Methoden Und Instrumente II at IU Internationale Hochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Methoden und Instrumente II an der IU Internationale Hochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Grundregeln der sozialpädagogischen Beratung gibt es nach Thiersch?

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TESTE DEIN WISSEN

Diagnose im Rahmen gemeinsamen Handelns, da nur auf diese Weise eine realisti-
sche Einschätzung des Problems und der Ressourcen der Klienten möglich ist;
Unterstützung, auch durch „Umstrukturierung der Situation“ (Identifizierung von Ressourcen, z. B. finanzielle Hilfen, Veränderung der sozialen Umgebung durch Schulwechsel, Umzug o. ä.);

Konfrontation der Klienten durch die SA, wenn diesen Selbsttäuschungen der Klienten auffallen;
• neben verbal erzeugten Einsichten auch Training der erstrebten Veränderungen;
Einbezug alltäglicher Kontexte (z. B. bestimmte Gruppen).


*DUKET*
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Kompetenzen erfordert die SA?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Wahrnehmungskompetenz – die Fähigkeit, auf der Grundlage von Wissen Situationen angemessen zu interpretieren;
Interaktions- und Kommunikationskompetenz, z. B. Empathie, angemessenes Rollenverstehen und -handeln, sprachliche Ausdrucksfähigkeit;
Reflexionskompetenz (analytisches, (selbst-)kritisches Denken).

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Methoden gehören zu dem Konzept der Sozialraumorientierung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Sozialforschung (Sozialraumanalysen oder aktivierende Befragungen der Bevölkerung),
Beratungsangebote (z. B. Mediation),
bildungs- und kulturelle Angebote (Elternkurse, interkulturelle Begegnungsfeste etc.),
Gruppenarbeit (Bürgerforen und -initiativen, Mieterversammlungen),
Öffentlichkeitsarbeit

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TESTE DEIN WISSEN
Wie wird Alltag definiert?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Schnittpunkt gesellschaftlicher Strukturen und individueller Biografie.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wie lauten die Eigenschaften Sozialpädagogischer Beratung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Festlegung des Kompetenzbereichs – unklarer als therapeutische Richtungen; oft wird der Kompetenzbereich lediglich durch Zuständigkeiten für bestimmte Sozialräume, z. B. Stadtteile oder Zielgruppen wie Jugendliche eingegrenzt.
  • Allzuständigkeit: Bezug auf alle Lebensbereiche; Zuständigkeit viel breiter als bei therapeutischen Angeboten, deshalb Wahl der methodischen Ansätze und Techniken flexibler. Sozialpädagogische Beratung bedient sich nicht einer bestimmten Technik, sondern geht „eklektizistisch“ vor: Je nach Beratungsanlass werden passende und erfolgversprechende Vorgehensweisen gewählt.
  • Vielfalt der Adressaten und Beratungsformen: Durch Allzuständigkeit keineFestlegung auf bestimmte Settings und Adressatengruppen.
  • Spezifische Handlungsintention: Sozialpädagogische Beratung orientiert sich stark am Alltag der Betroffenen. (=Lebensweltorientierung n. Thiersch)
  • Transparenz und Beteiligung der Klienten sowie an Lokalisierung als der Verflechtung von Beratung mit dem Alltag zum Zwecke der Niedrigschwelligkeit – Beratung soll also dort angeboten werden, wo die Zielgruppe sich ohnehin aufhält, und dadurch leicht zugänglich sein.
*KAVSpeT*
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TESTE DEIN WISSEN

Aus welchen Einzelperspektiven können Methoden betrachtet werden?

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TESTE DEIN WISSEN

Sach- bzw. Zielperspektive:

  • Frage nach Problemstellungen bzw. welche Ziele erreicht werden sollen und realistisch erreicht werden können.
  • Passung zwischen Ziel auf der einen Seite und Methode auf der anderen Seite überprüft.


