Störungslehre, Aufzählungen at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die vier Schlüsselmerkmale durch die eine psychische Störung im Vergleich zu psychischer Gesundheit gekennzeichnet ist?

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TESTE DEIN WISSEN

1. persönliches Leid:

  • z.B. depressive Erkrankung, Leid durch: gedrückten Stimmung, Schlaf- und Konzentrationsproblemen sowie vermindertem Antrieb
  • z.B. antisozialen Persönlichkeitsstörung: Verstöße gegen Gesetze, ohne dabei Reue zu empfinden
  • In Abgrenzung zu Leiden, ohne psychische Ursache (z. B. Schmerzen bei einer Geburt)

2. Beeinträchtigung in der Lebensführung:

  • z.B. sozialen Phobie: Schwierigkeiten, wenn der neue Job es erfordert, Vorträge vor einer Vielzahl unbekannter Personen zu halten
  • z.B. depressive Episode: Schwierigkeiten in persönlichen Beziehungen, wenn Personen soziale Kontakte vernachlässigt werden

3. Verletzen sozialer Normen:

  • Bereich ist weit gefasst, trifft nicht auf alle Störungen zu
  • z.B. ängstliche Person: kann sich sehr angepasst verhalten und somit den sozialen Normen entsprechen und gleichzeitig unter einer sozialen Phobie leiden (trifft nicht zu)
  • z.B.: Zwangsrituale bei Zwangspatienten
  • z.B.: impulsives Verhalten bei ADHS)

4. dysfunktionales bzw. unangemessenes Verhalten:

  • z.B. eine Person, die sich vor einer negativen Beurteilung anderer Menschen fürchtet und daher nicht zur mündlichen Prüfung erscheint, kaum soziale Kontakte pflegt und zur Entspannung regelmäßig Alkohol konsumiert, würde somit unangemessene Verhaltensweisen zeigen 


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TESTE DEIN WISSEN

Aus welchen fünf Teilen besteht ein Neuron?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. dem Zellkörper inkl. Nukleus
  2. den Dendriten
  3. dem Axon
  4. dessen Verzweigungen
  5. dessen Endknöpfen
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TESTE DEIN WISSEN

Welche vier Bereiche berücktsichtigt die Epidemiologie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Morbidität (Prävalenz/Inzidenz)
  2. Verletzungen
  3. Beeinträchtigungen
  4. Mortalität
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die sechs Paradigmen, die sich innerhalb der Klinischen Psychologie unterscheiden lassen und bestimmen, welche Fragestellungen Wissenschaftler untersuchen und wie sie dies tun?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Das biologische Paradigma:

  • Ihm zufolge entstehen psychische Störungen primär durch gestörte biologische Prozesse, z. B. aufgrund einer genetischen Veranlagung
  • Biologische Erklärungsansätze psychischer Störungen sind für den Einsatz von Behandlungsmethoden (z. B. Medikamenten) von Relevanz 

2. Das psychodynamische Paradigma:

  • Ihm zufolge sind die Ursachen für psy. Störungen unbewusste Konflikte sowie Störungen in der Entwicklung (v. a. in der Kindheit)
  • Sigmund Freud zählt zu den bekanntesten Vertretern dieses Ansatzes (Ich, Es, Über-Ich)

3. Das humanistische Paradigma:

  • Therapien dieses Paradigmas, gehen davon aus, dass das Bewusstwerden problematischen Erlebens und Verhaltens das zentrale Element in der Änderung des Patienten darstellt
  • Ein bekannter Vertreter hierbei war der Psychologe Carl Rogers, der die klientenzentrierte Therapie entwickelte (Empathie, Akzeptanz und Kongruenz)

4. Das lerntheoretische Paradigma:

  • Zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte der amerikanische Psychologe John B.Watson die Psychologie mit seinen Ideen zum Behaviorismus ("Black Box")
  • Im Vergleich zum Verhalten sind Kognitionen diesem Paradigma zufolge von nachgeordneter Bedeutung
  • Es gibt drei zentrale Formen des Lernens, die für die psychotherapeutische Richtung der Verhaltenstherapie noch immer von großer Bedeutung sind: 
    • die klassische Konditionierung (Iwan Pawlow)
    • die operante Konditionierung
    • das Modelllernen (Albert Bandura)

