Psychologische Und Neurobiologische Grundlagen at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für psychologische und neurobiologische grundlagen an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe die kritische Phase.

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TESTE DEIN WISSEN

Zeitraum in der bestimmte Verhaltensmuster oder Entwicklungen dauerhaft festgelegt werden.


z.B. Organbildung in der Embryonalentwicklung, Teratogene


Bilden sich in dieser Phase keine Organe kann dieser Schritt nicht zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe die sensible Phase.

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TESTE DEIN WISSEN

Zeitraum in der man besonders empfänglich für die Entwicklung bestimmter Kompetenzen ist.


z.B. die Entwicklung von Autonomie und Selbstständigkeit zwischen dem 2.-3. Lebensjahr


Findet die Entwicklung in diesem Bereich nicht statt könnte sie jedoch zu einem späteren Zeitpunktnachgeholt werden

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe die soziale Entwicklung

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TESTE DEIN WISSEN

Soziale Entwicklung hängt von der emotionalen und sprachlichen Entwicklung ab.


1.-2. Monat: Vertraute und fremde Menschen können unterschieden werden
6.-9. Monat: joint attention - häufiges Blicken in die gleiche Richtung wie Bezugspersonen


Ab 9. Monat:

Emotionen von Bezugspersonen werden zur eigenen Verhaltenssteuerung verwendet „social referencing“


Ab 12. Monat: Bedürfnisse von anderen werden wahrgenommen
Ab 24. Monat: Kind möchte anderen helfen


Parallelspiel: 2,5-4,5 Jahre

kooperatives Spiel: ab 3. Lj

organisiertes Spiel: 5.-8. Jahre

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TESTE DEIN WISSEN

Autonomie vs. Scham und Zweifel (2.-3. Lj)

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TESTE DEIN WISSEN

Das Kind strebt nach Exploration und Autonomie


Dies muss von den Bezugspersonen bestärkt werden.


Wird es das nicht und statt dessen an der Exploration gehindert, treten Scham
und Zweifel an die Stelle von Wünsche und Bedürfnisse.

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Welche Modelle der Entwicklungspsychologie kennst du?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. psychoanalytisches Modell der psychosexuellen Entwicklung (Freud)
  2. Stufenmodell der moralischen Entwicklung (Kohlberg)
  3. Model der kognitiven Entwicklung (Piaget)
  4. Theorie der psychosozialen Entwicklung (Erikson)
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Erläutere die pränatale Entwicklung.

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erste 14 Tage: bei Schädigung durch Teratogene meist Abbruch


3.-8. Woche: Entwicklung der Nervensystem und erste Organe


ab 5. Woche: Bildung der grundlegenden Hirnstruktur


ab 20. Woche: erste Reaktionen auf Geräusche und Lichtreize


ab 24. Woche: Hörsinn ist komplett ausgebildet

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Beschreibe die kognitive Entwicklung

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Geburt:

Drehen des Kopfes in Richtung eines Geräusches,

Kurz- und Langzeitgedächtnis sind funktionsfähig


1.-4. Monat:

obligatorische Aufmerksamkeit (bei einem visuell fixierter Gegenstand kann
nicht von alleine weggeschaut werden)


1.-6. Monat: Assoziationslernen und Kontigenzlernen


Ab 8. Monat: Objektpermanenz
Ab 12. Monat: neue Verhaltensmuster werden ausprobiert
Ab 24. Monat: Sachwissen vermehrt sich zunehmend
Ab 30. Monat: symbolisches / vorbegrifflichen Denken,


Ab 3.-4. Jahr: Organisation des Gedächtnis verändert sich, Erlebnisse können nun langfristig gespeichert werden, Erinnerungen davor werden gelöscht
(infantile Amnesie)

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TESTE DEIN WISSEN

Teile die postnatale Entwicklung ein.

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TESTE DEIN WISSEN
  • motorische Entwicklung
  • sensorische Entwicklung
  • kognitive Entwicklung
  • Sprachentwicklung
  • emotionale Entwicklung
  • soziale Entwicklung
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Was ist Entwicklungspsychologie?

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TESTE DEIN WISSEN

beschäftigt sich mit der psychosozialen Entwicklung des Menschen bezüglich der Veränderungen seines Erlebens und Verhaltens während der gesamten Lebensspanne


Hauptaufgaben


  • Beschreibung der menschlichen Entwicklung


  • Erstellung von Erklärungsmodellen, die diese Entwicklung abbilden


  • Antizipation (Vorhersehung) von Veränderungen im Erleben und Verhalten des Menschen sowie möglicher Entwicklungsstörungen


  • Untersuchung der motorischen, sensorischen, emotionalen, kognitiven Entwicklung


  • Untersuchen der Ursachen, Einflüsse und Bedingungen, die Entwicklungsprozesse:
    • initiieren
    • aufrechterhalten
    • und damit das Erleben und Verhalten eines Menschen verändern


Hauptthema:

  • Erforschung der Einflussgrößen der menschliche Entwicklung
  • Erforschung der Ursachen der Veränderungen
  • zu lösende Aufgaben des Individuums hinsichtlich der kognitiven, emotionalen, sozialen Entwicklung


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TESTE DEIN WISSEN

Welche drei Faktoren beeinflussen die menschliche Entwicklung?

