Depressionen at LMU München | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
Depressive Episode 
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TESTE DEIN WISSEN
mindestens 2 von 3 Hauptsymptomen 
(depressive Verstimmung, Antriebsminderung, Interessen-/Freudlosigkeit)
über mindestens 2 Wochen
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TESTE DEIN WISSEN
Epidemiologie Depression
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TESTE DEIN WISSEN
  • Geschlecht: ♀>♂
  • Alter: Erstmanifestation meist ab dem 30. Lebensjahr

  • Lebenszeitprävalenz 
    • Allgemeinbevölkerung: 16–20% (♂: 12,3%, ♀: 25%)
    • Verwandte 1. Grades eines Erkrankten: 24–30%

  • Konkordanzraten bei Zwillingen
    • Eineiige Zwillinge: 50% Konkordanz
    • Zweieiige Zwillinge: 15–20% Konkordanz

Depression und Suizid:
  • Depressionen(unipolar,bipolar):hoheSuizidrate, Suizidrisiko etwa 30-mal höher als in der Allgemeinbevölkerung
  •  ca 1/3 der P: Suizidversuch
  • Lebenszeitrisiko für erfolgten Suizid: ca.8-10%
  •  Wahnhafte Depression: psychiatrische Erkrankung mit dem höchsten Suizidrisiko


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TESTE DEIN WISSEN
Ätiologie Depression
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TESTE DEIN WISSEN
Multifaktorielle Genese
  • viele Faktoren begünstigen Krankheitsentstehung 

  • Biologische Faktoren: Genetische Disposition, Neurotransmitterstörungen, morphologische Gehirnveränderungen, hormonelle Einflüsse

  • Psychische Faktoren: Traumatische und belastende Erlebnisse, Persönlichkeitsfaktoren, lerntheoretische Erklärungen (z.B. erlernte Hilflosigkeit)

  • Genetische Prädispositio: Konkordanzrate Zwillinge (50%), erkrnkate Eltern (Risiko 10%) 
  • Entwicklungsbedingte Disposition: Veelust Bezugsperson in Kindheit
  • Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensmuste: intrivertiert, neurotisc, negative Selbstsicht, Meidung soziale Kontakte, Typus melanchonicus (Inkludenz, Remanenz) 
  • Neuroanatomische Veränderungen: sowohl bei unipolarer + bipolarer Depression -> hinrmorphologische Auffälligkeiten (unipolar D: va. Reduziertes Hippocampusvolumen) 
  • chronobiologische Veränderungen: Morgentief, Früherwachen, REM verkürzt, Dichte erhöht, weniger Tiefschlaf, Neuronenverlust im Ncl. paraventricularis des HT 
  • Neurochemische Veränderungen:
- Monoamin-Mangel-Hypothese: relativen Mangels von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin; Besserung der Depression durch Antidepressiva,
- Hypothese der cholinerg-aminergen Imbalance:Annahme eines relativen Überwiegens des cholinergen Systems während der Depression:  Überwiegen des glutamatergen Systems gegenüber dem serotonergen System bei der Depression,
- Neurotrophe Hypothese der Depression:. .vermehrten Stress Abnahme der synaptischen Plastizität insbesondere im präfrontalen Cortex und im Hippocampus (auch Volumenreduktion), Förderung von neurotrophen Faktoren (z.B. BDNF) durch etliche Antidepressiva (mit Latenzzeit), rasch durch Ketamin/Esketamin
- Hypothese der glutamaterg-serotonergen Dysbalance und Bedeutung immunologischer Faktoren:  Überwiegen des glutamatergen Systems gegenüber dem serotonergen System bei der Depression,
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TESTE DEIN WISSEN
Differenzialdiagnose Depression – Demenz -
Abgrenzung zwischen M. Alzheimer mit Verstimmung und Depression mit kognitiven Störungen
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TESTE DEIN WISSEN
  • alle Grade der kognitiven Störung
  • schleichender Beginn
  • Leistungstief am Abend
  • Orientierungsstörungen
  • eingeschränkte Alltagskompetenz
  • störung Sprache, Praxie, Visuokonstruktion
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TESTE DEIN WISSEN
Anhaltende affektive Störungen: Dysthymie, Zyklothymie
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TESTE DEIN WISSEN
Dysthymie: subdepressive Verstimmung 
über mindestens 2 Jahre ->  Schweregrad einer depressiven Episode wird nicht erreicht

Zyklothymie: Wechsel von subdepressiven und leicht maniform gehobenen Stimmungszuständen
über mindestens 2 Jahre ->  Schweregrad einer mittelgradigen
oder schweren depressiven Episode bzw. einer Manie wird nicht erreicht
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TESTE DEIN WISSEN
Manie 
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TESTE DEIN WISSEN
gehobene Stimmungslage
vermindertes Schlafbedürfnis etc. 
über mindestens 1 Woche
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TESTE DEIN WISSEN
Somatisches Syndrom bei bei Depression
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TESTE DEIN WISSEN
  • Patient mit leichter / mittelgradiger Depression zeigt mindestens 4 der Symptome
  • ! Patient mit schwerer Depression: man geht immer von somatischen Syndrom aus -> idR einhergehend! 