5. Das kognitive Paradigma:

  • Im Gegensatz zu den Annahmen des Behaviorismus steht bei dem kognitiven Paradigma im Vordergrund,  wie eine Person über eine Situation denkt, wie sie diese bewertet und interpretiert
  • Demnach werden neue Informationen bewusst verarbeitet und in ein organisiertes Netz bereits erworbener Kenntnisse integriert

6. Das integrative Paradigma (Diathese-Stress-Modell auch Vulnerabilitäts-Stress-Modell):

  • Die oberen Paradigmen, nähern sich der Entstehung und Entwicklung einer psychischen Störung auf sehr unterschiedlichen Ebenen, die sich nicht notwendigerweise widersprechen müssen
  • Heutige Annahmen zur Ätiologie psychischer Störungen gehen daher von einem integrativen Ansatz, wonach psychische Störungen durch die Interaktion von biologischen, psychologischen, sozialen und Umweltfaktoren entstehen
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die fünf Aufgaben, die Wittchen und Jacobi (2011) nennen, welche die Epidemiologie im Bereich der Klinischen Psychologie und Psychotherapie betreffen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Feststellung der Häufigkeit psychischer Störungen
  2. Verbesserung ihrer Definition (deskriptive Epidemiologie und Psychopathologie)
  3. Bewertung des Versorgungssystems und des Versorgungsbedarfs
  4. Untersuchung der Ursache (Ätiologie) und der Entwicklung (Genese) psychischer
    Störungen 
  5. Ableitung von Maßnahmen im Hinblick auf Prävention, Therapie, Gesundheitsförderung und Rehabilitation.
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TESTE DEIN WISSEN

Welche vier Neurotransmitter spielen bei psychischen Störungen eine relevante Rolle?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Noradrenalin
  2. Serotonin
  3. Dopamin
  4. Gamma-Aminobuttersäure (GABA)
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TESTE DEIN WISSEN

Aus welchen drei Teilen besteht laut Freud die menschliche Psyche?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Es:

  • Es repräsentiert Triebe und Impulse und ist bereits seit der Geburt vorhanden

2. Ich:

  • Es entwickelt sich etwa ab dem sechsten Lebensmonat und folgt dem Realitätsprinzip
  • Seine Aufgabe besteht darin, zwischen der äußeren Realität und den Impulsen des Es zu vermitteln
  • Es reagiert bei dem Erleben unangenehmer Empfindungen (Ängste, Unbehagen etc.) mit unbewussten, angstreduzierenden Strategien, den sog. Abwehrmechanismen (Verdrängung)

3. Über-Ich:

  • Es entwickelt sich erst ab dem dritten bzw. vierten Lebensjahr, wenn das Kind mit den (moralischen) Anforderungen und Normen der Eltern konfrontiert wird und diese übernimmt
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die drei Annahmen von Freud, die aus seinen Arbeiten abgeleitet werden können und heute noch anerkannt werden?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  1. Kindheitserfahrungen beeinflussen die Persönlichkeitsentwicklung und -bildung desErwachsenen, wobei heute v. a. Eltern-Kind-Beziehungen im Vordergrund der klinischen Praxis stehen
  2. Menschliches Verhalten wird von unbewussten Prozessen beeinflusst
  3. Ursachen und Zweck menschlichen Handelns sind nicht immer offenkundig und erfordern die Bereitschaft, hinter die Fassade zu blicken
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die drei Basisvariablen, die Carl Rogers, in seiner klientenzentrierte Therapie nennt?

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1. Empathie (einfühlendes Verstehen):

  • Es ist die Fähigkeit zur Einfühlung und Perspektivübernahme
  • Sie wird als eine therapeutische Grundhaltung verstanden, die zur Förderung der Selbstempathie des Patienten beitragen soll

2. , Akzeptanz (unbedingte Wertschätzung)

  • Dies heißt, den Patienten ohne Vorbehalt, so wie er ist, anzunehmen 
  • Das bedeutet nicht, dass das Verhalten des Patienten immer positiv gesehen wird; dennoch soll der Patient respektiert und geschätzt werden, weil er ein
    Mensch ist, der mit seinen Problemen zurechtkommen möchte 

3.cKongruenz (Echtheit):

  • Dies bedeutet, dass der Therapeut in der Interaktion mit dem Klienten authentisch auftreten sollte, ohne eine Rolle zu spielen oder fassadenhaft zu wirken
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die drei zentrale Formen des Lernens, die für die psychotherapeutische Richtung der Verhaltenstherapie noch immer von großer Bedeutung sind?

