Wohnen Im Alter at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Wohnen im Alter an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

1. Phase des bestehenden oder antizipierten Unterstützungsbedarfs

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TESTE DEIN WISSEN

•Verschlechterung des Gesundheitszustands, vermehrte Inanspruchnahme von Hilfe•Beginn der gedanklichen Auseinandersetzung


Auswirkung:

- Ängste...- der Umwelt hilflos ausgeliefert zu sein
- nicht mehr Selbstbestimmt zu sein
- allein sein
- eingesperrt zu sein
- Langeweile
- Bevormundung

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TESTE DEIN WISSEN

2. Entscheidungs- und Wartephase

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TESTE DEIN WISSEN

•häufig Notfallreaktion•Möglichkeit zur Information und Vorbereitung
•„Wartelisteneffekt“


Auswirkung:

- Verunsicherung- depressive Verstimmung
- geringe Lebenszufriedenheit
- negieren von Zukunftsperspektiven
- Tendenz zu Abhängigkeitsorientierung

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TESTE DEIN WISSEN

3. Umsiedlungsphase

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TESTE DEIN WISSEN

strukturelle und organisatorische Maßnahmen des Heimumzugs•Reorganisation des sozialen Umfelds 


Auswirkung:

- Trennung von der eigenen Lebensgeschichte und die damit verknüpften Gegenstände, Gewohnheiten,Erinnerungen
- Trennung von Freunden, Nachbarn, sozialen Aktivitäten

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TESTE DEIN WISSEN

4. Phase der anfänglichen Eingewöhnung

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TESTE DEIN WISSEN

•first-month–syndrom•erste Bewältigungsversuche 


Auswirkung:

- Veränderung der gesamten physikalischen, behavioralen, emotionalen, kognitiven und sozialenLebensumstände
- labilisierung des bio-Psycho-sozialen Gleichgewichts
- traumatische, stressreiche, von Verlusten geprägte Erfahrung Relocation Shock, Transfer Trauma
- ersten 4 Wochen besonders kritisch
- Ausgeprägte Hoffnungslosigkeit, geringe Lebenszufriedenheit, depressive Verstimmung

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TESTE DEIN WISSEN

5. Phase der längerfristigen Adaptation

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TESTE DEIN WISSEN

ab dem sechsten Monat nach Umzug•gelungene bzw. misslungene Adaptation 


Auswirkung:

- erfolgreiche Bewältigung dieser Phase wesentlich für langfristige adaption

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TESTE DEIN WISSEN

Wie können alte Menschen in den einzelnen Phasen unterstützt werden?

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TESTE DEIN WISSEN

1.

- Eine realistische Gewinn/Verlust-Bilanz verdeutlichen

- sorgfältige Planung des Umzugs mit- realistische Auseinandersetzung mit der Thematik

- Infortmationen einholen 

- Senior möglichst selbst entscheiden lassen 

2. 

- Wartezeit so kurz wie möglich halten

3. 

-geeignete Heimauswahl

- Lebensgewohnheiten, Möbel, Gegenstände etc mitnehmen

4./5.

- Helfen beim Bewältigen der Umweltanforderungen

- Selbstständigkeit erhalten

- Persönliche Kontrolle sichern

- Helfen neue soziale Kontakte zu knüpfen

- Motivieren an Aktivitäten teilzunehmen

- Bedürfnisse berücksichtigen (auch von Angehörigen)

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein kritisches Lebensereignis (critical life-event)?

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TESTE DEIN WISSEN

Ein kritischer Lebensereignis ist ein einschneidendes Ergebnis eines Menschen z.B Geburt des Kindes ,Tod desPartners,Krankheit

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TESTE DEIN WISSEN

Totale Institution nach Erving (Definition)

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TESTE DEIN WISSEN

- Wohn- und Arbeitsstätte einer Vielzahl ähnlich gestellter Individuen 

- für längere Zeit von der übrigen Gesellschaft abgeschnitten

miteinander ein abgeschlossenes, formal reglementiertes Leben führen
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TESTE DEIN WISSEN

Formen/Typen der totalen Institution

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TESTE DEIN WISSEN

1. Fürsorge für unselbständige und harmlose Personen (Blinden- und Altersheime, Waisenhäuser, Armenasyl)
2. Fürsorge für unselbständige und unbeabsichtigt gefährliche Personen (Tuberkulose-
Sanatorien, Irrenhäuser)
3. Schutz der Gemeinschaft vor mutwillig gefährlichen Personen (Gefängnisse,
Kriegsgefangenenlager, Konzentrationslager)
4. Durchführung arbeitsähnlicher Aufgaben (Kasernen, Schiffe, Internate, Arbeitslager)
5. Zuflucht vor der Welt (religiöse Gemeinschaften: Abteien, Klöster)

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TESTE DEIN WISSEN

Was macht eine totale Institution aus, wodurch ist eine totale Institutiongekennzeichnet?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• Insassen und aufsichtspersonen• Aufnahme– und demütigungsprozeduren zum Beispiel hautzustandcheck beim Einzug ins Heim
•systematische Verletzungen der „bürgerlichen“ Handlungsautonomie
• autoritäre Reglementierung in Form eines „Privilegiensystems“ aus Belohnungen, Bestrafungen und einer Hausordnung

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist mit Relokationstrauma, Relokationssyndrom gemeint? Wie äußert es sich?

