Gesundheitswesen at Karlsruher Institut Für Technologie | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Gesundheitswesen an der Karlsruher Institut für Technologie

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Real-/Nominaldefinitionen?

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TESTE DEIN WISSEN

Nominaldefinition

  • die "ursprüngliche Bedeutung" des Wortes umschreiben,
  • keine besonderen Begriffsinhalte und Begriffsmerkmale erwähnen.


Realdefinition

  • den wesentlichen Kern einer Sache etc. feststellen,
  • Merkmale der Sache etc. herausarbeiten, die vergleichbaren Sachen ähnlich sind, und
  • ganz spezifische Eigenheiten, die nur die zu definierende Sache besitzt und die sie von anderen unterscheidet, benennen.
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TESTE DEIN WISSEN

Wodurch sind Bürgerversicherung und Kopfpauschale als Reformen des deutschen Gesundheitssystems gekennzeichnet?

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TESTE DEIN WISSEN

Die Bürgerversicherung will nach und nach Anreize dafür schaffen, dass die Versorgungsqualität der Bevölkerung nicht mehr indirekt vom Einkommen der Versicherten abhängt. Medizinische Leistungen sollen daher künftig alle nach dem medizinischen Bedarf in gleich guter Qualität für alle erbracht werden.
--> Somit soll die immer stärker werdende Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland bekämpft werden


Die „Kopfpauschale" ist Teil eines Reformkonzepts der Bundesregierung zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen. Das Konzept der „Kopfpauschale" setzt auf eine Neuordnung der Krankenkassenbeiträge. Geplant ist ein Beitragssystem, das sich aus einem pauschalen, einkommensunabhängigen Beitrag für Arbeitnehmer
(Kopfpauschale) und einem weiterhin einkommensabhängigen Beitrag für
Arbeitgeber zusammensetzt. Der Arbeitsgeberanteil soll dauerhaft festgesetzt werden.

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Nennen Sie Modelle von Gesundheitssystemen und kennzeichnen Sie diese Modelle: Finanzierung, Allokationsverfahren, Leistungserbringung ...

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1. Staatliches Gesundheitssystem (Beveridge System: GB, Dänemark, Schweden)
Finanzierung: Steuern
Allokationsverfahren: Planung und Regulierung durch den Staat
Leistungserbringung: Staat schätzt den Bedarf und schreibt dahin Pläne

2. Sozialversicherungsmodell (Bismarck Modell: DE, FR, Niederlande)
Finanzierung: Beiträge
Allokationsverfahren: Kollektivverhandlungen
Leistungserbringung: Angebot wird über bilaterale Verhandlungen festgelegt


3. Marktwirtschaftliches Modell (USA)
Finanzierung: Versicherungsprämien (privat)
Allokationsverfahren: Marktsteuerung (Angebot und Nachfrage)
Leistungserbringung: Angebot wird der kaufkräftigen Nachfrage angepasst

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Nennen Sie mögliche Stärken und Schwächen der idealtypischen
Gesundheitsmodelle.

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Staatliches
Stärken: jeder hat Zugang, alle zahlen gleichermaßen, Arzt hat mehr Zeit
Schwächen: lange Wartezeiten, Etat zu knapp bemessen, Rationierung der Leistungen, hohe Steuerabgaben


Sozialversicherung:
Stärken: keine staatliche Reglementierung, Leistungsanreiz, freie Arztwahl
Schwächen: 2 Klassen Versicherung, ungenaue Untersuchung, Konkurrenzkampf (quantität), langsame Entscheidungen


Marktwirtschaftlich:
Stärken: jeder zahlt nur für sich selbst, kein Lobbyismus
Schwächen: nicht jeder hat Zugang, sehr teuer, kann sich nicht jeder leisten, Preise werden in die Höhe getrieben

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Welchem Gesundheitssystemmodell sind Deutschland, England und die USA zuzuordnen und warum?

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Deutschland: Sozialversicherungssystem, da jeder Beiträge zahlen muss, berechnet an seinem Einkommen, auch wenn er nicht krank sein sollte


England: Der Staat kontrolliert das Angebot und jeder Bürger hat Zugang zu den Leistungen, finanziert wird alles durch Steuern


USA: marktwirtschaftliches System, da hier jeder seine Krankenversicherung selber bezahlen muss und der mit mehr Geld sich bessere Versorgung leisten kann

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Wie kann man ein Gesundheitssystem bewerten?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Gesundheitsniveau
  • Verteilung des Gesundheitsniveaus in der Bevölkerung
  • Patientenorientierung
  • Soziale Gerechtigkeit
  • Fairness der Finanzierung von Gesundheitssystemen
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Gibt es einen Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung?