Blick auf Adressaten:

  • trotz doppeltem Mandat, stets primär den einzelnen Menschen mit individuellen Bedürfnissen und
    Vorstellungen im Blick. Menschen als Subjekte ernst nehmen & respektieren, welche Leben aktiv gestalten mit individueller Weltanschauung und Lebensentwurf.
  • SA darf sich auch kritisch äußern; 
  • Orientierung am Einzelnen und Überprüfung ob Methoden mit konkreten Klienten kompatibel ist.


Ressourcenorientierung:

  • Annahme, jeder Mensch verfügt zur Bewältigung v. Schwierigkeiten über 
    • Ressourcen (Potenziale), 
    • hilfreiche Fähigkeiten, 
    • nützliche soziale Kontakte, 
    • wertvolle Erfahrungen
    • oder motivierende Werte und Ziele
  • Sozialarbeiter soll individuellen Ressourcen der jeweiligen Menschen erkennen und aktivieren
  • Methodenwahl soll Aufspüren und Aktivieren von Ressourcen fördern.


Arbeitsfeld und konkreten Situation:

  • Methode mit Arbeitsfeld kompatibel?
  • Auch jenseits des Arbeitsfeldes Berücksichtigung situativer Kriterien, wie institutionellen Kontext (Passt Methode zu Werten und Zielen der Institution? Methode mit Fähigkeiten und Eigenarbeiten der Mitarbeiter kompatibel?)
  • Methode muss zur konkreten Situation passen z.B. in großer Gruppe
    unterschiedlicher Familien keine Familientherapie. Mediation nur mit Zusammenarbeit beider Parteien möglich.


Perspektive der Planung und Überprüfbarkeit:

  • ermöglicht Methode einen geplanten Hilfeprozess und ist überprüfbar?
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Merkmale weist die Sozialraumorientierung auf?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Orientierung an den Bedürfnissen und Interessen der Klienten,
Hilfe zur Selbsthilfe (aktivierende Arbeit statt reine Verteilung von Hilfeleistungen),
• Einbezug der Ressourcen der Bewohner und des Sozialraums,
• zielgruppen- und bereichsübergreifende Angebote (Ausrichtung auf den gesamten
Sozialraum, nicht auf einzelne Zielgruppen oder Themenbereiche),
Vernetzung bereits bestehender Angebote.

• Grundsätzlich Fokus auf Gesamtheit der Bevölkerung - vereinzelt Unterstützung einzelner Fälle sozialraumorientiert.


*OHRAVF*
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TESTE DEIN WISSEN

Wie lauten die Merkmale der Sozialpädagogischen Beratung nach Thiersch?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Spezifische Rollenbeziehung: Ein Beteiligter soll aus der Interaktion einen Nutzen ziehen, während der andere zur Veränderung beitragen soll. In der professionellen Beratung sind die Rollen fest verteilt, während in der alltäglichen Beratung (unter Freunden, Nachbarn, Verwandten etc.) die Rollen auch wechseln können.
  • Beratung erfolgt mit dem Mittel der Sprache, also verbal.
  • Beratung bearbeitet nur Situationen, in welchen die Hilfesuchenden noch in der Lage sind, die erarbeiteten Lösungen aktiv umzusetzen.
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TESTE DEIN WISSEN

Nach welchen Aspekten können Netzwerke analysiert werden?

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TESTE DEIN WISSEN

Gegenstand: Ein bestimmter Inhalt oder ein bestimmtes Ziel/Anliegen, welchem sich
ein Netzwerk widmet (z.B. Renovierung eines Vereinsheims).
Intensität (Grad der Stärke bzw. Schwäche der Beziehungen innerhalb des Netzwer-
kes),
Häufigkeit (Frequenz der Interaktionen zwischen den Beteiligten),
Beziehung (die Beschaffenheit der Verbindung, z. B. wechselseitige Unterstützung oder eher einseitige Hilfe),
Dauer (z. B. bezogen auf bestimmte Projekte oder langfristiges Netzwerk).


*GIHBD*
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Rollen übernehmen Sozialarbeiter in der Gemeinwesenarbeit?

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TESTE DEIN WISSEN

• Leiter:

  • Verantwortungsübernahme für jeweiligen Vorhaben;
  • initiieren und überwachen von Prozessen.