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TESTE DEIN WISSEN

bezeichnet physiologische und oder/oder psychologische Störung infolge des Wechsels von einer vertrauten Umgebung in eine fremde ,äußert sich durch Schlafstörungen , Zorn , Frustration und Angst u.v.m

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Phasen der Heimübersiedlung
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TESTE DEIN WISSEN
1. Phase des bestehenden oder antizipierten Unterstützungsbedarfs 
2. Entscheidungs- und Wartephase
3. Umsiedlungsphase
4. Phase der anfänglichen Eingewöhnung 
5. Phase der längerfristigen Adaptation.
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Q:

1. Phase des bestehenden oder antizipierten Unterstützungsbedarfs

A:

•Verschlechterung des Gesundheitszustands, vermehrte Inanspruchnahme von Hilfe•Beginn der gedanklichen Auseinandersetzung


Auswirkung:

- Ängste...- der Umwelt hilflos ausgeliefert zu sein
- nicht mehr Selbstbestimmt zu sein
- allein sein
- eingesperrt zu sein
- Langeweile
- Bevormundung

Q:

2. Entscheidungs- und Wartephase

A:

•häufig Notfallreaktion•Möglichkeit zur Information und Vorbereitung
•„Wartelisteneffekt“


Auswirkung:

- Verunsicherung- depressive Verstimmung
- geringe Lebenszufriedenheit
- negieren von Zukunftsperspektiven
- Tendenz zu Abhängigkeitsorientierung

Q:

3. Umsiedlungsphase

A:

strukturelle und organisatorische Maßnahmen des Heimumzugs•Reorganisation des sozialen Umfelds 


Auswirkung:

- Trennung von der eigenen Lebensgeschichte und die damit verknüpften Gegenstände, Gewohnheiten,Erinnerungen
- Trennung von Freunden, Nachbarn, sozialen Aktivitäten

Q:

4. Phase der anfänglichen Eingewöhnung

A:

•first-month–syndrom•erste Bewältigungsversuche 


Auswirkung:

- Veränderung der gesamten physikalischen, behavioralen, emotionalen, kognitiven und sozialenLebensumstände
- labilisierung des bio-Psycho-sozialen Gleichgewichts
- traumatische, stressreiche, von Verlusten geprägte Erfahrung Relocation Shock, Transfer Trauma
- ersten 4 Wochen besonders kritisch
- Ausgeprägte Hoffnungslosigkeit, geringe Lebenszufriedenheit, depressive Verstimmung

Q:

5. Phase der längerfristigen Adaptation

A:

ab dem sechsten Monat nach Umzug•gelungene bzw. misslungene Adaptation 


Auswirkung:

- erfolgreiche Bewältigung dieser Phase wesentlich für langfristige adaption

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Q:

Wie können alte Menschen in den einzelnen Phasen unterstützt werden?

A:

1.

- Eine realistische Gewinn/Verlust-Bilanz verdeutlichen

- sorgfältige Planung des Umzugs mit- realistische Auseinandersetzung mit der Thematik

- Infortmationen einholen 

- Senior möglichst selbst entscheiden lassen 

2. 

- Wartezeit so kurz wie möglich halten

3. 

-geeignete Heimauswahl

- Lebensgewohnheiten, Möbel, Gegenstände etc mitnehmen

4./5.

- Helfen beim Bewältigen der Umweltanforderungen

- Selbstständigkeit erhalten

- Persönliche Kontrolle sichern

- Helfen neue soziale Kontakte zu knüpfen

- Motivieren an Aktivitäten teilzunehmen

- Bedürfnisse berücksichtigen (auch von Angehörigen)

Q:

Was ist ein kritisches Lebensereignis (critical life-event)?

A:

Ein kritischer Lebensereignis ist ein einschneidendes Ergebnis eines Menschen z.B Geburt des Kindes ,Tod desPartners,Krankheit

Q:

Totale Institution nach Erving (Definition)

A:

- Wohn- und Arbeitsstätte einer Vielzahl ähnlich gestellter Individuen 

- für längere Zeit von der übrigen Gesellschaft abgeschnitten

miteinander ein abgeschlossenes, formal reglementiertes Leben führen
Q:

Formen/Typen der totalen Institution

A:

1. Fürsorge für unselbständige und harmlose Personen (Blinden- und Altersheime, Waisenhäuser, Armenasyl)
2. Fürsorge für unselbständige und unbeabsichtigt gefährliche Personen (Tuberkulose-
Sanatorien, Irrenhäuser)
3. Schutz der Gemeinschaft vor mutwillig gefährlichen Personen (Gefängnisse,
Kriegsgefangenenlager, Konzentrationslager)
4. Durchführung arbeitsähnlicher Aufgaben (Kasernen, Schiffe, Internate, Arbeitslager)
5. Zuflucht vor der Welt (religiöse Gemeinschaften: Abteien, Klöster)

Q:

Was macht eine totale Institution aus, wodurch ist eine totale Institutiongekennzeichnet?

A:

• Insassen und aufsichtspersonen• Aufnahme– und demütigungsprozeduren zum Beispiel hautzustandcheck beim Einzug ins Heim
•systematische Verletzungen der „bürgerlichen“ Handlungsautonomie
• autoritäre Reglementierung in Form eines „Privilegiensystems“ aus Belohnungen, Bestrafungen und einer Hausordnung

Q:

Was ist mit Relokationstrauma, Relokationssyndrom gemeint? Wie äußert es sich?

A:

bezeichnet physiologische und oder/oder psychologische Störung infolge des Wechsels von einer vertrauten Umgebung in eine fremde ,äußert sich durch Schlafstörungen , Zorn , Frustration und Angst u.v.m

Q:
Phasen der Heimübersiedlung
A:
1. Phase des bestehenden oder antizipierten Unterstützungsbedarfs 
2. Entscheidungs- und Wartephase
3. Umsiedlungsphase
4. Phase der anfänglichen Eingewöhnung 
5. Phase der längerfristigen Adaptation.
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