Altfragen at Karlsruher Institut Für Technologie | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklungstheorien:

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TESTE DEIN WISSEN

a) Modernisierungstheorie (v.a. US-Amerikanische Soziologie, Innovationsforschung)
▪ Grüne Revolution-Übertragung des Transformationsprozesses westlicher Industiegesllschaften auf traditionale Gesellschaften
▪ Mechanisierung, Rationalisierung, Spezialisierung
b) Dependenztheorie und Unterentwicklung
▪ Zentrum-Peripherie (Wallerstein, Gunder Frank)
▪ Eigenständige Regionalentwicklung
c) Postdevelopment

  • Hinterfragt Idee von Entwicklung kritisch
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TESTE DEIN WISSEN

Was unterscheidet die ländliche Sozialforschung von der Agrarsoziologie?

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TESTE DEIN WISSEN

-Es gibt thematische Überschneidungen, aber die grundlegenden Fragen unterscheiden sich
-Ländliche Sozialfragen: Untersuchung sozial relevanter Fragen der Menschen im ländlichen Raum
- Agrarsoziologie: Landwirtschaft, Bauerntum, Agrarkomplex inkl. Ernährungsindustrie

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TESTE DEIN WISSEN

Agrarquote

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TESTE DEIN WISSEN

- die Agrarquote ist der Anteil der Beschäftigten eines Landes bzw. einer Region im Agrar-Sektor

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Wie wird Agrobusiness definiert?

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TESTE DEIN WISSEN

-landwirtschaftliche Firmen, die Fremdarbeitskräfte (anstatt die Familie) anstellen und auf
Gewinnmaximierung aus sind

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TESTE DEIN WISSEN

Der Entrepreneur

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TESTE DEIN WISSEN

- baut auf Kapitaleinsatz & ist auf Wachstum ausgerichtet
-spezialisierte, marktorientierte Produktion
-Rationalisierung
- Konsequenz der staatlichen Bemühungen die Landwirtschaft zu modernisieren

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TESTE DEIN WISSEN

Der Peasant

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TESTE DEIN WISSEN

- nachhaltige Nutzung der Ressourcen, besonders des ökologischen Kapitals
-Orientierung auf Verteidigung und Verbesserung des bäuerlichen Lebens
- Autonomie
- Multifunktionalität als generelles Muster
-Familienwirtschaft als Basis der Arbeitskräfte
- nicht nur reine Marktorientierung des Betriebes, sondern Reproduktionsorientiert für Betrieb & Familie

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TESTE DEIN WISSEN

Deepening

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TESTE DEIN WISSEN

= Repositionierung der LW innerhalb der Nahrungsmittelproduktion

- Anstelle der Produktion von Rohstoffen für die Industrie, Engagement in Verarbeitung und Vermarktung
-Erhöhung der Wertschöpfung am Hof
- Schaffung neuer Arbeitsplätze
- Produktion von Spezialitäten
- direktere Beziehungen mit Konsumenten (Antwort auf Konsumentenwunsch nach
Lebensmittelsicherheit, Nachvollziehbarkeit der Produktion und Wunsch nach Spezialitäten
- Absprachen entlang der Wertschöpfungskette
-Traditionelle Sorten (Dinkel, Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Buchweizen und Mais)
- Vermarktung: eigener Biohofladen, Einlagerungsaktionen Bauernkiste

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TESTE DEIN WISSEN

Broadening

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TESTE DEIN WISSEN

= Repositionierung der LW in ländlichen Raum

-Engagement in neuen Bereichen wie z.B. Energiewirtschaft; Natur- und Landschaftsmanagement;
Freizeitwirtschaft (Pferdehaltung, Urlaub am Bauernhof); Sozialbereich (Altenpflege,
Behindertenintegration)
- Aktivitäten als Antwort auf gesellschaftliche Anforderungen, Funktionen außerhalb der
Nahrungsmittelerzeugung zu erfüllen
- bleiben mit der landwirtschaftlichen Aktivität (Lebensmittelproduktion) verbunden
- der landwirtschaftliche Betrieb & die neue Aktivität stärken sich gegenseitig
-Ziel: Steigerung der Wertschöpfung aus dem Wald, Steigerung der Verwendung lokaler
erneuerbarer Energieträger (Hackschnitzel); Verkauf von “Wärme”, nicht Material