• Befähiger:

Unterstützen der Bewohner

  • ihre Bedürfnisse auszudrücken, 
  • solidarisch zu sein
  • angemessen miteinander umzugehen.

• Sachverständiger:

Recherche und Vermittlung von relevanten Informationen, z.B. Forschungsergebnisse, technisches Wissen etc.
• Sozialtherapeut:

Analyse und Hilfe beim Abbau von Störungen des Gemeinwesens durch Vorurteile und Konflikte.


*LeBeSaSo*
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TESTE DEIN WISSEN

Inwiefern beeinflussen Autonomie und Individualität die Anwendung von Methoden in der Sozialen Arbeit bzw. welche Schwierigkeiten gibt es?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • "Machbarkeits-Illusion" = soz. Probleme durch Methoden kalkulierbar und über Willen der Klienten hinweg lösen zu können.
  • Ziel = Anpassung der Klienten an gesellschaftliche Normen ohne tatsächlich nach Zielen der Klienten
    zu fragen
  • -> geschieht selten innerhalb der Methoden selbst, eher in einer äußeren, ethischen Rahmung
  • neueren Methodendiskussion:
    Selbstbestimmung nicht nur ethisch sondern pragmatisch wichtig => erfolgreicher
  • Ziel & Weg muss mit Klient abgestimmt werden
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TESTE DEIN WISSEN

Auf welchen Ebenen agiert Sozialraumorientierte Arbeit?

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TESTE DEIN WISSEN

Fallspezifische Arbeit: Aktivitäten, im direkten Zusammenhang mit jeweiligen Fall stehend (z. B. durch biografische Gespräche oder Familienberatung)
Fallübergreifende Arbeit: Aktivitäten, die vor dem Hintergrund des konkreten Falls die Ressourcen des jeweiligen Sozialraums nutzen (z. B. Einbindung eines Kindes in
einen örtlichen Verein, Impulse zur besseren Vernetzung mit der Nachbarschaft).
 Fallunspezifische Arbeit: Aktivitäten, die keinen konkreten Fall fokussieren (z. B. Sammeln von Informationen über einen bestimmten Sozialraum, Aufbau von Kontakten)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Methoden und Instrumente II Kurs an der IU Internationale Hochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Grundregeln der sozialpädagogischen Beratung gibt es nach Thiersch?

A:

Diagnose im Rahmen gemeinsamen Handelns, da nur auf diese Weise eine realisti-
sche Einschätzung des Problems und der Ressourcen der Klienten möglich ist;
Unterstützung, auch durch „Umstrukturierung der Situation“ (Identifizierung von Ressourcen, z. B. finanzielle Hilfen, Veränderung der sozialen Umgebung durch Schulwechsel, Umzug o. ä.);

Konfrontation der Klienten durch die SA, wenn diesen Selbsttäuschungen der Klienten auffallen;
• neben verbal erzeugten Einsichten auch Training der erstrebten Veränderungen;
Einbezug alltäglicher Kontexte (z. B. bestimmte Gruppen).


*DUKET*
Q:

Welche Kompetenzen erfordert die SA?

A:

Wahrnehmungskompetenz – die Fähigkeit, auf der Grundlage von Wissen Situationen angemessen zu interpretieren;
Interaktions- und Kommunikationskompetenz, z. B. Empathie, angemessenes Rollenverstehen und -handeln, sprachliche Ausdrucksfähigkeit;
Reflexionskompetenz (analytisches, (selbst-)kritisches Denken).

Q:

Welche Methoden gehören zu dem Konzept der Sozialraumorientierung?

A:

Sozialforschung (Sozialraumanalysen oder aktivierende Befragungen der Bevölkerung),
Beratungsangebote (z. B. Mediation),
bildungs- und kulturelle Angebote (Elternkurse, interkulturelle Begegnungsfeste etc.),
Gruppenarbeit (Bürgerforen und -initiativen, Mieterversammlungen),
Öffentlichkeitsarbeit

Q:
Wie wird Alltag definiert?
A:
Schnittpunkt gesellschaftlicher Strukturen und individueller Biografie.
Q:

Wie lauten die Eigenschaften Sozialpädagogischer Beratung?

