Kunstgeschichte at Justus-Liebig-Universität Gießen | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Kunstgeschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen

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Was ist die Hausmannisierung?
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Modernisierung von Paris 1853-1870 unter Napoleon III.       

  • Große Boulevards und große Kaufhäuser
  • Parks, Grünanlagen, Plätze (der Bevölkerung die Möglichkeit geben, sich zu erholen)
  • Breite Straßen
  • Straßenbeleuchtung
  • Ausbau der Eisenbahn
  • Verlagerung der Industrie an den Rand der Stadt (Vertreibung der Industrie und der Arbeiter durch Mieterhöhung)
  • Vieles wurde abgerissen, umgesiedelt um den neuen Plänen Raum und Gelegenheit zu schaffen
  •  Entwässerung, Bewässerung etc. wurde alles neu gemacht


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Was ermöglicht die Hausmannisierung in Paris?

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  • ermöglichte ein neues urbanes Leben, besonders für das aufstrebende Bürgertum und die gesellschaftlichen Eliten (Neue wohlhabende Schicht des Bürgertums = Burgeoisie)
  • Infrastruktur die einer modernen Großstadt angemessen ist
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Was ist Realismus?

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  • Kunstrichtung, die sich selber realistisch nannte (Epochenbegriff)
  • Ein Prinzip künstlerischer Abneigung von Wirklichkeit in der bildenden Kunst allg. (epochenübergreifendes Darstellungsprinzip)
  • Möglichst getreues Abbild der wahrgenommenen Wirklichkeit (Wiederspiegelung), naturalistische Darstellung
  • Realismus als eine zwar abbildende, aber ungewohnte und neuartige Darstellung von Wirklichkeit (Erschütterung tradierter Form)
  • Realismus als Wiedergabe vorher nicht darstellungswürdiger niederer Bereiche (Aufwertung und Egalisierung des Gegenstands)
  • Realismus als zeichenhafte Zusammenfassung und Fortführung der Wirklichkeit über das sichtbar Vorgegebene hinaus (Abstraktion unter partiellen Verzicht auf abbildende Wirklichkeitserfahrung)
  • Loslösung von verbindlichen vorgegebenen Inhalten und Formmustern, sowie von den staatlichen Akademien und ihren Normen
  • Wiedergabe konzentrierter Welterfahrung
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Was ist Naturalismus?

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Naturalismus meint – über die einzelnen Kunstepochen hinweg – die Summe aller darstellerischen Mittel, mit der ein künstlerisches Sujet gegenständlich korrekt (im Sinne der exakten Naturnachahmung) wiedergegeben wird.

  •  erzählende Nachbildung der Dinge
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Was bedeutete das Einkaufen für die Bewohner des modernen Paris?

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  • Läden und Kaufhäuser sind ein neues Phänomen
  • Man wird angehalten sein Geld auszugeben (Schaufenster)
  • Einkaufen als Freizeitvergnügen
  • Flaneur, der durch die Stadt streift und die Auslagen in den Geschäften und durch die neuen Achsen im Raum alles betrachten kann
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Wie entwickelte sich die Freizeitgestaltung im frühen 20. Jahrhundert weiter?

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  • Es gab viele Museen, Brasserien und Lokale die zur Unterhaltung dienen
  • Freizeit genießen, Geld ausgeben
  • Erfindung des Freizeitvergnügens
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Was ist Salonmalerei?

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  • "Der Pariser Salon" ist der Anfang der sog. Salonmalerei = Aussstellungen im Salon des Louvrepalast, die seit dem 17. Jahrhundert stattfinden
    1. Aushängeschild der frz. Kultur, Regierung und ein großes gesellschaftliches Ereignis
    2. Gegenbewegung: Salon des Réfuseé (nur den "besten" war es vorbehalten im Pariser Salon auszustellen)

 

  • Typischer Malstil: Historienbilder, Feinmalerei, z.B. Dante und Vergil, William Bourgerau in der Hölle, 1850, oder Die Römer der Verfallszeit, Thomas Couture, 1847
    1. Nicht realistisch! Die Bilder verfolgten andere Ziele: nicht in der Gegenwart verankert, aber sie könnten allegorisch für die gesellschaftlichen Zusammenhänge der Zeit stehen
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Was ist das Besondere am Eiffelturm?