Symptome: 
  • Freudlosigkeit (Anhedonie) 
  • Mangelnde Reagibilität 
  • Früherwachen 
  • Morgentief 
  • Psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit
  • Appetitverlust
  • Gewichtsverlust: >5% des Körpergewichts im letzten Monat
  • Libidoverlust
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TESTE DEIN WISSEN
Depressive Angststörung 
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TESTE DEIN WISSEN
Zusammenhang mit psychosozialem Belastungsfaktor individuell nachweisbar
 Schweregrad einer depressiven Episode wird nicht erreicht (!!!)
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TESTE DEIN WISSEN
Psychomotorische Symptome der Depression
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TESTE DEIN WISSEN
Merke: 
  • Psychomotorik: nicht zielgerichtete motorische Grundaktivität im Rahmen einer psychischen Veränderung (,ehr oder weniger bei Depression) 
  • Antrieb: Energie im Rahmen des zielgerichteten Handelns (immer vermindert bei Depression) 

Psychomotorische Hemmung:
„gehemmte Depression“
- Bewegungsarmut
- Hypomimie, Amimie
- Kommunikationshemmung
- Maximalvariante: depressiver Stupor mit Mutismus

Psychomotorische Agitiertheit:
„agitierte Depression“
- Innere / äußere Unruhe
- Getriebenheit / Raptur
- Leerer Beschäftigungsdrang
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TESTE DEIN WISSEN
Depression Definition
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TESTE DEIN WISSEN
Phasen affektive Störung 
  • Monophasisch: Einmalige depressive Episode
  • Oligophasisch/polyphasisch: Rezidivierende depressive Episoden

Polarität aS:
  • Unipolar: Depression, keine manischen Episoden
  • Bipolar (F31): Manisch-depressive Erkrankung (bipolare affektive Störung
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Körperliche Symptome Depression
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TESTE DEIN WISSEN
Störungen der Vitalität
Kraftlosigkeit

Vegetative Störungen
Schlafstörungen
Körperliche Beschwerden (Schmerz-, Druck- und Kältegefühle, Appetit- und Gewichtsverlust)
Störungen der Libido
Chronobiologische Auffälligkeiten (z.B. Tagesschwankungen)
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Bipolare Störung
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TESTE DEIN WISSEN
mindestens 2 Episoden, davon mindestens eine Manie
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Depressionen Kurs an der LMU München - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Depressive Episode 
A:
mindestens 2 von 3 Hauptsymptomen 
(depressive Verstimmung, Antriebsminderung, Interessen-/Freudlosigkeit)
über mindestens 2 Wochen
Q:
Epidemiologie Depression
A:
  • Geschlecht: ♀>♂
  • Alter: Erstmanifestation meist ab dem 30. Lebensjahr

  • Lebenszeitprävalenz 
    • Allgemeinbevölkerung: 16–20% (♂: 12,3%, ♀: 25%)
    • Verwandte 1. Grades eines Erkrankten: 24–30%

  • Konkordanzraten bei Zwillingen
    • Eineiige Zwillinge: 50% Konkordanz
    • Zweieiige Zwillinge: 15–20% Konkordanz

Depression und Suizid:
  • Depressionen(unipolar,bipolar):hoheSuizidrate, Suizidrisiko etwa 30-mal höher als in der Allgemeinbevölkerung
  •  ca 1/3 der P: Suizidversuch
  • Lebenszeitrisiko für erfolgten Suizid: ca.8-10%
  •  Wahnhafte Depression: psychiatrische Erkrankung mit dem höchsten Suizidrisiko


Q:
Ätiologie Depression
A:
Multifaktorielle Genese
  • viele Faktoren begünstigen Krankheitsentstehung 

  • Biologische Faktoren: Genetische Disposition, Neurotransmitterstörungen, morphologische Gehirnveränderungen, hormonelle Einflüsse

  • Psychische Faktoren: Traumatische und belastende Erlebnisse, Persönlichkeitsfaktoren, lerntheoretische Erklärungen (z.B. erlernte Hilflosigkeit)