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TESTE DEIN WISSEN

Ja gibt es, umso höher das Einkommen und damit verbunden auch der
Bildungsstatus, desto mehr steigt die Lebenserwartung. Durch niedrigeren Bildungsabschluss:

  • Geringeres Einkommen
  • Härtere Arbeit
  • Mehr Risiko
  • Mehr Erkrankungen durch rauchen/Fettleibigkeit
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Gibt es einen Zusammenhang zwischen Gesundheitsausgaben und
Lebenserwartung?

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TESTE DEIN WISSEN

Ja gibt es, denn umso mehr für die Gesundheit ausgegeben wird, desto höher steigt die Lebenserwartung. Dennoch ist aber irgendwann ein gewisser Grad erreicht, ab dem auch höhere Ausgaben keinen Nutzen mehr haben.

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Risiko-/Schutzfaktoren der Gesundheitssysteme der OECD-Staaten

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Schutzfaktoren:

  • Moderate sportliche Aktivität steigt mit höherer Bildung


Risikofaktoren:

  • Rauchen geht allgemein zurück
  • Alkoholmissbrauch geht allgemein zurück
  • Übergewicht steigt allgemein
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Erklären Sie das Bewertungssystem der WHO 2000 für Gesundheitssysteme

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TESTE DEIN WISSEN
  • Vergleich der Strukturdaten
  • Vergleich der Krankheitsraten und Mortalitätsraten/Krebserkrankungen
  • Vergleich der Ausgaben gemessen am BIP und Privateinkommen
  • Vergleich von Risiko- und Schutzfaktoren und deren Zunahme/Abnahme
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Erklären Sie an Beispielen den Zusammenhang zwischen Einkommen/Ausgaben für das Gesundheitssystem und seiner Leistungsfähigkeit.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Umso reicher das Land, desto besser das GHS und die Leistungen
  • Ab einem gewissen Niveau steigt die Lebenserwartung nicht mehr
  • Durch Ineffizienz können Ausgaben die Leistung nicht mehr steigern

-->  Bsp.:

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Nennen Sie Ziele von Gesundheitssystemen

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TESTE DEIN WISSEN
  • hohes Gesundheitsniveau der Bevölkerung
  • Chancengleichheit (Zugang zu Gesundheitsleistungen)
  • gerechte Verteilung der finanziellen Lasten
  • Leistungsfähigkeit (schnelle und wirksame Behandlung)
  • Wirtschaftlichkeit (Verhältnis von Kosten und Nutzen)
  • das Eingehen auf Bedürfnisse der Bevölkerung in allgemeineren Fragen wie Würde, Selbstbestimmung, Datenschutz und Kundenorientierung
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Gesundheitswesen Kurs an der Karlsruher Institut für Technologie - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was sind Real-/Nominaldefinitionen?

A:

Nominaldefinition

  • die "ursprüngliche Bedeutung" des Wortes umschreiben,
  • keine besonderen Begriffsinhalte und Begriffsmerkmale erwähnen.


Realdefinition

  • den wesentlichen Kern einer Sache etc. feststellen,
  • Merkmale der Sache etc. herausarbeiten, die vergleichbaren Sachen ähnlich sind, und
  • ganz spezifische Eigenheiten, die nur die zu definierende Sache besitzt und die sie von anderen unterscheidet, benennen.
Q:

Wodurch sind Bürgerversicherung und Kopfpauschale als Reformen des deutschen Gesundheitssystems gekennzeichnet?

A:

Die Bürgerversicherung will nach und nach Anreize dafür schaffen, dass die Versorgungsqualität der Bevölkerung nicht mehr indirekt vom Einkommen der Versicherten abhängt. Medizinische Leistungen sollen daher künftig alle nach dem medizinischen Bedarf in gleich guter Qualität für alle erbracht werden.
--> Somit soll die immer stärker werdende Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland bekämpft werden


Die „Kopfpauschale" ist Teil eines Reformkonzepts der Bundesregierung zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen. Das Konzept der „Kopfpauschale" setzt auf eine Neuordnung der Krankenkassenbeiträge. Geplant ist ein Beitragssystem, das sich aus einem pauschalen, einkommensunabhängigen Beitrag für Arbeitnehmer
(Kopfpauschale) und einem weiterhin einkommensabhängigen Beitrag für
Arbeitgeber zusammensetzt. Der Arbeitsgeberanteil soll dauerhaft festgesetzt werden.

Q:

Nennen Sie Modelle von Gesundheitssystemen und kennzeichnen Sie diese Modelle: Finanzierung, Allokationsverfahren, Leistungserbringung ...

