Neuro at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Neuro an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Assoziationslernen

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TESTE DEIN WISSEN

Lernen über die Herstellung von Zusammenhängen zwischen verschiedenen Reizen bzw. Informationen → Neues wird so mit vorhandenem Wissen verknüpft


bereits in den ersten Lebensmonaten sind Säuglinge in der Lage, unterschiedliche Reize wahrzunehmen und Zusammenhänge zu erkennen, sowie zukünftige Ereignisse zu antizipieren (vorwegnehmen)


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TESTE DEIN WISSEN

Emotionale Entwicklung

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TESTE DEIN WISSEN

Säuglinge verfügen noch nicht über alle Emotionen eines Erwachsenen.


  • Freude zunächst nur im Schlaf→  6-10 Wochen soziale Lächeln als Reaktion insbesondere auf Gesichter
  • 3.-4. Monat → lächeln als Reaktion auf äußere stimulierende Reize oder Interaktionen mit Bezugspersonen
  • 6.-7. Monat → Fremdeln→  Angstreaktion bei Kontakt mit fremden Personen, Gegenstände und Geräusche. Ebenso Trennungsangst. 
  • 14.-18. Monat→ Trennungsangst in stärkster Ausprägung
  • Während der ersten 3 Jahre → Differenzierung des emotionalen Ausdrucks → gefördert durch: Bestätigung und Spiegelung der Emotionen und angemessene Reaktionen der Bezugsperson 
  • Basisemotionen: Freude, Ärger, Wut, Trauer, Angst, Ekel, Überraschung, Neugier
  • Sekundäremotionen (selbstbezogen) ab dem Ende des 2.LJ:  Stolz, Scham, Schuld, Neid, Verlegenheit, Empathie
  • 2,5 Jahre → eigene Gefühle ausdrücken und Grund benennen und zwischen eigenem Gefühlszustand sowie der anderen unterscheiden und Gefühle kontrollieren somit auch negative Emotionen bewältigen ( auch wegen der fortschreitenden Sprachentwicklung und zwischen 3. und 5. Lebensjahr entstehende Perspektivübernahme) 
  • 4.-5. LJ → emotionale Empathie beginnt
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TESTE DEIN WISSEN

Feinmotorik

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TESTE DEIN WISSEN

Kurz nach der Geburt →  ungerichtete und reflexartige Bewegungsmuster 


Zahlreiche Reflexe → verschwinden im Verlauf einer regulären Entwicklung des Nervensystems


Im Laufe der Zeit →  vermehrte Kontrolle über Bewegung, Feinmotorische → unwillkürlich und reflexhaft in den ersten Wochen


  • 4-5 Monate →  zielgerichtete Greifbewegungen
  • 10. Lebensmonat →  Scherengriff (zwischen Daumen und Zeigefinger mit gesamter Fingerlänge) wird weiter entwickelt zu Pinzettengriff (zwischen Fingerkuppe von Daumen und Zeigefinger bei gestreckten Fingern)
  • 11. Monat → Zangengriff (zwischen Fingerkuppen von Daumen und Zeigefinger bei gekrümmten Fingern)

→  folgende 4 Jahre →  Ausdifferenzierung und Verfeinerung der Bewegungen 



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TESTE DEIN WISSEN

Obligatorische Aufmerksamkeit

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TESTE DEIN WISSEN

starke visuelle Fixierung eines Gegenstandes → Zwischen 1. und 4. Lebensmonat→ Ursache: noch nicht voll ausgereifte zerebrale Steuerung des Blickverhaltens → Loslassen von äußeren Reiz muss erst noch erlernt werden

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TESTE DEIN WISSEN

Kontingenzlernen

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TESTE DEIN WISSEN

Erkennen der Zusammenhänge zwischen den eigenen Handlungen und deren Konsequenzen


→ Kinder bereits früh in der Lage 

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TESTE DEIN WISSEN

Kognitive Entwicklung

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TESTE DEIN WISSEN
  • 1.-4. Lebensmonat →  Phase der obligatorischen Aufmerksamkeit
  • ab ca 8 Monaten →  Objektpermanenz vorhanden
  • Ende des 1. LJ→  neue Verhaltensmuster werden getestet und mit neuen Lösungen experimentiert
  • ca 30 Monaten →  Symbolisches oder vorbegreifliches Denken→ Situationen und Gegenstände können sich gedanklich vorgestellt werden und von der Realität unterschieden werden→  Verinnerlichtes Handeln
  • ab dem 2.LJ → beginnende Erweiterung der kognitiven Fähigkeiten und der Kategorisierungsprozesse → setzt sich im 3. LJ weiter fort→ starker Schub→ wachsende sprachliche Ausdrucksfähigkeit und Sachwissen
  • 3.-4. LJ→ Veränderung der Organisation des Gedächtnisses wegen Reifeprozessen→ infantile Amnesie
  • 3.-6- Synaptogenese im Frontallapen am stärksten→ Verantwortlich für Persönlichkeit und Sozialverhalten, steuert sowohl motorische als auch kognitive Prozesse