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TESTE DEIN WISSEN

1. klassische Konditionierung (Iwan Pawlow)

2. operante Konditionierung

3. stellvertretendes Lernen bzw. Modelllernen (Albert Bandura/Menlove)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche fünf Prozesse zählen zu den kognitiven Prozessen?

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TESTE DEIN WISSEN

Prozesse des:

  1. Wahrnehmens
  2. Erkennens
  3. Begreifens
  4. Urteilens 
  5. Schlussfolgerns
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TESTE DEIN WISSEN

Was sind die drei epidemiologischen Grundbegriffe, die für die  Klinische Psychologie relevant sind?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Prävalenz:

  • Sie bezeichnet die Häufigkeit einer Erkrankung
  • a) Lebenszeitprävalenz
    • Ist sie bei 10 % würde das aussagen, dass 10 % der Bevölkerung einmal in ihrem Leben an der Störung erkranken
  • b) Punktprävalenz
    • Die Prävalenzrate zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. am 01.01.2021 )
  • c) 12-Monats-Prävalenz
    • Ist diese Prä. einer psychischen Störung bei 10 %, so würde dies aussagen, dass innerhalb eines Jahres 10 % der Bevölkerung unter dieser Störung leiden
  • (d) Prävalenzrate
    • Der Prozentsatz aller Krankheitsfälle (z. B. depressive Erkrankung) in einer definierten Bevölkerung bzw. Population (z. B. Personen in den USA ab 18 Jahren)

2. Inzidenz:

  • Sie bezeichnet die Häufigkeit der Neuerkrankungen an einer Störung  innerhalb  eines  bestimmten  Zeitraums  (z.B.  12-Monats-Inzidenz → ist bei 5% → d.h. 5% Neuerkrankungen in diesem Jahr).

3. Risiko von Relevanz:

  • Es ist die Wahrscheinlichkeit, an einer bestimmten Erkrankung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erkranken
  • Es wird häufig auf Basis von bekannten Inzidenzen und Prävalenzen geschätzt



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Q:

Was sind die vier Schlüsselmerkmale durch die eine psychische Störung im Vergleich zu psychischer Gesundheit gekennzeichnet ist?

A:

1. persönliches Leid:

  • z.B. depressive Erkrankung, Leid durch: gedrückten Stimmung, Schlaf- und Konzentrationsproblemen sowie vermindertem Antrieb
  • z.B. antisozialen Persönlichkeitsstörung: Verstöße gegen Gesetze, ohne dabei Reue zu empfinden
  • In Abgrenzung zu Leiden, ohne psychische Ursache (z. B. Schmerzen bei einer Geburt)

2. Beeinträchtigung in der Lebensführung:

  • z.B. sozialen Phobie: Schwierigkeiten, wenn der neue Job es erfordert, Vorträge vor einer Vielzahl unbekannter Personen zu halten
  • z.B. depressive Episode: Schwierigkeiten in persönlichen Beziehungen, wenn Personen soziale Kontakte vernachlässigt werden

3. Verletzen sozialer Normen:

  • Bereich ist weit gefasst, trifft nicht auf alle Störungen zu
  • z.B. ängstliche Person: kann sich sehr angepasst verhalten und somit den sozialen Normen entsprechen und gleichzeitig unter einer sozialen Phobie leiden (trifft nicht zu)
  • z.B.: Zwangsrituale bei Zwangspatienten
  • z.B.: impulsives Verhalten bei ADHS)

4. dysfunktionales bzw. unangemessenes Verhalten:

  • z.B. eine Person, die sich vor einer negativen Beurteilung anderer Menschen fürchtet und daher nicht zur mündlichen Prüfung erscheint, kaum soziale Kontakte pflegt und zur Entspannung regelmäßig Alkohol konsumiert, würde somit unangemessene Verhaltensweisen zeigen 


Q:

Aus welchen fünf Teilen besteht ein Neuron?

A:
  1. dem Zellkörper inkl. Nukleus
  2. den Dendriten
  3. dem Axon
  4. dessen Verzweigungen
  5. dessen Endknöpfen
Q:

Welche vier Bereiche berücktsichtigt die Epidemiologie?

