Psychologische & Neurobiologische Grundlagen at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Psychologische & neurobiologische Grundlagen an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN
Welche der folgenden Aussagen sind korrekt?
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Die Aufgabe der Entwicklungspsychologie ist die Suche nach den Ursachen von psychiatrischen Störungen. 
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Wieso kann man sich nicht an die ersten drei Lebensjahre erinnern und wie heißt dieses Phänomen?
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Zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr verändert sich auf Grund von Reifungsprozessen des Gehirns die Organisation des Gedächtnisses, weshalb die frühesten Erinnerungen eines Menschen im Durchschnitt mit etwa 3,5 Jahren einsetzen. Dieses Phänomen bezeichnet man als infantile Amnesie, also eine Erinnerungslücke, die die ersten drei Lebensjahre betrifft.
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Krabbeln

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Fähigkeit zu krabbeln entwicklet sich im 6. bis 11. Lebensmonat

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Verschiedene Repräsentationen des Fürsorgeverhaltenssystems


Was ist fürsorgliche Repräsentation & worauf bezieht sie sich?

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Da sich Fürsorgeverhaltenssystem aus eigenem Bindungsverhaltenssystem entwickelt, ist es wenngleich separat, eng (bis zu 90% Korrespondenz) damit assoziiert.


Wie bei Bindung, entwickelt sich ein internales Arbeitsmodell von Fürsorge

  • wird geprägt durch:
    • eigene Bindungserfahrungen in der Kindheit
    • aktuelle Erfahrungen mit der Versorgung z.B.
      • von Heimtieren,
      • Kindern anderer Personen od. auch
      • eigenen Kindern


Entsprechend der Unterscheidung der Bindungsrepräsentationen bei Erwachsenen unterscheidet man unterschiedliche Qualitäten bzw. Repräsentationen des Fürsorgeverhaltenssystems! 


Personen mit einer sicheren Bindung:

  • entwickeln oft ein flexibles internales Arbeitsmodell von Fürsorgeverhalten


Personen mit einer unsicheren Bindung:

  • entwickeln unflexible (distanziert, vage) Repräsentationen
    • gekennzeichnet durch Mangel an Feinfühligkeit im Umgang mit den kindlichen Bindungsvedürfnissen


(siehe: die 4 unterschiedlichen Fürsorgeverhaltenssysteme!)

  • Flexibles Fürsorgeverhalten
  • Distanziertes Fürsorgeverhalten
  • Vages Fürsorgeverhalten
  • Dysregulation des Fürsorgeverhaltens
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Unverarbeitetes Bindungstrauma & Bindungsdesorganisation


Was passiert, wenn Bindungstrauma NICHT durch feinfühlige Fürsorge aufgefangen wird?

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Werden Bindungstraumata nicht durch überaus feinfühlige Fürsorge einer Bindungsfigur aufgefangen, werde diese Erfahrungen i.d.R. im segregierten Systemen im Gedächtnis gespeichert & sind nicht bewusst zugänglich


Wird System in Stresssituationen aktiviert, 

bricht Regulation traumabezogener Verhaltensweisen & Emotionen & physiologischer Stressreaktionen zusammen. Äußert sich oft in:

  • Dissoziation
  • dysreguliertem Verhalten
  • desorientierten Verhalten
  • stereotypen Verhalten
    • --> All das kann als dissoziativer Abwehrversuch gesehen werden



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Nenne & erkläre die unterschiedlichen 

Fürsorgeverhaltenssysteme

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1. Flexibles Fürsorgeverhalten

  • durch hohe Feinfühligkeit gekennzeichnet
  • Bindungsfigur passt ihr Fürsorgeverhalten 
    • den Bedürfnissen des Kindes
    • Alter des Kindes
    • bzw. Kompetenzen des Kindes an.