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TESTE DEIN WISSEN

Hauptaufgaben der Entwicklungspsychologie

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TESTE DEIN WISSEN
  • menschl. Entwicklung beschreiben
  • Erklärungsmodelle erstellen →  Entwicklung abbilden
  • Ursachen, Einflüsse und Bedingungen untersuchen, die Entwicklungsprozesse initiieren → Erleben und Verhalten des Menschen verändern
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TESTE DEIN WISSEN

Synaptogenese

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TESTE DEIN WISSEN

Bildung von Synapsen

Synapsen= Verbindungsstellen zwischen den Nervenzellen

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TESTE DEIN WISSEN

Sensible Phase

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TESTE DEIN WISSEN

Zeitperiode, in der menschlichen Entwicklung, in welcher der Mensch für die Erlangung bestimmter Verhaltensmuster besonders empfänglich ist. 


Beispiele: 


  • 2./3. Lebensjahr →  Autonomie

frühe Kindheit 2-3 Jahre → Spracherwerb

ersten Lebensjahre →  motorische Fähigkeiten

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TESTE DEIN WISSEN

Entwicklungskriterien

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TESTE DEIN WISSEN
  • logische Reihenfolge →  irreversibel, unumkehrbar, in bestimmter Reihenfolge. Rückentwicklung →  auffällige Entwicklung
  • Lebensalterbezogenheit→  in bestimmten Altersstufen
  • Entwicklungstempo→ bestimmte Fähigkeiten wie zb Denken oder Emotionsentwicklung in versch. Altersstufen unterschiedlich schnell 
  • Differenzierung und Integration → vielfältige Ausformung untersch. Funktionen/Fähigkeiten (zB Ausdifferenzierung motorischer Fähigkeiten) & Versch. Fähigkeiten nach und nach kombinieren. Beides geht Hand in Hand
  • Kanalisierung und Stabilisierung → Kanalisierung der Differenzierung entgegengesetzt, nur ein bestimmter Prozentsatz aus den vielen Möglichkeiten verfestigt (nur bestimmte Verhaltensmuster zB aufgrund von Limitierungen und Einflüssen aus der Umwelt) & Stabilisierung = Entwickeln von Gewohnheiten, Fähigkeiten, Fertigkeiten
  • Zentralisation → reinzufällige und reaktive Verhaltensmuster →  bewusste, geplante und zielgerichtete Handlungsweisen
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Entwicklungssysteme werden bei der Entwicklungspsychologie erforscht?

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TESTE DEIN WISSEN
  • motorische
  • sensorische
  • kognitive 
  • emotionale 
  • soziale
  • sprachliche
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TESTE DEIN WISSEN

"joint attention"

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TESTE DEIN WISSEN

häufiges Blicken in die gleiche Blickrichtung wie die Bezugsperson

→ Gemeinsame Aufmerksamkeit, zwischen dem 6. und 9. Monat

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Q:

Assoziationslernen

A:

Lernen über die Herstellung von Zusammenhängen zwischen verschiedenen Reizen bzw. Informationen → Neues wird so mit vorhandenem Wissen verknüpft


bereits in den ersten Lebensmonaten sind Säuglinge in der Lage, unterschiedliche Reize wahrzunehmen und Zusammenhänge zu erkennen, sowie zukünftige Ereignisse zu antizipieren (vorwegnehmen)


Q:

Emotionale Entwicklung

A:

Säuglinge verfügen noch nicht über alle Emotionen eines Erwachsenen.


  • Freude zunächst nur im Schlaf→  6-10 Wochen soziale Lächeln als Reaktion insbesondere auf Gesichter
  • 3.-4. Monat → lächeln als Reaktion auf äußere stimulierende Reize oder Interaktionen mit Bezugspersonen
  • 6.-7. Monat → Fremdeln→  Angstreaktion bei Kontakt mit fremden Personen, Gegenstände und Geräusche. Ebenso Trennungsangst. 
  • 14.-18. Monat→ Trennungsangst in stärkster Ausprägung
  • Während der ersten 3 Jahre → Differenzierung des emotionalen Ausdrucks → gefördert durch: Bestätigung und Spiegelung der Emotionen und angemessene Reaktionen der Bezugsperson 
  • Basisemotionen: Freude, Ärger, Wut, Trauer, Angst, Ekel, Überraschung, Neugier
  • Sekundäremotionen (selbstbezogen) ab dem Ende des 2.LJ:  Stolz, Scham, Schuld, Neid, Verlegenheit, Empathie
  • 2,5 Jahre → eigene Gefühle ausdrücken und Grund benennen und zwischen eigenem Gefühlszustand sowie der anderen unterscheiden und Gefühle kontrollieren somit auch negative Emotionen bewältigen ( auch wegen der fortschreitenden Sprachentwicklung und zwischen 3. und 5. Lebensjahr entstehende Perspektivübernahme) 
  • 4.-5. LJ → emotionale Empathie beginnt
Q:

Feinmotorik

A:

Kurz nach der Geburt →  ungerichtete und reflexartige Bewegungsmuster 


Zahlreiche Reflexe → verschwinden im Verlauf einer regulären Entwicklung des Nervensystems