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  • Ohne eine Funktion außer die  zur Schaustellung  ingenieurtechnischer und architektonischer Leistungsfähigkeit und moderner Materialien
  • typisches Monument für die Moderne
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Abstraktion

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  • hat etwas mit subjektiven Entscheidungen und Dispositionen zu tun
  • Abstraktion der außer bildlichen Realität = Reduzierung der Detailflut (Abstraktion bei Exposition bestimmter       Objekte)
  • Kunst ist nicht mehr figurativ oder gegenständlich
  • „losgelöst“ (sie müssen sich nicht abbildend auf die Wirklichkeit beziehen, haben aber etwas mit ihr zu tun)        nur noch rudimentär auf die außer bildliche Wirklichkeit verweisend 
  • immer mehr kommt es zu einer Abkopplung von der außer bildliche Wirklichkeit (Bild ist Komposition von Far       ben und Formen, ohne mimetischen, abbildenden, Bezug zur Welt herzustellen)
  • Gefühlswelt fühlt zu abstrakten Bildern und kann subjektiv und individuell sein (transformiert durch Malerei)
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Konkretismus

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  • Das was im inneren künstlerischen Bereich gemacht wird und nicht die außer bildliche Wirklichkeit
    • optisch wahrnehmbare, ordnendes Denken
    • Orientierung am menschlichen Geist (kognitives Verständnis)
    • abstrahiert von einem geistigen Prinzip her 
    • Künste nah an den Naturwissenschaftlichen mathematischen Kenntnissen, die auf Logik basieren (Analogie)
    • Konzentation auf medienspezifische Eigenschaften (Was kann die Malerei/Skulptur/Grafik ? Modernismus)
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Expressionismus in Deutschland

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• Künstlergruppe „Brücke“, gegr. 1905 in Dresden, Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Ernst Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, 1913 in Berlin aufgelöst

„Neue Künstlervereinigung München“, gegr. 1909 in München, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Alexey von Jawlensky, Adolf Erbslöh, Alexander Kanoldt u.a.

„Der Blaue Reiter“, 1911, Wassily Kandinsky, Franz Marc, August Macke u.a.



  • Reformbewegungen die für inhaltliche und formal ästhetischen Änderungen in den Künsten eintreten (Malerei, Bildhauerei, etc.) Protest gegen die Ausbildung an den deutschen Kunstakademien/Salonmalerei und autoritäre Setzungen und die Vorherrschaft des kaiserlichen Geschmacks, der entschied, was bildwürdig war


                                               


           

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Expressionismus

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  • aus dem selbst heraus subjektiv geprägte Darstellungen von Welt, Gefühlshaushalt und leibhaftiger Erfahrung der Welt und der Natur, einfache, abstrahierende und archaische Bildsprache
  • Zuwendung zum Primitiven (afrikanische Plastik; Kunst von Kindern, Geisteskranken; Volkskunst im ländlichen Raum)
  • Abkehr von der mimetischen Kultur
  • Künstlergruppierungen um mit Programmatik hervortreten
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Q:
Was ist die Hausmannisierung?
A:

Modernisierung von Paris 1853-1870 unter Napoleon III.       

  • Große Boulevards und große Kaufhäuser
  • Parks, Grünanlagen, Plätze (der Bevölkerung die Möglichkeit geben, sich zu erholen)
  • Breite Straßen
  • Straßenbeleuchtung
  • Ausbau der Eisenbahn
  • Verlagerung der Industrie an den Rand der Stadt (Vertreibung der Industrie und der Arbeiter durch Mieterhöhung)
  • Vieles wurde abgerissen, umgesiedelt um den neuen Plänen Raum und Gelegenheit zu schaffen
  •  Entwässerung, Bewässerung etc. wurde alles neu gemacht


Q:

Was ermöglicht die Hausmannisierung in Paris?

A:
  • ermöglichte ein neues urbanes Leben, besonders für das aufstrebende Bürgertum und die gesellschaftlichen Eliten (Neue wohlhabende Schicht des Bürgertums = Burgeoisie)
  • Infrastruktur die einer modernen Großstadt angemessen ist
Q:

Was ist Realismus?

A:
  • Kunstrichtung, die sich selber realistisch nannte (Epochenbegriff)
  • Ein Prinzip künstlerischer Abneigung von Wirklichkeit in der bildenden Kunst allg. (epochenübergreifendes Darstellungsprinzip)
  • Möglichst getreues Abbild der wahrgenommenen Wirklichkeit (Wiederspiegelung), naturalistische Darstellung
  • Realismus als eine zwar abbildende, aber ungewohnte und neuartige Darstellung von Wirklichkeit (Erschütterung tradierter Form)
  • Realismus als Wiedergabe vorher nicht darstellungswürdiger niederer Bereiche (Aufwertung und Egalisierung des Gegenstands)
  • Realismus als zeichenhafte Zusammenfassung und Fortführung der Wirklichkeit über das sichtbar Vorgegebene hinaus (Abstraktion unter partiellen Verzicht auf abbildende Wirklichkeitserfahrung)
  • Loslösung von verbindlichen vorgegebenen Inhalten und Formmustern, sowie von den staatlichen Akademien und ihren Normen
  • Wiedergabe konzentrierter Welterfahrung
Q:

Was ist Naturalismus?

A:

Naturalismus meint – über die einzelnen Kunstepochen hinweg – die Summe aller darstellerischen Mittel, mit der ein künstlerisches Sujet gegenständlich korrekt (im Sinne der exakten Naturnachahmung) wiedergegeben wird.

