Neurologie at Katholische Hochschule Mainz | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die Ursachen einer MS?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Autoimmunerkrankung, bei der aktivierte Lymphozyten in das Zentralnervensystem eindringen und dort eine Entmarkung (Demyelinisierung) der Nervenbahnen auslösen (=Schub)
  • Diese Entmarkung wird wieder repariert, oft nicht vollständig (=Remission)
 —> irgendwann nicht mehr
—> kann zum Untergang der Nervenfasern führen 
—> Entmarkung bedingt eine Leitungsunterbrechung mit Funktionsausfall der betroffenen Region 
  • Genetische Disposition und familiäre Häufigkeit
  • Einflüsse von Kontakt mit bestimmten Viren in der Kindheit und des Klimas (verminderte Vitamin-D-Bildung)
  • Frauendominanz 2-3:1 bei der RRMS

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TESTE DEIN WISSEN
Wie wird eine Diagnose einer Multiplen Sklerose gestellt?
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TESTE DEIN WISSEN
Kombination:
  • Bewertung der Klinik durch Verlaufsmerkmale
  • MRT-Untersuchung (Nachweis Entmarkunsherde)
  •  Ggf. Untersuchung des Nervenwassers (zur Untermauerung der Diagnose und zum Ausschluss sonstiger Ursachen)
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist das häufigste Erscheinungsbild bei einer MS? Wie ist der Verlauf?
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TESTE DEIN WISSEN
Schubförmig Remittierende MS (RRMS, relapsing remitting MS)
  • es kommt zu meist akut bis subakut auftretenden neurologischen Störungen, die im gesamten zentralen Nervensystem und Rückenmark ihren Ursprung haben können
—> verschlimmern sich über einige Tage, halten dann einige Zeit an und bilden sich nach 2-4 Wochen wieder zurück (anfangs weitgehend, später nur noch teilweise zurück) (Schub und Remission)
  • Verlauf wird dann sekundär chronisch progredient (SPMS) 
—> Erkrankung nicht mehr schubförmig, sondern langsam schleichend

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TESTE DEIN WISSEN
Was sind die typischen frühe Symptome einer MS?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Sehnerventzündung (Optikusneuritis) mit plötzlichen Sehverlust auf einem Auge
  • Gefühlsstörung (Kribbeln, Taubheit)
  • Lähmungen aller Art 
  • Ataktische Störungen bei Hirnstamm-Kleinhirnbefall 
im Verlauf:
  • Fatigue 
  • Konzentrationsstörungen = psychische Folgen
im fortgeschrittenen Stadium: 
  • spastisch-ataktische Tetraparese (Rollstuhl notwendig, führt zu orthopädischen Problemen )
  • Blasenentleerungsprobleme und Schluckstörungen (= internistische Probleme) 
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TESTE DEIN WISSEN
Die Funktion der am Schluckakt beteiligten Hirnnerven:
N. Facialis (VII)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Sensorik: 
  • Geschmack
Motorik:
  • Lippenschluss
  • Kieferöffnung
  • Wangentonus
  • Speicheldrüsen
Ursprung:
  • Nucleus nervi facialis (Pons)
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TESTE DEIN WISSEN
Die Funktion der am Schluckakt beteiligten Hirnnerven:
Äste des N. Vagus (X)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Sensorik: 
  • Kehlkopf
Motorik:
  • Verschluss/Öffnung des oberen Ösophagussphinkters
  • Glottisschluss
  • Taschenfaltenaktivität
Ursprung:
  • Nucleus ambiguus (Medulla oblongata)
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TESTE DEIN WISSEN
Die Funktion der am Schluckakt beteiligten Hirnnerven: 
N. Hypoglossus (VII)
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TESTE DEIN WISSEN
Sensorik: 
-
Motorik:
  • Zungenbewegungen
Ursprung:
  • Nucleus nervi hypoglossi (liegt in der Medulla Oblongata)
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TESTE DEIN WISSEN
Die Funktion der am Schluckakt beteiligten Hirnnerven:
N. Trigeminus (V)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Sensorik: 
  • Gesicht
Motorik:
  • Kaumuskeln
Ursprung:
  • Nucleus motorius nervi trigemini (Liegt in Pons)
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TESTE DEIN WISSEN
Die Funktion der am Schluckakt beteiligten Hirnnerven: 
N. Glossopharyngeus (IX)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Sensorik: 
  • Zunge
  • Geschmack
Motorik:
  • Gaumensegel
  • Speicheldrüsen