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Regrounding

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= Repositionierung der Ressourcen des Familienbetriebes (Boden; Arbeit; Kapital)

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Thesen zum Überleben von Familienbetrieben

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TESTE DEIN WISSEN

Externalitätenthese = aufgrund der „Natur“ der natürlichen Produktionsverhältnisse unmöglich
die LW zu industrialisieren
Widerstandsthese = Überleben der Familienbetriebe wird ermöglicht durch ihre Flexibilität nach innen; durch Doppel- & Mehrfachbelastung zum Ausgleich der vergleichsweise geringen
Wertschöpfung pro Arbeitsstunde in LW; und durch Akzeptieren eines vergleichsweise niedrigen
Konsumniveaus in LW
-Transaktionskostenthese = kostengünstiges integratives Regelungssystem ist hohen Verwaltungs-
& Kontrollkosten agrarindustrieller Organisation der LW überlegen 

→ Die bäuerliche Familienwirtschaft agiert gleichzeitig (a) als soziales System, (b) als gemeinsamer Haushalt der
Familienmitglieder, (c) als landwirtschaftlicher Betrieb

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TESTE DEIN WISSEN

Zusammenhang von Bonding & Bridging beim Sozialkapital

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-Sozialkapital = Gesamtheit der Ressourcen, die mit dem Besitz von dauerhaften, institutionalisierten Beziehungen verbunden sind (Bourdieu)
Bonding = enge, exklusive Netzwerke; starke Unterscheidung zw. Insidern Outsidern; Fokus auf eindeutige Antworten
- Bridging = offene & flexible Netzwerke; durchlässige & offene Grenzen; Legitimierung von Alternativen

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TESTE DEIN WISSEN

Food souvereignity

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TESTE DEIN WISSEN

= das Recht von Völkern, Gemeinschaften und Ländern:

-ihre eigene Landwirtschafts-, Arbeits-, Fischerei, Lebensmittel-, & Landrechtspolitik zu definieren
- so, dass sie ökologisch, sozial, wirtschaftlich & kulturell und jeweiligen einzigartigen Umstände angepasst sind
- beinhaltet Recht auf Nahrung & 

- Nahrung so zu produzieren, dass alle Menschen Zugang zu sicheren, nahrhaften & kulturell angepassten Lebensmitteln, sowie zu den dazu notwendigen Ressourcen & der Möglichkeit sich und ihre Gesellschaften zu erhalten

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Q:

Entwicklungstheorien:

A:

a) Modernisierungstheorie (v.a. US-Amerikanische Soziologie, Innovationsforschung)
▪ Grüne Revolution-Übertragung des Transformationsprozesses westlicher Industiegesllschaften auf traditionale Gesellschaften
▪ Mechanisierung, Rationalisierung, Spezialisierung
b) Dependenztheorie und Unterentwicklung
▪ Zentrum-Peripherie (Wallerstein, Gunder Frank)
▪ Eigenständige Regionalentwicklung
c) Postdevelopment

  • Hinterfragt Idee von Entwicklung kritisch
Q:

Was unterscheidet die ländliche Sozialforschung von der Agrarsoziologie?

A:

-Es gibt thematische Überschneidungen, aber die grundlegenden Fragen unterscheiden sich
-Ländliche Sozialfragen: Untersuchung sozial relevanter Fragen der Menschen im ländlichen Raum
- Agrarsoziologie: Landwirtschaft, Bauerntum, Agrarkomplex inkl. Ernährungsindustrie

Q:

Agrarquote

A:

- die Agrarquote ist der Anteil der Beschäftigten eines Landes bzw. einer Region im Agrar-Sektor

Q:

Wie wird Agrobusiness definiert?

