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TESTE DEIN WISSEN

Politische Philosophie: Begründung des Staates (2 Aspekte)

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TESTE DEIN WISSEN

1. Rechtfertigung staatlicher Machtausübung: (Wie) kann staatliche Machtausübung, die individuelle Freiheit einschränkt, gerechtfertigt werden?

2. Legitimation politischer Autorität: (Wie) kann Anspruch auf rechtmäßige Herrschaft (heißt: moral. Recht des Staates auf Herrschaft + korrespondierende moral. Pflicht zum gehorsam gegenüber dem Staat) begründet werden? 

Kurz: Darf der Staat Macht ausübene? Ja--> Warum ausgerechnet die jetztigen Herrscher?

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TESTE DEIN WISSEN

Begründung instrumenteller und intrinsischer Wert der Demokratie:

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TESTE DEIN WISSEN

1. Instrumentell: Volk trifft im Ergebnis doch die besseren (gerechteren) Entscheidungen. 

2. Intrinsisch: Schätzen wir Demokratie nicht um ihrer Ergebnisse Willen, sondern an sich- Prozedur der gemeinsamen Meinungsfindung an sich = wertvoll.

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TESTE DEIN WISSEN

Nagels Argument:

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Bestimmte Begriffe kann man nur erwerben, wenn man auch eine bestimmte Erfahrungsperspektive einnehmen kann. (Bsp. Zahnschmerz)
  2. Manche Tatsachen kann man nur erfassen, wenn man über solcheBegrie verfügt. Das sind subjektive Tatsachen.
  3. Wie es ist, bestimmte Empndungen zu haben, ist eine subjektiveTatsache.
  4. Physikalische Tatsachen sind nicht in diesem Sinne subjektiv, sondernobjektiv.
  5. Wenn der Eigenschaftsphysikalismus wahr ist, gibt es letztlich nurobjektive Tatsachen.
  6. Im Augenblick ist nicht zu sehen, wie es möglich sein soll, subjektiveTatsachen über mentale Zustände auf objektive physikalischeTatsachen zu reduzieren.

Pointe: Bewusstsein und andere mentale Phänomene können (im Augenblick) nicht ohne Rückgriff auf essentiell subjektive Erfahrung erklärt werden – und damit tut sich der Eigenschaftsphysikalismus schwer

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TESTE DEIN WISSEN

Herausforderung der Demokratie:

Aristoteles Herausforderung: 

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TESTE DEIN WISSEN

1. In Demokratie herrscht Mehrheit. 

2. Mehrheit bildet soziologisch immer bestimmbare Klasse: Die Armen

3. Armen regieren nicht zum Wohle des Gemeinwesens, sondern im Eigeninteresse auf Kosten einer Minderheit. 

4. Herrschaftsform, in der Gruppe in ihrem Eigeninteresse auf Kosten der Minderheit herrscht = ungerecht.

5. Demokratie = ungerecht.

Kern: Minderheitsrechte werden nicht berücksichtigt.

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TESTE DEIN WISSEN

Jackson Argument:

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Mary weiß vor dem Verlassen ihrer Umgebung alles, was es physikalisch und physiologisch über das Farbsehen von Menschen zu wissen gibt.
  2. Mary lernt beim ersten Anblick eines roten Gegenstands nach dem Verlassen ihrer Umgebung etwas Neues; sie erwirbt neues Wissen.
  3. Neues Wissen zu erwerben heißt u.a., eine neue Tatsache zu lernen.
  4. Also (aus 2, 3): Mary lernt beim ersten Anblick eines roten Gegenstandsnach dem Verlassen ihrer Umgebung eine neue Tatsache über das Farbsehen von Menschen.
  5. Also (aus 4): Mary kennt vor dem Verlassen ihrer Umgebung nicht alle Tatsachen, die das Farbsehen von Menschen betreffen.
  6. Also (aus 1, 5): Es gibt im Hinblick auf das Farbsehen von Menschen Tatsachen, die keine physikalischen Tatsachen sind.
  7. Also (aus 6): Es gibt nicht-physikalische Tatsachen.
  8. Der Physikalismus behauptet, dass es nur physikalische Tatsachen gibt.
  9. Also (aus 7, 8): Der Physikalismus ist falsch.
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TESTE DEIN WISSEN

Zentrale Fragen der Philosophie:


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Philosophie?
Wie verhält sich Philosophie zu den empirischen Wissenschaften?
Ist Philosophie eine Wissenschaft?
Gibt es Fortschritt in der Philosophie?
Wozu philosophieren?

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TESTE DEIN WISSEN

Ansätze der Moralphilosophie:

Normativer Egoismus:

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TESTE DEIN WISSEN

- moral. richtiges Handeln = was der handelnden Person am meisten nutzt (das Gute für diese maximiert). 

- Handlung = dann moral. richtig, wenn+ weil sie dem Eigeninteresse der handelnden Person am meisten  dient.

