Entwicklung at Justus-Liebig-Universität Gießen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Entwicklung an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Entwicklung Kurs an der Justus-Liebig-Universität Gießen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Studie zur Entwicklung des Tonalitätsverstehens (Schwarzer, Siegismund & Wilkening, 1999)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Probetonmethode :
    • VPn: 5-6;6-7;9-10-Jährige und Erwachsene westlicher Kultur
    • natürliche Melodie in C-Dur 
    • andere Töne werden gespielt, Ähnlichkeit muss bewertet werden auf Skala 1-5
  • Ergebnis:
    • für die jüngeren hören sich die Töne alle eher gleich an, erst bei den 9-10 Jährigen zeigt sich ein Muster wie bei den Erwachsenen
    • das Erwachsenenmuster zeigt sich auch bei den jüngeren, jedoch nicht so stark ausgeprägt 
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TESTE DEIN WISSEN

Patch-Work Familien 

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TESTE DEIN WISSEN
  • ca 75-80 % heiraten nach Scheidung in den nächsten 5 Jahren 
  • schwierige Phase nach Trennung, neue Beziehung einzugehen 
  • Reaktion wie nach Scheidung mit Aggression, wenig Freundschaften, Schulprobleme, besonders auch wenn Beziehung zu neuen Halbgeschwistern aufgebaut werden soll 
  • Jugendliche mehr Probleme als jüngere Kinder 
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TESTE DEIN WISSEN

Allgemeine Zielsetzungen der Entwicklungspsychologie (6 Punkte)

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TESTE DEIN WISSEN

•Lebenslauf erfassen (Berücksichtigung interindividueller Unterschiede)

•Prognosen erstellen

•Entwicklungsbedingungen ermitteln

•Entwicklungsziele begründen

•Entwicklungsinterventionen planen und evaluieren

•Entwicklungsaufgaben berücksichtigen (in jedem Alter muss bestimmte „Aufgabe gelöst wer-den“, z.B. mit 3 Jahren sauber sein)

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TESTE DEIN WISSEN

Eriksons psychosoziale Theorie

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TESTE DEIN WISSEN
  • Verwandte Theorien:
    • tiefenpsychologische, psychoanalytische Theorien 
    • psychosexuelle Theorie (Freud)
  • Grundannahme:
    • Persönlichkeitsentwicklung = Erringen von Identität durch Bewältigung stadientypischer Krisen 
  • Entwicklung verläuft in Stufen (s. Tabelle s. 69)
  • Mechanismen:
    • Epigenetisches Prinzip, zunehmende Differenzierung im von Biologie und Gesellschaft gesteckten Rahmen 
  • sozi-emotionale Strukturen verändern sich 
  • Entwicklung ist bereichsspezifisch 
  • Erbe/Reifung Interaktion bestimmt Krisen 
  • Umwelt/Person Interaktion formt Bewältigung 
  • soziokultureller Kontext spielt bedeutsame Rolle 
  • Stadien sind universell, jedoch Bewältigung verschieden, Kind sucht aktiv nach Identität
  • Es gibt einen Endzustand (s letzte Stufe S 69)
  • Entwicklung ist bereichsspezifisch, Persönlichkeit, Identität 
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TESTE DEIN WISSEN

Stadien des Suizidversuchs (Pöldinger, 1968)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Erwägung: Jugendliche geben meist soziale Konflikte als Ursache an 
  • Abwägung: Ankündigung meist in diesem Stadium 
  • Entschluss: 20 % der untersuchten Jugendlichen hatten dieses Stadium erreicht (amerikanische Studie Rubenstein et al 1988)
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TESTE DEIN WISSEN

Jugendalter - Marcia 

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TESTE DEIN WISSEN

Marcias Untersuchungen zur Identitätsentwicklung 

  • Theorethischer Asugangspunkt: Eriksons Theorie der Identitätsentwicklung, will aktuellen Identitätsstatus ermitteln 
  • Methode: Interviews zu verschiedenen Lebensbereichen, Ausmaß an Verantwortung (Beruf, Religion, Politik etc)
  • diagnostizierte Identitätsstatus ergibt sich hauptsächlich aus der Kombination zweier Kategorien
    • Krise: hat Krise stattgefunden Ja/Nein
    • Verpflichtung: persönliche Entscheidung in den verschiedenen Lebensbereichen getroffen Ja/Nein 



Vier Zustände der Identität:

  • Erarbeitete Identität:
    • verschiedene ALternativen sind erkundet worden, danach Entscheidung für spezifische Werte & Ziele
    • oft Gefühl psychischen Wohlbefindens
  • Moratorium:
    • es ist noch keine Richtung gefunden worden, es wird noch ausprobiert 
    • Wunsch eigene Ziele und Werte zu finden ist vorhanden 
    • selbstwertgefühl hoch 
  • Übernommene Identität:
    • Werte und Ziele anderer sind übernommen worden ohne Alternativen in Erwägung gezogen zu haben 
    • Selbstwertgefühl niedrig bei m , hoch bei w
    • Diffuse Identität:
      • es fehlt klare Richtung und es wird auch nicht danach gesucht 
      • Selbstwert niedrig 
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TESTE DEIN WISSEN

Auditive Lokalisation 

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TESTE DEIN WISSEN
  • Kopfdrehung zur Schalquelle bei Neugeborenen
  • Problem der Rekalibirerung 
  • jedoch können mit 6 Monaten Abweichungen von ca 15 Grad von Gesichtsfeld-Mittellinie erkannt werden 
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TESTE DEIN WISSEN

Heutige Auffassung Entwicklungspsychologie 

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TESTE DEIN WISSEN

- Entwicklung auch diskontinuierlich 

- Veränderung streben nicht immer auf höheres Niveau, Endzustand

- Entwicklung nicht immer fortschrittlich, zusammenhängend und durchgehend 

- Entwicklung nicht nur universell, auch kulturspezifisch, ökologische, historische und differentielle Veränderungen relevant 

- Entwicklung über gesamte Lebensspanne, nicht nur Kindheit 

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TESTE DEIN WISSEN

Vorläufer des Verständnisses falscher Überzeugungen 

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TESTE DEIN WISSEN
  • ab 6-9 Monate Verständnis, dass menschliche Handlungen auf bestimmte Objekte oder Zielzustände ausgerichtet sind 
  • ab 12 Monate Säuglinge können das Ziel einer Handlung vorhersagen 
  • ab 18 Monaten Vorstellung davon, dass andere Personen Ziele verfolgen 
  • mit 14-18 Monaten Unterscheidung zwischen absichtlichen und unabsichtlichen Handlungen
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TESTE DEIN WISSEN

Induktives Denken

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TESTE DEIN WISSEN
  • Schluss von Einzelbeobachtungen auf allgemeine Regel 
  • Wichtig: Vergleichsprozess, Merkmale und Relationen von Objekten müssen verglichen werden 
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Altersabschnitte gibt es ?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Pränatale Entwicklung 
  • Kindheit 
  • Jugend (Adoleszenz)
  • Erwachsenenalter 
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TESTE DEIN WISSEN

Erwachsenenalter 

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TESTE DEIN WISSEN
    • Frühes Erwachsenenalter: 21-30 Jahre 
    • Mittleres Erwachsenenalter: 30-65 Jahre 
    • Höheres Erwachsenenalter: 65-80 Jahre 
    • Hohes Alter: ab 80 Jahre 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Entwicklung Kurs an der Justus-Liebig-Universität Gießen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Studie zur Entwicklung des Tonalitätsverstehens (Schwarzer, Siegismund & Wilkening, 1999)

A:
  • Probetonmethode :
    • VPn: 5-6;6-7;9-10-Jährige und Erwachsene westlicher Kultur
    • natürliche Melodie in C-Dur 
    • andere Töne werden gespielt, Ähnlichkeit muss bewertet werden auf Skala 1-5
  • Ergebnis:
    • für die jüngeren hören sich die Töne alle eher gleich an, erst bei den 9-10 Jährigen zeigt sich ein Muster wie bei den Erwachsenen
    • das Erwachsenenmuster zeigt sich auch bei den jüngeren, jedoch nicht so stark ausgeprägt 
Q:

Patch-Work Familien 

A:
  • ca 75-80 % heiraten nach Scheidung in den nächsten 5 Jahren 
  • schwierige Phase nach Trennung, neue Beziehung einzugehen 
  • Reaktion wie nach Scheidung mit Aggression, wenig Freundschaften, Schulprobleme, besonders auch wenn Beziehung zu neuen Halbgeschwistern aufgebaut werden soll 
  • Jugendliche mehr Probleme als jüngere Kinder 
Q:

Allgemeine Zielsetzungen der Entwicklungspsychologie (6 Punkte)

A:

•Lebenslauf erfassen (Berücksichtigung interindividueller Unterschiede)

•Prognosen erstellen

•Entwicklungsbedingungen ermitteln

•Entwicklungsziele begründen

•Entwicklungsinterventionen planen und evaluieren

•Entwicklungsaufgaben berücksichtigen (in jedem Alter muss bestimmte „Aufgabe gelöst wer-den“, z.B. mit 3 Jahren sauber sein)

Q:

