Destinationsmanagement at IUBH Internationale Hochschule

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Aus welchen zwei Perspektiven kann eine Destination betrachtet werden ?

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  Charakteristika der Nachfrager 
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Abgrenzung nach räumlich-geografischen Kriterien 

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Abgrenzung nach Aufenthaltsdauer

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Abgrenzung nach der Tourismusart/ dem Reisegrund 

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Abgrenzung nach Trägern und Akteuren 
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Abgrenzung nach der Organisationsform 

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Input- und Produktionsfaktoren von Destinationen 

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Definition Attraktion 

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Einfluss einer Attraktion auf die Reiseentscheidung 
-> nach Leiper 
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Destinationsmanagement

Aus welchen zwei Perspektiven kann eine Destination betrachtet werden ?
  • nachfrageorientierten Perspektive: Sichtweise der Reisenden, die sich für ein bestimmtes Reiseziel entscheiden 
  • angebotsorientierte Perspektive: Blickwinkel der Leistungsträger, die Angebote für mögliche Touristen vorenthalten 

Destinationsmanagement

Definition Quellmarkt 
Ist ein geografisch abgegrenztes Gebiet, aus dem die Touristen einer Destination stammen. Dabei kann es sich um Länder, Regionen oder auch Orte handeln.

Angrenzung des Quellmarkt durch die DMO
->damit die unterschiedlichen räumlichen Entfernungen, kulturellen Gegebenheiten und sozialdemokratischen Merkmale der jeweiligen Bevölkerungsgruppe berücksichtigt werden. 
-> DMO auch für Anpassung der Marketingaktivitäten an dem Quellmarkt zuständig 

Destinationsmanagement

  Charakteristika der Nachfrager 
  • Betrachtung der Destination aus der Perspektive der Nachfrager
  • Destinationswahl vor Wahl des Leistungsträgers  
  • Destination als produktliefernde Einheit 
  • Destination als Wettbewerbseinheit

Destinationsmanagement

Abgrenzung nach räumlich-geografischen Kriterien 
  • Dimension Größe, Raum, Entfernung 
  • Destination nach Größe abgrenzen: Kontinent, Land, Region, Stadt, Ort, Gemeinde 
  • wie groß der Raum ist, der als Destination vom Tourist wahrgenommen wird, hängt von den Faktoren Entfernung und Reisezweck ab 
  • Geografische Aspekte: nach Klimazone, Landschaftsform oder Besiedlungsstruktur abgegrenzt 

Destinationsmanagement

Abgrenzung nach Aufenthaltsdauer
Betrachtung der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer:
  • kurzreisedestination: 2-4 Tage 
             Städtetouristische D.
             Wochenenddestination
             Ausflugsdestination
  • Urlaubsdestination: mehr als 4 Tage 
            Urlaubsdestination
            Gesundheitstouristische Destination
  • Sonderdestination: unterschiedlich 
            Wallfahrtsorte
            Orte mit besonderen Veranstaltungen  
          

Destinationsmanagement

Abgrenzung nach der Tourismusart/ dem Reisegrund 
Warum und aus welchem Grund verreisen die Touristen?
-> je nach Reisemotiv sowie Tourismusart, handelt es sich um unterschiedliche Destinationen

  • messedestination - Nürnberg
  • städtedestination - London
  • stranddestination - Thailand 
  • Sportdestination - Whistler/ Kanada 
  • wanderdestination - Harz 

Destinationsmanagement

Abgrenzung nach Trägern und Akteuren 
privatwirtschaftliche Destination:
  • Ferienclubs
  • Ferienparks
  • Ferienzentren
  • Feriendörfer
  • Freizeitparks
  • Hotelressorts 
  • Markenerlebniswelten
  • Kreuzfahrtschiffe 
alle Anbieter haben vielfältiges, multifunktionales Angebot, sind stark erlebnisorientiert und widmen ihre Attraktionen meist übergeordneten Themen 
-> stark wachsend und zunehmende Konkurrenz zu traditionellen öffentlichen Destinationen 
-> agieren professionell und flexibel 
öffentliche Destinationen:
  • städte 
  • Gemeinden 
  • Regionen 
  • Reisegebiete 
  • Länder 
  • Kontinente 
verfügen ebenfalls über ein multifunktionales Angebot, aber haben nicht die Möglichkeit einzelne Angebotsbausteine zu koordinieren und aufeinander abzustimmen 
-> da zu viele einzelne und eigenständig handelnde Anbieter mit unterschiedlichen Interessen 
-> Professionalisierungsgrad der Marketingaktivitäten und des Qualitätsmanagements variieren stark 

Destinationsmanagement

Abgrenzung nach der Organisationsform 
Bei der Wahl der geeigneten Organisations-&Rechtsform der Tourismusorganisation sind diese Fragen wichtig zu berücksichtigen:
  • wie stark soll der politische Einfluss sein?
  • wie gestaltet sich die Verbindung zur Gemeinde und Öffentlichkeit?
  • wie kann die Tourismusorganisation finanziert werden?
  • welche Aufgaben übernimmt die Tourismusorganisation?
  • wie können die Interessen der Tourismusverantwortlichen im Gebiet berücksichtigt werden?

Destinationsmanagement

Input- und Produktionsfaktoren von Destinationen 
  • Humanbestände 
  • Wissensbestände 
  • Natürliche Ressourcen 
  • Kapital
  • Infrastruktur und touristische Suprastruktur
  • historische und kulturelle Ressourcen 
  • Größe der regionalen Wirtschaft  

Destinationsmanagement

Definition Attraktion 
Grundelement, eigentliche Atome des Tourismussystems 
,, main motivators for tourist trips and the core of the tourist product“
-> Reisende denken an ein Event, Museum,etc. das für sie so attraktiv ist, dass sie es als Reiseziel in Betracht ziehen

Destinationsmanagement

Einfluss einer Attraktion auf die Reiseentscheidung 
-> nach Leiper 
Primäre Nuklei: 
Attraktion ist entscheidend für die Reiseentscheidung 
sekundäre Nuklei:
Attraktion bekannt, aber nicht entscheidend für die Reiseentscheidung
tertiäre Nuklei:
Attraktion war vor Reiseantritt unbekannt und würde während des Aufenthaltes entdeckt  

Destinationsmanagement

Definition Destination 
  • Destination ist Oberbegriff für touristische Ziele mit unterschiedlicher Größe und Organisationsform. 
  • Destination -> ,, Zielgebiet einer Reise“ 
  • Die Destination ist ein geografischer Raum, den der jeweilige Gast als Reiseziel auswählt. Sie enthält sämtliche für einen Aufenthalt notwendige Einrichtungen, Verpflegungen, Unterhaltungen/Beschäftigungen. sie ist die Wettbewerbseinheit im Incoming Tourismus, die als strategische Geschäftseinheit geführt werden muss. 

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