- Grundidee: wenn man moral. falsch handelt --> schadet man auf Dauer sich selbst. moral. richtig handelt --> dient langfristig eigenem Interesse

- Schwierig: 1. Falsche Gründe: Pflichtgemäßes o. Erforderliches aus falschen Gründen zu tun = nicht dasselbe, wie moral. richtig Handeln. ; 2. Kategorizität: moral. Pflichten scheinen kategorisch zu gelten- auch jenseits der Vorteile für Handelnden verbindlich!; 3. Gerichtetheit: moral. Pflichten= oft gerichtet - schuldet es jmd. anderem, nicht sich selbst. ; 4. Skopus: moral. Pflichten erstrecken sich auch auf nicht kooperationsfähige Wesen

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TESTE DEIN WISSEN

Positionen: 

Physikalismus/ Materialismus

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TESTE DEIN WISSEN

Gibt in der Welt nur physische/materielle Substanzen: Sind Träger mentaler Eigenschaften.

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TESTE DEIN WISSEN

Grundzüge Vertragsidee:

Hobbes:


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TESTE DEIN WISSEN

1. Alle schließen Vertrag untereinander: Jeder verzichtet auf natürliches Freiheitsrecht- überträgt es auf Souverän, solange alle anderen dies auch tun. 

2. In separaten Schritten erfolgt: individuell die Übertragung- des Gewaltmonopols auf Souverän. 

Um Gesetzesbefolgung durchzusetzen: Souverän-> fast unbegrenzte Macht. -> Er ist nicht Teil des Vertrags- kann kein Unrecht tun. Recht vollständig und unwiderruflich abgetreten. 

Hobbes: legitimiert Staat mit rationalen Zustimmung-> da alle klugen Wesen zustimmen würden, stimmt man dem defacto zu. 

- Herrschaft dient Durchsetzung - natürlichen Gesetzes.

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Suffizientarimus:

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TESTE DEIN WISSEN

Wir schulden zukünftigen Generationen, dass es ihnen gut geht. 

Schwierig: Was heißt gut genug? Schulden wir ihnen nur, dass es ihnen gut geht?


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TESTE DEIN WISSEN

Ansätze der Moralphilosophie:

Tugendethik:

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TESTE DEIN WISSEN

- Geht von aretaischen Urteilen aus. 

- Tugenden und Laster spielen besondere Rolle. 

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TESTE DEIN WISSEN

Politische Philosophie: Kernfragen

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TESTE DEIN WISSEN

Wie sollten wir unsere gemeinschaftlichen Angelegenheiten regeln?

1. Warum brauchen wir für gute Zusammenleben (bzw.) Regelungen gemeinsamer Angelegenheiten einen Staat?

2. Wie sollte der Staat verfasst sein? Was ist die beste Staatsform?

3. Wie weit darf der (demokratische) Staat regieren?

4. Wo hat polit. Freiheit ihre Grenzen?

5. Wie weit reichen Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt? 

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Q:

Politische Philosophie: Begründung des Staates (2 Aspekte)

A:

1. Rechtfertigung staatlicher Machtausübung: (Wie) kann staatliche Machtausübung, die individuelle Freiheit einschränkt, gerechtfertigt werden?

2. Legitimation politischer Autorität: (Wie) kann Anspruch auf rechtmäßige Herrschaft (heißt: moral. Recht des Staates auf Herrschaft + korrespondierende moral. Pflicht zum gehorsam gegenüber dem Staat) begründet werden? 

Kurz: Darf der Staat Macht ausübene? Ja--> Warum ausgerechnet die jetztigen Herrscher?

Q:

Begründung instrumenteller und intrinsischer Wert der Demokratie:

A:

1. Instrumentell: Volk trifft im Ergebnis doch die besseren (gerechteren) Entscheidungen. 

2. Intrinsisch: Schätzen wir Demokratie nicht um ihrer Ergebnisse Willen, sondern an sich- Prozedur der gemeinsamen Meinungsfindung an sich = wertvoll.

Q:

Nagels Argument:

A:
  1. Bestimmte Begriffe kann man nur erwerben, wenn man auch eine bestimmte Erfahrungsperspektive einnehmen kann. (Bsp. Zahnschmerz)
  2. Manche Tatsachen kann man nur erfassen, wenn man über solcheBegrie verfügt. Das sind subjektive Tatsachen.
  3. Wie es ist, bestimmte Empndungen zu haben, ist eine subjektiveTatsache.
  4. Physikalische Tatsachen sind nicht in diesem Sinne subjektiv, sondernobjektiv.
  5. Wenn der Eigenschaftsphysikalismus wahr ist, gibt es letztlich nurobjektive Tatsachen.
  6. Im Augenblick ist nicht zu sehen, wie es möglich sein soll, subjektiveTatsachen über mentale Zustände auf objektive physikalischeTatsachen zu reduzieren.