  • Genetische Prädispositio: Konkordanzrate Zwillinge (50%), erkrnkate Eltern (Risiko 10%) 
  • Entwicklungsbedingte Disposition: Veelust Bezugsperson in Kindheit
  • Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensmuste: intrivertiert, neurotisc, negative Selbstsicht, Meidung soziale Kontakte, Typus melanchonicus (Inkludenz, Remanenz) 
  • Neuroanatomische Veränderungen: sowohl bei unipolarer + bipolarer Depression -> hinrmorphologische Auffälligkeiten (unipolar D: va. Reduziertes Hippocampusvolumen) 
  • chronobiologische Veränderungen: Morgentief, Früherwachen, REM verkürzt, Dichte erhöht, weniger Tiefschlaf, Neuronenverlust im Ncl. paraventricularis des HT 
  • Neurochemische Veränderungen:
- Monoamin-Mangel-Hypothese: relativen Mangels von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin; Besserung der Depression durch Antidepressiva,
- Hypothese der cholinerg-aminergen Imbalance:Annahme eines relativen Überwiegens des cholinergen Systems während der Depression:  Überwiegen des glutamatergen Systems gegenüber dem serotonergen System bei der Depression,
- Neurotrophe Hypothese der Depression:. .vermehrten Stress Abnahme der synaptischen Plastizität insbesondere im präfrontalen Cortex und im Hippocampus (auch Volumenreduktion), Förderung von neurotrophen Faktoren (z.B. BDNF) durch etliche Antidepressiva (mit Latenzzeit), rasch durch Ketamin/Esketamin
- Hypothese der glutamaterg-serotonergen Dysbalance und Bedeutung immunologischer Faktoren:  Überwiegen des glutamatergen Systems gegenüber dem serotonergen System bei der Depression,
Q:
Differenzialdiagnose Depression – Demenz -
Abgrenzung zwischen M. Alzheimer mit Verstimmung und Depression mit kognitiven Störungen
A:
  • alle Grade der kognitiven Störung
  • schleichender Beginn
  • Leistungstief am Abend
  • Orientierungsstörungen
  • eingeschränkte Alltagskompetenz
  • störung Sprache, Praxie, Visuokonstruktion
Q:
Anhaltende affektive Störungen: Dysthymie, Zyklothymie
A:
Dysthymie: subdepressive Verstimmung 
über mindestens 2 Jahre ->  Schweregrad einer depressiven Episode wird nicht erreicht

Zyklothymie: Wechsel von subdepressiven und leicht maniform gehobenen Stimmungszuständen
über mindestens 2 Jahre ->  Schweregrad einer mittelgradigen
oder schweren depressiven Episode bzw. einer Manie wird nicht erreicht
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Q:
Manie 
A:
gehobene Stimmungslage
vermindertes Schlafbedürfnis etc. 
über mindestens 1 Woche
Q:
Somatisches Syndrom bei bei Depression
A:
  • Patient mit leichter / mittelgradiger Depression zeigt mindestens 4 der Symptome
  • ! Patient mit schwerer Depression: man geht immer von somatischen Syndrom aus -> idR einhergehend! 

Symptome: 
  • Freudlosigkeit (Anhedonie) 
  • Mangelnde Reagibilität 
  • Früherwachen 
  • Morgentief 
  • Psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit
  • Appetitverlust
  • Gewichtsverlust: >5% des Körpergewichts im letzten Monat
  • Libidoverlust
Q:
Depressive Angststörung 
A:
Zusammenhang mit psychosozialem Belastungsfaktor individuell nachweisbar
 Schweregrad einer depressiven Episode wird nicht erreicht (!!!)
Q:
Psychomotorische Symptome der Depression
A:
Merke: 
  • Psychomotorik: nicht zielgerichtete motorische Grundaktivität im Rahmen einer psychischen Veränderung (,ehr oder weniger bei Depression) 
  • Antrieb: Energie im Rahmen des zielgerichteten Handelns (immer vermindert bei Depression) 

Psychomotorische Hemmung:
„gehemmte Depression“
- Bewegungsarmut
- Hypomimie, Amimie
- Kommunikationshemmung
- Maximalvariante: depressiver Stupor mit Mutismus

Psychomotorische Agitiertheit:
„agitierte Depression“
- Innere / äußere Unruhe
- Getriebenheit / Raptur
- Leerer Beschäftigungsdrang
Q:
Depression Definition
A:
Phasen affektive Störung 
  • Monophasisch: Einmalige depressive Episode
  • Oligophasisch/polyphasisch: Rezidivierende depressive Episoden

Polarität aS:
  • Unipolar: Depression, keine manischen Episoden
  • Bipolar (F31): Manisch-depressive Erkrankung (bipolare affektive Störung
Q:
Körperliche Symptome Depression
A:
Störungen der Vitalität
Kraftlosigkeit

Vegetative Störungen
Schlafstörungen
Körperliche Beschwerden (Schmerz-, Druck- und Kältegefühle, Appetit- und Gewichtsverlust)
Störungen der Libido
Chronobiologische Auffälligkeiten (z.B. Tagesschwankungen)
Q:
Bipolare Störung
A:
mindestens 2 Episoden, davon mindestens eine Manie
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