Makroökonomie at Leibniz Universität Hannover | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Makroökonomie an der Leibniz Universität Hannover

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Makroökonomie Kurs an der Leibniz Universität Hannover zu.

TESTE DEIN WISSEN
WACHSTUM II
Was passiert kurz und langfristig bei einem erhöhten Bevölkerungswachstum?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Steigt n verläuft die neue Abschreibungsrate steiler und schneidet die Sparquote s weiter links

Es stellt sich ein kleineres Steady State ein k₂* < k*₁ ein.

Das Wirtschaftswachstum ist kurzfristig negativ, weil weniger gespart als abgeschrieben wird (sY < δ + yn).

Langfristig erreicht die Volkswirtschaft wieder den Steady State. Die effiziente Produktion pro Kopf und die Produktion pro Kopf wachsen langfristig weiterhin nicht. 

Die Gesamtproduktion wächst langfristig stärker als zuvor.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
WACHSTUM II
Einmaliger Kapitalzufluss
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Die Wirtschaft bewegt sich nach rechts außerhalb des Steady State. 


Der Kapitalstock und die Produktion pro Kopf sind nun größer als zuvor. Allerdings wird nun weniger gespart als abgeschrieben.

Das Kapital pro Kopf und die Produktion pro Kopf sinken so lange, bis der ursprüngliche Steady State wieder erreicht ist. Hier liegen die selben langfristigen Wachstumsraten vor, wie vor dem Kapitalanstieg.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Kurze, mittlere und lange Frist
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Kurze Frist: 
Die Produktion passt sich an die Nachfrage an. 
(1 Jahr)

Mittlere Frist: 
Das Preisniveau ist variabel, die Erwartungen der Marktteilnehmer passen sich an (Lernen).
(5-10 Jahre)

Lange Frist: 
Investitionen haben einen Kapazitätseffekt, die Bevölkerung wächst (schrumpft) und es gibt technischen Wandel.
(30-50 Jahre)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
GELDMARKT
Geld und Wertpapiere
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Geld
  • ist eine Bestandsgröße;
  • besteht aus Bargeld (Münzen und Scheine), sowie den Sichteinlagen bei Banken;
  • wird zum Kaufen und Verkaufen eingesetzt;
  • dient auch der Wertaufbewahrung, wird aber nicht verzinst.

Wertpapiere
  • werden dagegen verzinst,
  • sind aber kein allgemein akzeptiertes Tauschmittel.
Es gibt voraussetzungsgemäß nur eine Sorte Wertpapier (Bond), es ist festverzinslich, sein Kurs pB bildet sich durch Angebot und Nachfrage am Wertpapiermarkt.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
GELDMARKT
Geldmengendefinitionen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
M0
Bargeldumlauf und Reserven der Geschäftsbanken bei der Zentralbank;

M1
M0 + Sichtguthaben;

M2
M1 + Einlagen mit einer Laufzeit bis 2 Jahre und einer Kündigungsfrist bis 3 Monate;

M3
M2 + Repogeschäfte, Fondsanteile, Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen bis 2 Jahre.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
GELDMARKT
Geldpolitik und Offenmarktgeschäfte
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Geldmengenerhöhung: 
Zentralbank kauft Wertpapiere und bezahlt mit neu geschöpftem Geld

Geldmengenverringerung: 
Zentralbank verkauft Wertpapiere und entzieht damit dem Wirtschaftskreislauf Geld
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
GELDMARKT
Begriff der Liquiditätsfalle
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Eine Zinsuntergrenze — mit einem Zinssatz nahe Null — ist dadurch gekennzeichnet, dass die Marktteilnehmer indifferent zwischen Geld- und Wertpapierhaltung werden. Die Geldnachfrage verläuft waagerecht, d.h. die Geldnachfrage ist vollkommen zinselastisch.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
GELDMARKT
Geldpolitik bei Zinssteuerung
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Alle Zentralbanken betreiben eine Zinssteuerung, indem sie Leitzinsen fixieren und das Geldangebot sich der (nicht genau bekannten) Geldnachfrage anpassen lassen. Die Zinssteuerung ist sinnvoll, da

