Soziologie Neuauflage at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Soziologie Neuauflage an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Arten von Armut gibt es? Erläutere diese Kurz
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TESTE DEIN WISSEN
  • Absolute Armut: physisches Existenzminimum, <1 Dollar/Tag, niedrige Lebenserwartung, hohe Kindersterblichkeit, Zugang zu Gesundheitsfürsorge erschwert
  • relative Armut: weniger als 50% des durchschnittlichen Einkommens einer Gesellschaft
  • gefühlte Armut: subjektiv erlebt

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Drei unterschiedliche Normen
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TESTE DEIN WISSEN
  • MUSS-NORMEN - muss Folge geleistet werden, sie sind oftmals in Gesetzen formuliert, werden strafrechtlich verfolgt und es folgen Sanktionen
  • SOLL-NORMEN - sind eher Sitten und Gebräuche. Bei der Nicht-Erfüllung einer Soll-Norm handelt es sich um keinen Gesetzesverstoß. Es wird beispielsweise erwartet in einer Ehe treu zu sein. Ehebruch wird in Deutschland nicht polizeilich verfolgt - allerdings durchaus sanktioniert, z.B. durch Ächtung, Tadel, Missbilligung, Vorwürfe oder eine Trennung
  • KANN-NORMEN - müssen gar nicht befolgt werden. Beispielsweise kann es sich in einem Team eingespielt haben, dass man an Geburtstagen Kuchen mitbringt. Befolgt man diese Norm nicht, erfolgt in der Regel keine Strafe. Befolgt man die Norm, führt dies aber doch zu Sympathie, einem gestärkten Gemeinschaftssinn und einer besseren Stimmung.
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TESTE DEIN WISSEN
Kritische Theorie
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TESTE DEIN WISSEN
- die „kritische Theorie“ entstammt der sog. „Frankfurter Schule“
-> „kritische Analyse der Gesellschaft“ 
-> Macht und Unterdrückung verstehen, mit dem Ziel einer „vernünftigen Gesellschaft mündiger Bürger
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Kapitalsorten gibt es? Nenne jeweils ein Beispiel!
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TESTE DEIN WISSEN
  • Ökonomisches Kapital: sichtbar & wirkmächtig Z.B. Besitz, Einkommen, Geld
  • soziales Kapital: Netzwerke & soziale Beziehungen, umfasst Ressourcen und Chancen daraus, abhängig von anderen Kapitalsorten, z.B. Freunde
  • kulturelles Kapital: zeigt sich am Lebenstil, kulturellem Wissen, Geschmack…, positioniert Menschen subtil und unbewusst in Gesellschaft
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TESTE DEIN WISSEN
vier Motivlagen des Sozialen Handelns
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TESTE DEIN WISSEN
  • Unter Zweckrationales Handeln versteht man das rationale Abwägen zwischen Zweck/Zielen, Mittel, Folgen. wer zweckrational handelt, wägt vorher sorgfältig Zweck, Mittel und Nebenfolgen gegeneinander ab, um sich dann für die bestmögliche Lösung zu entscheiden
  • Wertrationales Handeln wird bestimmt von bewussten Glauben an den (ethischen, ästhetischen, religiösen u.a.) Eigenwert einer Handlung. Wer wertrational handelt, handelt entsprechend seiner Überzeugung, ohne Rücksicht auf vorauszusehende Folgen. Der Handelnde richtet sich nach eigenen Regeln; Forderungen, die er an sich selbst stellt.
  • affektuelles Handeln wird ausgelöst durch ein Gefühl, eine momentane Gefühlslage und Emotionen.
  • Traditionelles Handeln ist eine eingelebte Gewohnheit. Man handelt aus Gewohnheit und Tradition.
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind kleinere und größere „soziale Gebilde“?
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TESTE DEIN WISSEN
Kleiner soziale Gebilde = Z. B. Clique, Familie, Freundeskreis, Dorf, Verein
=soziologische Mikroebene 
Größere soziale Gebilde = z. B. Kirche, Bildungswesen oder Gesellschaft
= soziologische Makroebene