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TESTE DEIN WISSEN

Genetische Faktoren

  • Einfluss auf:
    • neurolage Aktivität (Grundlage für das Erlebens und Verhalten),
    • Ausprägung der Persönlichkeitsmerkmale
    • emotionale Stabilität (Vulnerabilität)


Umweltfaktoren

  • Faktoren, die von außen auf das Individuum einströmen von der Zeugung bist zum Tode (z.B. Kriege, Wohnsituation, Ernährung, etc.).


Selbststeuerung des Menschen (abhängig von Umwelt / Genetik)

  • Kräfte die der Mensch von sich aus aktivieren kann (menschlicher Wille)
  • menschliches Verhalten gründet auf Anlagen und Erfahrungen
  • Mensch = Gestalter seiner Entwicklung


alle drei bedingen sich gegenseitig

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Beschreibe Eriksons Model näher.

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TESTE DEIN WISSEN
  • betont die soziale Natur der menschlichen Entwicklung


  • in acht Stufen werden psychosoziale Krisen bzw. Konflikte bewältigt (Entwicklungsaufgaben)


  • Jede Stufe hat ein Spannungsfeld zwischen einem positiven und negativen Pol


  • Stufe 1-4 gelten der Sozialisierung des Kindes, Stufen 5-8 der Sozialisierung des Erwachsenen


  1. Urvertrauen vs. Urmisstrauen (1.Lj)
  2. Autonomie vs. Scham und Zweifel (2.-3. Lj)
  3. Initiative vs. Schuldgefühle (4.-6. Lj)
  4. Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6. Lj bvis Pubertät)
  5. Identität vs. Identitätsdiffusion (Jugendalter)
  6. Intimität vs. Isolierung (frühes Erwachsenenalter)
  7. Generativität vs. Stagnation (mittlere Erwachsenenalter)
  8. Ich-Integrität vs. Verzweiflung (hohes Erwachsenenalter)
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Was passiert bei Aktivierung der Stresssysteme?

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TESTE DEIN WISSEN

HHNA und ANS werden aktiviert


  • Stresshormon Cortisol wird ausgeschüttet
  • Leistungsbereitsschaft des Körpers wird aktiviert
  • Herz / Atmung gehen schneller
  • Körper stellt sich auf Kampf / Flucht ein
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Beispielhafte Karteikarten für deinen psychologische und neurobiologische grundlagen Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Beschreibe die kritische Phase.

A:

Zeitraum in der bestimmte Verhaltensmuster oder Entwicklungen dauerhaft festgelegt werden.


z.B. Organbildung in der Embryonalentwicklung, Teratogene


Bilden sich in dieser Phase keine Organe kann dieser Schritt nicht zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.

Q:

Beschreibe die sensible Phase.

A:

Zeitraum in der man besonders empfänglich für die Entwicklung bestimmter Kompetenzen ist.


z.B. die Entwicklung von Autonomie und Selbstständigkeit zwischen dem 2.-3. Lebensjahr


Findet die Entwicklung in diesem Bereich nicht statt könnte sie jedoch zu einem späteren Zeitpunktnachgeholt werden

Q:

Beschreibe die soziale Entwicklung

A:

Soziale Entwicklung hängt von der emotionalen und sprachlichen Entwicklung ab.


1.-2. Monat: Vertraute und fremde Menschen können unterschieden werden
6.-9. Monat: joint attention - häufiges Blicken in die gleiche Richtung wie Bezugspersonen


Ab 9. Monat:

Emotionen von Bezugspersonen werden zur eigenen Verhaltenssteuerung verwendet „social referencing“


Ab 12. Monat: Bedürfnisse von anderen werden wahrgenommen
Ab 24. Monat: Kind möchte anderen helfen


Parallelspiel: 2,5-4,5 Jahre

kooperatives Spiel: ab 3. Lj

organisiertes Spiel: 5.-8. Jahre

Q:

Autonomie vs. Scham und Zweifel (2.-3. Lj)

A:

Das Kind strebt nach Exploration und Autonomie


Dies muss von den Bezugspersonen bestärkt werden.


Wird es das nicht und statt dessen an der Exploration gehindert, treten Scham
und Zweifel an die Stelle von Wünsche und Bedürfnisse.

Q:

Welche Modelle der Entwicklungspsychologie kennst du?

A:
  1. psychoanalytisches Modell der psychosexuellen Entwicklung (Freud)
  2. Stufenmodell der moralischen Entwicklung (Kohlberg)
  3. Model der kognitiven Entwicklung (Piaget)
  4. Theorie der psychosozialen Entwicklung (Erikson)
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Q:

Erläutere die pränatale Entwicklung.

