Sucht Und Drogen at Katholische Stiftungsfachhochschule München | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Sucht und Drogen an der Katholische Stiftungsfachhochschule München

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Sucht und Drogen Kurs an der Katholische Stiftungsfachhochschule München zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine "Intoxikationspsychose"?

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TESTE DEIN WISSEN
  • „Bad Trips“/„Horror-Trips“
    • Bewusstseinstrübungen, Denk-, Wahrnehmungs- und Verhaltensstörungen
  • wenn auf den Konsum von Drogen eine psychotische Episode folgt (Psychose während "high" sein)
    • Bei Abnahme Wirkung wieder weg
  • vorübergehendem Zustandsbild 
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Methampheramine?

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TESTE DEIN WISSEN
  • stärker, längerwirkend als Amphetamine
  • zunächst Pervitin (Panzerschokolade): Leistungssteigerung bei Soldaten
  • Heute Crystal Meth
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Amphetamine?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Psychostimulanzien
  • steigert Aktivität, Antrieb, Stimmung
  • Probleme: Schlafprobleme, Gewichtabnahme bis Psychose
  • in Medikamenten noch als Teilsubstanz vorhanden (Bsp: Ritalin)
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Arten von Abhängigkeiten?

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stoffgebundene Süchte

  • Alkohol, Opioide, Cannabinoide, Seditiva/Hypnotika, Kokain, andere Stimulanzien wie Koffein, Halluzinogene, Tabak, flüchtige Lösungsmittel (Schnüffelstoffe)

Verhaltenssüchte

  • Glücksspielsucht, Spielsucht im Internet

exzessive Verhaltensweisen

  • Arbeitssucht, Sexsucht, Kaufsucht, etc. 


bestimmtes meist stimulierendes Verhalten immer wieder durchführen, obwohl Wissen, dass es Probleme mit sich bringen kann > kann sogar finanziell oder anderweitig schaden

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Was sind Entaktogene?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ecstasy-Gruppe
  • synthetisch hergestellt
  • Wirkung: hallozinogen, stimulierend, entaktogen
  • andere Bezeichnungen: MDMA, XTC, Adam, E, Lovedrug, Cadillac
  • verschiedene Größen + Farben > kein Rückschluss auf Wirksubstanz
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Welche Wirkung haben Entaktogene?

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  • Wirkung: Ähnlich wie Hallozinogene und Amphetamine, (mal mehr hallozinogen, mal mehr stimulierend)
  • entaktogene Wirkung (das Innere berührend)
    • gesteigerte Kommunikationsfährigkeit, Verbesserung Selbstakzeptanz, innere Ruhe
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Wie wirken Entaktogene? (Zeitablauf)

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TESTE DEIN WISSEN
  • nach ca. 15-30 min > Übelkeit, Schwitzen, starke Kopfschmerzen, rasendes Herzklopfen
  • nach ca. 45-60 min > leicht kontrollierbarer, angenehmer Rauschzustand
  • angstfrei, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, visuelle/akustische Eindrücke intensiviert, Berührungsempfinden gesteigert + Schmerz, Hunger, Durst vermindert
  • nach ca. 1-3 std. > Abklingen > Zustand körperlicher Erschöpfung (evtl. Schlaf- Konzentrationsstörungen, Depression, Angstzustände)
  • nach ca. 6-8 std. > psych./physischer Normalzustand wieder hergestellt
  • Erneute 100% Wirkung nach 6 Wochen
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TESTE DEIN WISSEN

Probleme an Entaktogenen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • sekundäre Probleme
    • Austrocknung des Körpers (extreme körperliche Aktivität ohne Flüssigkeitszufuhr) > manchmal Nierenversagen
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Was ist Ritalin?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Medikament: Wirkstoff Methylphenidat
  • Behandlung ADHS
  • Aufputschmittel in Drogenszene > "Vitamin R" "Ritas"
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Was bedeutet Abhängigkeit in Bezug auf psychotrope Substanz?

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TESTE DEIN WISSEN

Wiederholte Einnahme einer Droge, um sich gut zu  fühlen bzw. negative Gefühle/Zustände zu vermeiden.