Jedes soziale Gebilde ist strukturiert, funktioniert nach bestimmten, teils auch unbewussten Regeln, es gibt Kommunikationsstrukturen und Hierarchien
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TESTE DEIN WISSEN
Verborgene Skripte und Regeln
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TESTE DEIN WISSEN
-Lebenswelt ist von vielen verborgenen Skripten und Regeln geprägt
-wir unbewusst, strukturgebend und gleichzeitig willkürlich diese unter Umständen sein können, fällt erst auf, wenn etwas nicht nach dem Skript abläuft
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TESTE DEIN WISSEN
Schritte der Institutionalisierung
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Wiederkehrende Handlungen -> Habitualisierung -> Tradierung -> Institutionalisierung -> „soziale Tatsachen“
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TESTE DEIN WISSEN
Erkläre ein soziales Gebilde und nenne je drei Bespiele auf Mikro- und Makroebene?
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TESTE DEIN WISSEN
„ Ein soziales Gebilde ist die  Bezeichnung für eine soziale Einheit, die aus mehreren Personen besteht und in der soziale Beziehungen sowie soziales Handeln stattfinden“
Mikroebene: Clique, Familie und Freundeskreis
Makroebene: Kirche, Bildungwesen und Gesellschaft
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TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter sozialem Handeln?
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Soziales Handeln bezeichnet jede Handlung, die in irgendeiner Weise auf andere Menschen bezogen ist
Sozial = auf andere bezogen, ganz gleich was für eine Handlung (Faustschlag)
Handlung = bewusst und geplant
Findet in sozialen Gebilden statt
ermöglicht soziale Prozessse
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Was ist ein gesellschaftliches System? 
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TESTE DEIN WISSEN
-geregelte Verbindung von aufeinander bezogenen, voneinander abhängigen, sich wechselseitig beeinflussenden Elementen
diese beständige Einheit weist eine interne Struktur auf, erfüllt Aufgaben und grenzt sich von anderen Systemen seiner Umwelt ab

-Jedes gesellschaftliche System hat eine Struktur, eine Aufbau, eine innere Gliederung
-Jedes System erfüllt eine Funktion, den Beitrag den ein System (z. B, Famile) für das Gesamtsystem (Gesellschaft als Ganzes) leistet
-dynamischer Aspekt des Systems, Erziehung von Kindern, welche Erwerbstätigkeit die Eltern nachgehen etc, in jedem Familiensystem unterschiedlich

-je besser Teil- oder Subsystem abgestimmt, desto stabiler das System
-innerhalb der System gibt es versch. Soziale Positionen, an die bestimmte Verhaltenserwartungen gestellt werden
-die Gesamtheit aller Erwartungen bilden die Soziale Rolle
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Was bedeutet ANOMIE?
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Anomie bezeichnet den Zustand der Regellosigkeit, soziale Werte verlieren an Verbindlichkeit.
Dies führt zu starker Verunsicherung, Bindungs- und Orientierungslosigkeit. 
Nicht selten kommt es zu abweichendem Verhalten, Kriminalität und zu einem Zusammenbruch des gesellschaftlichen Lebens
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Soziologie Neuauflage Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Welche Arten von Armut gibt es? Erläutere diese Kurz
A:
  • Absolute Armut: physisches Existenzminimum, <1 Dollar/Tag, niedrige Lebenserwartung, hohe Kindersterblichkeit, Zugang zu Gesundheitsfürsorge erschwert
  • relative Armut: weniger als 50% des durchschnittlichen Einkommens einer Gesellschaft
  • gefühlte Armut: subjektiv erlebt

Q:
Drei unterschiedliche Normen
A:
  • MUSS-NORMEN - muss Folge geleistet werden, sie sind oftmals in Gesetzen formuliert, werden strafrechtlich verfolgt und es folgen Sanktionen
  • SOLL-NORMEN - sind eher Sitten und Gebräuche. Bei der Nicht-Erfüllung einer Soll-Norm handelt es sich um keinen Gesetzesverstoß. Es wird beispielsweise erwartet in einer Ehe treu zu sein. Ehebruch wird in Deutschland nicht polizeilich verfolgt - allerdings durchaus sanktioniert, z.B. durch Ächtung, Tadel, Missbilligung, Vorwürfe oder eine Trennung
  • KANN-NORMEN - müssen gar nicht befolgt werden. Beispielsweise kann es sich in einem Team eingespielt haben, dass man an Geburtstagen Kuchen mitbringt. Befolgt man diese Norm nicht, erfolgt in der Regel keine Strafe. Befolgt man die Norm, führt dies aber doch zu Sympathie, einem gestärkten Gemeinschaftssinn und einer besseren Stimmung.
Q:
Kritische Theorie
A:
- die „kritische Theorie“ entstammt der sog. „Frankfurter Schule“
-> „kritische Analyse der Gesellschaft“ 
-> Macht und Unterdrückung verstehen, mit dem Ziel einer „vernünftigen Gesellschaft mündiger Bürger
Q:
Welche Kapitalsorten gibt es? Nenne jeweils ein Beispiel!
A:
  • Ökonomisches Kapital: sichtbar & wirkmächtig Z.B. Besitz, Einkommen, Geld
  • soziales Kapital: Netzwerke & soziale Beziehungen, umfasst Ressourcen und Chancen daraus, abhängig von anderen Kapitalsorten, z.B. Freunde
  • kulturelles Kapital: zeigt sich am Lebenstil, kulturellem Wissen, Geschmack…, positioniert Menschen subtil und unbewusst in Gesellschaft
Q:
vier Motivlagen des Sozialen Handelns
A:
  • Unter Zweckrationales Handeln versteht man das rationale Abwägen zwischen Zweck/Zielen, Mittel, Folgen. wer zweckrational handelt, wägt vorher sorgfältig Zweck, Mittel und Nebenfolgen gegeneinander ab, um sich dann für die bestmögliche Lösung zu entscheiden
  • Wertrationales Handeln wird bestimmt von bewussten Glauben an den (ethischen, ästhetischen, religiösen u.a.) Eigenwert einer Handlung. Wer wertrational handelt, handelt entsprechend seiner Überzeugung, ohne Rücksicht auf vorauszusehende Folgen. Der Handelnde richtet sich nach eigenen Regeln; Forderungen, die er an sich selbst stellt.
  • affektuelles Handeln wird ausgelöst durch ein Gefühl, eine momentane Gefühlslage und Emotionen.
  • Traditionelles Handeln ist eine eingelebte Gewohnheit. Man handelt aus Gewohnheit und Tradition.
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Q:
Was sind kleinere und größere „soziale Gebilde“?
A:
Kleiner soziale Gebilde = Z. B. Clique, Familie, Freundeskreis, Dorf, Verein
=soziologische Mikroebene 
Größere soziale Gebilde = z. B. Kirche, Bildungswesen oder Gesellschaft
= soziologische Makroebene