A:

erste 14 Tage: bei Schädigung durch Teratogene meist Abbruch


3.-8. Woche: Entwicklung der Nervensystem und erste Organe


ab 5. Woche: Bildung der grundlegenden Hirnstruktur


ab 20. Woche: erste Reaktionen auf Geräusche und Lichtreize


ab 24. Woche: Hörsinn ist komplett ausgebildet

Q:

Beschreibe die kognitive Entwicklung

A:

Geburt:

Drehen des Kopfes in Richtung eines Geräusches,

Kurz- und Langzeitgedächtnis sind funktionsfähig


1.-4. Monat:

obligatorische Aufmerksamkeit (bei einem visuell fixierter Gegenstand kann
nicht von alleine weggeschaut werden)


1.-6. Monat: Assoziationslernen und Kontigenzlernen


Ab 8. Monat: Objektpermanenz
Ab 12. Monat: neue Verhaltensmuster werden ausprobiert
Ab 24. Monat: Sachwissen vermehrt sich zunehmend
Ab 30. Monat: symbolisches / vorbegrifflichen Denken,


Ab 3.-4. Jahr: Organisation des Gedächtnis verändert sich, Erlebnisse können nun langfristig gespeichert werden, Erinnerungen davor werden gelöscht
(infantile Amnesie)

Q:

Teile die postnatale Entwicklung ein.

A:
  • motorische Entwicklung
  • sensorische Entwicklung
  • kognitive Entwicklung
  • Sprachentwicklung
  • emotionale Entwicklung
  • soziale Entwicklung
Q:

Was ist Entwicklungspsychologie?

A:

beschäftigt sich mit der psychosozialen Entwicklung des Menschen bezüglich der Veränderungen seines Erlebens und Verhaltens während der gesamten Lebensspanne


Hauptaufgaben


  • Beschreibung der menschlichen Entwicklung


  • Erstellung von Erklärungsmodellen, die diese Entwicklung abbilden


  • Antizipation (Vorhersehung) von Veränderungen im Erleben und Verhalten des Menschen sowie möglicher Entwicklungsstörungen


  • Untersuchung der motorischen, sensorischen, emotionalen, kognitiven Entwicklung


  • Untersuchen der Ursachen, Einflüsse und Bedingungen, die Entwicklungsprozesse:
    • initiieren
    • aufrechterhalten
    • und damit das Erleben und Verhalten eines Menschen verändern


Hauptthema:

  • Erforschung der Einflussgrößen der menschliche Entwicklung
  • Erforschung der Ursachen der Veränderungen
  • zu lösende Aufgaben des Individuums hinsichtlich der kognitiven, emotionalen, sozialen Entwicklung


Q:

Welche drei Faktoren beeinflussen die menschliche Entwicklung?

A:

Genetische Faktoren

  • Einfluss auf:
    • neurolage Aktivität (Grundlage für das Erlebens und Verhalten),
    • Ausprägung der Persönlichkeitsmerkmale
    • emotionale Stabilität (Vulnerabilität)


Umweltfaktoren

  • Faktoren, die von außen auf das Individuum einströmen von der Zeugung bist zum Tode (z.B. Kriege, Wohnsituation, Ernährung, etc.).


Selbststeuerung des Menschen (abhängig von Umwelt / Genetik)

  • Kräfte die der Mensch von sich aus aktivieren kann (menschlicher Wille)
  • menschliches Verhalten gründet auf Anlagen und Erfahrungen
  • Mensch = Gestalter seiner Entwicklung


alle drei bedingen sich gegenseitig

Q:

Beschreibe Eriksons Model näher.

A:
  • betont die soziale Natur der menschlichen Entwicklung


  • in acht Stufen werden psychosoziale Krisen bzw. Konflikte bewältigt (Entwicklungsaufgaben)


  • Jede Stufe hat ein Spannungsfeld zwischen einem positiven und negativen Pol


  • Stufe 1-4 gelten der Sozialisierung des Kindes, Stufen 5-8 der Sozialisierung des Erwachsenen


  1. Urvertrauen vs. Urmisstrauen (1.Lj)
  2. Autonomie vs. Scham und Zweifel (2.-3. Lj)
  3. Initiative vs. Schuldgefühle (4.-6. Lj)
  4. Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl (6. Lj bvis Pubertät)
  5. Identität vs. Identitätsdiffusion (Jugendalter)
  6. Intimität vs. Isolierung (frühes Erwachsenenalter)
  7. Generativität vs. Stagnation (mittlere Erwachsenenalter)
  8. Ich-Integrität vs. Verzweiflung (hohes Erwachsenenalter)
Q:

Was passiert bei Aktivierung der Stresssysteme?

A:

HHNA und ANS werden aktiviert


  • Stresshormon Cortisol wird ausgeschüttet
  • Leistungsbereitsschaft des Körpers wird aktiviert
  • Herz / Atmung gehen schneller
  • Körper stellt sich auf Kampf / Flucht ein
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