strukturen) und Akkomodation (Anpassung der Strukturen an neue Erfahrungen).



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Beispielhafte Karteikarten für deinen Entwicklungspsycho Kurs an der LMU München - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Informationsverarbeitungsansatz

Definition

A:

“eine Klasse von Theorien, die die Informationsverarbeitung in den Mittelpunkt stellen, um die Struktur des kognitiven Systems und die mentalen Aktivitäten zu beschreiben, die Aufmerksamkeit und Gedächtnis zum Problemlösen nutzen”
(Siegler, Eisenberg, DeLoache, & Saffran, 2016, S. 132)

Q:

Theoretische Ansätze der
Entwicklungspsychologie: Soziale Entwicklung

Psychoanalytisch - Havighurst

A:

Entwicklungsmotor = endogenetisch


- Aufgaben für unterschiedliche Lebensabschnitte


- Gelingen -> Glück, Erfolg

- Nichtgelingen -> Ablehnung durch Gesellschaft, unglücklich


-Quellen der Entwicklungsaufgaben

-> Physische Reife - individuelle Leistungsfähigkeit

-> kulturellen Druck - soziokulturelle Normen

-> individuelle Zielsetzung 


-sensitive Perioden des Lernens

Q:

Gedächtnis und Aufmerksamkeit

Gedächtniskapazität

A:

Kapazität (nach Dempster 1985):

Gleichsetzung mit der Leistung in einem
Test zur Erfassung der Gedächtnisspanne = Speicherplatz für kognitive
Operationen und Ergebnisse


Erfassung der Gedächtniskapazität:

Vorgabe von Stimuli etwa im Sekunden-Takt mit Anweisung diese Stimuli unmittelbar danach zu reproduzieren


Mögliche Bedeutung/Erklärung:

Aufgrund neurologischer Reifungs-prozesse steht im Verlauf der Entwicklung zunehmend mehr strukturelle Gedächtnis-kapazität zur Verfügung, aber...


In der neueren Forschung geht man von einer Unveränderbarkeit der Verarbeitungskapazität aus (Case, 1985, 1995).

Q:

Grundbausteine des Gehirns

Substanz in der Großhirnrinde (Neocortex)


A:

"graue" Substanz

-> Vorwiegend Zellkörper der Neurone, sowie Dendriten, und unmyelinisierte Axone


"weiße" Substanz

-> Gliazellen; also
Stütz- und Nährgewebe (u.U. auch Beteiligung an der Reizverarbeitung)

->  myelinisierte Axone
(Myelinscheiden: fetthaltige
Ummantelung der Axone
(wegleitenden Nervenfasern);

ermöglichen schnellere un d effizientere
Reizleitung

Q:

Grundbausteine des Gehirns

Die Nervensystem

Neuronen

A:

spezialisierte Zellen für das Senden und Empfangen elektrischer Impulse zwischen Gehirn und allen Teilen des Körpers sowie innerhalb des Gehirns

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Q:

Untersuchungsdesigns zur Abbildung von
Veränderungen über die Zeit

4 Arten

A:

- Querschnitt

- Längsschnitt


- Kohortensequenzdesign

Querschnitt + Längsschnitt


- Mikrogenetisches Design =

Intensive wiederholte Beobachtung der gleichen Kinder in einem relativ kurzen Zeitabschnitt, in dem der Eintritt der  interessierenden Veränderung zu erwarten ist.

Q:


Theoretische Ansätze:
Kognitive Entwicklung

Soziokulturell - Soziokulturelle Theorien

Zentrale Konzepte



A:

- angeborene elementare mentale Funktionen: Aufmerksamkeit, Sinneseindrücke...