Im Laufe der Zeit →  vermehrte Kontrolle über Bewegung, Feinmotorische → unwillkürlich und reflexhaft in den ersten Wochen


  • 4-5 Monate →  zielgerichtete Greifbewegungen
  • 10. Lebensmonat →  Scherengriff (zwischen Daumen und Zeigefinger mit gesamter Fingerlänge) wird weiter entwickelt zu Pinzettengriff (zwischen Fingerkuppe von Daumen und Zeigefinger bei gestreckten Fingern)
  • 11. Monat → Zangengriff (zwischen Fingerkuppen von Daumen und Zeigefinger bei gekrümmten Fingern)

→  folgende 4 Jahre →  Ausdifferenzierung und Verfeinerung der Bewegungen 



Q:

Obligatorische Aufmerksamkeit

A:

starke visuelle Fixierung eines Gegenstandes → Zwischen 1. und 4. Lebensmonat→ Ursache: noch nicht voll ausgereifte zerebrale Steuerung des Blickverhaltens → Loslassen von äußeren Reiz muss erst noch erlernt werden

Q:

Kontingenzlernen

A:

Erkennen der Zusammenhänge zwischen den eigenen Handlungen und deren Konsequenzen


→ Kinder bereits früh in der Lage 

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Q:

Kognitive Entwicklung

A:
  • 1.-4. Lebensmonat →  Phase der obligatorischen Aufmerksamkeit
  • ab ca 8 Monaten →  Objektpermanenz vorhanden
  • Ende des 1. LJ→  neue Verhaltensmuster werden getestet und mit neuen Lösungen experimentiert
  • ca 30 Monaten →  Symbolisches oder vorbegreifliches Denken→ Situationen und Gegenstände können sich gedanklich vorgestellt werden und von der Realität unterschieden werden→  Verinnerlichtes Handeln
  • ab dem 2.LJ → beginnende Erweiterung der kognitiven Fähigkeiten und der Kategorisierungsprozesse → setzt sich im 3. LJ weiter fort→ starker Schub→ wachsende sprachliche Ausdrucksfähigkeit und Sachwissen
  • 3.-4. LJ→ Veränderung der Organisation des Gedächtnisses wegen Reifeprozessen→ infantile Amnesie
  • 3.-6- Synaptogenese im Frontallapen am stärksten→ Verantwortlich für Persönlichkeit und Sozialverhalten, steuert sowohl motorische als auch kognitive Prozesse



Q:

Hauptaufgaben der Entwicklungspsychologie

A:
  • menschl. Entwicklung beschreiben
  • Erklärungsmodelle erstellen →  Entwicklung abbilden
  • Ursachen, Einflüsse und Bedingungen untersuchen, die Entwicklungsprozesse initiieren → Erleben und Verhalten des Menschen verändern
Q:

Synaptogenese

A:

Bildung von Synapsen

Synapsen= Verbindungsstellen zwischen den Nervenzellen

Q:

Sensible Phase

A:

Zeitperiode, in der menschlichen Entwicklung, in welcher der Mensch für die Erlangung bestimmter Verhaltensmuster besonders empfänglich ist. 


Beispiele: 


  • 2./3. Lebensjahr →  Autonomie

frühe Kindheit 2-3 Jahre → Spracherwerb

ersten Lebensjahre →  motorische Fähigkeiten

Q:

Entwicklungskriterien

A:
  • logische Reihenfolge →  irreversibel, unumkehrbar, in bestimmter Reihenfolge. Rückentwicklung →  auffällige Entwicklung
  • Lebensalterbezogenheit→  in bestimmten Altersstufen
  • Entwicklungstempo→ bestimmte Fähigkeiten wie zb Denken oder Emotionsentwicklung in versch. Altersstufen unterschiedlich schnell 
  • Differenzierung und Integration → vielfältige Ausformung untersch. Funktionen/Fähigkeiten (zB Ausdifferenzierung motorischer Fähigkeiten) & Versch. Fähigkeiten nach und nach kombinieren. Beides geht Hand in Hand
  • Kanalisierung und Stabilisierung → Kanalisierung der Differenzierung entgegengesetzt, nur ein bestimmter Prozentsatz aus den vielen Möglichkeiten verfestigt (nur bestimmte Verhaltensmuster zB aufgrund von Limitierungen und Einflüssen aus der Umwelt) & Stabilisierung = Entwickeln von Gewohnheiten, Fähigkeiten, Fertigkeiten
  • Zentralisation → reinzufällige und reaktive Verhaltensmuster →  bewusste, geplante und zielgerichtete Handlungsweisen
Q:

Welche Entwicklungssysteme werden bei der Entwicklungspsychologie erforscht?

A:
  • motorische
  • sensorische
  • kognitive 
  • emotionale 
  • soziale
  • sprachliche
Q:

"joint attention"

A:

häufiges Blicken in die gleiche Blickrichtung wie die Bezugsperson

→ Gemeinsame Aufmerksamkeit, zwischen dem 6. und 9. Monat

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