  • ein stabiler Zinssatz für die Investitionsentscheidung der Firmen von großer Bedeutung ist und 

  • bei instabiler Geldnachfrage die Zinssteuerung gerade diesen fixen Zinssatz eher erreicht als eine Geldmengensteuerung.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
IS-LM-MODELL
Interpretation der IS-Kurve
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Die IS-Kurve ist der geometrische Ort aller (Y,i) Kombinationen, bei denen der makroökonomische Gütermarkt im Gleichgewicht ist.
  • Je höher der Zins, desto geringer die Investition und desto geringer das Gleichgewichtseinkommen. Daher ist die IS-Kurve monoton fallend.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
IS-LM-MODELL
Interpretation der LM-Kurve
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Die LM -Kurve ist der geometrische Ort aller (Y, i) Kombinationen, bei denen der makroökonomische Geldmarkt im Gleichgewicht ist.
  • Höheres reales Einkommen bewirkt bei gegebenem Zins, dass die reale Geldnachfrage steigt.
  • Daher muss die Zentralbank bei konstantem Zins ihr Geldangebot ebenfalls ausweiten, damit das Geldangebot wieder gleich der Geldnachfrage ist.

Bei einer Geldmengensteuerung ist die LM-Kurve nicht waagerecht, sondern ansteigend.

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
GÜTERMARKT
Das BIP
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Das BIP ist ein Maß für die Wirtschaftskraft eines Landes und untergliedert sich in 3 Bestandteile:

  • 1.  CKonsumausgaben
  • 2. GStaatsausgaben
  • 3.   IInvestitionen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
GÜTERMARKT
Alternative Gleichgewichtsbedingung
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Investition ist die Summe aus privater Ersparnis und öffentlicher Ersparnis.

I = S + (T - G)

mit S = Yv - C 
Lösung ausblenden
  • 236791 Karteikarten
  • 3727 Studierende
  • 167 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Makroökonomie Kurs an der Leibniz Universität Hannover - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
WACHSTUM II
Was passiert kurz und langfristig bei einem erhöhten Bevölkerungswachstum?
A:
Steigt n verläuft die neue Abschreibungsrate steiler und schneidet die Sparquote s weiter links

Es stellt sich ein kleineres Steady State ein k₂* < k*₁ ein.

Das Wirtschaftswachstum ist kurzfristig negativ, weil weniger gespart als abgeschrieben wird (sY < δ + yn).

Langfristig erreicht die Volkswirtschaft wieder den Steady State. Die effiziente Produktion pro Kopf und die Produktion pro Kopf wachsen langfristig weiterhin nicht. 

Die Gesamtproduktion wächst langfristig stärker als zuvor.
Q:
WACHSTUM II
Einmaliger Kapitalzufluss
A:
Die Wirtschaft bewegt sich nach rechts außerhalb des Steady State. 


Der Kapitalstock und die Produktion pro Kopf sind nun größer als zuvor. Allerdings wird nun weniger gespart als abgeschrieben.

Das Kapital pro Kopf und die Produktion pro Kopf sinken so lange, bis der ursprüngliche Steady State wieder erreicht ist. Hier liegen die selben langfristigen Wachstumsraten vor, wie vor dem Kapitalanstieg.
Q:
Kurze, mittlere und lange Frist
A:
Kurze Frist: 
Die Produktion passt sich an die Nachfrage an. 
(1 Jahr)

Mittlere Frist: 
Das Preisniveau ist variabel, die Erwartungen der Marktteilnehmer passen sich an (Lernen).
(5-10 Jahre)

Lange Frist: 
Investitionen haben einen Kapazitätseffekt, die Bevölkerung wächst (schrumpft) und es gibt technischen Wandel.
(30-50 Jahre)
Q:
GELDMARKT
Geld und Wertpapiere
A:
Geld
  • ist eine Bestandsgröße;
  • besteht aus Bargeld (Münzen und Scheine), sowie den Sichteinlagen bei Banken;
  • wird zum Kaufen und Verkaufen eingesetzt;
  • dient auch der Wertaufbewahrung, wird aber nicht verzinst.