Eriksons psychosoziale Theorie

A:
  • Verwandte Theorien:
    • tiefenpsychologische, psychoanalytische Theorien 
    • psychosexuelle Theorie (Freud)
  • Grundannahme:
    • Persönlichkeitsentwicklung = Erringen von Identität durch Bewältigung stadientypischer Krisen 
  • Entwicklung verläuft in Stufen (s. Tabelle s. 69)
  • Mechanismen:
    • Epigenetisches Prinzip, zunehmende Differenzierung im von Biologie und Gesellschaft gesteckten Rahmen 
  • sozi-emotionale Strukturen verändern sich 
  • Entwicklung ist bereichsspezifisch 
  • Erbe/Reifung Interaktion bestimmt Krisen 
  • Umwelt/Person Interaktion formt Bewältigung 
  • soziokultureller Kontext spielt bedeutsame Rolle 
  • Stadien sind universell, jedoch Bewältigung verschieden, Kind sucht aktiv nach Identität
  • Es gibt einen Endzustand (s letzte Stufe S 69)
  • Entwicklung ist bereichsspezifisch, Persönlichkeit, Identität 
Q:

Stadien des Suizidversuchs (Pöldinger, 1968)

A:
  • Erwägung: Jugendliche geben meist soziale Konflikte als Ursache an 
  • Abwägung: Ankündigung meist in diesem Stadium 
  • Entschluss: 20 % der untersuchten Jugendlichen hatten dieses Stadium erreicht (amerikanische Studie Rubenstein et al 1988)
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Q:

Jugendalter - Marcia 

A:

Marcias Untersuchungen zur Identitätsentwicklung 

  • Theorethischer Asugangspunkt: Eriksons Theorie der Identitätsentwicklung, will aktuellen Identitätsstatus ermitteln 
  • Methode: Interviews zu verschiedenen Lebensbereichen, Ausmaß an Verantwortung (Beruf, Religion, Politik etc)
  • diagnostizierte Identitätsstatus ergibt sich hauptsächlich aus der Kombination zweier Kategorien
    • Krise: hat Krise stattgefunden Ja/Nein
    • Verpflichtung: persönliche Entscheidung in den verschiedenen Lebensbereichen getroffen Ja/Nein 



Vier Zustände der Identität:

  • Erarbeitete Identität:
    • verschiedene ALternativen sind erkundet worden, danach Entscheidung für spezifische Werte & Ziele
    • oft Gefühl psychischen Wohlbefindens
  • Moratorium:
    • es ist noch keine Richtung gefunden worden, es wird noch ausprobiert 
    • Wunsch eigene Ziele und Werte zu finden ist vorhanden 
    • selbstwertgefühl hoch 
  • Übernommene Identität:
    • Werte und Ziele anderer sind übernommen worden ohne Alternativen in Erwägung gezogen zu haben 
    • Selbstwertgefühl niedrig bei m , hoch bei w
    • Diffuse Identität:
      • es fehlt klare Richtung und es wird auch nicht danach gesucht 
      • Selbstwert niedrig 
Q:

Auditive Lokalisation 

A:
  • Kopfdrehung zur Schalquelle bei Neugeborenen
  • Problem der Rekalibirerung 
  • jedoch können mit 6 Monaten Abweichungen von ca 15 Grad von Gesichtsfeld-Mittellinie erkannt werden 
Q:

Heutige Auffassung Entwicklungspsychologie 

A:

- Entwicklung auch diskontinuierlich 

- Veränderung streben nicht immer auf höheres Niveau, Endzustand

- Entwicklung nicht immer fortschrittlich, zusammenhängend und durchgehend 

- Entwicklung nicht nur universell, auch kulturspezifisch, ökologische, historische und differentielle Veränderungen relevant 

- Entwicklung über gesamte Lebensspanne, nicht nur Kindheit 

Q:

Vorläufer des Verständnisses falscher Überzeugungen 

A:
  • ab 6-9 Monate Verständnis, dass menschliche Handlungen auf bestimmte Objekte oder Zielzustände ausgerichtet sind 
  • ab 12 Monate Säuglinge können das Ziel einer Handlung vorhersagen 
  • ab 18 Monaten Vorstellung davon, dass andere Personen Ziele verfolgen 
  • mit 14-18 Monaten Unterscheidung zwischen absichtlichen und unabsichtlichen Handlungen
Q:

Induktives Denken

A:
  • Schluss von Einzelbeobachtungen auf allgemeine Regel 
  • Wichtig: Vergleichsprozess, Merkmale und Relationen von Objekten müssen verglichen werden 
Q:

Welche Altersabschnitte gibt es ?

A:
  • Pränatale Entwicklung 
  • Kindheit 
  • Jugend (Adoleszenz)
  • Erwachsenenalter 
Q:

Erwachsenenalter 

A:
    • Frühes Erwachsenenalter: 21-30 Jahre 
    • Mittleres Erwachsenenalter: 30-65 Jahre 
    • Höheres Erwachsenenalter: 65-80 Jahre 
    • Hohes Alter: ab 80 Jahre 
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