Abhängigkeitssyndrom auf 

  • einzelne Substanz (z.B. Alkohol)
  • Substanzgruppe (z.B. opiatähnliche Stoffe) oder 
  • Spektrum pharmakologischer Substanzen (Polytoxikomanie)

Kriterien (mind. 3 innerhalb gleicher Zeitraum von 12 Monaten)

  • Toleranzentwicklung = Steigerung Konsum
  • Entzugssymptome
  • häufige Einnahme in größeren Mengen o. längeren Zeitraum
  • starkes Verlangen/Zwang Substanz zu konsumieren
  • hoher Zeitbedarf für Beschaffung
  • Aufgabe/Einschränkung Aktivitäten
  • anhaltender Gebrauch trozt negativer Auswirkungen
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Was bedeutet Polytoxikomanie?

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TESTE DEIN WISSEN

Der regelmäßige (missbräuchliche oder abhängige) Konsum von mehr als einer Substanz.

  • psychische Störung
  • keine offizielle Diagnose (einzelne aktuelle Abhängigkeiten werden beachtet)
  • Polivalenz = schwächer 
    • nicht abhängig, aber Gebrauch mehrerer Drogen
    • viele Drogen durcheinander = "Störung durch multiplen Substanzgebrauch"
    • bei Jugendlichen "Club Drugs" wechselnde Kombinationen, aber anlassgebunden und nicht unbedingt Anhängigkeit
  • am häufigsten bei Opiatabhängigen > v.a. Alkohol, Benzodiazepin und Kokain


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Was ist eine drogeninduzierten Psychose?

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TESTE DEIN WISSEN

Veränderungen/Störungen im Denken, Erleben und in der Realitätswahrnehmung eines Menschen, die durch den Konsum von Drogen hervorgerufen werden und länger als 48 Stunden anhalten.

  • Verfolgungswahn, unbegründete Angstzustände oder Halluzinationen
  • nicht mehr „runterzukommen“, obwohl Wirkung  Substanz abgeklungen > „Hängenbleiben“ 
  • v.a. durch Rauschmittel Kokain, Heroin, Amphetamin, LSD, psilocybinhaltige Pilze, Alkohol und Cannabis induziert 
  • Unterschied zu anderen Psychosen: Konsument erkennt im Rausch, dass wahrgenommene Halluzination durch Droge ausgelöst sind
  • länger als 6 Monate anhaltend ohne Konsum = Schizophrenie
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Sucht und Drogen Kurs an der Katholische Stiftungsfachhochschule München - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist eine "Intoxikationspsychose"?

A:
  • „Bad Trips“/„Horror-Trips“
    • Bewusstseinstrübungen, Denk-, Wahrnehmungs- und Verhaltensstörungen
  • wenn auf den Konsum von Drogen eine psychotische Episode folgt (Psychose während "high" sein)
    • Bei Abnahme Wirkung wieder weg
  • vorübergehendem Zustandsbild 
Q:

Was sind Methampheramine?

A:
  • stärker, längerwirkend als Amphetamine
  • zunächst Pervitin (Panzerschokolade): Leistungssteigerung bei Soldaten
  • Heute Crystal Meth
Q:

Was sind Amphetamine?

A:
  • Psychostimulanzien
  • steigert Aktivität, Antrieb, Stimmung
  • Probleme: Schlafprobleme, Gewichtabnahme bis Psychose
  • in Medikamenten noch als Teilsubstanz vorhanden (Bsp: Ritalin)
Q:

Arten von Abhängigkeiten?

A:

stoffgebundene Süchte

  • Alkohol, Opioide, Cannabinoide, Seditiva/Hypnotika, Kokain, andere Stimulanzien wie Koffein, Halluzinogene, Tabak, flüchtige Lösungsmittel (Schnüffelstoffe)

Verhaltenssüchte

  • Glücksspielsucht, Spielsucht im Internet

exzessive Verhaltensweisen

  • Arbeitssucht, Sexsucht, Kaufsucht, etc. 


bestimmtes meist stimulierendes Verhalten immer wieder durchführen, obwohl Wissen, dass es Probleme mit sich bringen kann > kann sogar finanziell oder anderweitig schaden

Q:

Was sind Entaktogene?

A:
  • Ecstasy-Gruppe
  • synthetisch hergestellt
  • Wirkung: hallozinogen, stimulierend, entaktogen
  • andere Bezeichnungen: MDMA, XTC, Adam, E, Lovedrug, Cadillac
  • verschiedene Größen + Farben > kein Rückschluss auf Wirksubstanz
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Q:

Welche Wirkung haben Entaktogene?