Ursprung:
  • Nucleus ambiguus (Medulla oblongata)
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist eine SPMS?
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TESTE DEIN WISSEN
Sekundär chronisch progrediente MS
- Nach 15-20 Jahren
- Erkrankung nicht mehr schubförmig, sondern langsam schleichend
- Schlecher zu beeinflussen, weil die der Therapie zugängliche entzündliche Aktivität einer überwiegenden Degeneration weicht

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TESTE DEIN WISSEN
Nenne die 12 Hirnnerven? (Deutsch und Latein)
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TESTE DEIN WISSEN
N. I:                    Riechnerv 
                         (N. Olfactorius)
N. II:                   Sehnerv     
                         (N. Opticus)
N. III:                  ein Augenmuskel-/bewegungsnerv 
                          (N. Oculomotorius)
N. IV:                 ein Augenmuskelnerv/Abrollnerv
                          (N. Trochlearis)
N. V:                  Drillingsnerv 
                          (N. Trigeminus)
N. VI:                 ein Augenmuskelnerv/Anziehnerv 
                          (N. abducens)
N. VII:                Gesichtsnerv 
                          (N. Facialis)
N. VIII:               Hör- und Gleichgewichtsnerv 
                          (vestibulocochlearis)
N. IX:                 Zungen- und Rachennerv 
                         (N. Glossopharyngeus)
N. X:                  Eingeweidenerv
                          (N. Vagus)
N. XI:                 Halsnerv    
                         (N. Accessorius)
N. XII:                Zungennerv    
                         (N. Hypoglossus)

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TESTE DEIN WISSEN
Was muss bei der Therapie einer MS beachtet werden?
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TESTE DEIN WISSEN
Bei der Therapie muss man zwischen der des einzelnen Schubs und einer Langzeitprophylaxe zur Verhinderung weiterer Schübe unterscheiden! 
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Q:
Was sind die Ursachen einer MS?
A:
  • Autoimmunerkrankung, bei der aktivierte Lymphozyten in das Zentralnervensystem eindringen und dort eine Entmarkung (Demyelinisierung) der Nervenbahnen auslösen (=Schub)
  • Diese Entmarkung wird wieder repariert, oft nicht vollständig (=Remission)
 —> irgendwann nicht mehr
—> kann zum Untergang der Nervenfasern führen 
—> Entmarkung bedingt eine Leitungsunterbrechung mit Funktionsausfall der betroffenen Region 
  • Genetische Disposition und familiäre Häufigkeit
  • Einflüsse von Kontakt mit bestimmten Viren in der Kindheit und des Klimas (verminderte Vitamin-D-Bildung)
  • Frauendominanz 2-3:1 bei der RRMS

Q:
Wie wird eine Diagnose einer Multiplen Sklerose gestellt?
A:
Kombination:
  • Bewertung der Klinik durch Verlaufsmerkmale
  • MRT-Untersuchung (Nachweis Entmarkunsherde)
  •  Ggf. Untersuchung des Nervenwassers (zur Untermauerung der Diagnose und zum Ausschluss sonstiger Ursachen)
Q:
Was ist das häufigste Erscheinungsbild bei einer MS? Wie ist der Verlauf?
A:
Schubförmig Remittierende MS (RRMS, relapsing remitting MS)
  • es kommt zu meist akut bis subakut auftretenden neurologischen Störungen, die im gesamten zentralen Nervensystem und Rückenmark ihren Ursprung haben können
—> verschlimmern sich über einige Tage, halten dann einige Zeit an und bilden sich nach 2-4 Wochen wieder zurück (anfangs weitgehend, später nur noch teilweise zurück) (Schub und Remission)
  • Verlauf wird dann sekundär chronisch progredient (SPMS) 
—> Erkrankung nicht mehr schubförmig, sondern langsam schleichend