- Weiterentwicklung dieser zu höheren mentalen Funktionen: Denken, Gedächtnisstrategien


- Psychologie Werkzeuge: vermitteln zw. Kind und Umwelt, helfen das Denken zu Organisieren




Q:

Informationsverarbeitungsansatz

IV-Theorien – kennzeichnende Merkmal

A:

• Genaue Spezifikation der zugrunde liegenden Denkprozesse


• Computeranalogie

 (serielle) Informationsverarbeitung
 „Hardwarebeschränkungen“:
-> Speicherkapazität, Leistungsfähigkeit
 „Softwarebeschränkungen“:
-> verfügbare Strategien, Informationen
 Begrenzungen durch
-> Gedächtniskapazität
-> Effizienz der Denkprozesse
-> Verfügbarkeit relevanter (Kontroll-)
Strategien und Wissensbestände

Q:

Domänenspezifische Ansätze: Intuitive Theorien

Beispiel Kernwissensysteme:
Numerisches Wissen

A:

Näherungsweise Repräsentation von Anzahlen

• Sechs Monate alte Säuglinge können größere Mengen im Verhältnis 1: 2 unterscheiden - aber erst mit 10 Monaten im Verhältnis 2 : 3


->>Die Größe der Menge wird durch eine analoge physische Quantität repräsentiert,
die proportional zur Menge der Items ansteigt

->> Längsschnittlicher Zusammenhang mit Matheleistungen im frühen Schulalter 



Exakte Repräsentation kleiner Mengen

• Sehen 10 – 12 Monate alte Babys, wie in einem Gefäß 1, in einem anderen 2 Kekse hinterlegt werden, wählen Sie das Gefäß mit mehr Keksen

• Wynn (1992): Babys lösen Additions-aufgaben - Aber: nur bei Anzahlen unter vier

Q:

Domänenspezifische Ansätze: Intuitive Theorien

Bsp. Kernwissen: Intuitive Physik

A:

Angeborene Prinzipien intuitiver Physik nach Spelke (1994):

Kohäsion (Objekte bewegen sich als zusammenhängende Einheit)
Kontinuität (Objekte als feste, kontinuierlich existente Körper)
Kontakt (Bewegung nur über physischen Kontakt induzierbar)

Q:

Domänenspezifische Ansätze: Intuitive Theorien

Intuitive Physik: Fehlkonzepte

A:

Gewicht-Dichte-Differenzierung

- Noch im späten GS/frühen Sekundarschulalter Fokussierung auf fühlbares Gewicht

- Mangelnde Differenzierung zwischen
Gewicht und Dichte

=> Hinweis auf alternatives Begriffssystem (intuitive Theorie)


->>

Pädagogisch relevant, da hieraus hohe
Änderungsresistenz
resultiert:
- Verbundene Fehlkonzepte können nicht
durch einzelne korrekte Begriffe
überschrieben werden
, sondern
Instruktion muss auf Ebene des
Begriffssystems ansetzen

Q:

Theoretische Ansätze:
Kognitive Entwicklung

Strukturgenetisch - Piaget‘s Stadientheorie Theorie

Kognitivistisch-konstruktivistischer Ansatz

Piagets Theorie der Denkentwicklung


A:

• Erste umfassende kognitive Theorie
der Entwicklung


Stufentheorie: vorhergehende Stufen
bilden notwendige Basis für weitere
Entwicklung


 Kognitivistisch-konstruktivistischer
Ansatz:

Das sich entwickelnde Individuum
 ist aktiv
 konstruiert Wissen als Reaktion auf
Erfahrungen



Piagets Theorie der Denkentwicklung

Interaktion von Anlage und Umwelt in der kognitiven Entwicklung


Adaptation: Kinder verfolgen ihre Handlungsziele in adaptiver Weise

(reagieren auf Umweltanforderungen)


Organisation/Strukturierung: Partikuläre Erfahrungen werden in kohärentes Ganzes integriert


Äquilibration: Nach Gleichgewicht strebender Prozess des Zusammenspiels von Assimilation (Einpassung neuer Erfahrung in vorhandene Strukturen) und Akkomodation (Anpassung der Strukturen an neue Erfahrungen).



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