A:
  • Wirkung: Ähnlich wie Hallozinogene und Amphetamine, (mal mehr hallozinogen, mal mehr stimulierend)
  • entaktogene Wirkung (das Innere berührend)
    • gesteigerte Kommunikationsfährigkeit, Verbesserung Selbstakzeptanz, innere Ruhe
Q:

Wie wirken Entaktogene? (Zeitablauf)

A:
  • nach ca. 15-30 min > Übelkeit, Schwitzen, starke Kopfschmerzen, rasendes Herzklopfen
  • nach ca. 45-60 min > leicht kontrollierbarer, angenehmer Rauschzustand
  • angstfrei, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, visuelle/akustische Eindrücke intensiviert, Berührungsempfinden gesteigert + Schmerz, Hunger, Durst vermindert
  • nach ca. 1-3 std. > Abklingen > Zustand körperlicher Erschöpfung (evtl. Schlaf- Konzentrationsstörungen, Depression, Angstzustände)
  • nach ca. 6-8 std. > psych./physischer Normalzustand wieder hergestellt
  • Erneute 100% Wirkung nach 6 Wochen
Q:

Probleme an Entaktogenen?

A:
  • sekundäre Probleme
    • Austrocknung des Körpers (extreme körperliche Aktivität ohne Flüssigkeitszufuhr) > manchmal Nierenversagen
Q:

Was ist Ritalin?

A:
  • Medikament: Wirkstoff Methylphenidat
  • Behandlung ADHS
  • Aufputschmittel in Drogenszene > "Vitamin R" "Ritas"
Q:

Was bedeutet Abhängigkeit in Bezug auf psychotrope Substanz?

A:

Wiederholte Einnahme einer Droge, um sich gut zu  fühlen bzw. negative Gefühle/Zustände zu vermeiden.

Abhängigkeitssyndrom auf 

  • einzelne Substanz (z.B. Alkohol)
  • Substanzgruppe (z.B. opiatähnliche Stoffe) oder 
  • Spektrum pharmakologischer Substanzen (Polytoxikomanie)

Kriterien (mind. 3 innerhalb gleicher Zeitraum von 12 Monaten)

  • Toleranzentwicklung = Steigerung Konsum
  • Entzugssymptome
  • häufige Einnahme in größeren Mengen o. längeren Zeitraum
  • starkes Verlangen/Zwang Substanz zu konsumieren
  • hoher Zeitbedarf für Beschaffung
  • Aufgabe/Einschränkung Aktivitäten
  • anhaltender Gebrauch trozt negativer Auswirkungen
Q:

Was bedeutet Polytoxikomanie?

A:

Der regelmäßige (missbräuchliche oder abhängige) Konsum von mehr als einer Substanz.

  • psychische Störung
  • keine offizielle Diagnose (einzelne aktuelle Abhängigkeiten werden beachtet)
  • Polivalenz = schwächer 
    • nicht abhängig, aber Gebrauch mehrerer Drogen
    • viele Drogen durcheinander = "Störung durch multiplen Substanzgebrauch"
    • bei Jugendlichen "Club Drugs" wechselnde Kombinationen, aber anlassgebunden und nicht unbedingt Anhängigkeit
  • am häufigsten bei Opiatabhängigen > v.a. Alkohol, Benzodiazepin und Kokain


Q:

Was ist eine drogeninduzierten Psychose?

A:

Veränderungen/Störungen im Denken, Erleben und in der Realitätswahrnehmung eines Menschen, die durch den Konsum von Drogen hervorgerufen werden und länger als 48 Stunden anhalten.

  • Verfolgungswahn, unbegründete Angstzustände oder Halluzinationen
  • nicht mehr „runterzukommen“, obwohl Wirkung  Substanz abgeklungen > „Hängenbleiben“ 
  • v.a. durch Rauschmittel Kokain, Heroin, Amphetamin, LSD, psilocybinhaltige Pilze, Alkohol und Cannabis induziert 
  • Unterschied zu anderen Psychosen: Konsument erkennt im Rausch, dass wahrgenommene Halluzination durch Droge ausgelöst sind
  • länger als 6 Monate anhaltend ohne Konsum = Schizophrenie
Sucht und Drogen

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