Q:
Was sind die typischen frühe Symptome einer MS?
A:
  • Sehnerventzündung (Optikusneuritis) mit plötzlichen Sehverlust auf einem Auge
  • Gefühlsstörung (Kribbeln, Taubheit)
  • Lähmungen aller Art 
  • Ataktische Störungen bei Hirnstamm-Kleinhirnbefall 
im Verlauf:
  • Fatigue 
  • Konzentrationsstörungen = psychische Folgen
im fortgeschrittenen Stadium: 
  • spastisch-ataktische Tetraparese (Rollstuhl notwendig, führt zu orthopädischen Problemen )
  • Blasenentleerungsprobleme und Schluckstörungen (= internistische Probleme) 
Q:
Die Funktion der am Schluckakt beteiligten Hirnnerven:
N. Facialis (VII)
A:
Sensorik: 
  • Geschmack
Motorik:
  • Lippenschluss
  • Kieferöffnung
  • Wangentonus
  • Speicheldrüsen
Ursprung:
  • Nucleus nervi facialis (Pons)
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Q:
Die Funktion der am Schluckakt beteiligten Hirnnerven:
Äste des N. Vagus (X)
A:
Sensorik: 
  • Kehlkopf
Motorik:
  • Verschluss/Öffnung des oberen Ösophagussphinkters
  • Glottisschluss
  • Taschenfaltenaktivität
Ursprung:
  • Nucleus ambiguus (Medulla oblongata)
Q:
Die Funktion der am Schluckakt beteiligten Hirnnerven: 
N. Hypoglossus (VII)
A:
Sensorik: 
-
Motorik:
  • Zungenbewegungen
Ursprung:
  • Nucleus nervi hypoglossi (liegt in der Medulla Oblongata)
Q:
Die Funktion der am Schluckakt beteiligten Hirnnerven:
N. Trigeminus (V)
A:
Sensorik: 
  • Gesicht
Motorik:
  • Kaumuskeln
Ursprung:
  • Nucleus motorius nervi trigemini (Liegt in Pons)
Q:
Die Funktion der am Schluckakt beteiligten Hirnnerven: 
N. Glossopharyngeus (IX)
A:
Sensorik: 
  • Zunge
  • Geschmack
Motorik:
  • Gaumensegel
  • Speicheldrüsen

Ursprung:
  • Nucleus ambiguus (Medulla oblongata)
Q:
Was ist eine SPMS?
A:
Sekundär chronisch progrediente MS
- Nach 15-20 Jahren
- Erkrankung nicht mehr schubförmig, sondern langsam schleichend
- Schlecher zu beeinflussen, weil die der Therapie zugängliche entzündliche Aktivität einer überwiegenden Degeneration weicht

Q:
Nenne die 12 Hirnnerven? (Deutsch und Latein)
A:
N. I:                    Riechnerv 
                         (N. Olfactorius)
N. II:                   Sehnerv     
                         (N. Opticus)
N. III:                  ein Augenmuskel-/bewegungsnerv 
                          (N. Oculomotorius)
N. IV:                 ein Augenmuskelnerv/Abrollnerv
                          (N. Trochlearis)
N. V:                  Drillingsnerv 
                          (N. Trigeminus)
N. VI:                 ein Augenmuskelnerv/Anziehnerv 
                          (N. abducens)
N. VII:                Gesichtsnerv 
                          (N. Facialis)
N. VIII:               Hör- und Gleichgewichtsnerv 
                          (vestibulocochlearis)
N. IX:                 Zungen- und Rachennerv 
                         (N. Glossopharyngeus)
N. X:                  Eingeweidenerv
                          (N. Vagus)
N. XI:                 Halsnerv    
                         (N. Accessorius)
N. XII:                Zungennerv    
                         (N. Hypoglossus)

Q:
Was muss bei der Therapie einer MS beachtet werden?
A:
Bei der Therapie muss man zwischen der des einzelnen Schubs und einer Langzeitprophylaxe zur Verhinderung weiterer Schübe unterscheiden! 
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