A:
  1. Morbidität (Prävalenz/Inzidenz)
  2. Verletzungen
  3. Beeinträchtigungen
  4. Mortalität
Q:

Was sind die sechs Paradigmen, die sich innerhalb der Klinischen Psychologie unterscheiden lassen und bestimmen, welche Fragestellungen Wissenschaftler untersuchen und wie sie dies tun?

A:

1. Das biologische Paradigma:

  • Ihm zufolge entstehen psychische Störungen primär durch gestörte biologische Prozesse, z. B. aufgrund einer genetischen Veranlagung
  • Biologische Erklärungsansätze psychischer Störungen sind für den Einsatz von Behandlungsmethoden (z. B. Medikamenten) von Relevanz 

2. Das psychodynamische Paradigma:

  • Ihm zufolge sind die Ursachen für psy. Störungen unbewusste Konflikte sowie Störungen in der Entwicklung (v. a. in der Kindheit)
  • Sigmund Freud zählt zu den bekanntesten Vertretern dieses Ansatzes (Ich, Es, Über-Ich)

3. Das humanistische Paradigma:

  • Therapien dieses Paradigmas, gehen davon aus, dass das Bewusstwerden problematischen Erlebens und Verhaltens das zentrale Element in der Änderung des Patienten darstellt
  • Ein bekannter Vertreter hierbei war der Psychologe Carl Rogers, der die klientenzentrierte Therapie entwickelte (Empathie, Akzeptanz und Kongruenz)

4. Das lerntheoretische Paradigma:

  • Zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte der amerikanische Psychologe John B.Watson die Psychologie mit seinen Ideen zum Behaviorismus ("Black Box")
  • Im Vergleich zum Verhalten sind Kognitionen diesem Paradigma zufolge von nachgeordneter Bedeutung
  • Es gibt drei zentrale Formen des Lernens, die für die psychotherapeutische Richtung der Verhaltenstherapie noch immer von großer Bedeutung sind: 
    • die klassische Konditionierung (Iwan Pawlow)
    • die operante Konditionierung
    • das Modelllernen (Albert Bandura)

5. Das kognitive Paradigma:

  • Im Gegensatz zu den Annahmen des Behaviorismus steht bei dem kognitiven Paradigma im Vordergrund,  wie eine Person über eine Situation denkt, wie sie diese bewertet und interpretiert
  • Demnach werden neue Informationen bewusst verarbeitet und in ein organisiertes Netz bereits erworbener Kenntnisse integriert

6. Das integrative Paradigma (Diathese-Stress-Modell auch Vulnerabilitäts-Stress-Modell):

  • Die oberen Paradigmen, nähern sich der Entstehung und Entwicklung einer psychischen Störung auf sehr unterschiedlichen Ebenen, die sich nicht notwendigerweise widersprechen müssen
  • Heutige Annahmen zur Ätiologie psychischer Störungen gehen daher von einem integrativen Ansatz, wonach psychische Störungen durch die Interaktion von biologischen, psychologischen, sozialen und Umweltfaktoren entstehen
Q:

Was sind die fünf Aufgaben, die Wittchen und Jacobi (2011) nennen, welche die Epidemiologie im Bereich der Klinischen Psychologie und Psychotherapie betreffen?

A:
  1. Feststellung der Häufigkeit psychischer Störungen
  2. Verbesserung ihrer Definition (deskriptive Epidemiologie und Psychopathologie)
  3. Bewertung des Versorgungssystems und des Versorgungsbedarfs
  4. Untersuchung der Ursache (Ätiologie) und der Entwicklung (Genese) psychischer
    Störungen 
  5. Ableitung von Maßnahmen im Hinblick auf Prävention, Therapie, Gesundheitsförderung und Rehabilitation.
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Q:

Welche vier Neurotransmitter spielen bei psychischen Störungen eine relevante Rolle?

A:
  1. Noradrenalin
  2. Serotonin
  3. Dopamin
  4. Gamma-Aminobuttersäure (GABA)
Q:

Aus welchen drei Teilen besteht laut Freud die menschliche Psyche?