2. Distanziertes Fürsorgeverhalten

  • häufig von Personen mit unsicher-vermeidender Bindung gezeigt
  • Fokus liegt auf möglichst frühe kindliche Selbständigkeit
  • Bindungsbedürfnisse des Kindes werden häufiger zurückgewiesen
  • Fürsorge wird häufiger an andere, professionelle Fürsorger übertragen
  • oder Fürsorge wird auf Distanz betrieben
  • Fokus liegt auch auf Regeln & Konventionen, wie Kindererziehung zu erfolgen habe
    • wenig auf das individuelle Kind abgestimmt


3. Vages Fürsorgeverhalten

  • geprägt von Inkonsistenz der Fürsorge (Unstimmigkeit, Widersprüchlichkeit)
    • oft widersprüchliches, verwirrendes & ineffektives Fürsorgeverhalten
  • meist bei Personen, die selbst unsicher-ambivalent /verstrickt gebunden sind
  • Fürsorgeverhaltenssystem ist tendenziell unangemessen stark & langanhaltend aktiviert, 
    • Schutz wird vorrangig durch Nähe verfolgt
    • dadurch wird kindliche Bedürfnis nach Exploration & Selbständigkeit gestört


4. Dysregulation des Fürsorgeverhaltens

  • Unverarbeitete Bindungstraumata führen zu einer
    • Bindungsdesorganisation & zu einer
    • Dysregulation des Fürsorgeverhaltens
      • durch Dysregulation kann System seine Funktion
        • Schutz & Versorgung der Kinder zeitweilig nicht mehr erfüllen
  • Intensives Bindungsverhalten des Kindes... 
    • ...führt bei Bindungsfigur zu Angst & Stress
    • sogar zu einem Gefühl der Hilflosigkeit
      • Alles begleitet von starken Stressreaktionen
        • damit einher geht ein Verlust der Kontrolle von 
          • Emotionen
          • Verhalten & Gedanken hinsichtlich Fürsorge
        • & Person verhält sich ängstlich-hilflos oder auch
        • feindselig-bedrohlich
        • dadurch wird vorübergehend Fürsorge- & Schutzverhalten ausgesetzt
        • führt zu:
          • mangelenden Schutz & 
          • zu einer unzulänglichen Versorgung des Kindes
          • & kann auch zu Misshandlung od.
          • Vernachlässigung eskalieren.


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Wie wird Bindungsverhaltenssystem deaktiviert?

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Kontakt mit Bindungsfigur

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Welche Stimuli (Reize) führen zu einer Aktivierung des Oxytozin-Systems?

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  • Berührung, Körperwärme, Stillen, Sex (angenehme Berührung)
  • Visuelle, auditive und olfaktorische Sinnesreize 
  • soziale Interaktionen (auch innerhalb der Mutter-Kind-Dyade, wenn Mama ihr Baby hört, sieht, damit interagiert)
  • Interaktion mit Tieren ( v.a. streicheln)
  • Nahrungsaufnahme 
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Was sind die Psychologischen Effekte von Oxytozin?

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  • angstlösend und entspannend
  • antidepressive Effekte
  • Förderung von Vertrauen
  • positive Einflüsse auf Lernen und Aufmerksamkeit
  • Förderung von Empathie
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Was sind die sozialen Effekte von Oxytozin?

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  • Aktivierung der sozialen Interaktionen 
  • verstärkt das mütterliche Fürsorgesystem
  • stimuliert die Partnerbindung
  • Stimulation des Lustempfindens, Steigerung der Lust
  • Auswirkungen auf Bindungsverhalten
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Definition: Feinfühligkeit

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Fähigkeit der Bindungsfigur, kindliche Bindungssignale wahrzunehmen, richtig zu interpretieren & angemessen & prompt zu reagieren.

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Wie wirkt Oxytozin?

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Oxytozin sorgt für Ruhe und Entspannung. 

"Relaxing-and-Growth" System(Entspannung und Wachstum) bzw. Calm-and-Connection-System (Beruhigung und soziales Verbindungssytsem) --> ein Gegenspieler zum durch Stress ausgelösten "Fight-or-Flight" System.


Freisetzung Oxytozin -> Stresssystem fährt herunter, Stressreaktion wird reduziert oder folgende Stressreaktionen werden abgepuffert-> Parasympathikus wird aktiviert. 