Pointe: Bewusstsein und andere mentale Phänomene können (im Augenblick) nicht ohne Rückgriff auf essentiell subjektive Erfahrung erklärt werden – und damit tut sich der Eigenschaftsphysikalismus schwer

Q:

Herausforderung der Demokratie:

Aristoteles Herausforderung: 

A:

1. In Demokratie herrscht Mehrheit. 

2. Mehrheit bildet soziologisch immer bestimmbare Klasse: Die Armen

3. Armen regieren nicht zum Wohle des Gemeinwesens, sondern im Eigeninteresse auf Kosten einer Minderheit. 

4. Herrschaftsform, in der Gruppe in ihrem Eigeninteresse auf Kosten der Minderheit herrscht = ungerecht.

5. Demokratie = ungerecht.

Kern: Minderheitsrechte werden nicht berücksichtigt.

Q:

Jackson Argument:

A:
  1. Mary weiß vor dem Verlassen ihrer Umgebung alles, was es physikalisch und physiologisch über das Farbsehen von Menschen zu wissen gibt.
  2. Mary lernt beim ersten Anblick eines roten Gegenstands nach dem Verlassen ihrer Umgebung etwas Neues; sie erwirbt neues Wissen.
  3. Neues Wissen zu erwerben heißt u.a., eine neue Tatsache zu lernen.
  4. Also (aus 2, 3): Mary lernt beim ersten Anblick eines roten Gegenstandsnach dem Verlassen ihrer Umgebung eine neue Tatsache über das Farbsehen von Menschen.
  5. Also (aus 4): Mary kennt vor dem Verlassen ihrer Umgebung nicht alle Tatsachen, die das Farbsehen von Menschen betreffen.
  6. Also (aus 1, 5): Es gibt im Hinblick auf das Farbsehen von Menschen Tatsachen, die keine physikalischen Tatsachen sind.
  7. Also (aus 6): Es gibt nicht-physikalische Tatsachen.
  8. Der Physikalismus behauptet, dass es nur physikalische Tatsachen gibt.
  9. Also (aus 7, 8): Der Physikalismus ist falsch.
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Q:

Zentrale Fragen der Philosophie:


A:

Was ist Philosophie?
Wie verhält sich Philosophie zu den empirischen Wissenschaften?
Ist Philosophie eine Wissenschaft?
Gibt es Fortschritt in der Philosophie?
Wozu philosophieren?

Q:

Ansätze der Moralphilosophie:

Normativer Egoismus:

A:

- moral. richtiges Handeln = was der handelnden Person am meisten nutzt (das Gute für diese maximiert). 

- Handlung = dann moral. richtig, wenn+ weil sie dem Eigeninteresse der handelnden Person am meisten  dient.

- Grundidee: wenn man moral. falsch handelt --> schadet man auf Dauer sich selbst. moral. richtig handelt --> dient langfristig eigenem Interesse

- Schwierig: 1. Falsche Gründe: Pflichtgemäßes o. Erforderliches aus falschen Gründen zu tun = nicht dasselbe, wie moral. richtig Handeln. ; 2. Kategorizität: moral. Pflichten scheinen kategorisch zu gelten- auch jenseits der Vorteile für Handelnden verbindlich!; 3. Gerichtetheit: moral. Pflichten= oft gerichtet - schuldet es jmd. anderem, nicht sich selbst. ; 4. Skopus: moral. Pflichten erstrecken sich auch auf nicht kooperationsfähige Wesen

Q:

Positionen: 

Physikalismus/ Materialismus

A:

Gibt in der Welt nur physische/materielle Substanzen: Sind Träger mentaler Eigenschaften.

Q:

Grundzüge Vertragsidee:

Hobbes:


A:

1. Alle schließen Vertrag untereinander: Jeder verzichtet auf natürliches Freiheitsrecht- überträgt es auf Souverän, solange alle anderen dies auch tun. 

2. In separaten Schritten erfolgt: individuell die Übertragung- des Gewaltmonopols auf Souverän. 

Um Gesetzesbefolgung durchzusetzen: Souverän-> fast unbegrenzte Macht. -> Er ist nicht Teil des Vertrags- kann kein Unrecht tun. Recht vollständig und unwiderruflich abgetreten. 

Hobbes: legitimiert Staat mit rationalen Zustimmung-> da alle klugen Wesen zustimmen würden, stimmt man dem defacto zu. 

- Herrschaft dient Durchsetzung - natürlichen Gesetzes.

Q:

Suffizientarimus:

A:

Wir schulden zukünftigen Generationen, dass es ihnen gut geht. 

Schwierig: Was heißt gut genug? Schulden wir ihnen nur, dass es ihnen gut geht?


Q:

Ansätze der Moralphilosophie:

Tugendethik:

A:

- Geht von aretaischen Urteilen aus. 

- Tugenden und Laster spielen besondere Rolle. 

Q:

Politische Philosophie: Kernfragen

A:

Wie sollten wir unsere gemeinschaftlichen Angelegenheiten regeln?

1. Warum brauchen wir für gute Zusammenleben (bzw.) Regelungen gemeinsamer Angelegenheiten einen Staat?

2. Wie sollte der Staat verfasst sein? Was ist die beste Staatsform?

3. Wie weit darf der (demokratische) Staat regieren?

4. Wo hat polit. Freiheit ihre Grenzen?

5. Wie weit reichen Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt? 

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