A:

-landwirtschaftliche Firmen, die Fremdarbeitskräfte (anstatt die Familie) anstellen und auf
Gewinnmaximierung aus sind

Q:

Der Entrepreneur

A:

- baut auf Kapitaleinsatz & ist auf Wachstum ausgerichtet
-spezialisierte, marktorientierte Produktion
-Rationalisierung
- Konsequenz der staatlichen Bemühungen die Landwirtschaft zu modernisieren

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Q:

Der Peasant

A:

- nachhaltige Nutzung der Ressourcen, besonders des ökologischen Kapitals
-Orientierung auf Verteidigung und Verbesserung des bäuerlichen Lebens
- Autonomie
- Multifunktionalität als generelles Muster
-Familienwirtschaft als Basis der Arbeitskräfte
- nicht nur reine Marktorientierung des Betriebes, sondern Reproduktionsorientiert für Betrieb & Familie

Q:

Deepening

A:

= Repositionierung der LW innerhalb der Nahrungsmittelproduktion

- Anstelle der Produktion von Rohstoffen für die Industrie, Engagement in Verarbeitung und Vermarktung
-Erhöhung der Wertschöpfung am Hof
- Schaffung neuer Arbeitsplätze
- Produktion von Spezialitäten
- direktere Beziehungen mit Konsumenten (Antwort auf Konsumentenwunsch nach
Lebensmittelsicherheit, Nachvollziehbarkeit der Produktion und Wunsch nach Spezialitäten
- Absprachen entlang der Wertschöpfungskette
-Traditionelle Sorten (Dinkel, Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Buchweizen und Mais)
- Vermarktung: eigener Biohofladen, Einlagerungsaktionen Bauernkiste

Q:

Broadening

A:

= Repositionierung der LW in ländlichen Raum

-Engagement in neuen Bereichen wie z.B. Energiewirtschaft; Natur- und Landschaftsmanagement;
Freizeitwirtschaft (Pferdehaltung, Urlaub am Bauernhof); Sozialbereich (Altenpflege,
Behindertenintegration)
- Aktivitäten als Antwort auf gesellschaftliche Anforderungen, Funktionen außerhalb der
Nahrungsmittelerzeugung zu erfüllen
- bleiben mit der landwirtschaftlichen Aktivität (Lebensmittelproduktion) verbunden
- der landwirtschaftliche Betrieb & die neue Aktivität stärken sich gegenseitig
-Ziel: Steigerung der Wertschöpfung aus dem Wald, Steigerung der Verwendung lokaler
erneuerbarer Energieträger (Hackschnitzel); Verkauf von “Wärme”, nicht Material

Q:

Regrounding

A:

= Repositionierung der Ressourcen des Familienbetriebes (Boden; Arbeit; Kapital)

Q:

Thesen zum Überleben von Familienbetrieben

A:

Externalitätenthese = aufgrund der „Natur“ der natürlichen Produktionsverhältnisse unmöglich
die LW zu industrialisieren
Widerstandsthese = Überleben der Familienbetriebe wird ermöglicht durch ihre Flexibilität nach innen; durch Doppel- & Mehrfachbelastung zum Ausgleich der vergleichsweise geringen
Wertschöpfung pro Arbeitsstunde in LW; und durch Akzeptieren eines vergleichsweise niedrigen
Konsumniveaus in LW
-Transaktionskostenthese = kostengünstiges integratives Regelungssystem ist hohen Verwaltungs-
& Kontrollkosten agrarindustrieller Organisation der LW überlegen 

→ Die bäuerliche Familienwirtschaft agiert gleichzeitig (a) als soziales System, (b) als gemeinsamer Haushalt der
Familienmitglieder, (c) als landwirtschaftlicher Betrieb

Q:

Zusammenhang von Bonding & Bridging beim Sozialkapital

A:

-Sozialkapital = Gesamtheit der Ressourcen, die mit dem Besitz von dauerhaften, institutionalisierten Beziehungen verbunden sind (Bourdieu)
Bonding = enge, exklusive Netzwerke; starke Unterscheidung zw. Insidern Outsidern; Fokus auf eindeutige Antworten
- Bridging = offene & flexible Netzwerke; durchlässige & offene Grenzen; Legitimierung von Alternativen

Q:

Food souvereignity

A:

= das Recht von Völkern, Gemeinschaften und Ländern:

-ihre eigene Landwirtschafts-, Arbeits-, Fischerei, Lebensmittel-, & Landrechtspolitik zu definieren
- so, dass sie ökologisch, sozial, wirtschaftlich & kulturell und jeweiligen einzigartigen Umstände angepasst sind
- beinhaltet Recht auf Nahrung & 

- Nahrung so zu produzieren, dass alle Menschen Zugang zu sicheren, nahrhaften & kulturell angepassten Lebensmitteln, sowie zu den dazu notwendigen Ressourcen & der Möglichkeit sich und ihre Gesellschaften zu erhalten

Altfragen

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