A:
  • Festlegung des Kompetenzbereichs – unklarer als therapeutische Richtungen; oft wird der Kompetenzbereich lediglich durch Zuständigkeiten für bestimmte Sozialräume, z. B. Stadtteile oder Zielgruppen wie Jugendliche eingegrenzt.
  • Allzuständigkeit: Bezug auf alle Lebensbereiche; Zuständigkeit viel breiter als bei therapeutischen Angeboten, deshalb Wahl der methodischen Ansätze und Techniken flexibler. Sozialpädagogische Beratung bedient sich nicht einer bestimmten Technik, sondern geht „eklektizistisch“ vor: Je nach Beratungsanlass werden passende und erfolgversprechende Vorgehensweisen gewählt.
  • Vielfalt der Adressaten und Beratungsformen: Durch Allzuständigkeit keineFestlegung auf bestimmte Settings und Adressatengruppen.
  • Spezifische Handlungsintention: Sozialpädagogische Beratung orientiert sich stark am Alltag der Betroffenen. (=Lebensweltorientierung n. Thiersch)
  • Transparenz und Beteiligung der Klienten sowie an Lokalisierung als der Verflechtung von Beratung mit dem Alltag zum Zwecke der Niedrigschwelligkeit – Beratung soll also dort angeboten werden, wo die Zielgruppe sich ohnehin aufhält, und dadurch leicht zugänglich sein.
*KAVSpeT*
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Q:

Aus welchen Einzelperspektiven können Methoden betrachtet werden?

A:

Sach- bzw. Zielperspektive:

  • Frage nach Problemstellungen bzw. welche Ziele erreicht werden sollen und realistisch erreicht werden können.
  • Passung zwischen Ziel auf der einen Seite und Methode auf der anderen Seite überprüft.


Blick auf Adressaten:

  • trotz doppeltem Mandat, stets primär den einzelnen Menschen mit individuellen Bedürfnissen und
    Vorstellungen im Blick. Menschen als Subjekte ernst nehmen & respektieren, welche Leben aktiv gestalten mit individueller Weltanschauung und Lebensentwurf.
  • SA darf sich auch kritisch äußern; 
  • Orientierung am Einzelnen und Überprüfung ob Methoden mit konkreten Klienten kompatibel ist.


Ressourcenorientierung:

  • Annahme, jeder Mensch verfügt zur Bewältigung v. Schwierigkeiten über 
    • Ressourcen (Potenziale), 
    • hilfreiche Fähigkeiten, 
    • nützliche soziale Kontakte, 
    • wertvolle Erfahrungen
    • oder motivierende Werte und Ziele
  • Sozialarbeiter soll individuellen Ressourcen der jeweiligen Menschen erkennen und aktivieren
  • Methodenwahl soll Aufspüren und Aktivieren von Ressourcen fördern.


Arbeitsfeld und konkreten Situation:

  • Methode mit Arbeitsfeld kompatibel?
  • Auch jenseits des Arbeitsfeldes Berücksichtigung situativer Kriterien, wie institutionellen Kontext (Passt Methode zu Werten und Zielen der Institution? Methode mit Fähigkeiten und Eigenarbeiten der Mitarbeiter kompatibel?)
  • Methode muss zur konkreten Situation passen z.B. in großer Gruppe
    unterschiedlicher Familien keine Familientherapie. Mediation nur mit Zusammenarbeit beider Parteien möglich.


Perspektive der Planung und Überprüfbarkeit:

  • ermöglicht Methode einen geplanten Hilfeprozess und ist überprüfbar?
Q:

Welche Merkmale weist die Sozialraumorientierung auf?

A:

Orientierung an den Bedürfnissen und Interessen der Klienten,
Hilfe zur Selbsthilfe (aktivierende Arbeit statt reine Verteilung von Hilfeleistungen),
• Einbezug der Ressourcen der Bewohner und des Sozialraums,
• zielgruppen- und bereichsübergreifende Angebote (Ausrichtung auf den gesamten
Sozialraum, nicht auf einzelne Zielgruppen oder Themenbereiche),
Vernetzung bereits bestehender Angebote.