  •  erzählende Nachbildung der Dinge
Q:

Was bedeutete das Einkaufen für die Bewohner des modernen Paris?

A:
  • Läden und Kaufhäuser sind ein neues Phänomen
  • Man wird angehalten sein Geld auszugeben (Schaufenster)
  • Einkaufen als Freizeitvergnügen
  • Flaneur, der durch die Stadt streift und die Auslagen in den Geschäften und durch die neuen Achsen im Raum alles betrachten kann
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Q:

Wie entwickelte sich die Freizeitgestaltung im frühen 20. Jahrhundert weiter?

A:
  • Es gab viele Museen, Brasserien und Lokale die zur Unterhaltung dienen
  • Freizeit genießen, Geld ausgeben
  • Erfindung des Freizeitvergnügens
Q:

Was ist Salonmalerei?

A:
  • "Der Pariser Salon" ist der Anfang der sog. Salonmalerei = Aussstellungen im Salon des Louvrepalast, die seit dem 17. Jahrhundert stattfinden
    1. Aushängeschild der frz. Kultur, Regierung und ein großes gesellschaftliches Ereignis
    2. Gegenbewegung: Salon des Réfuseé (nur den "besten" war es vorbehalten im Pariser Salon auszustellen)

 

  • Typischer Malstil: Historienbilder, Feinmalerei, z.B. Dante und Vergil, William Bourgerau in der Hölle, 1850, oder Die Römer der Verfallszeit, Thomas Couture, 1847
    1. Nicht realistisch! Die Bilder verfolgten andere Ziele: nicht in der Gegenwart verankert, aber sie könnten allegorisch für die gesellschaftlichen Zusammenhänge der Zeit stehen
Q:

Was ist das Besondere am Eiffelturm?

A:
  • Ohne eine Funktion außer die  zur Schaustellung  ingenieurtechnischer und architektonischer Leistungsfähigkeit und moderner Materialien
  • typisches Monument für die Moderne
Q:

Abstraktion

A:
  • hat etwas mit subjektiven Entscheidungen und Dispositionen zu tun
  • Abstraktion der außer bildlichen Realität = Reduzierung der Detailflut (Abstraktion bei Exposition bestimmter       Objekte)
  • Kunst ist nicht mehr figurativ oder gegenständlich
  • „losgelöst“ (sie müssen sich nicht abbildend auf die Wirklichkeit beziehen, haben aber etwas mit ihr zu tun)        nur noch rudimentär auf die außer bildliche Wirklichkeit verweisend 
  • immer mehr kommt es zu einer Abkopplung von der außer bildliche Wirklichkeit (Bild ist Komposition von Far       ben und Formen, ohne mimetischen, abbildenden, Bezug zur Welt herzustellen)
  • Gefühlswelt fühlt zu abstrakten Bildern und kann subjektiv und individuell sein (transformiert durch Malerei)
Q:

Konkretismus

A:
  • Das was im inneren künstlerischen Bereich gemacht wird und nicht die außer bildliche Wirklichkeit
    • optisch wahrnehmbare, ordnendes Denken
    • Orientierung am menschlichen Geist (kognitives Verständnis)
    • abstrahiert von einem geistigen Prinzip her 
    • Künste nah an den Naturwissenschaftlichen mathematischen Kenntnissen, die auf Logik basieren (Analogie)
    • Konzentation auf medienspezifische Eigenschaften (Was kann die Malerei/Skulptur/Grafik ? Modernismus)
Q:

Expressionismus in Deutschland

A:

• Künstlergruppe „Brücke“, gegr. 1905 in Dresden, Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Ernst Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, 1913 in Berlin aufgelöst

„Neue Künstlervereinigung München“, gegr. 1909 in München, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Alexey von Jawlensky, Adolf Erbslöh, Alexander Kanoldt u.a.

„Der Blaue Reiter“, 1911, Wassily Kandinsky, Franz Marc, August Macke u.a.



  • Reformbewegungen die für inhaltliche und formal ästhetischen Änderungen in den Künsten eintreten (Malerei, Bildhauerei, etc.) Protest gegen die Ausbildung an den deutschen Kunstakademien/Salonmalerei und autoritäre Setzungen und die Vorherrschaft des kaiserlichen Geschmacks, der entschied, was bildwürdig war


                                               


           

Q:

Expressionismus

A:
  • aus dem selbst heraus subjektiv geprägte Darstellungen von Welt, Gefühlshaushalt und leibhaftiger Erfahrung der Welt und der Natur, einfache, abstrahierende und archaische Bildsprache
  • Zuwendung zum Primitiven (afrikanische Plastik; Kunst von Kindern, Geisteskranken; Volkskunst im ländlichen Raum)
  • Abkehr von der mimetischen Kultur
  • Künstlergruppierungen um mit Programmatik hervortreten
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