A:

1. Es:

  • Es repräsentiert Triebe und Impulse und ist bereits seit der Geburt vorhanden

2. Ich:

  • Es entwickelt sich etwa ab dem sechsten Lebensmonat und folgt dem Realitätsprinzip
  • Seine Aufgabe besteht darin, zwischen der äußeren Realität und den Impulsen des Es zu vermitteln
  • Es reagiert bei dem Erleben unangenehmer Empfindungen (Ängste, Unbehagen etc.) mit unbewussten, angstreduzierenden Strategien, den sog. Abwehrmechanismen (Verdrängung)

3. Über-Ich:

  • Es entwickelt sich erst ab dem dritten bzw. vierten Lebensjahr, wenn das Kind mit den (moralischen) Anforderungen und Normen der Eltern konfrontiert wird und diese übernimmt
Q:

Was sind die drei Annahmen von Freud, die aus seinen Arbeiten abgeleitet werden können und heute noch anerkannt werden?

A:
  1. Kindheitserfahrungen beeinflussen die Persönlichkeitsentwicklung und -bildung desErwachsenen, wobei heute v. a. Eltern-Kind-Beziehungen im Vordergrund der klinischen Praxis stehen
  2. Menschliches Verhalten wird von unbewussten Prozessen beeinflusst
  3. Ursachen und Zweck menschlichen Handelns sind nicht immer offenkundig und erfordern die Bereitschaft, hinter die Fassade zu blicken
Q:

Was sind die drei Basisvariablen, die Carl Rogers, in seiner klientenzentrierte Therapie nennt?

A:

1. Empathie (einfühlendes Verstehen):

  • Es ist die Fähigkeit zur Einfühlung und Perspektivübernahme
  • Sie wird als eine therapeutische Grundhaltung verstanden, die zur Förderung der Selbstempathie des Patienten beitragen soll

2. , Akzeptanz (unbedingte Wertschätzung)

  • Dies heißt, den Patienten ohne Vorbehalt, so wie er ist, anzunehmen 
  • Das bedeutet nicht, dass das Verhalten des Patienten immer positiv gesehen wird; dennoch soll der Patient respektiert und geschätzt werden, weil er ein
    Mensch ist, der mit seinen Problemen zurechtkommen möchte 

3.cKongruenz (Echtheit):

  • Dies bedeutet, dass der Therapeut in der Interaktion mit dem Klienten authentisch auftreten sollte, ohne eine Rolle zu spielen oder fassadenhaft zu wirken
Q:

Was sind die drei zentrale Formen des Lernens, die für die psychotherapeutische Richtung der Verhaltenstherapie noch immer von großer Bedeutung sind?

A:

1. klassische Konditionierung (Iwan Pawlow)

2. operante Konditionierung

3. stellvertretendes Lernen bzw. Modelllernen (Albert Bandura/Menlove)

Q:

Welche fünf Prozesse zählen zu den kognitiven Prozessen?

A:

Prozesse des:

  1. Wahrnehmens
  2. Erkennens
  3. Begreifens
  4. Urteilens 
  5. Schlussfolgerns
Q:

Was sind die drei epidemiologischen Grundbegriffe, die für die  Klinische Psychologie relevant sind?

A:

1. Prävalenz:

  • Sie bezeichnet die Häufigkeit einer Erkrankung
  • a) Lebenszeitprävalenz
    • Ist sie bei 10 % würde das aussagen, dass 10 % der Bevölkerung einmal in ihrem Leben an der Störung erkranken
  • b) Punktprävalenz
    • Die Prävalenzrate zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. am 01.01.2021 )
  • c) 12-Monats-Prävalenz
    • Ist diese Prä. einer psychischen Störung bei 10 %, so würde dies aussagen, dass innerhalb eines Jahres 10 % der Bevölkerung unter dieser Störung leiden
  • (d) Prävalenzrate
    • Der Prozentsatz aller Krankheitsfälle (z. B. depressive Erkrankung) in einer definierten Bevölkerung bzw. Population (z. B. Personen in den USA ab 18 Jahren)

2. Inzidenz:

  • Sie bezeichnet die Häufigkeit der Neuerkrankungen an einer Störung  innerhalb  eines  bestimmten  Zeitraums  (z.B.  12-Monats-Inzidenz → ist bei 5% → d.h. 5% Neuerkrankungen in diesem Jahr).

3. Risiko von Relevanz:

  • Es ist die Wahrscheinlichkeit, an einer bestimmten Erkrankung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erkranken
  • Es wird häufig auf Basis von bekannten Inzidenzen und Prävalenzen geschätzt



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