Wertpapiere
  • werden dagegen verzinst,
  • sind aber kein allgemein akzeptiertes Tauschmittel.
Es gibt voraussetzungsgemäß nur eine Sorte Wertpapier (Bond), es ist festverzinslich, sein Kurs pB bildet sich durch Angebot und Nachfrage am Wertpapiermarkt.
Q:
GELDMARKT
Geldmengendefinitionen
A:
M0
Bargeldumlauf und Reserven der Geschäftsbanken bei der Zentralbank;

M1
M0 + Sichtguthaben;

M2
M1 + Einlagen mit einer Laufzeit bis 2 Jahre und einer Kündigungsfrist bis 3 Monate;

M3
M2 + Repogeschäfte, Fondsanteile, Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen bis 2 Jahre.
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
GELDMARKT
Geldpolitik und Offenmarktgeschäfte
A:
Geldmengenerhöhung: 
Zentralbank kauft Wertpapiere und bezahlt mit neu geschöpftem Geld

Geldmengenverringerung: 
Zentralbank verkauft Wertpapiere und entzieht damit dem Wirtschaftskreislauf Geld
Q:
GELDMARKT
Begriff der Liquiditätsfalle
A:
Eine Zinsuntergrenze — mit einem Zinssatz nahe Null — ist dadurch gekennzeichnet, dass die Marktteilnehmer indifferent zwischen Geld- und Wertpapierhaltung werden. Die Geldnachfrage verläuft waagerecht, d.h. die Geldnachfrage ist vollkommen zinselastisch.
Q:
GELDMARKT
Geldpolitik bei Zinssteuerung
A:
Alle Zentralbanken betreiben eine Zinssteuerung, indem sie Leitzinsen fixieren und das Geldangebot sich der (nicht genau bekannten) Geldnachfrage anpassen lassen. Die Zinssteuerung ist sinnvoll, da

  • ein stabiler Zinssatz für die Investitionsentscheidung der Firmen von großer Bedeutung ist und 

  • bei instabiler Geldnachfrage die Zinssteuerung gerade diesen fixen Zinssatz eher erreicht als eine Geldmengensteuerung.
Q:
IS-LM-MODELL
Interpretation der IS-Kurve
A:
  • Die IS-Kurve ist der geometrische Ort aller (Y,i) Kombinationen, bei denen der makroökonomische Gütermarkt im Gleichgewicht ist.
  • Je höher der Zins, desto geringer die Investition und desto geringer das Gleichgewichtseinkommen. Daher ist die IS-Kurve monoton fallend.
Q:
IS-LM-MODELL
Interpretation der LM-Kurve
A:
  • Die LM -Kurve ist der geometrische Ort aller (Y, i) Kombinationen, bei denen der makroökonomische Geldmarkt im Gleichgewicht ist.
  • Höheres reales Einkommen bewirkt bei gegebenem Zins, dass die reale Geldnachfrage steigt.
  • Daher muss die Zentralbank bei konstantem Zins ihr Geldangebot ebenfalls ausweiten, damit das Geldangebot wieder gleich der Geldnachfrage ist.

Bei einer Geldmengensteuerung ist die LM-Kurve nicht waagerecht, sondern ansteigend.

Q:
GÜTERMARKT
Das BIP
A:
Das BIP ist ein Maß für die Wirtschaftskraft eines Landes und untergliedert sich in 3 Bestandteile:

  • 1.  CKonsumausgaben
  • 2. GStaatsausgaben
  • 3.   IInvestitionen
Q:
GÜTERMARKT
Alternative Gleichgewichtsbedingung
A:
Investition ist die Summe aus privater Ersparnis und öffentlicher Ersparnis.

I = S + (T - G)

mit S = Yv - C 
Makroökonomie

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Makroökonomie an der Leibniz Universität Hannover

Für deinen Studiengang Makroökonomie an der Leibniz Universität Hannover gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Makroökonomie Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Makroökonomie 7

Frankfurt School of Finance & Management

Zum Kurs
Makroökonomie

Hochschule Niederrhein

Zum Kurs
Makroökonomie 1

Universität Hamburg

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Makroökonomie
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Makroökonomie