A:

1. Staatliches Gesundheitssystem (Beveridge System: GB, Dänemark, Schweden)
Finanzierung: Steuern
Allokationsverfahren: Planung und Regulierung durch den Staat
Leistungserbringung: Staat schätzt den Bedarf und schreibt dahin Pläne

2. Sozialversicherungsmodell (Bismarck Modell: DE, FR, Niederlande)
Finanzierung: Beiträge
Allokationsverfahren: Kollektivverhandlungen
Leistungserbringung: Angebot wird über bilaterale Verhandlungen festgelegt


3. Marktwirtschaftliches Modell (USA)
Finanzierung: Versicherungsprämien (privat)
Allokationsverfahren: Marktsteuerung (Angebot und Nachfrage)
Leistungserbringung: Angebot wird der kaufkräftigen Nachfrage angepasst

Q:

Nennen Sie mögliche Stärken und Schwächen der idealtypischen
Gesundheitsmodelle.

A:

Staatliches
Stärken: jeder hat Zugang, alle zahlen gleichermaßen, Arzt hat mehr Zeit
Schwächen: lange Wartezeiten, Etat zu knapp bemessen, Rationierung der Leistungen, hohe Steuerabgaben


Sozialversicherung:
Stärken: keine staatliche Reglementierung, Leistungsanreiz, freie Arztwahl
Schwächen: 2 Klassen Versicherung, ungenaue Untersuchung, Konkurrenzkampf (quantität), langsame Entscheidungen


Marktwirtschaftlich:
Stärken: jeder zahlt nur für sich selbst, kein Lobbyismus
Schwächen: nicht jeder hat Zugang, sehr teuer, kann sich nicht jeder leisten, Preise werden in die Höhe getrieben

Q:

Welchem Gesundheitssystemmodell sind Deutschland, England und die USA zuzuordnen und warum?

A:

Deutschland: Sozialversicherungssystem, da jeder Beiträge zahlen muss, berechnet an seinem Einkommen, auch wenn er nicht krank sein sollte


England: Der Staat kontrolliert das Angebot und jeder Bürger hat Zugang zu den Leistungen, finanziert wird alles durch Steuern


USA: marktwirtschaftliches System, da hier jeder seine Krankenversicherung selber bezahlen muss und der mit mehr Geld sich bessere Versorgung leisten kann

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Q:

Wie kann man ein Gesundheitssystem bewerten?

A:
  • Gesundheitsniveau
  • Verteilung des Gesundheitsniveaus in der Bevölkerung
  • Patientenorientierung
  • Soziale Gerechtigkeit
  • Fairness der Finanzierung von Gesundheitssystemen
Q:

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung?

A:

Ja gibt es, umso höher das Einkommen und damit verbunden auch der
Bildungsstatus, desto mehr steigt die Lebenserwartung. Durch niedrigeren Bildungsabschluss:

  • Geringeres Einkommen
  • Härtere Arbeit
  • Mehr Risiko
  • Mehr Erkrankungen durch rauchen/Fettleibigkeit
Q:

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Gesundheitsausgaben und
Lebenserwartung?

A:

Ja gibt es, denn umso mehr für die Gesundheit ausgegeben wird, desto höher steigt die Lebenserwartung. Dennoch ist aber irgendwann ein gewisser Grad erreicht, ab dem auch höhere Ausgaben keinen Nutzen mehr haben.

Q:

Risiko-/Schutzfaktoren der Gesundheitssysteme der OECD-Staaten

A:

Schutzfaktoren:

  • Moderate sportliche Aktivität steigt mit höherer Bildung


Risikofaktoren:

  • Rauchen geht allgemein zurück
  • Alkoholmissbrauch geht allgemein zurück
  • Übergewicht steigt allgemein
Q:

Erklären Sie das Bewertungssystem der WHO 2000 für Gesundheitssysteme

A:
  • Vergleich der Strukturdaten
  • Vergleich der Krankheitsraten und Mortalitätsraten/Krebserkrankungen
  • Vergleich der Ausgaben gemessen am BIP und Privateinkommen
  • Vergleich von Risiko- und Schutzfaktoren und deren Zunahme/Abnahme
Q:

Erklären Sie an Beispielen den Zusammenhang zwischen Einkommen/Ausgaben für das Gesundheitssystem und seiner Leistungsfähigkeit.

A:
  • Umso reicher das Land, desto besser das GHS und die Leistungen
  • Ab einem gewissen Niveau steigt die Lebenserwartung nicht mehr
  • Durch Ineffizienz können Ausgaben die Leistung nicht mehr steigern

-->  Bsp.:

Q:

Nennen Sie Ziele von Gesundheitssystemen

A:
  • hohes Gesundheitsniveau der Bevölkerung
  • Chancengleichheit (Zugang zu Gesundheitsleistungen)
  • gerechte Verteilung der finanziellen Lasten
  • Leistungsfähigkeit (schnelle und wirksame Behandlung)
  • Wirtschaftlichkeit (Verhältnis von Kosten und Nutzen)
  • das Eingehen auf Bedürfnisse der Bevölkerung in allgemeineren Fragen wie Würde, Selbstbestimmung, Datenschutz und Kundenorientierung
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