Oxytocin fördert soziale Fähigkeiten und Interaktionen

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Q:
Welche der folgenden Aussagen sind korrekt?
A:
Die Aufgabe der Entwicklungspsychologie ist die Suche nach den Ursachen von psychiatrischen Störungen. 
Q:
Wieso kann man sich nicht an die ersten drei Lebensjahre erinnern und wie heißt dieses Phänomen?
A:
Zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr verändert sich auf Grund von Reifungsprozessen des Gehirns die Organisation des Gedächtnisses, weshalb die frühesten Erinnerungen eines Menschen im Durchschnitt mit etwa 3,5 Jahren einsetzen. Dieses Phänomen bezeichnet man als infantile Amnesie, also eine Erinnerungslücke, die die ersten drei Lebensjahre betrifft.
Q:

Krabbeln

A:

Fähigkeit zu krabbeln entwicklet sich im 6. bis 11. Lebensmonat

Q:

Verschiedene Repräsentationen des Fürsorgeverhaltenssystems


Was ist fürsorgliche Repräsentation & worauf bezieht sie sich?

A:

Da sich Fürsorgeverhaltenssystem aus eigenem Bindungsverhaltenssystem entwickelt, ist es wenngleich separat, eng (bis zu 90% Korrespondenz) damit assoziiert.


Wie bei Bindung, entwickelt sich ein internales Arbeitsmodell von Fürsorge

  • wird geprägt durch:
    • eigene Bindungserfahrungen in der Kindheit
    • aktuelle Erfahrungen mit der Versorgung z.B.
      • von Heimtieren,
      • Kindern anderer Personen od. auch
      • eigenen Kindern


Entsprechend der Unterscheidung der Bindungsrepräsentationen bei Erwachsenen unterscheidet man unterschiedliche Qualitäten bzw. Repräsentationen des Fürsorgeverhaltenssystems! 


Personen mit einer sicheren Bindung:

  • entwickeln oft ein flexibles internales Arbeitsmodell von Fürsorgeverhalten


Personen mit einer unsicheren Bindung:

  • entwickeln unflexible (distanziert, vage) Repräsentationen
    • gekennzeichnet durch Mangel an Feinfühligkeit im Umgang mit den kindlichen Bindungsvedürfnissen


(siehe: die 4 unterschiedlichen Fürsorgeverhaltenssysteme!)

  • Flexibles Fürsorgeverhalten
  • Distanziertes Fürsorgeverhalten
  • Vages Fürsorgeverhalten
  • Dysregulation des Fürsorgeverhaltens
Q:

Unverarbeitetes Bindungstrauma & Bindungsdesorganisation


Was passiert, wenn Bindungstrauma NICHT durch feinfühlige Fürsorge aufgefangen wird?

A:

Werden Bindungstraumata nicht durch überaus feinfühlige Fürsorge einer Bindungsfigur aufgefangen, werde diese Erfahrungen i.d.R. im segregierten Systemen im Gedächtnis gespeichert & sind nicht bewusst zugänglich


Wird System in Stresssituationen aktiviert, 

bricht Regulation traumabezogener Verhaltensweisen & Emotionen & physiologischer Stressreaktionen zusammen. Äußert sich oft in:

  • Dissoziation
  • dysreguliertem Verhalten
  • desorientierten Verhalten
  • stereotypen Verhalten
    • --> All das kann als dissoziativer Abwehrversuch gesehen werden



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Q:

Nenne & erkläre die unterschiedlichen 

Fürsorgeverhaltenssysteme

A:

1. Flexibles Fürsorgeverhalten

  • durch hohe Feinfühligkeit gekennzeichnet
  • Bindungsfigur passt ihr Fürsorgeverhalten 
    • den Bedürfnissen des Kindes
    • Alter des Kindes
    • bzw. Kompetenzen des Kindes an.