• Grundsätzlich Fokus auf Gesamtheit der Bevölkerung - vereinzelt Unterstützung einzelner Fälle sozialraumorientiert.


*OHRAVF*
Q:

Wie lauten die Merkmale der Sozialpädagogischen Beratung nach Thiersch?

A:
  • Spezifische Rollenbeziehung: Ein Beteiligter soll aus der Interaktion einen Nutzen ziehen, während der andere zur Veränderung beitragen soll. In der professionellen Beratung sind die Rollen fest verteilt, während in der alltäglichen Beratung (unter Freunden, Nachbarn, Verwandten etc.) die Rollen auch wechseln können.
  • Beratung erfolgt mit dem Mittel der Sprache, also verbal.
  • Beratung bearbeitet nur Situationen, in welchen die Hilfesuchenden noch in der Lage sind, die erarbeiteten Lösungen aktiv umzusetzen.
Q:

Nach welchen Aspekten können Netzwerke analysiert werden?

A:

Gegenstand: Ein bestimmter Inhalt oder ein bestimmtes Ziel/Anliegen, welchem sich
ein Netzwerk widmet (z.B. Renovierung eines Vereinsheims).
Intensität (Grad der Stärke bzw. Schwäche der Beziehungen innerhalb des Netzwer-
kes),
Häufigkeit (Frequenz der Interaktionen zwischen den Beteiligten),
Beziehung (die Beschaffenheit der Verbindung, z. B. wechselseitige Unterstützung oder eher einseitige Hilfe),
Dauer (z. B. bezogen auf bestimmte Projekte oder langfristiges Netzwerk).


*GIHBD*
Q:

Welche Rollen übernehmen Sozialarbeiter in der Gemeinwesenarbeit?

A:

• Leiter:

  • Verantwortungsübernahme für jeweiligen Vorhaben;
  • initiieren und überwachen von Prozessen.

• Befähiger:

Unterstützen der Bewohner

  • ihre Bedürfnisse auszudrücken, 
  • solidarisch zu sein
  • angemessen miteinander umzugehen.

• Sachverständiger:

Recherche und Vermittlung von relevanten Informationen, z.B. Forschungsergebnisse, technisches Wissen etc.
• Sozialtherapeut:

Analyse und Hilfe beim Abbau von Störungen des Gemeinwesens durch Vorurteile und Konflikte.


*LeBeSaSo*
Q:

Inwiefern beeinflussen Autonomie und Individualität die Anwendung von Methoden in der Sozialen Arbeit bzw. welche Schwierigkeiten gibt es?

A:
  • "Machbarkeits-Illusion" = soz. Probleme durch Methoden kalkulierbar und über Willen der Klienten hinweg lösen zu können.
  • Ziel = Anpassung der Klienten an gesellschaftliche Normen ohne tatsächlich nach Zielen der Klienten
    zu fragen
  • -> geschieht selten innerhalb der Methoden selbst, eher in einer äußeren, ethischen Rahmung
  • neueren Methodendiskussion:
    Selbstbestimmung nicht nur ethisch sondern pragmatisch wichtig => erfolgreicher
  • Ziel & Weg muss mit Klient abgestimmt werden
Q:

Auf welchen Ebenen agiert Sozialraumorientierte Arbeit?

A:

Fallspezifische Arbeit: Aktivitäten, im direkten Zusammenhang mit jeweiligen Fall stehend (z. B. durch biografische Gespräche oder Familienberatung)
Fallübergreifende Arbeit: Aktivitäten, die vor dem Hintergrund des konkreten Falls die Ressourcen des jeweiligen Sozialraums nutzen (z. B. Einbindung eines Kindes in
einen örtlichen Verein, Impulse zur besseren Vernetzung mit der Nachbarschaft).
 Fallunspezifische Arbeit: Aktivitäten, die keinen konkreten Fall fokussieren (z. B. Sammeln von Informationen über einen bestimmten Sozialraum, Aufbau von Kontakten)

Methoden und Instrumente II

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