Jedes soziale Gebilde ist strukturiert, funktioniert nach bestimmten, teils auch unbewussten Regeln, es gibt Kommunikationsstrukturen und Hierarchien
Q:
Verborgene Skripte und Regeln
A:
-Lebenswelt ist von vielen verborgenen Skripten und Regeln geprägt
-wir unbewusst, strukturgebend und gleichzeitig willkürlich diese unter Umständen sein können, fällt erst auf, wenn etwas nicht nach dem Skript abläuft
Q:
Schritte der Institutionalisierung
A:
Wiederkehrende Handlungen -> Habitualisierung -> Tradierung -> Institutionalisierung -> „soziale Tatsachen“
Q:
Erkläre ein soziales Gebilde und nenne je drei Bespiele auf Mikro- und Makroebene?
A:
„ Ein soziales Gebilde ist die  Bezeichnung für eine soziale Einheit, die aus mehreren Personen besteht und in der soziale Beziehungen sowie soziales Handeln stattfinden“
Mikroebene: Clique, Familie und Freundeskreis
Makroebene: Kirche, Bildungwesen und Gesellschaft
Q:
Was versteht man unter sozialem Handeln?
A:
Soziales Handeln bezeichnet jede Handlung, die in irgendeiner Weise auf andere Menschen bezogen ist
Sozial = auf andere bezogen, ganz gleich was für eine Handlung (Faustschlag)
Handlung = bewusst und geplant
Findet in sozialen Gebilden statt
ermöglicht soziale Prozessse
Q:
Was ist ein gesellschaftliches System? 
A:
-geregelte Verbindung von aufeinander bezogenen, voneinander abhängigen, sich wechselseitig beeinflussenden Elementen
diese beständige Einheit weist eine interne Struktur auf, erfüllt Aufgaben und grenzt sich von anderen Systemen seiner Umwelt ab

-Jedes gesellschaftliche System hat eine Struktur, eine Aufbau, eine innere Gliederung
-Jedes System erfüllt eine Funktion, den Beitrag den ein System (z. B, Famile) für das Gesamtsystem (Gesellschaft als Ganzes) leistet
-dynamischer Aspekt des Systems, Erziehung von Kindern, welche Erwerbstätigkeit die Eltern nachgehen etc, in jedem Familiensystem unterschiedlich

-je besser Teil- oder Subsystem abgestimmt, desto stabiler das System
-innerhalb der System gibt es versch. Soziale Positionen, an die bestimmte Verhaltenserwartungen gestellt werden
-die Gesamtheit aller Erwartungen bilden die Soziale Rolle
Q:
Was bedeutet ANOMIE?
A:
Anomie bezeichnet den Zustand der Regellosigkeit, soziale Werte verlieren an Verbindlichkeit.
Dies führt zu starker Verunsicherung, Bindungs- und Orientierungslosigkeit. 
Nicht selten kommt es zu abweichendem Verhalten, Kriminalität und zu einem Zusammenbruch des gesellschaftlichen Lebens
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