2. Distanziertes Fürsorgeverhalten

  • häufig von Personen mit unsicher-vermeidender Bindung gezeigt
  • Fokus liegt auf möglichst frühe kindliche Selbständigkeit
  • Bindungsbedürfnisse des Kindes werden häufiger zurückgewiesen
  • Fürsorge wird häufiger an andere, professionelle Fürsorger übertragen
  • oder Fürsorge wird auf Distanz betrieben
  • Fokus liegt auch auf Regeln & Konventionen, wie Kindererziehung zu erfolgen habe
    • wenig auf das individuelle Kind abgestimmt


3. Vages Fürsorgeverhalten

  • geprägt von Inkonsistenz der Fürsorge (Unstimmigkeit, Widersprüchlichkeit)
    • oft widersprüchliches, verwirrendes & ineffektives Fürsorgeverhalten
  • meist bei Personen, die selbst unsicher-ambivalent /verstrickt gebunden sind
  • Fürsorgeverhaltenssystem ist tendenziell unangemessen stark & langanhaltend aktiviert, 
    • Schutz wird vorrangig durch Nähe verfolgt
    • dadurch wird kindliche Bedürfnis nach Exploration & Selbständigkeit gestört


4. Dysregulation des Fürsorgeverhaltens

  • Unverarbeitete Bindungstraumata führen zu einer
    • Bindungsdesorganisation & zu einer
    • Dysregulation des Fürsorgeverhaltens
      • durch Dysregulation kann System seine Funktion
        • Schutz & Versorgung der Kinder zeitweilig nicht mehr erfüllen
  • Intensives Bindungsverhalten des Kindes... 
    • ...führt bei Bindungsfigur zu Angst & Stress
    • sogar zu einem Gefühl der Hilflosigkeit
      • Alles begleitet von starken Stressreaktionen
        • damit einher geht ein Verlust der Kontrolle von 
          • Emotionen
          • Verhalten & Gedanken hinsichtlich Fürsorge
        • & Person verhält sich ängstlich-hilflos oder auch
        • feindselig-bedrohlich
        • dadurch wird vorübergehend Fürsorge- & Schutzverhalten ausgesetzt
        • führt zu:
          • mangelenden Schutz & 
          • zu einer unzulänglichen Versorgung des Kindes
          • & kann auch zu Misshandlung od.
          • Vernachlässigung eskalieren.


Q:

Wie wird Bindungsverhaltenssystem deaktiviert?

A:

Kontakt mit Bindungsfigur

Q:

Welche Stimuli (Reize) führen zu einer Aktivierung des Oxytozin-Systems?

A:
  • Berührung, Körperwärme, Stillen, Sex (angenehme Berührung)
  • Visuelle, auditive und olfaktorische Sinnesreize 
  • soziale Interaktionen (auch innerhalb der Mutter-Kind-Dyade, wenn Mama ihr Baby hört, sieht, damit interagiert)
  • Interaktion mit Tieren ( v.a. streicheln)
  • Nahrungsaufnahme 
Q:

Was sind die Psychologischen Effekte von Oxytozin?

A:
  • angstlösend und entspannend
  • antidepressive Effekte
  • Förderung von Vertrauen
  • positive Einflüsse auf Lernen und Aufmerksamkeit
  • Förderung von Empathie
Q:

Was sind die sozialen Effekte von Oxytozin?

A:
  • Aktivierung der sozialen Interaktionen 
  • verstärkt das mütterliche Fürsorgesystem
  • stimuliert die Partnerbindung
  • Stimulation des Lustempfindens, Steigerung der Lust
  • Auswirkungen auf Bindungsverhalten
Q:

Definition: Feinfühligkeit

A:

Fähigkeit der Bindungsfigur, kindliche Bindungssignale wahrzunehmen, richtig zu interpretieren & angemessen & prompt zu reagieren.

Q:

Wie wirkt Oxytozin?

A:

Oxytozin sorgt für Ruhe und Entspannung. 

"Relaxing-and-Growth" System(Entspannung und Wachstum) bzw. Calm-and-Connection-System (Beruhigung und soziales Verbindungssytsem) --> ein Gegenspieler zum durch Stress ausgelösten "Fight-or-Flight" System.


Freisetzung Oxytozin -> Stresssystem fährt herunter, Stressreaktion wird reduziert oder folgende Stressreaktionen werden abgepuffert-> Parasympathikus wird aktiviert. 


Oxytocin fördert soziale Fähigkeiten und Interaktionen

Psychologische & neurobiologische Grundlagen

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